Hier muss man vielleicht für das Arrow Staffel 2-Finale einfach mitbedenken, dass Merlyn sich der League of Assassins nicht zeigen darf als Abtrünniger. Und darum auch nach seinem Part mit Thea, der einzigen, die weiß, dass er noch lebt, verschwindet. Schade drum, ein Part Seite an Seite mit Arrow gegen den gemeinsamen Feind wäre ein cooler Kontrast zum Staffel 1-Finale gewesen. Interessante Wendungen im Arrow Staffel 2-Finale: Sara (Caity Lotz) gibt ihr Black Canary-Outfit an Laurel (Katie Cassidy) weiter!
Damit ist Sara aber auch wohl vorerst raus aus der Show, schade eigentlich. Wer nun denkt, okay, nun kommt Ollie easy wieder mit Laurel zusammen - vielleicht auch nicht, denn die Arrow-Macher haben dafür gesorgt, dass Arrow immer noch eine zweite Option hat: Felicity (Emily Bett Rickards)! Hier gab es eine trickreiche Situation im Finale. Ollie gesteht Felicity, sie sei seine wahre Liebe - doch nope, später stellt sich heraus, es war nur ein Plan, um Slade zu verwirren, der bekanntlich noch eine Person sterben sehen will, die Oliver liebt.
Dennoch: Zwischen den beiden funkt immer wieder mal mehr auf als ein eher kumpelhaftes Band, warten wir also ab, was in Arrow Staffel 3 sich noch mit den beiden entwickeln wird, jetzt, wo auch Sara erst einmal weg ist. Emotional wurde es auch mit Officer Lance (Paul Blackthorne), der im Kampf innere Verletzungen davongetragen hat, so dass man sich um ihn eventuell sorgen muss. Große Offenbarungen gaben die ziemlich cool und parallel ablaufenden Szenen im Flashback, die zwei Dinge offenbaren: A.R.G.U.S. hat Ollie von der Amazo gerettet! Immer wieder mal wurde angedeutet, dass sich Ollie und Amanda Waller (Cynthia Addai-Robinson) schon länger kennen.
Das dürfte in Arrow Staffel 3 noch mehr Thema werden, auch angesichts eines neuen Schauplatzes. Doch auch die Insel ist nicht mit Arrow-Staffel 2 ad acta gelegt, denn die zweite Offenbarung war, dass Ollie dort ein Super Max-Gefängnis erbaut hat! Nette Referenz auch zum früher einmal geplanten Green Arrow-Solofilm Escape From Super MAX, aus dem nichts wurde. Insgesamt durchaus ein cooles Finale, doch der US-Reviewer hat sich wohl doch noch mehr OMG-Momente davon versprochen.
