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Dark Knight dunkel wie nie

Psycho! Armie Hammers Batman in "Justice League - Mortal"

Psycho! Armie Hammers Batman in "Justice League - Mortal"
0 Kommentare - Mo, 17.12.2018 von R. Lukas
Armie Hammer war mal kurz davor, Batman zu spielen. Ob er ein guter Dunkler Ritter gewesen wäre, werden wir wohl nie erfahren, aber Hammer hätte das mit dem "dunkel" sehr ernst genommen.

Wer die DC-Filmgeschichte einigermaßen verfolgt hat, erinnert sich sicher noch an George Millers Justice League - Mortal. Lange vor Justice League hätte es der erste Film werden sollen, der all die berühmten DC-Superhelden auf der großen Leinwand vereint.

Miller kam der Sache sehr, sehr nahe: Er hatte bereits Armie Hammer als Batman, D.J. Cotrona (G.I. Joe 2 - Die Abrechnung) als Superman, Megan Gale (Mad Max - Fury Road) als Wonder Woman, Adam Brody (O.C., California) als The Flash, Santiago Cabrera (Transformers - The Last Knight) als Aquaman, Common (John Wick - Kapitel 2) als Green Lantern und Hugh Keays-Byrne (Mad Max - Fury Road) als Martian Manhunter gecastet und die Vorproduktion abgeschlossen. Es ging so weit, dass sich die Darsteller zur Kostümprobe in Australien versammelt hatten, bereit, den Film zu drehen. Was jedoch nie geschah, da alles auseinanderbrach.

Justice League - Mortal wurde aufgegeben und der Cast nach Hause geschickt, aber auch heute fragt man sich noch häufig, was gewesen wäre, wenn Miller seine Vision hätte realisieren können. Und wie Hammers Batman getickt hätte, was natürlich keiner besser weiß als Hammer selbst (und Miller natürlich). Er habe gewollt, dass Batman so düster sei, erklärt er. Keiner - das sei auch Millers Idee gewesen und habe wirklich im Drehbuch gestanden - habe jemals richtig gezeigt, wie psychotisch dieser Mann sein müsse. Schließlich sei es ein Typ, der freiwillig ein schwarzes Kostüm anlegt, nachts herumschleicht und Leute vermöbelt.

Bruce Wayne sei die Maske gewesen, die man niemals richtig sehe. Selbst dann nicht, wenn er nur dasitze und den Batsuit anstarre, weil er sich so auf seine eigene seltsame, verdrehte Art und Weise am wohlsten fühle. Er sollte wahrscheinlich nicht darüber reden, meint Hammer, aber man habe ihm den Job weggenommen, also was soll’s. Sein Batman wäre ein neurotischer, fast schon schizophrener Typ gewesen, der keiner einzigen Person traut. Nicht mal den anderen Mitgliedern der Justice League, die er jederzeit bloßstellen und mit einem Fingerschnippen hätte fertigmachen können. Dagegen wirkt Ben Afflecks Batman ja wie der reinste Chorknabe...

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