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Star Trek - Discovery

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Vertraute Konflikte

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 8 "Das Schutzgebiet"

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 8 "Das Schutzgebiet"
10 Kommentare - Sa, 05.12.2020 von S. Spichala
Ein Planet in Not, eine persönliche Geschichte, und dann doch wieder auch eine Mission für die Föderation - hier unsere Review zu "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 8.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!

Eigentlich ist Book (David Ajala) der Auslöser dafür, dass mit Star Trek - Discovery Staffel 3 Episode 8 "Das Schutzgebiet" wieder so etwas wie typisches Star Trek winkt: Eine Nachricht seines Bruders führt ihn und Burnham (Sonequa Martin-Green) zurück auf seinen Heimatplaneten, wo er jedoch nicht so willkommen ist, wie man vielleicht denken würde.

Dennoch, der Planet braucht Hilfe, denn zum einen sorgt eine Meeresschnecken-Plage für Hungersnöte, zum anderen steht der Planet unter bedrohlicher Fremdherrschaft durch die Emerald Chain, die Smaragdkette. Und die sind tatsächlich alles andere als fürsorglich und auch gar nicht begeistert, dass sich die Föderation nun einmischt.

Klingt nach vertrauten Konflikten, und immerhin ist hier mal nicht Burnham, sondern Book im Mittelpunkt. Derweil versucht Culber herauszufinden, was mit Georgiou (Michelle Yeoh) los ist, die offenbar posttraumatisch unter Erlebnissen aus der anderen Dimension leidet. Tilly (Mary Wiseman) bekommt wiederum Gelegenheit, sich als Nummer 1 zu beweisen und schafft es gut, sich und der Föderation Respekt zu verschaffen.

Eine klassisch anmutende Fall-für-Fall-Folge, die durch die persönliche nun Book-Note aber dann doch auch wieder typisch Discovery ist. Vom Hocker gehauen hat sie uns nicht, aber immerhin standen mal andere im Vordergrund, und da es langsam zum Running Gag wird: Burnham hat auch mal nicht geweint, auch wenn es "sie ist gerührt"-Momente gab - beim Thema Streit und Versöhnung mit Empathen aber durchaus naheliegende Reaktionen... ;-)

Auch andere der Crew bekommen ein paar Momente, neben wieder einmal Adira und Stamets (Anthony Rapp) auch Pilotin Keyla (Emily Coutts) - letztere ist schon seit Beginn an in Star Trek - Discovery dabei, aber tatsächlich etwas vernachlässigt worden, offenbar wurde die Kritik daran erhört und man bessert nach. Auch wenn die Szenen jetzt nicht besonders vertiefend waren, bekam sie wenigstens mal etwas mehr Screentime.

Eine Folge, die man sicher jetzt nicht unbedingt in Erinnerung behält, dafür gab sie dann doch zu wenig her, aber die immerhin mal die Crew um Burnham herum etwas mehr nach vorne schob. Wie hat euch die neue Folge von Star Trek - Discovery gefallen?

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10 Kommentare
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MarieTrin : : Mrs. Justice
07.12.2020 09:13 Uhr
0
Dabei seit: 11.09.11 | Posts: 1.876 | Reviews: 27 | Hüte: 44

@Chris1605, @nYron2k5

Die Idee und das Konzept stammen aus Enterprise (Archer), Staffel 4 Folge 17 (auf English: Bound) (und kurze Darstellung bei Pike in der allerersten Star Trek Folge - u.a. "Orion-Vina"). Das ist (ausnahmsweise) keine Erfindung der Discovery-Autoren. Sie haben anscheinend vielmehr auf diesen Hintergrund verzichtet. Wenn man den früheren Hintergrund behalten hätte, dann wäre eine Frau, die offensichtlich das Syndikat oder hier die Emerald Chain leitet, wie @nYron2k5 sagte, unglaubwürdig.

Que la loi soit avec toi!

MJ-Pat
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DrStrange : : Moviejones-Fan
07.12.2020 08:44 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 1.539 | Reviews: 12 | Hüte: 42

Ich sehe das wegen Frau / Orionar hier nicht so schlimm an, weil wir es hier mit einer "organisierten militanten "Verbrecher"-Organisation" zu tun haben. Hier mögen die Uhren anders ticken.

Zur Folge selbst ist positiv zu vermerken, das Burnham dieses mal etwas im Hintergrund bleibt. Leider werden wir das die nächsten Folgen wieder bereuen, weil sie dann sicher wieder im Mittelpunkt steht.

Es war schön zu sehen, das man Stamet und Culber etwas mehr Platz gegeben hat und überhaupt mal einen kleinen Teil der Crew nach vorne geschoben hat. Aber das wirkt halt jetzt wie eine "Alibi-Folge". Man kann nicht mal schnell was nachholen, was man über mehrere Staffeln vernachlässigt hat. Es bleibt wie es ist... in keinem Ableger von ST war die Crew nach drei Staffeln so schlecht bzw. überhaupt nicht etabliert, wie in Discovery.

Die Figur "Booker" empfinde ich nicht als unsympathisch, aber als Schlüsselfigur sehe ich sie auch nicht gerade an. So war die Folge auch ganz nett, man hat sich einen neuen Feind gemacht, aber mehr war hier nicht zu holen.

Aber die Aktion, das man das Schiff von Booker nimmt um einen Angriff zu starten, weil man dann ja nicht die Förderation involviert, war schon selten logikfrei dämlich.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
06.12.2020 15:35 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 363 | Reviews: 2 | Hüte: 23

Seltsam ... ich mag auch diese Folge ... ¯_(ツ)_/¯

Natürlich ist das nicht perfekt und der Vergleich mit den 90er Star Trek Serien ist ähnlich schwer wie er zwischen TNG und TOS war. Aber wie damals auch, wie auch schon bei VOY, TNG, ENT und DS9 sind die ersten beiden Staffeln schwierig und danach geht es aber (für mich) bergauf.

Ich sehe zur Zeit auch Deep Space Nine mal wieder ganz von vorne. Eine Raumstation mal eben wie ein Raumschiff mehrere millionen Kilometer wegfliegen? Ist einem mal aufgefallen wie nervig und vor allem eindimensional Bashir ist? Ehemalige Kriegszone und man lässt den bedrohten Außenposten der Föderation völlig ohne Verteidigung zurück? Schon DS9 war ein "dreckiges" Star Trek. Und trotzdem liebe ich diese Serie .

Ich habe keine Ahnung ob es mir mit Discovery jemals so gehen wird. Natürlich mag ich einige Aspekte nicht. Adiras Enthüllung nicht binär zu sein sollte >2250 eigentlich kein besprechenswertes Thema mehr sein - ähnlich wie bei Stamets und Culber einfach schön organisch die Natur ihrer Beziehung gezeigt und nicht besonders thematisiert wird. Das fühlt sich herrlich normal an.

Die Liste der interessanten Charaktere ist zu kurz und um die Handlung voran zu bringen wird die Entwicklung derer zurückgestellt. Auch ist es ja angenehm, dass die Welt nicht mehr aus Alphamännern besteht bei denen die Damen nur schmückendes Beiwerk und Dampsels in Distress sind. Aber die Lösung ist eben NICHT auf diese Art von Crewmitglied ganz zu verzichten. Die Mischung machts. Saru ist der intellektuelle Zweifler, Stamets ist der Nerd, Culber ist noch sehr schwierig einzuschätzen aber niemand ist hier ein "Mann der Tat" und damit fällt es vielen schwer sich mit irgendwem zu identifizieren. (Chakotay, Sisko, Riker, Worf, Trip, Paris etc pp)

DIe Technik wirkt in Discovery auch nicht mehr so funktional wie früher. Schwebende Warpgondeln z. B. klingen in der Theorie total toll aber wofür soll das gut sein? Wenn die Energie mal ausfällt, sind die Gondeln weg? Überhaupt ist natürlich die Idee, dass 700 Jahre nach TNG 100 Jahre keiner in der Lage ist einen Nachfolger des Warpantriebs zu konstruieren und so auf Dilizium zu verzichten schlicht schwer zu glauben. Zumal die Romulaner das ja eigentlich schon getan hatten.

Also .. ich bleibe weiter gespannt, bin aber im Moment eigentlich gut unterhalten.

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
06.12.2020 14:41 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 58 | Reviews: 0 | Hüte: 3

@nYron2k5:
Dank für den Hinweis und die Zustimmung.
Das habe ich im Netz dazu gefunden:
"Dabei haben die Männer das Recht, ihre Exfrauen gegebenenfalls zu verkaufen. Orionische Frauen scheinen nach außen hin ihren Status als Handelsware als normal zu akzeptieren. Tatsächlich aber ist es so, dass die Frauen die Männer über ihre Pheromone gefügig machen und so die Männer die eigentlichen Sklaven sind."
Also ich, als Mann, darf die (Frau) verkaufen, die mich gefügig macht. Okay

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nYron2k5 : : Moviejones-Fan
06.12.2020 12:27 Uhr
0
Dabei seit: 27.03.11 | Posts: 62 | Reviews: 0 | Hüte: 2

@Chris1605 ich stimme dir voll und ganz gut zu

nur eine sache

"Die Böse (natürlich eine Frau) eher blass und lässt mal den „dummen“ Mann fressen. Unsinnige Gewaltorgie."

Bei den Orionar ist die Frau die wie soll ich sagen... das sagen hat... alles andere wär in dem fall tatsächlich unglaubwürdig laughing

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MarieTrin : : Mrs. Justice
06.12.2020 11:58 Uhr
0
Dabei seit: 11.09.11 | Posts: 1.876 | Reviews: 27 | Hüte: 44

Aufgrund des starken Fokus auf Burnham gibt es sehr viel Nachholbedarf bei anderen Charakteren. Das wird irgendwann so viel, dass innerhalb einer Folge möglichst viel sporadisch abgehakt werden muss und das dann ist eine solche Folge. Ein kleiner Lückenfüller, um die diversen angedeuteten Subplots etwas weiterzuführen. Wobei einzig die Pilotin ihr "Problem", ihr wahrscheinlich posttraumatisches Stresssyndrom, überwinden kann . Damit ist der Teil abgeschlossen. Ansonsten stimme ich der Review vollumfänglich zu, eine blasse Folge, die nicht in Erinnerung bleibt.

Que la loi soit avec toi!

MJ-Pat
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Operator184 : : Moviejones-Fan
06.12.2020 09:03 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.12 | Posts: 271 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich habe die ersten beiden Staffeln sehr gerne geschaut, aber mit der 3.Staffel werde ich nicht wirklich warm.

Das neue Zukunftssetting ist zwar nett anzusehen, aber gefällt mir nicht wirklich. Man hat das Gefühl, das man versucht ein "dreckiges" Star Trek zu zeigen. Das ist mir auch zu sehr der Versuch, Star Wars zu kopieren.

Und ob ich wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn ich trage einen dicken Knüppel und bin die fieseste Mistsau, im ganzen Tal.

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hankirk : : Moviejones-Fan
05.12.2020 19:22 Uhr
0
Dabei seit: 28.06.17 | Posts: 55 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Man quält sich so durch. Ein ganzer Planet ist seit Jahrzenten geplagt und die Lösung ist ein wenig technische Gedankenverstärkung? Warum braucht ein Schiff abgetrennte Warpgondeln, wenn es gar nicht auf warp gehen kann. Die Liste lässt sich bel. Fortsetzten. Ich bleib dabei, Im Prinzip gute Geschichten, schlechte Ausarbeitung, blasse Charaktere.

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Filmenthusiast : : Moviejones-Fan
05.12.2020 11:54 Uhr
0
Dabei seit: 30.05.18 | Posts: 37 | Reviews: 0 | Hüte: 0

mehr von der Crew zu zeigen war richtig und wichtig zugleich. Booker ist sympathisch auch wenn ich den Öko Schmuggler nicht bräuchte aber er schadet der Serie nicht. Das Hauptproblem sind die wenigen Folgen in einer Staffel daher ist so ein Filler eher gewagt, doch für die Crew verdammt nötig, Detmer war mir sehr angenehm aufgefallen und gerne mehr davon. Stamets und Co haben genug Screentime, gebt bitte den anderen auch etwas ab und die Chance auf mehr Tiefe.

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
05.12.2020 10:05 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 58 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Was war das denn wieder? Eine Folge bei der kein „Star Trek“ Feeling aufkommt, die teilweise „Seifenopernniveau“ hat und in Teilen eher an Star Wars erinnert. Fühlt sich gehalts- und substanzlos an. Noch so eine „Absturzfolge“
Die Effekte, okay. Burnham hat nicht geweint…… .Viel mehr positives sehe ich nicht.
Die Sprüche von Georgiou sind nicht mal mehr peinlich, sondern nur zum Kopfschütten. „..würd ich ihre Kinder vergiften…kleide mich wie ein menschliches Sper**…ihr Kopf an meiner Wand hängt“. Was soll das? Schwachsinn!

Die Böse (natürlich eine Frau) eher blass und lässt mal den „dummen“ Mann fressen. Unsinnige Gewaltorgie.
Die ganze Geschichte um diesen Planeten, esoterisch, Avatar-Verschnitt?? Ich kann damit nichts anfangen. Die Handlung eher platt, seifenopermäßig (Brook-Bruder-„Böse“) und was retten die…Krabben?

Der Plot mit dem Schiff Book unglaubwürdig. Befehlsverweigernder Offizier der damit das andere Schiff angreift, damit die Föderation nichts damit zu tun hat? Wer soll das glauben. Unterirdisches Niveau.
Der “Spruch“ Tilly – Saru hat leider nicht mal das Niveau eines Running-Gag sondern nur einer misslungenen Kopie. „Los geht´s“ oder „Ausführung“. SchleFaZ-Wettbewerb? Wenigstens dürfen die Staffagen-Männer der Brückcrew mal ein paar Sätze sagen.

Das Spiel Adria (oder wie er/sie/es auch immer heißt) mit Stammet nicht einmal mehr Schnulz sonder einfach nix! Selbst das Verhalten der Brückencrew in „10-vorne“ hatte Pennälercharakter und nichts mit souveränen Sternenflottenoffizieren zu tun!
Die „Raumschlacht wirkt wie eine schlechte Kopie von üblichen Star Wars Szenen.
Mehr Kommentar hat diese Folge nicht verdient. Das war einfach ganz und gar nix!!
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