
Mit Scream 7 führen Paramount Pictures und Spyglass Media die traditionsreiche Slasher-Reihe fort, die mit Scream im Jahre 1996 ihren Anfang nahm.
Auch drei Jahrzehnte später scheint das Zuschauerinteresse ungebrochen - die Marke behauptet sich weiterhin als verlässlicher Publikumsmagnet im Horrorgenre.
’Scream 7’ To Yell $60M In Global Debut, Second-Best Start For 30-Year Old Horror Franchise - Box Office https://t.co/3GDUkNOpX6
— Deadline (@DEADLINE) February 24, 2026
Nach aktuellen Schätzungen peilt der Film zum weltweiten Start mehr als 60 Millionen US-Dollar an. Das wäre das zweitbeste Eröffnungswochenende in der rund 30-jährigen Geschichte des Franchise. Nur Scream VI lag 2023 mit 66,4 Millionen Dollar global noch darüber, davon 44,4 Millionen Dollar in Nordamerika.
Für die USA und Kanada wird derzeit ein Eröffnungswochenende von rund 40 Millionen Dollar prognostiziert. Damit könnte Scream 7 nicht nur den bislang stärksten Kinostart des Jahres 2026 markieren, sondern sich auch in unmittelbare Nähe zum Franchise-Rekord schieben. Branchenbeobachter halten ein leichtes Übertreffen der 40-Millionen-Marke für möglich, da am Startwochenende keine größere Konkurrenz in Sicht ist.
Der Film läuft in rund 3.500 nordamerikanischen Kinos und startet parallel in 52 internationalen Märkten. International werden etwa 20 Millionen Dollar erwartet. Fun Fact: In Frankreich profitiert der Film von einer Freigabe ab 12 (!) Jahren, während er in den USA mit einem R-Rating anläuft.
Bislang hat das Franchise weltweit 908,5 Millionen Dollar eingespielt. Der Originalfilm aus dem Jahr 1996 bleibt mit 173 Millionen Dollar der bisher kommerziell erfolgreichste Teil.
Scream 7 wurde mit einem Budget von 45 Millionen Dollar produziert und ist damit der teuerste Teil der Reihe.
Ein wesentlicher Faktor für das Faninteresse ist die Rückkehr von Neve Campbell in ihrer ikonischen Rolle als Sidney Prescott. Nach dem Abstecher nach Manhattan in Scream VI kehrt die Handlung wieder nach Woodsboro zurück - dorthin, wo Ghostface seinen Ursprung nahm. Im Zentrum der Bedrohung steht diesmal Sidneys Tochter. Regie führt Kevin Williamson, der als Drehbuchautor das Original und mehrere Fortsetzungen prägte und nun erstmals selbst inszeniert. Das Skript entstand gemeinsam mit Guy Busick, der bereits an Scream (2022), Scream VI und Ready or Not beteiligt war.
Hier seht ihr die bisherigen Einspielergebnisse aller Teile des Franchise in der Übersicht (Nordamerika / International / Gesamt, in Mio. US-Dollar):
| Scream (1996) | 103 | 70 | 173 |
| Scream 2 (1997) | 101 | 71 |
172 |
| Scream 3 (2000) | 89 | 73 | 162 |
| Scream 4 (2011) | 38 | 59 | 97 |
| Scream (2022) | 82 | 57 | 139 |
| Scream VI (2023) | 108 | 61 | 169 |
Die Zahlen zeichnen ein interessantes Bild der Franchise-Entwicklung. Die ersten drei Teile bewegten sich auf konstant hohem Niveau und lagen jeweils zwischen 162 und 173 Millionen Dollar weltweit. Das zeigt, wie stabil die Marke in ihrer frühen Phase war.
Mit Scream 4 kam 2011 jedoch ein deutlicher Einbruch. Weltweit blieb der Film erstmals unter der 100-Millionen-Marke, was damals als Warnsignal für die Reihe gewertet wurde.
Doch das Requel von 2022 brachte dann die Trendwende. Scream konnte wieder solide 139 Millionen Dollar einspielen und die Marke erfolgreich neu positionieren. Scream VI steigerte dieses Momentum weiter und erzielte mit 108 Millionen Dollar das stärkste Nordamerika-Ergebnis der gesamten Reihe.
Unterm Strich zeigt sich: International ist das Franchise relativ stabil, doch die eigentliche Dynamik entsteht im US-Markt.
Ob Scream 7 die Erwartungen erfüllt oder sogar übertrifft, wird sich bereits nach dem ersten Wochenende zeigen. Die Rückkehr zu den Wurzeln der Reihe und Kevin Williamsons Regiearbeit könnten entscheidend dafür sein, wie nachhaltig das Interesse trägt.
