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Hanks vergleicht MCU mit der Western-Ära

Tom Hanks & Marvel: Warum eigentlich nicht?

Tom Hanks & Marvel: Warum eigentlich nicht?
0 Kommentare - Do, 08.09.2022 von A. Seifferth
Warum eigentlich nicht? Während zahlreiche Hollywoodstars dem Ruf von Marvel und DC gefolgt sind, hat sich Tom Hanks anderen Rollen gewidmet. Nun spricht er über seine Meinung zu Superhelden.
Tom Hanks & Marvel: Warum eigentlich nicht?

Tom Hanks ist einer jener, an denen man seit mehreren Jahrzehnten in Hollywood nicht vorbeikommt. Viele Menschen sehen den gleichermaßen charismatischen wie bodenständigen Superstar gern in der Rolle des rechtschaffenden Helden. Man darf deshalb mit Recht fragen: Warum ist ausgerechnet dieser Inbegriff des amerikanischen Traums noch nicht dem Ruf von Marvel und DC gefolgt? Der Schauspieler hat diese Tatsache jüngst mit Josh Horowitz in dessen Podcast Happy Sad Confused evaluiert:

Tom Hanks könne selbst nicht genau sagen, weshalb es bisher dazu nicht gekommen sei, sagte er zu Horowitz auf die Frage, warum ausgerechnet er bisher noch nicht in Disneys MCU eine Rolle übernommen hat. Nachdem der Moderator behauptete, dass weder Hanks noch das MCU einander wirklich brauchen, gestand Hanks, dass er der Idee überhaupt nicht abgeneigt sei. Im selben Atemzug vergleich der Star den anhaltenden Trend von Comicverfilmungen mit der populären Welle von Hollywood-Western in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts:

Wenn man etwa die Western von John Ford nehme, könne man vielleicht von einem ’John-Ford-Universum’ des Genres sprechen. Anhand eines solchen Blickwinkels sei es gar nicht so anders als das Marvel-Universum. Tom Hanks fuhr mit einem Gedankenspiel fort: "Würdest du es tun, wenn es ein großartiger John Ford-Western wäre? Du würdest es vielleicht tun, weil du in Der Schwarze Falke oder in Der Teufelshauptmann enden könntest."

Obwohl Hanks nicht über reichhaltiges Wissen über Werke aus dem Hause Marvel zu verfügen scheint, gab er zu, dass er zumindest einige der Franchise-Beiträge gesehen hat und ihnen im Allgemeinen positiv gegenübersteht:

"Die Filme, die ich gesehen habe, habe ich nie verlassen, ohne zu denken: ’Da sind ein paar großartige Leistungen drin." In seinen Augen haben die Drehteams der von ihm gesehenen Filme alles gegeben, um das Publikum bei der Stange zu halten, doch er könne nicht sagen, wie sie das genau schaffen. In jedem Fall liefern sie das, was man von ihnen erwartet, so der Hollywoodstar.

Es ist in jedem Fall eine schöne Geste, dass Tom Hanks dem bahnbrechenden Erfolg der Superheldenfilme etwas abgewinnen kann und sich nicht etwa als alteingesessener Charakterdarsteller naserümpfend über die Filme des MCU echauffiert. Dennoch darf man dabei nicht aus den Augen verlieren, dass ein Star wie Hanks seinen Weg längst gegangen ist und dessen Filme trotz der Konkurrenz eine Menge Geld in die Kassen spülen. Insofern schwingt da selbstverständlich ein wenig mehr Wohlwollen als bei kritischen Beobachter:innen mit, die die Kinokultur durch die Omnipräsenz vom Platzhirsch Disney aus den Fugen geraten sehen, da sie eventuell mit Missachtung gestraft werden bzw. anderen Werken den Vorzug geben würden.

Doch zurück zur Ausgangsfrage: Was haltet ihr von der Idee, dass Tom Hanks in einem Marvel-Projekt mit von der Partie wäre? Wir könnten uns vorstellen, dass er es toll hinbekäme, einen Mentor oder einen unbarmherzigen Übeltäter zu verkörpern. Über eine Stunde sprach Horowitz in seinem Podcast mit der lebenden Legende! Das gesamte Video-Interview haben wir euch in den Anhang gepackt.

Übrigens: Das brandneue Leinwandabenteuer mit Tom Hanks, Pinocchio, kann ab dem heutigen Tag auf Disney+ gestreamt werden!

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