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House of the Dragon

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Thron aus Schwertern von "Warcraft" & "The Witcher"

Untergangsstimmung: Tragischer Tyrann für "House of the Dragon"

Untergangsstimmung: Tragischer Tyrann für "House of the Dragon"
0 Kommentare - Do, 14.07.2022 von A. Seifferth
Die HBO-Serie "House of the Dragon" verspricht eine zutiefst tragische Angelegenheit zu werden: Das Team bespricht die Tyrannei von Viserys I. Targaryen und den Bau des imposanten Sitzmöbels.

Bald soll mit House of the Dragon wieder das alte Feuer im Serienmetier regieren: Die königliche Figur Viserys I. Targaryen wird bekanntlich bei der HBO-Serie eine prominente Rolle spielen, wenn es um das Wiederaufflammen der berüchtigten Fantasy-Saga geht. Seine Tyrannei verberge allerdings auch einen empfindsamen Kern, wie der verkörpernde Darsteller Paddy Considine gegenüber Entertainment Weekly betont:

"Das Mantra, das wir für ihn hatten, war, dass er ein guter Mann und ein schlechter König ist, weil er den Menschen nur gefallen und den Frieden bewahren will." Die andere Seite der Medaille sei aber, dass Viserys ein Ego besäße, das ihn trotz eines schmerzhaften Erlebnisses dazu treibt, sich eine entscheidende Frage zu stellen: "Wie wird man sich in Hunderten von Jahren an mich erinnern?" Vor diesem ambivalenten Hintergrund habe man die Rolle so angelegt, dass Viserys I. einem Kriegstreiber und Tyrannen gleiche. Man erinnere sich nämlich nicht an die friedlichen Könige und guten Menschen, sondern nur an die unbarmherzigsten Gestalten.

Dazu erscheint es auch passend, dass House of the Dragon-Showrunner Ryan Condel laut eigenen Aussagen mit der Serie die Gründe dafür evaluieren wolle, weshalb die Targaryens derart von Ruhm und Macht getrieben sind. Dabei vergleicht er die Geschichte mit einer realen Begebenheit, die sich vor hunderten von Jahren abspielte:

"Ich wollte eine Geschichte über die Blütezeit Roms vor dem Untergang erzählen und die Targaryen-Dynastie auf ihrem Höhepunkt sehen, damit wir verstehen können, was verloren ging, als alles zusammenbrach."

Für alle Menschen, die den Thron aus der Mutterserie Game of Thrones für witzlos gegenüber George R.R. Martins Beschreibungen seiner Buchsaga "Das Lied von Eis und Feuer" befinden, könnte diese Nachricht magischer Balsam sein:

Etwa 2.500 Schwerter seien laut Co-Showrunner Miguel Sapochnik für den Bau des neuen Sitzmöbels verwendet wurden, darunter auch Requisiten, die von mehreren großen Produktionen wie Warcraft - The Beginning und der Netflix-Serie The Witcher ausgeliehen wurden.

Es hätte nämlich "einfach nicht genug Schwerter für alle gegeben". Der Einfallsreichtum mache den königlichen Sitz aber zu einem ungewollten Spiegel der Mythologie der Serie: So wie Aegon "der Eroberer" Targaryen den Eisernen Thron aus den Waffen seiner besiegten Feinde geschmiedet habe, baute man im Namen von HBO den Thron von House of the Dragon "aus den Überresten der Gegner". Mit der martialischen Beschreibung meint Sapochnik jene Fantasy-Titel, die versuchten, an Game of Thrones heranzureichen und die Ausnahmeserie in ihrer Ausstattung und Tonalität nachzuahmen.

Nun muss allerdings House of the Dragon noch mit seiner Ausstrahlung am 22. August beweisen, dass es mehr als nur ein lauer Aufguss von Game of Thrones ist und man unsere Liebe von Neuem entflammt.

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