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Mein Filmtagebuch...
Bohemian Rhapsody gesehen am  
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Bohemian Rhapsody (2018)

Ein Film von Bryan Singer mit Rami Malek und Ben Hardy

Kinostart: 31. Oktober 2018134 Min.FSK6Biographie, Drama, Musik
Meine Wertung
Ø MJ-User (20)
Mein Filmtagebuch
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Bohemian Rhapsody Inhalt

Der Film zelebriert Queen, ihre Musik und ihren außergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury, der Stereotypen trotzte und Konventionen zerschmetterte, um einer der beliebtesten Entertainer auf dem Planeten zu werden. Wir erleben den kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre ikonischen Songs und ihren revolutionären Sound, ihre Beinahe-Implosion, als Mercurys Lebensstil außer Kontrolle geriet, und ihre triumphale Wiedervereinigung am Vorabend des "Live Aid"-Konzerts, wo Mercury, der an einer lebensbedrohlichen Krankheit litt, die Band zu einer der größten Performances in der Geschichte der Rockmusik führte. Dabei wurde das Vermächtnis einer Band zementiert, die immer eher wie eine Familie war und bis heute Außenseiter, Träumer und Musikliebhaber inspiriert.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Bohemian Rhapsody und wer spielt mit?

OV-Titel
Bohemian Rhapsody
Format
2D
Box Office
903,66 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechs Jahren".
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23 Kommentare
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MobyDick : : Moviejones-Fan
14.08.2019 17:54 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.477 | Reviews: 58 | Hüte: 291

MB80:

Finger weg von D-O-L-E-M-I-T-E (!)

Sonnst kommt D-O-L-E-M-I-T-E (!) sogar noch aus dem Weltall und macht dich platt:

https://www.youtube.com/watch?v=e99ig2KOYqY

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
14.08.2019 17:37 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.597 | Reviews: 46 | Hüte: 159

„Bohemian Crap-sody“

Da, mein Beitrag zur Diskussion.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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MB80 : : Cheddar Goblin
14.08.2019 17:33 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.013 | Reviews: 20 | Hüte: 69

luhp92:

Danke!

und.

MobyDick:

Ich zieh dir beim nächsten D-O-L-O-M-I-T-E (!) auch nen Lappen ab, warts nur ab... Die hab ich mir hart verdient, Finger weg.

Außerdem habe ich "ganz cool" geschrieben, nicht "rockt sogar das Original durch die Wand" wink Also ruhig Blut...

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
14.08.2019 17:14 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.752 | Reviews: 168 | Hüte: 384

@MobyDick

Bei der Stadionszene ging es mir genau andersherum.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
14.08.2019 17:09 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.477 | Reviews: 58 | Hüte: 291

MB80:

Wenn es ginge, würde ich dir den Hut von luhp wieder wegnehmen. Ich persönlich halte den Film jetzt für auch gar nicht so gut, und ich empfinde Malek sogar als Fehlbesetzung. Klar, er gibt sich Mühe, aber er ist immer irgendwie verloren und nicht einnehmend genug, als dass er die überlebensgroße Figur Mercury glaubhaft rüber bringen kann. Man kann ihn schauen, aber immer wieder dachte ich daran, dass Malek auch hätte Jagger spielen können/ sollen.

Aber warum ich dir den Hut wegnehmen würde: Die Stadionszene! ich habe direkt danach auf Youtube mir das original angeschaut. Und wenn eine verpixelte Uraltversion einem Hochglanzprodukt wie diesem hier so eindeutig die Grenzen aufzuzeigen in der Lage ist, dann kann der Film das nicht soo überzeugend rüber gebracht haben.

Und nur um es klarzumachen, ich bin weissgott kein Mercury-Fanatiker wink

Wenn dann eher einer von D-O-L-O-M-I-T-E (!)

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
14.08.2019 16:59 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.752 | Reviews: 168 | Hüte: 384

@MB80

Da hast du die Stärken und Schwächen perfekt umgeschrieben.
Dafür einen Hut, auch wenn mir der Film selbst gut gefiel.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MB80 : : Cheddar Goblin
10.08.2019 09:37 Uhr | Editiert am 10.08.2019 - 10:38 Uhr
1
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.013 | Reviews: 20 | Hüte: 69

Wenn die erste Reaktion auf einen Film ist, dass man herzlich lachen muss, weil Rami Malek mit seiner Zahnprothese wie eine Kreuzung aus Bugs Bunny und Mr. Hyde aussieht, dann weiß man: hier gibt’s Probleme. Ja, Freddy Mercury hatte ne ordentliche Knabberleiste, aber manchmal sollte es halt reichen, wenn man einen talentierten Schauspieler gecastet hat, und man sollte diesen nicht damit quälen, dass er ständig in seine "Maske" nuscheln muss.

Meine Theorie bei diesem Streifen ist: Queen-Fans waren begeistert, die Reinkarnation ihrer Band mit einer Top Besetzung zu sehen, und eine lange Aneinanderreihung von Musikvideos zu sehen. Filmkritiker und Leute, die einfach einen guten, vielleicht beleuchtenden Blick auf die Gruppe erwarteten, reagierten mit einem entschiedenen "Meh!". Und das ist wahrscheinlich auch die beste Gebrauchsanweiung, um den Film zu genießen: den Anlass nutzen, um danach nochmal die alten Alben aus dem Schrank zu holen.

Gerade diesen beleutenden Blick, oder einfach eine interessante Interpretation, oder einfach irgendwas, bleibt der Film leider komplett schuldig. So wird Mercury’s HIV Infektion zwar kalkulierend genutzt, um beim Publikum auf die Tränendrüse zu drücken, aber davon, wie er diese bekommen hat, oder gar die Konsequenzen, davor schreckt der Film zurück. So, weder will ich an dieser Stelle eine Orgie sehen, noch in einem Band-Biopick eine epische Aufarbeitung des kompletten Versagens der Reagan-Administration (zu dem Thema, eingebettet in die Thematik "Film", empfehle ich Linsay Ellis Demontage von "Rent"), aber der Film gibt uns die "saubere AIDS Kampagnen Idol" Version von Mercury, mit der Feinfühligkeit einer Soap-Opera. "Rocketman" ist hier der klar sensiblere, informativere und bessere Film.

Und so grandios die ganze Empörung, das ganze Händeringen, das Fluchen und die Selbstmordandrohungen im Angesucht des letzten Kulturverrates in Form von Oscar-Nominierungen für "Black Panther" auch waren: der eigentliche Skandal der 91. Verleihung der Oscars war der Sieg von "Bohemian Rhapsody" in der Kategorie "Bester Schnitt". Es ist nicht so, dass der Schnitt aggressiv schlecht wäre (außer evtl. die Szenen, in denen sie ihren Manager "Little Finger" kennen lernen, und die, in der die Single zum Titelgebenden Song diskutiert wird), aber generell ist der Schnitt sehr unmotiviert, zufällig, und trägt wenig dazu bei, den Handlungsfluss voranzutreiben oder den Szenen irgendeine Gewichtung zu geben. Wenn die Konkurrenz hier "Roma" oder "First Man" heißt, darf sowas nicht passieren.

Die Stadionszene am Ende ist ganz cool, das gebe ich dem Film...

Meine Bewertung
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“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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ingridbrauner : : Moviejones-Fan
27.07.2019 23:34 Uhr
0
Dabei seit: 27.07.19 | Posts: 26 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich habe mir den Film am 27. Juli 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : One Punch Man
19.05.2019 12:53 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 2.097 | Reviews: 17 | Hüte: 87

Ich, der (so gut wie) keine Ahnung von Queen hat, hab mir nun Bo Rhap reingezogen.

Mir hat der Film gut gefallen, Rami Malek war absolut spitze und hat den Oscar zurecht gewonnen. Die Songs (man kennt sie ja, zumindest die meisten) waren ebenfalls klasse und der Live-Aid Part em Ende, den ich nun zum ersten Mal erlebt habe, hat mir am besten gefallen. Gänsehaut pur. Queen-Fans konnten den Film sicher noch viel mehr genießen und ich kann verstehen, wieso der Film so ein Erfolg und bei den Zuschauern so beliebt war/ist.

Dennoch finde ich, dass der Film zu lang ist. Das hält mich davon ab, ihn irgendwann noch mal zu schauen. Aber für ne einmalige Sichtung war es noch ok.

Meine Bewertung
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Manchmal ist das Leben wie ein dunkler, dunkler Tunnel. Man hat ständig das Gefühl, nie wieder ein Licht am Ende zu erblicken, aber wenn man immer schön weitergeht, dann wird man vielleicht an einen schöneren Ort gelangen.
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Kal-El : : Moviejones-Fan
24.02.2019 19:33 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 728 | Reviews: 3 | Hüte: 17

Vielen Dank für die Info Luhp! smile

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
24.02.2019 03:35 Uhr
1
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.752 | Reviews: 168 | Hüte: 384

@Kal-El
"Auch wenn Bryan Singer sich ebenfalls als ein Ar***loch (um es mal sehr milde auszudrücken) outet hat er wirklich einen guten Film abgeliert."

Nun, zu zwei Dritteln bzw. die ersten beiden Akte betreffend. Den letzten Akt und die Post-Produktion übernahm Dexter Flechter, der dafür unverständlicherweise nicht als Regisseur aufgeführt wird.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Kal-El : : Moviejones-Fan
23.02.2019 18:49 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 728 | Reviews: 3 | Hüte: 17

Eigentlich, um sich von den anderen 5Hüter abzuheben, hat der Film 10 Hüte verdient.

Was eine wahnsinn Performance von Rami Malek, der bekommt sicher den Oscar. Auch wenn Bryan Singer sich ebenfalls als ein Ar***loch (um es mal sehr milde auszudrücken) outet hat er wirklich einen guten Film abgeliert.

Auf jeden Fall hat Malek es bei mir geschafft "ein Stück vom Himmel zu holen" ...

Meine Bewertung
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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
21.01.2019 16:55 Uhr | Editiert am 21.01.2019 - 16:57 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.752 | Reviews: 168 | Hüte: 384

Hier zum Vergleich ein Parallel-Zusammenschnitt des originalen und des nachgestellten Live-Aid-Konzerts:

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
21.01.2019 01:07 Uhr | Editiert am 21.01.2019 - 01:22 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.752 | Reviews: 168 | Hüte: 384

@Duck-Anch-Amun
"singt nun hier das Original oder Malek und die anderen Schauspieler? Oder hat man tatsächlich Stadien und Konzerthallen gefüllt oder ist dies CGI oder Live-Aufnahmen?"

Die Schauspieler haben selbst gesungen, Maleks Gesang wurde aber mit dem des Sängers Marc Martel gemischt, um Mercury ähnlicher zu klingen. Schon echt beeindruckend, wie authentisch sich das anhört! Die Kulissen sind nachgebaute Repliken und die Menschenmengen entstanden durch digitale Vervielfältigungen.

@Wizard-Ruud
"Der hat ein Oscar verdient."

Definitiv, ich rechne aber mit einem Sieg von Christian Bale für seine Rolle als Dick Cheney in "Vice". Ansonsten müsste ich mir noch "A Star Is Born" ansehen, dort sang Bradley Cooper ja ebenfalls selbst.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
21.01.2019 00:52 Uhr | Editiert am 21.01.2019 - 01:22 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.752 | Reviews: 168 | Hüte: 384

Meine Eltern hatten das Glück, Queen live sehen zu können, als Freddie Mercury noch lebte, ich als 1992 Geborener kann mir da nur neidisch ihre Geschichten anhören. Indem Bryan Singer und Dexter Flechter daran anknüpfen, entwickelt sich daraus die größte Stärke des Films: Das Wiederbeleben des Gefühls, Queen und Freddy Mercury live zu sehen, was schließlich in der Rekreierung des Live-Aid-Konzerts seinen atmosphärischen Höhepunkt findet.

Dahingehend kann man "Bohemian Rhapsody" auch leicht verzeihen, dass sich das volle schauspielerische Potential der Queen-Darsteller (Rami Malek als Freddie Mercury) nicht erfassen lässt, weil sie im Grunde genommen nur Playback spielen, während aus den Boxen die Queen-Songs erschallen.

(Edit: Sie haben doch selbst gesungen, wow!)

Abseits davon schildert der Film auf unterhaltsame Weise, wie eine Gruppe von talentierten, jungen Querdenkern die Kunstgattung Musik auf ein neues Niveau hebt, überholte Traditionen überwindet und wie sie die Musik als Kunstausdruck gegenüber der finanzorientierten, formelhaften Labelpolitik und alteingesessenen Kritikern verteidigt.

Ansonsten liegt der Fokus klar auf Freddie Mercury, der als Mann gezeichnet wird, der sich als naturtalentierter Performer nach außen hin zwar perfekt verkaufen kann, aber dennoch unter innerer Zerrissenheit und unter Identitätsproblemem leidet. Als Sohn einer parsisch-indischen Immigrantenfamilie und als bisexueller Transvestit fällt es ihm schwer, sich in der Gesellschaft der 1970er und 1980er Jahre zurechtzufinden, was zudem mit den Erwartungen des Vaters an den Sohn kollidiert.

Sicherlich handelt es sich hier um ein klassisches (Nostalgie-)Biopic, als solches halte "Bohemian Rhapsody" aber für gelungen. Weiterempfehlung meinerseits, für Queen-Fans ein Pflichtfilm. Meine Eltern und deren Freunde sind alle restlos begeistert vom Film, was mich für sie ziemlich freut^^

Meine Bewertung
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- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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