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Bohemian Rhapsody

Kritik Details Trailer Galerie News
Malek ist Freddie

Bohemian Rhapsody Kritik

Bohemian Rhapsody Kritik
10 Kommentare - 27.10.2018 von Moviejones
Wir haben uns "Bohemian Rhapsody" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Bohemian Rhapsody

Bewertung: 4 / 5

Bohemian Rhapsody zeichnet Queens Werdegang bis zum grandiosen Live-Aid-Auftritt 1985 nach und widmet mancher musikalischen Entstehungsgeschichte und Anekdote ihren großen Auftritt. Wo wären wir ohne Hits wie "We are the champions", "Who wants to live forever", "Radio Ga Ga" oder das titelgebende Monsterwerk "Bohemian Rhapsody"? Als Mercury im November 1991 verstarb, hinterließ er einen nicht zu füllenden Platz auf der Bühne - bewegend, ihn jetzt für einen kurzen Moment wieder auferstehen zu sehen.

Bohemian Rhapsody Kritik

Anfang der 70er trifft der junge Farrokh Bulsara (Rami Malek) auf zwei Musiker, die gerade ihren Leadsänger eingebüßt haben: Brian May () und Roger Taylor (Ben Hardy). Es kommt zu einer schicksalsträchtigen Kooperation und einem kometengleichen Aufstieg der inzwischen auf vier Musiker angewachsenen Gruppe Queen. Bulsaras exaltiertes Auftreten, der sich nunmehr Freddie Mercury nennt, macht die Auftritte der Band zu einem Erlebnis, andererseits ist die kongeniale und gleichberechtigte Zusammenarbeit der Vier im Studio Garant für unzählige Hits. Und zieht Gönner wie Schmarotzer gleichzeitig an...

Trailer zu Bohemian Rhapsody

Rami Malek ist Freddie Mercury. Im Prinzip könnte die Kritik an dieser Stelle enden, denn die Präsenz des 37-jährigen, der mit scheinbarer Leichtigkeit die Rampensau, Lebenslust, aber auch Zerbrechlichkeit Mercurys einfängt, ist triumphal. Mittlerweile unvorstellbar, dass Namen wie Sacha Baron Cohen und Johnny Depp zuvor gefallen sind, um die Ikone auf der Leinwand darzustellen. Doch eine Gruppe ist die Summe ihrer Einzelteile und da haben Regisseur Bryan Singer und die Castingverantwortlichen ein gutes Händchen bewiesen: als Gitarrist Brian May, Ben Hardy als Drummer Roger Taylor und als Bassist John Deacon haben nicht nur eine hohe Ähnlichkeit, auch die Attitüde der Stars wurde genauestens studiert, um das Biopic so realistisch wie möglich zu gestalten. Und so theatralisch und pompös die Adeligen auf der Bühne klingen, so einfach und sympathisch werden Mercury, May, Taylor und Deacon als Menschen gezeichnet.

Die echten May und Taylor produzierten (neben Manager Jim Beach und Robert de Niro) den Film und segnen seine Existenz und das Nahe-an-der-Realität-sein ab, auch wenn so manches Detail für den Erzählfluss gebeugt wurde. So wurde die Geschichte um die Band Smile etwas verkürzt dargestellt, auch Bulsaras musikalische Vorgeschichte, der dann zum Leadsänger wurde, was hier in wenigen Minuten geschieht. Auch die Bekanntgabe seiner HIV-Erkrankung gegenüber seinen Bandkollegen ist im Film wahrscheinlich nicht vor dem berühmten Live-Aid-Gig geschehen, doch dieser Zeitpunkt intensiviert den darauf folgenden, ausschweifenden Auftritt ungemein.

Unvergessen der 13. Juli 1985 im Londoner Wembley-Stadion, wo sie Bob Geldofs Ruf gefolgt sind, um den Hunger in Afrika zu lindern. Ihr Set mit "Bohemian Rhapsody", "Radio Ga Ga", "Hammer to fall", "Crazy little thing called love", "We will rock you" und "We are the champions" gehört zu den fulminantesten Auftritten der weltweit ausgestrahlten Veranstaltung, die auch im JFK-Stadion in Philadelphia stattfand und auf der u.a. Duran Duran, Elton John, David Bowie, die Dire Straits, U2 oder Madonna auftraten. Bohemian Rhapsody widmet diesem musikalischen Weltereignis eine sehr intensive Sequenz und schafft es, dass man sich mit Gänsehaut an diesen Moment erinnert beziehungsweise mit Gänsehaut trauert, dass man nicht dabei sein konnte.

Und so nimmt sich Bohemian Rhapsody viel Zeit, die Stationen in der Geschichte von Queen als auch Mercurys Privatleben sensibel zu beleuchten. Der Mann, der sich stets bedeckt hielt, was sein Leben abseits der Bühne anging, den eine lebenslange Freundschaft mit Mary Austin (Lucy Boynton, das süße Model aus Sing Street) verband, der sich Anfeindungen wegen seines Gebisses gegenüber sah und der ausschweifende Partys liebte, aber gleichzeitig eine sehr menschliche, bedachte, und dann doch wieder kraftvolle Seite hatte, mit der er seine Kreativität vorantrieb und verteidigte.

Bei aller Melancholie bleibt Bohemian Rhapsody aber vor allen Dingen ein sehr ausgelassener Rückblick, der um der Unterhaltung Willen auch Details hinzufügt, die nicht ganz der Realität entsprechen. Wenn ein Mike Myers als Label-Chef "Bohemian Rhapsody" ablehnt, dann entbehrt das nicht eines großen Hallos für Filmfans und offenbart auch den Humor der ehemaligen Bandmitglieder, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ein Film für Fans, der es umwerfend schafft, selbst distanzierte Queen-Hörer mitzureißen.

Bohemian Rhapsody Bewertung
Bewertung des Films
810
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10 Kommentare
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fbMarie6 : : Moviejones-Fan
01.11.2018 12:07 Uhr
0
Dabei seit: 01.11.18 | Posts: 1 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Wie ihr schon erwähnt habt, Rami Malek IST Freddie. Mit Sicherheit hätte ihn keiner so fantastisch darstellen können.Ich war vom Film und von den -allen- Darstellern absolut begeistert. Dass einen die Musik kaum still sitzen lies, muss ja nicht extra erwähnt werden. Höchstpunkte !

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.10.2018 11:58 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.832 | Reviews: 26 | Hüte: 334

Als Queen-Fan war der Film ohnehin ein Muss, die Trailer bestärkten mich darin und MJs schöne Kritik wird hoffentlich auch nicht Queen-Fans von diesem Film überzeugen.

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xDieckoWx : : Moviejones-Fan
30.10.2018 11:46 Uhr
0
Dabei seit: 25.12.13 | Posts: 36 | Reviews: 1 | Hüte: 0

Sehr schön, die Trailer haben mich zuvor auch schon richtig abgeholt. Diese Woche ist auf jeden Fall noch der Kinobesuch geplant.

"Eine Motte ist auch nur ein hässlicher Schmetterling, du Rassist"

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AvecPlaisir : : Moviejones-Fan
29.10.2018 11:20 Uhr
0
Dabei seit: 24.02.16 | Posts: 255 | Reviews: 0 | Hüte: 9

Die Trailer hatten mich schon mit den genialen Mash-Ups der Songs abgeholt. Werde mir den Film auf jeden Fall anschauen.

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GeneralGrievous : : Moviejones-Fan
29.10.2018 10:57 Uhr
0
Dabei seit: 18.02.14 | Posts: 1.365 | Reviews: 0 | Hüte: 40

Das liest sich wirklich super und bestätigt eigentlich nur meine hohen Erwartungen an den Film, die ich durch die tollen Trailer bereits seit vielen, vielen Wochen besitze. Ich hoffe, dass ich zeitnah dazu kommen werde, ihn mir zusammen mit meiner Familie im Kino anzugucken. Das kann nur gut werden. smile

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TamerozChelios : : Moviejones-Fan
28.10.2018 13:03 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.085 | Reviews: 1 | Hüte: 62

@Petra82

Unter anderem :-)

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

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Petra82 : : Schneefeger
28.10.2018 12:36 Uhr
0
Dabei seit: 07.10.08 | Posts: 1.833 | Reviews: 15 | Hüte: 43

@TamerozChelios:

Denkst du spontan an den grandiosen Vanilla Ice? winkcool

Warum bin ich nicht aus Stein wie du...?

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TamerozChelios : : Moviejones-Fan
28.10.2018 11:49 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.085 | Reviews: 1 | Hüte: 62

Ist zwar nicht meine Musik, aber einige Lieder haben sich die HipHopper damals als Inspiration oder auch als Cover-Version genommen. Und irgendwie hört man das Originale dann doch gerne, wenn es mal im Radio läuft.

Queen-Frontsänger fand ich schon immer irgendwie cool, weil er Sexappeal hatte (und nicht wie diese hässlichen Waschbrettbauch-Sunnytypen von heute a la Scott Eastwood oder Channing Tatum). Die Trailer fand ich auch schon ganz amüsant. Wird zawr kein Kinobesuch, aber irgendwann werde ich ihn mir definitiv reinziehen - und zwar nicht mal ebenso nebenbei, sondern zu einem guten, gemütlichen Filmabend.

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

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MisfitsFilms : : Marki Mork
27.10.2018 15:23 Uhr
0
Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 981 | Reviews: 0 | Hüte: 33

The Show must go on !

www.reissnecker.com

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tantedroll : : Moviejones-Fan
27.10.2018 15:17 Uhr
0
Dabei seit: 26.08.11 | Posts: 66 | Reviews: 0 | Hüte: 1

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