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Rocketman

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Crossover-Idee verworfen

Unzensierter "Rocketman": Elton John bestand auf R-Rating (Update)

Unzensierter "Rocketman": Elton John bestand auf R-Rating (Update)
1 Kommentar - Mi, 12.06.2019 von R. Lukas
Ein weichgespültes, staubtrockenes Biopic ist "Rocketman" ja nun wirklich nicht, sondern alles andere als das. Dafür musste Elton John allerdings hart kämpfen, da die Studios andere Vorstellungen hatten.
Unzensierter "Rocketman": Elton John bestand auf R-Rating

++ Update vom 12.06.2019: Wyck Godfrey, der Präsident der Paramount Motion Picture Group, gibt gegenüber Vulture zu, dass überlegt wurde, die Altersfreigabe von Rocketman anzupassen, nachdem Bohemian Rhapsody über 900 Mio. $ eingespielt hatte. Sie haben es getestet, wollten mal schauen, ob es eine "zahmere Version" gäbe, die genauso gut laufen und die Zuschauer zufriedenstellen könnte, verrät er.

Intern haben sie sich Szenen angesehen und geprüft, was wegfallen müsste, um vom R-Rating auf ein PG-13 zu kommen. Sie seien gewiss ins Schwanken geraten, so Godfrey, und zwar zusammen mit den Filmemachern und Produzenten. Aber ziemlich schnell seien sie wieder zu dem Fakt zurückgekehrt, dass sie sich diesem Film verpflichtet und an ihn geglaubt hatten, bevor sie wussten, was Bohemian Rhapsody leisten würde. Es sei immer besser, zu führen, als zu folgen.

Tatsächlich hätte es sogar zu einem Crossover mit Bohemian Rhapsody kommen können. Rocketman-Regisseur Dexter Fletcher, der das Queen-Biopic anstelle des geschassten Bryan Singer ins Ziel gebracht hat, hatte mal die Idee, dass Taron Egertons Elton John mit seiner Mutter (Bryce Dallas Howard) in einem Restaurant speist - und John Reid und Rami Maleks Freddie Mercury an einem anderen Tisch sitzen, sodass sie einander zuwinken könnten. Das wäre toll gewesen, findet Fletcher, habe aber nicht geklappt. Es wäre auch ein bisschen zu wissend gewesen, er habe ja nicht vor, ein Cinematic Universe zu erschaffen. Reid war sowohl Johns als auch Queens Manager - in Bohemian Rhapsody wird er von Aidan Gillen gespielt, in Rocketman von Richard Madden.

++ News vom 07.06.2019: Seit 2011 versuchte Elton John, ein Fantasy-Musical-Biopic über sein eigenes Leben realisiert zu bekommen. Und jetzt, da Rocketman mit sehr positiver Resonanz und einem grandiosen Taron Egerton im Kino läuft, erzählte er dem Guardian, wie schwierig es war, seine Wünsche durchzusetzen.

"Rocketman" Trailer 1 (dt.)

Einige Studios, so John, wollten den Sex und die Drogen abschwächen, damit der Film eine PG-13-Altersfreigabe bekäme. Doch er habe einfach kein PG-13-Leben geführt. Zwar habe er keinen mit Sex und Drogen vollgepackten Film gewollt, aber jeder wisse doch, dass er in den 70ern und 80ern von beidem eine ganze Menge gehabt habe. Deshalb habe er nicht viel Sinn darin gesehen, einen Film zu machen, der impliziere, dass er sich nach jedem Auftritt still und leise in sein Hotelzimmer zurückgezogen habe, nur mit einem Glas warmer Milch und der Gideon-Bibel als Gesellschaft.

Und einige Studios wollten auch, dass sie das Fantasy-Element streichen und ein eher geradliniges Biopic machen, was aber das Thema verfehlt hätte, fährt John fort. Denn als Kind habe er viel in seinem eigenen Kopf gelebt, und als seine Karriere gestartet sei, sei dies auf eine Art und Weise geschehen, dass es ihm fast nicht real erschienen sei. Es sei wie eine Rakete losgegangen. In Rocketman gebe es einen Moment, in der er auf der Bühne des "Troubadour"-Musiklokals in Los Angeles spiele und alles im Raum zu schweben beginne, er selbst eingeschlossen. So habe es sich wirklich angefühlt, sagt John.

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Quelle: The Guardian
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1 Kommentar
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
07.06.2019 08:10 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 13.883 | Reviews: 3 | Hüte: 287

Tja. Wenn man über jmd Biografie erzählen möchten? Dann sollte man auch richtig machen. Und nicht immer an PG gedöns zuschneiden. Da hat der Elton John ja recht. Sein Leben , war eben kein PG-live. Sondern sex, drug rock‘n‘roll a 2 man Show smile

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