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Primeval | 08.01.2012
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7306 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
29.09.2020 22:57 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Für alle Fußballbegeisterten: Eine sehenswerte Doku über den Start der Bundesliga, über die Gründung und Motive.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
30.09.2020 23:27 Uhr | Editiert am 30.09.2020 - 23:48 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Berlin Alexanderplatz (1931)

Hm... Ein Film über einen Mörder, der nach vier Jahren Gefängnis in der Gesellschaft wieder Fuß fassen möchte und erneut in die Kriminalität abdriftet. Toll geschauspielert von Heinrich George, aber inhaltlich gefühlt nur Stückwerk. Liegt es an der kurzen Laufzeit von 84 Minuten? Zudem scheint es mir so, als hätte der Kameramann die Berliner Kulisse oft spannender und faszinierender gefunden als die Charaktere. Das hätte eher eine Doku sein sollen. Als Zeitdokument aber interessant, wie Nationalsozialisten hier gelegentlich durch das Bild spazieren und angesprochen werden, als sei es das normalste der Welt.

4 von 10 Punkten

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
30.09.2020 23:39 Uhr | Editiert am 30.09.2020 - 23:39 Uhr
1
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Hier mal als Werbung oder: Filme, von denen ich mir welche in der nächsten Zeit ansehen werde^^

Filmklassiker der 20er in der ARD-Mediathek

https://www.ardmediathek.de/daserste/sendung/babylon-berlin-filmklassiker-der-20er/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2JhYnlsb24tYmVybGluLWZpbG1rbGFzc2lrZXItZGVyLTIwZXI/

- Metropolis
- Der blaue Engel
- Der letzte Mann
- Dr. Mabuse, Teil 1 & 2
- Berlin Alexanderplatz
- Tagebuch einer Verlorenen
- M - Eine Stadt sucht einen Mörder
- Menschen am Sonntag
- Aschenputtel
- Die Büchse der Pandora
- Die Frau im Mond

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
02.10.2020 18:06 Uhr | Editiert am 02.10.2020 - 18:49 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Der letzte Mann

Von Friedrich Wilhelm Murnau

Ein teils expressionistisches Stummfilm-Sozialdrama, inspiriert von "Kleider machen Leute". Über den Abstieg eines Hotelportiers mit schicker Uniform und prächtigem Schnauz-/Backenbart hin zum einfachen Toilettenputzer und Handtuchhalter, was er selbst nicht verkraftet - sowohl aufgrund des eigenen Stolzes und Geltungsdrangs als auch aufgrund der gesellschaftlichen Reaktionen. Dauermüde schleppt er sich durch den Tag und die Arbeit, flüchtet sich in Traumvorstellungen und stiehlt irgendwann die Uniform zurück. Gesellschaftlich geachtet sind in der Weimarer Republik weiterhin das Militär beziehungsweise militärisch-preußisch anmutende Würden sowie Angehörige des Großkapitals, verschleppte Attribute des Kaiserreichs.

Für die damalige Zeit der 1920er Jahre ungewöhnlich, entfernt sich die Kameraführung vom statischen Filmen und bewegt sich stattdessen freier durch den Raum, das Kameraauge nimmt auch die Position des Hauptcharakters ein, um so insgesamt dessen geistigen und emotionalen Zustand zu verdeutlichen. Gleichzeitig wird die Rolle des Hotelportiers hervorragend durch Emil Jannings verkörpert, mit einem gezielten Einsatz von themenbezogenen Märschen setzt Murnau darüberhinaus musikalisch genau die richtigen Akzente, "Der letzte Mann" benötigt größtenteils keine Schrifttafeln, um seine Inhalte zu vermitteln.

7-8 von 10 Punkten

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
12.10.2020 18:01 Uhr | Editiert am 12.10.2020 - 18:05 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Masel Tov Cocktail

Ein 30-minütiger Kurzfilm über jüdisches Leben im Deutschland der Gegenwart.
Aus Sicht eines 18-jährigen Schülers erzählt, stilistisch vergleichbar mit "How To Sell Drugs Online (Fast)".

Sehr empfehlenswert, 8 von 10 Punkten.

https://www.arte.tv/de/videos/094428-000-A/masel-tov-cocktail/

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
13.10.2020 21:53 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.564 | Reviews: 38 | Hüte: 581

The Hungover Games
Ein guter Esel stößt sich nur einmal und ja, ich frage mich wirklich warum ich immer und immer wieder die gleichen Fehler mache. Vielleicht bin ich einfach ein hoffnungsvoller Mensch? Ich mag Komödien und umso mehr Parodien auf bekannte Filme. Schuh des Manitu, die 7 Zwerge oder Der Wixxer wenn man an Deutschland denkt, gefallen mir schon sehr. Und auch in Übersee gibt es immer wieder tolle Filme wie A Million Ways to die into the West oder natürlich Klassiker wie Nackte Kanone, Austin Powers oder Top Secret.

Und dann gibt es Scary Movie. Ich denke der erste Film ist Kult. Doch schon damals hat der Film ziemlich derben Humor mit viel Nacktheit und Fäkalien-Humor. Gefühlt wurde dies von Teil zu Teil schlimmer, genau wie die immer gleichen Witze auch in den Ablegern vorkamen. Ich kann ja sogar Fantastic Movie und Superhero Movie irgendwie irgendwo was abgewinnen. Aber leider sind der Großteil der Filme nochmals unterirdischer wie z.B. Meine Frau, die Spartaner und ich und halt Hungover Games.

Dabei ist die Idee wie so oft bei diesen billigen Parodien nicht schlecht. Nachdem Dougs Ehe scheiterte, da er herausfand, dass er in Wirklichkeit schwul ist, heiratet er ein weiteres Mal. Natürlich wird ein Junggesellenabschied gefeiert und natürlich geht dies schief. Die Jungs wachen als Tribute in der Zukunft auf, wo sie um ihr Leben kämpfen müssen. Denn die Menschheit hat es mittlerweile satt immer wieder Fortsetzungen, Prequels und Spin-Offs zu sehen, weswegen bekannte und beliebte Figuren um Leben und Tod kämpfen müssen. Deshalb stehen die Jungs aus Hangover plötzlich Jack Sparrow, Ted, Thor, Carrie oder Willy Wonka gegenüber - in einer Arena. Doch sie haben eigentlich ein anderes Problem: Doug ist wieder verschwunden.

Bei der netten Idee bleibt es dann leider, denn sonst kommen halt die bekannten peinlichen Witze, Fäkalhumor und Fremdschmämmomente. Und die Hoffnung, dass die nächste Parodie wieder witzig und damit besser wird.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
18.10.2020 00:44 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Hema Hema: Sing Me a Song While I Wait (Bhutan, 2016)

"Bitte nehmen Sie eine Identität an, Anonymität ist die Maske von Tätern."

Tief in den bhutanischen Wäldern findet alle zwölf Jahre ein spirituelles Festival statt, welches von den Menschen besucht wird, um sich von der Zivilisation oder dem Alltag zu erholen oder um zu sich selbst zu finden. Oberstes Gebot des Festivals ist es, die eigene Identität und je nach Präferenz auch das eigene Geschlecht durch das Tragen von Masken (und Kleidung) zu verbergen. Wer gegen die Festivalregeln verstößt und sich eines Verbrechens schuldig macht, dessen Identität wird offenbart und wird mit Gefangenschaft bestraft; selbst auf das freiwillige Preisgeben der Identität steht die Freiheitsstrafe. Der männliche Protagonist verliebt sich auf dem Festival in eine Frau und wird eifersüchtig auf deren Ehemann.

Auch wenn das Festival durch das Aufstellen von Regeln und Strafen klar strukturiert und organisiert ist, wird durch die Zelebrierung der Anonymität die Büchse der Pandora geöffnet, dem die Festivalorganisation im Notfall nur schwer bis gar nicht Herr werden kann. Die eigene Identität kann durch das Tragen von Masken schließlich nicht nur verschleiert werden, durch einen Maskentausch lässt sich die Festivalidentität auch leicht radikal verändern, ohne dass dies rückblickend nachzuvollziehen ist.

Anonymität bietet Schutz, spendet Kraft, macht Mut und prompt werden innere Triebe aktiviert, werden persönliche Schattenseiten ersichtlich und es geschehen Dinge, die weder der Zuseher noch der Protagonist von sich selbst erwartet haben. Vom sleazigen Spiritualitsmuserlebnis wandelt sich "Hema Hema" von jetzt auf gleich zum eskalierenden Thriller. Anonymität ist keineswegs ein Hort jedoch eindeutig ein Katalysator des Kriminellen, es bedarf daher einer rigorosen Gesetzgebung und entsprechender Gesetzeshüter zur Aufklärung anonymer Verbrechen und Verurteilung der Verbrecher. (In der heutigen Zeit insbesondere im Bezug auf soziale Medien ein großes Problem.). 24 Jahre später, also zur Zeit des übernächsten Festivals, ist der Täter bezeichnenderweise immer noch nicht bekannt, das System ist machtlos.

Die wahre Identität des Täters steht mittlerweile allerdings unter totalem Einfluss der Taten seiner anonymen Maskenidentität, er wird dermaßen von Schuld- und Reuegefühlen geplagt, dass er seine wahre Identität als verwirkt empfindet. Auch wenn man sich stets um eine Trennung realer und erfundener (virtueller) Identitäten bemüht und/oder daran glaubt, sind sie doch zumindest auf psychisch-emotionaler Ebene untrennbar miteinander verbunden. Dieser Teil hätte inhaltlich nicht nur kurz angerissen sondern noch weiter ausgeführt werden sollen. "Hema Hema" endet mit einer schönen, bittersüßen Schlusszene, die gleichzeitig aber noch etwas konkreter hätte formuliert werden müssen, um den creepigen, chauvinistischen Unterton auszuräumen.

Mit John-Woo-Schauspieler Tony Leung und Xun Zhou ("Cloud Atlas"). Zu sehen auf Vimeo on Demand.

7 von 10 Punkten

Zum Thema Identität und Anonymität wieder immer hörenswert:
"Sein Name sei Peng" von Shaban & Käptn Peng (siehe das einleitende Zitat)
https://www.youtube.com/watch?v=Crl7GBEfQXk

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
18.10.2020 23:01 Uhr | Editiert am 18.10.2020 - 23:02 Uhr
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Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.024 | Reviews: 36 | Hüte: 182

Westfront 1918: Vier von der Infanterie (1930, Georg W. Pabst)

Das deutsche Gegenstück zu Im Westen nichts neues aus den USA, ebenfalls von 1930. Wobei man Gegenstück dick in Gänsefüßchen stellen sollte, wo beide ja auf Vorlangen deutscher Autoren beruhen und die deutsche Perspektive einnehmen. Interessanerweise arbeiten beide in vielen Szenen sehr ähnliche Themen ab, die permanente Gefahr der Front bleibt natürlich im Zentrum, aber auch die Szenen von Fronturlaub und in Lazaret haben ganz ähnliche Ansätze.

Der Film ist deutlich schwächer in der Charakterisierung seiner Figuren, und die Erzählweise ist etwas stockend und weniger zugänglich als bei Im Westen nichts neues. Das der Film in Original verloren ging und rekonstruiert werden musste, wobei wohl Szenen komplett verloren gingen, hat sicher nicht geholfen. Dafür punktet der Film mit einem extrem naturalistischen Stil, besonders bei den Schlachtszenen verweigert sich die Kamera oft jeder Bewegung, was unsere Sehgewohnheiten stören kann. Das gibt dem ganzen einen Charakter, den man eher in einer Dokumentation erwarten würde, und das ganze beängstigend authentisch macht. Besonders gegen Ende wird der Film deutlich stärker, und baut gerade im letzten Akt ein paar Bilder zusammen, die nicht so schnell aus dem Kopf gehen.

Dafür, dass es sich hier um die Frühzeit der Tonfilme handelt, und wohl auch der erste Tonfilm von G.W. Pabst war, sehr beeindruckend. Läuft gerade bei MUBI, sehr empfehlenswert.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
15.11.2020 00:18 Uhr | Editiert am 15.11.2020 - 00:19 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Kameradschaft (G.W. Pabst, 1931)

Anstatt der deutschen und französischen Nationalhymnen das Steigerlied singen.

Zehn Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kommt es an der deutsch-französischen Grenze auf der französischen Seite zu einem Bergbauunglück, einige der deutschen Bergbauer entschließen sich dazu, als Rettungskolonne zu Hilfe zu eilen. Arbeitersolidarität, Zivilcourage und Völkerverständigung im Kampf gegen eine nationalistische und militaristische Politik, Ressentiments und geschlossene oder kontrollierte Grenzen mit bewaffneten Posten.

Georg Wilhelm Pabsts letztes filmisches Aufbäumen gegen den aufstrebenden Nationalsozialismus aus dem Jahr 1931, bevor er nach der Machtübernahme 1933 nach Frankreich auswanderte. Ein hoffnungsvoller und doch zugleich pessimistischer Film, zum Schluss werden die von den Arbeitern eingerissenen Grenzen auf Anweisung der Regierungen wiedererrichtet. Ordnung muss sein.

Im Folgenden drei den Kern treffende Dialogzitate:

"Ach was, die Franzosen kennen wir, von der Ruhrbesetzung."
"Was gehn uns die Geneäle an? Kumpel ist Kumpel!"

"Du, Anna? Drüben ist die halbe Belegschaft verschüttet. Da müssen wir doch rüber. Die haben doch auch Frauen und Kinder. Nicht weinen, Anna, das musst du doch begreifen."

"Was der französische Kamerad gesagt hat, habe ich nicht verstehen können. Aber was er gemeint hat, haben wir alle verstanden. Weil es egal ist, ob Deutscher oder Franzose, Arbeiter sind wir alle und Kumpel ist Kumpel. Aber warum halten wir nur zusammen, wenns uns dreckig geht? Oder sollen wir ruhig zusehen, bis man uns wieder so weit verhetzt hat, dass wir uns gegenseitig im Krieg totschießen?"

7 von 10 Punkten

Zu sehen auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=bx4z7t78Y88

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
18.11.2020 17:17 Uhr | Editiert am 18.11.2020 - 17:18 Uhr
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Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 5.978 | Reviews: 38 | Hüte: 314

Giant Little Ones (2018)

Ein guter LGBTQ-Film mit einem sehr guten Cast, sympathischen Darstellern, einem tollen Soundtrack und einer guten Story. Besonders die Darsteller möchte ich loben, da sie zum einen einen sehr guten Job gemacht haben und zum anderen auch wirklich wie Teenies aussehen (trotz ihres teilweise höheren Alters). Was ich nicht mochte war Ballas, der war einfach ein richtig mieser Charakter und leider ist auch gegen Ende nicht mehr viel passiert, was mich echt enttäuscht hat. So lässt der Film einen nicht gerade befriedigend zurück, was jemandem wie mir, der Fan von Happy Ends ist, natürlich nicht so gefällt. Auf der anderen Seite kann es nun mal nicht immer so ausgehen, wie man es sich wünscht, so gesehen ist das Ende auch wieder gut. Gefallen tut es mir dennoch nicht.^^

Insgesamt ein guter Film, kann ich nur weiter empfehlen. Mit Maria Bello und Kyle MacLachlan übrigens noch 2 sehr bekannte Gesichter im Cast.

4 Hüte

Finding the right comment signature is super easy, barely an inconveniance.

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sittingbull : : Häuptling
19.11.2020 14:31 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61

Detektiv Conan - der purpurrote Liebesbrief

Ich sehe Detektiv Conan eigentlich immer sehr gern. Ich mag dieses "Detektiv-Spiel" gepaart mit den zwischenmenschlichen Beziehungen und natürlich mit Conan als sympathischem Held. Der Film konnte mich gut unterhalten. Ich habe zwar die Spielregeln eines zentralen Kartenspiels im Film nicht verstanden, aber das war tatsächlich auch nicht zwingend nötig. Der Film ist manchmal ein bisschen kitischig aber an sich macht das mitfiebern ähnlich wie bei einem klassischen Krimi Spaß. Charaktere sind gut geschrieben und stützen sich natürlich auf das gute gefüllte Erfolgsfass der Serie.

Solide Unterhaltung - nicht so gut wie die ersten Spielfilme der Detektiv Conan-Reihe aber kann man sich geben.

Detektiv Conan - Zero der Vollstrecker

Hat mir von der Thematik noch etwas besser gefallen. Viele kritische Fragestellung in Sachen Digitalisierung, Überwachungsstaat, Geheimdienste und Cyberterror. Fühlt sich sehr real an und nicht nach standard Hacker-Zeug. Der Flow ist gut, Tokio als zentraler Technikhotspot weiß zu glänzen, der Soundtrack auch, das Finale ist zu cheesy aber hält einen guten Twist parat. Ein Mazda RX-7 spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle. Verwirrend waren nur die verschiedenen Einsatzgruppen der japanischen Polizei.

Ein spannender Fall, der gut unterhalten kann. Erreicht auch nicht ganz die Qualität der Erstlinge aber ist cool gemacht!

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
24.11.2020 23:08 Uhr | Editiert am 24.11.2020 - 23:10 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

Stephen King - Das notwendige Böse (50-minütige Doku)

Einiges kennt man als Leser zwar schon aus den Vor- und Nachworten seiner Romane oder es erschließt sich schlicht aus den Romanen selbst, insgesamt handelt es sich hier aber schon um eine sehenswerte Doku über Stephen Kings Verständnis des Menschen und der Gesellschaft, des Lebens sowie des Lesens und des Denkens. Löblich, dass King oft selbst zu Wort kommt. Amüsant, wie sich im Sprung durch die Zeiten ständig seine Frisur ändert^^

6 von 10 Punkten.

https://www.arte.tv/de/videos/095985-000-A/stephen-king/
https://www.youtube.com/watch?v=_Zjl9jntGjM

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
06.12.2020 16:19 Uhr
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Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.024 | Reviews: 36 | Hüte: 182

Habe mir kürzlich auch "Kameradschaft" angesehen und kann nur bestätigen, was @luhp92 hier geschrieben hat.

Ein paar Punkte würde ich noch hervorheben: die Effekte sind für die 30er Jahre durchaus beeindruckend, und erschaffen zusammen mit der Ästhetik des Expressionismus eine wirklich beklemmende Atmosphäre des Minenunglückes.

Ausserdem beruht der Film auf einer wahren Begebenheit vor dem 1. Weltkrieg, in der deutsche Kumpels aus dem Ruhrgebiet beim schwersten Grubenunglück Europas in Frankreich halfen. Das war in der von französischem Revanchismus und deutschem Militarismus vergifteten Atmosphären bemerkenswert und wurde auch so von französischen Sozialisten hervorgehoben.

Etwas kritisieren würde ich die Inszenierung, die teilweise arg plakativ ist. Der Film ist essentiell Propaganda, aber mit Propaganda für die richtige Seite kann ich mich arrangieren.

Kein Meisterwerk, aber sehr empfehlenswert.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
06.12.2020 18:20 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.490 | Reviews: 158 | Hüte: 517

@MB80

Ah, cool, dass du den Film auch gesehen hast und er dir ebenfalls gefallen hat.

Ja, die Effekte sind schon beendruckend. Ich müsste mir auch mal G.W. Pabsts "Westfront 1918" anschauen, der soll als Kriegsfilm für 1930 auf technischer Ebene auch enorm gut sein.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
06.12.2020 19:06 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.010 | Reviews: 8 | Hüte: 139

@ luhp92 & MB80

Von Pabst ist "Der letzte Akt" auch ganz interessant. Erzählt quasi die gleiche Geschichte wie Hirschbiegels "Der Untergang", ist für mich aber der bessere Film.

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