Das neue Jahr ist gestartet und sicherlich habt ihr euch schon die besten Film- und Serientermine im Kalender notiert. Aber wir haben wie immer noch ein paar Tipps für die Tage und Wochen zwischen den Kinobesuchen für euch. Heute geht es n die ARD-Mediathek, wo wir gleich 5 Filme gefunden haben, für die es sich lohnt, im Januar mal in der Mediathek vorbeizuschauen.
Es gibt Drama, natürlich etwas Crime, einen ausgesprochen guten Film über einen ausgesprochen bemerkenswerten Künstler, eine ganz besondere Geschichte eines einfachen Mannes und als I-Tüpfelchen noch eine leichte Sommerkomödie, die Licht und Frische in die kalten Tage bringt. Los geht’s!
Exzentrik, Partys und Kunst – Daliland
Der Film Dalíland wirft einen Blick auf die letzten Jahre des legendären Surrealisten Salvador Dalí – erzählt aus der Perspektive seines jungen Assistenten. Zwischen glamourösen Partys, exzentrischen Auftritten und künstlerischem Größenwahn zeigt Dalíland auch die verletzliche Seite des Künstlers und die komplizierte Beziehung zu seiner Muse Gala.
In der Hauptrolle überzeugt Ben Kingsley als Dalí, unterstützt von Barbara Sukowa als Gala. Regie führte Mary Harron ( American Psycho ). Zu sehen ab 10. Januar 2026 in der ARD-Mediathek.
Sommerkomödie für kalte Wintertage – Roter Himmel
Ein Sommer an der Ostsee, vier junge Menschen, viel Hitze – und unterschwellige Spannungen. Roter Himmel erzählt von Freundschaft, Eifersucht, Kreativität und den leisen Momenten, in denen sich alles verändert.
Regisseur Christian Petzold inszeniert eine leichte, zugleich tiefgründige Komödie mit melancholischem Unterton. In den Hauptrollen sind Thomas Schubert, Paula Beer und Langston Uibel zu sehen. Ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury in Cannes.
Das Leben eines einfachen Mannes – Perfect Days
Im Film Perfect Days lebt Hirayama ein ruhiges, strukturiertes Leben als Toilettenreiniger in Tokio. Seine Tage folgen festen Ritualen – Musik, Bücher, Arbeit. Doch hinter der scheinbaren Einfachheit verbirgt sich eine tiefe Menschlichkeit.
Regie-Altmeister Wim Wenders erzählt diese stille, berührende Geschichte mit großer Wärme. K?ji Yakusho brilliert in der Hauptrolle und wurde dafür in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet.
Schuld oder Unschuld? – Anatomie eines Falls
Nach dem mysteriösen Tod ihres Mannes gerät eine Schriftstellerin unter Mordverdacht. Was folgt, ist ein intensiver Gerichtsprozess, der nicht nur Fakten, sondern auch eine komplexe Beziehung seziert.
Regisseurin Justine Triet verbindet in Anatomie eines Falls Krimi und Psychodrama auf meisterhafte Weise. Sandra Hüller liefert eine herausragende Hauptrolle in einem Film, der mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde.
Die Rache einer verschmähten Liebe – Miller’s Girl
Die hochbegabte 18?jährige Schülerin Cairo Sweet (Jenna Ortega) besucht einen Literaturkurs beim beliebten Lehrer Jonathan Miller (Martin Freeman). Beeindruckt von ihrem Talent fördert er sie intensiv – doch die gegenseitige Anziehung bringt beide in gefährliche Nähe. Als Cairo versucht, ihn zu verführen und er sie zurückweist, schlägt Bewunderung in Rache um.
Millers Girl ist ein prickelnd?spannender Erotikthriller mit deutlichen „Lolita“-Anleihen, der bereits zum Kinostart kontrovers diskutiert wurde. Zu sehen ab 30. Januar 2026 in der ARD Mediathek.
