@luhp92
Diese sogenannte "Dokumentation" entpuppt sich dann doch als reiner, typischer Disneyfilm.
Genau so muss man diesen Film auch sehen. Ich habe ihn als Kind in den frühene 90er Jahren sehr gerne angeschaut. Er ist ähnlich angelegt wie Die Götter müssen verrückt sein oder Die lustige Welt der Tiere. Das sind einfach sehr komödiantische Filme, welche ein paar Einblicke in die Tierwelt zeigen und damit eine unterhaltsame Geschichte erzählen. Als erwachsener Mensch mag das deutlich zu wenig sein, aber um Kinder zu unterhalten und ihnen dabei ein kleines bisschen Einblicke in unsere Tierwelt zu vermitteln haben diese Filme damals richtig gut funktioniert und waren sehr beliebt. Allein aus der Erinnerung würde ich Die Wüste lebt eine 8 von 10 geben.
@TiiN
Von "Die lustige Welt der Tiere" kenne ich nur die Szene mit den alkoholischen Früchten, die gefällt mir zumindest. Keine Ahnung, ob ich mit dem gesamten Film ähnliche Probleme haben würde wie mit "Die Wüste lebt", darüber kann und möchte ich jetzt nicht urteilen.
Heutzutage würde ich persönlich anstatt "Die Wüste lebt" wohl andere Naturfilme vorziehen, die nicht so realitätsfremd und verzerrt angelegt sind, da gibt es mittlerweile ja eine mannigfaltige Auswahl. Der Unterhaltungsfaktor ist für Kinder aber definitiv gegeben, da hast du Recht. Meiner Mutter ist als Kind auch mit "Die lustige Welt der Tiere" aufgewachsen, ich müsste sie mal fragen, ob sie damals auch "Die Wüste lebt" gesehen hat.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@luhp92
Man muss Filme auch immer in Kontext ihrer Zeit sehen. Die Wüste lebt ist fast 70 Jahre alt. Lustigerweise bekam der Film damals den Oscar als bester Dokumentarfilm und einen Spezial-Golden-Globe.
Aber es ist natürlich auch ein spannendes Expertiment solche Filme heute erstmalig zu sehen. Da gibt es ganz andere Wirkungen als damals.
@TiiN
"Lustigerweise bekam der Film damals den Oscar als bester Dokumentarfilm und einen Spezial-Golden-Globe."
Ja, beim Gedanken daran fasse ich mir schon ordentlich an den Kopf
Aber ja, aus damaliger Sicht kann ich das mehr als nachvollziehen.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ein Doku-Zweiteiler über die Domestizierung von Hunden und Katzen.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ich bin da bei @TiiN betreffend die Wüste lebt. Man muss da halt wirklich den zeitlichen Kontext beachten und zudem, wer das Disney-Zielpublikum ist. Das Thema Wildnis und Natur ist für Kinder deutlich zugänglicher in der Form von Disneys Filmen, als dies echte Dokumentationen sind. Bekommt man Zahlen, Statistiken und wissenschaftliche Infos an den Kopf gehauen, schwindet das Interesse bei Kindern automatisch. Zudem ist die Natur grausam, wie würde man da mit Ratings umgehen.
Die Disney-Filme, aber auch der von TiiN erwähnte Die lustige Welt der Tiere sind ein eher spielerischer Ansatz, welcher zum Einen unterhält, zum Anderen Wissen vermittelt. Dass dieses Wissen alt ist, muss man nicht bestreiten, aber auch heute Dokumentationen werden in den nächsten 10 Jahren womöglich bereits veraltet sein.
Ich bin da vielleicht auch zu befangen, da mein Interesse an Natur und Zoologie durchaus wegen diesen Filmen entstand, man bereits mit vielem konfrontiert wird, was Interesse wecken kann. Ja, da gibt es Vermenschlichung und Happy End, letztendlich muss man sich aber nur Kinderbücher über Tiere anschauen, dort ist genauso. Überspitzt formuliert: Niemand will sehen wie die raupe Nimmersatt von einer Elster gefressen wird, sondern wie sie halt die Metamorphose zum Schmetterling macht.
Dass diese Filme auch Preise gewannen, find ich ebenfalls nicht schlimm. Die Aufnahmen sind für diese Zeit überragend, es ist zudem keine bloße Aneinanderreihung von Szenen und Naturaufnahmen, sondern es wird eine Geschichte erzählt. Dass man damals aber auch zu weit ging zeigt Weiße Wildnis, wo ja Tiere sogar sterben mussten um gute Aufnahmen zu bekommen. Dieser Film ist auch ein gutes Beispiel wieviel Einfluss diese Filme hatten und welchen Stellenwert sie besaßen. Noch heute werden Lemminge durch diesen Film mit dem Wort Massenselbstmord in Verbindung gesetzt.
Ich bin deshalb auch bei TiiNs Fazit und seiner Bewertung. Als Erwachsener sind diese 70 Jahre alte Filme mit oft veralteten Fakten natürlich nicht mehr der Zeit entsprechend, als wissenschaftliche Quelle darf man es ebenfalls nicht ernst nehmen. Aber ich hätte kein Problem die 3 genannten Filme später auch meinen Kinder zu zeigen, in der Hoffnung, dass sie das gleiche Interesse erlangen wie ich.
Btw: Genauso sehe ich es bei den Dinosaurier – Im Reich der Giganten-Filmen, welche erst 20 Jahre alt sind und bereits mehr als veraltet gelten.
I Want to Eat Your Pancreas - Anime-Film von 2018
Ich habe von dem Film gehört, dass er sehr gut und emotional sein soll. Als Fan von Filmen wie Your Name, WWY etc. hatte ich dann natürlich großes Interesse. Leider kann man den Film echt nirgends schauen, ich musste ihn mir als DVD holen.
Nun hab ich ihn mir endlich angesehen und auch mir hat der Film sehr gut gefallen. Eine tolle, emotionale Geschichte, sympathische Charaktere, wunderschöne Animationen, ein sehr schöner Soundtrack und sehr emotional. Die Atmosphäre mag ich sehr, so warm und wohlfühlend, der perfekte Film für den Frühling. Mich konnte der Film besonders abholen, da ich (bis auf die Vernarrtheit in Bücher) dem Hauptcharakter sehr ähnlich bin, wirklich verdammt ähnlich. Der Film ist wie eine "Was wäre wenn" Situation für mich, wenn ich in dieser Situation wäre. Und ich muss sagen, ich war fast in so einer ähnlichen Situation. Als ich damals die Schule gewechselt habe, hab ich mich auch mit einem Mädchen angefreundet, die mich etwas verändert hat (nur hat sie nicht so eine Krankheit^^). Zwar nicht so sehr wie in dem Film (ich lebe ja auch in der Realität...leider^^), aber schon etwas, wobei da bei mir noch viel Potential nach oben ist, aber ich arbeite dran.
Also für mich ist der Film daher sehr besonders, er spiegelt etwas einen Teil meines Lebens wieder, es ist wie als würde ich mich selbst beobachten.
Vlt. kann mir der Film sogar helfen, mich noch etwas zu ändern und so zu werden, wie es Haruki am Ende war.
Ich mag den Film sehr und gebe ihm 4,5 Hüte.
Die DVD werde ich nun wohl doch nicht weiter verkaufen, zumal es keine normale DVD-Box ist, sondern eine außergewöhnliche und wunderschöne.
Dicke Empfehlung an jeden. ![]()
@Raven13 Da du ja auch Fan bist mittlerweile, auch eine fette Empfehlung an dich. Und lass dich vom Filmtitel nicht abschrecken, ich weiß, wenn man den liest, denkt man an komische Sachen, die in dem Film vorkommen, aber so ist es nicht.^^
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Mandalorian Season 2
Noch besser als season 1. Weiter so.
"Die fliegen jetzt."
"Die fliegen jetzt?"
"Die fliegen jetzt!"
@ FlyingKerbecs
Hmmm, danke für die Empfehlung! Setze ich mal auf meine Liste. Klingt sehr gut! ![]()
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Für die Fußballbegeisterten hier ![]()
Traditionsvereine nach dem Absturz
Teil 1: 1860 München, Rot-Weiss Essen, 1.FC Magdeburg
Teil 2: MSV Duisburg, 1.FC Kaiserslautern, Carl Zeiss Jena
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
I Want to Eat Your Pancreas (2018)
Auf Empfehlung von FlyingKerbecs habe ich mir den Film auf DVD zugelegt (anders war er nicht zu sehen). Habe ihn mir heute angesehen.
In der Tat ein sehr emotionaler und trauriger Film, aber auch wunderschön. Und auch muskalisch wirklich rührend.
Klingt vielleicht komisch, wenn ich das hier auch schreibe, aber der Hauptcharakter (dessen Namen ich vergessen habe) erinnert mich ebenso ein wenig an mich, denn ich bin auch ein eher schüchterner und introvertierter Mensch. Das hat sich zwar im Laufe der Zeit gebessert, vor allem ab meiner Ausbildungszeit und Berufsschule, aber dennoch bin ich lange nicht so offen oder extrovertiert wie der Durchschnittsmensch. Ich spiele lieber Videospiele, schaue Filme, lese Bücher oder bin in der Natur, als dass ich auf Achse bin, was unternehme oder mich ständig mit anderen Menschen treffe. Das ist einfach nicht so meine Welt. Bei größeren Veranstaltungen bin ich eher so die Randerscheinung. Ich bin nicht sonderlich kommunikativ und rede meist ungern über mich selbst. Umso erstaunter war ich über mich selbst, als ich vor einigen Jahren eine heute gute Freundin im Zug angesprochen habe, weil ich sie vom sehen her (beide Pendler) immer recht nett fand. Daraus ist eine gute Freundschaft geworden.
Dieser Film also hat mich ein wenig auch an mich und mein Leben erinnert. Ein wirklich schöner Film!
9/10 Punkte - Mittlerer Wiederschauwert
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@Raven13
Freut mich, dass er dir auch gefallen hat und dass wir von der Persönlichkeit her ähnlich sind, überrascht und erstaunt mich etwas. Ob ich mich darüber freuen soll weiß ich nicht, denn wenn ich die Wahl hätte würde ich glaub ich nicht so sein wollen wie ich bin und für andere würde ich das auch nicht wollen. ![]()
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@ FlyingKerbecs
"Freut mich, dass er dir auch gefallen hat und dass wir von der Persönlichkeit her ähnlich sind, überrascht und erstaunt mich etwas. Ob ich mich darüber freuen soll weiß ich nicht, denn wenn ich die Wahl hätte würde ich glaub ich nicht so sein wollen wie ich bin und für andere würde ich das auch nicht wollen."
Ich bin da hin- und hergerissen. Auf der einen Seite stehe ich absolut dazu, dass ich so bin, wie ich bin. Ich habe es akzeptiert und kann damit gut leben. Hätte ich zigtausend Freunde, würde man mich doch wirklich täglich belagern und ich wäre gezwungen, täglich mit jemandem was zu machen. Das wäre für mich der pure Stress. Ich mag ein ruhigeres Leben. Und mir gefällt mein Leben.
Allerdings gibt es machmal auch Zeiten, in denen ich schon etwas betrübt bin, dass ich so bin, weil ich dadurch auch recht wenige Freunde habe. Manchmal denke ich, wie mein Leben wohl wäre, wenn ich seit meiner Kindheit offener gewesen wäre und nicht so introvertiert. Dadurch, dass ich so bin, wie ich eben bin, werde ich auch recht selten mal von anderen gefragt, ob ich irgendwo mitmachen will.
Aber diese Gedanken sorgen nur für Trübsal, was nicht gut ist. Daher habe ich gelernt, meine Persönlichkeit und meinen Charakter so zu akzeptieren, wie er ist. Ich bin, wer ich bin, und das ist gut so! ![]()
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@Raven13
Ich bin da hin- und hergerissen. Auf der einen Seite stehe ich absolut dazu, dass ich so bin, wie ich bin. Ich habe es akzeptiert und kann damit gut leben. Hätte ich zigtausend Freunde, würde man mich doch wirklich täglich belagern und ich wäre gezwungen, täglich mit jemandem was zu machen. Das wäre für mich der pure Stress. Ich mag ein ruhigeres Leben. Und mir gefällt mein Leben.
Allerdings gibt es machmal auch Zeiten, in denen ich schon etwas betrübt bin, dass ich so bin, weil ich dadurch auch recht wenige Freunde habe. Manchmal denke ich, wie mein Leben wohl wäre, wenn ich seit meiner Kindheit offener gewesen wäre und nicht so introvertiert. Dadurch, dass ich so bin, wie ich eben bin, werde ich auch recht selten mal von anderen gefragt, ob ich irgendwo mitmachen will.
Aber diese Gedanken sorgen nur für Trübsal, was nicht gut ist. Daher habe ich gelernt, meine Persönlichkeit und meinen Charakter so zu akzeptieren, wie er ist. Ich bin, wer ich bin, und das ist gut so!
Das kann ich so unterschreiben, sehe ich genauso. ![]()
Und mich ab und zu mit meinen Online-Freunden hier zu unterhalten, reicht mir vollkommen, was freizeitlichen Kontakt mit anderen Menschen angeht, die nicht meiner Familie angehören. Hab zwar noch ein paar Bekannte, mit denen ich ab und zu schreibe (weiß nicht, ob man das als Freundschaft sehen kann), aber überwiegend Kontakt mit anderen Menschen hab ich über Online-Foren. ![]()
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlung: To be Hero X (bei Crunchyroll)
Ich schaue aktuell einige Dokumentationen, die auch auf Youtube verfügbar sind. Insbesondere die von Arte produzierten Inhalte kann ich jedem Menschen ans Herz legen.
Gerade sehe ich die dreiteilige Doku "Der Aufstieg der Murdoch-Dynastie". Echt erschreckend, wie dieser Medienmogul mit seinem Konzern seit Jahrzehnten skrupellos agiert. Noch trauriger/erschreckender, dass man ihn größtenteils ungehindert gewähren lässt. Ein Charles Forster Kane würde vor Neid erblassen...
https://youtu.be/g6dJI9HM7wE
Davor habe ich eine Doku über die Geschichte des gespaltenen Vertrauens in wissenschaftliche Erkenntnisse gesehen. Ungeachtet des aktuellen Bezuges in die Corona-Debatte werden da zahlreiche fragwürdige Fälle dargeboten, die die Verwicklung der wirtschaftlichen Interessen mit politischen Kommunikationsstrategien in den Fokus rücken.
https://youtu.be/N2zcsmrVIDQ
Damit es nicht ganz politisch wird, kann ich außerdem die Doku zur Geschichte des Filmsounds empfehlen. Etwas verkürzt, dafür umso gespickter mit Anekdoten und Querverweisen lassen sich dadurch die Entwicklungen des Metiers äußerst lebendig nachvollziehen. Das schafft ein Gefühl für den Aufwand und kann durchaus dazu imstande sein, dass man beim nächsten Filmgenuss noch genauer hinhört ![]()
https://youtu.be/5Jx_icyl4xQ
"I have been watching my life. It’s right there. I keep scratching at it, trying to get into it. I can’t." "MAD MEN" S02E12: THE MOUNTAIN KING
Zuletzt gesehen?
Primeval | 08.01.2012