Hier dreht sich alles um die Schneewittchen von Moviejones. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
@MJ-FrankBastuck
Ich verstehe Dich bzw. Dein Argument absolut. Ich bin nur der Meinung, dass man immer vorsichtig sein muss, da man gerne dazu neigt, alle über einen Kamm zu scheren, ohne abzustecken, ob jemand wirklich rassistisch argumentiert, oder einfach Kritik übt, weil dies und das nicht zusammenpasst. Das ist mir auch hier auf MJ aufgefallen, dass oftmals jeder Kritiker als Rassist abgetan wird, was einer Beleidigung gleichkommt und letztlich "Hass" von der anderen Seite entspricht - um bei dem Jargon zu bleiben. Manchmal muss auch mal vor der eigenen Haustüre gefegt werden.
Genau diese Methode sieht man auch auf anderen Gebieten: Hat jemand eine Meinung, die zufällig auch die AfD vertritt, wird gar nicht mehr geprüft, was desjenigen Hintergrund ist, oder welche Fakten und Überlegungen er dazu anzubringen vermag. Er ist dann einfach direkt ein Nazi, weil alles, was die AfD sagt, brauner Mist ist. Genauso ergeht es der Gegenseite: Auch wenn jemand überhaupt nicht mit rotgrün sympathisiert, aber Gedanken und Meinungen vertritt, die zufälligerweise auch von dieser politischen Seite vertreten werden, ist er ein rotgrün versiffter Kommunist. Die ganzen feinen Abstufungen der Zwischentöne werden oft bewusst, meistens jedoch unbewusst ausgeblendet (=Tunnelblick). Man muss sich dann auch nicht mit Diskussionen herumplagen, da die Gegenseite ja sowieso klar der "falschen Seite" angehört und somit eine Unterhaltung obsolet wird. Dass dieser Person Unrecht getan wird, führt am Ende dazu, dass sich alle nur noch gegenseitig anschreien und niemand mehr wirklich zuhören will.
Nicht falsch verstehen: Ich will auf keinster Weise wirkliche Hassrede marginalisieren oder gar legitimieren. Ich glaube Dir, dass Du da so einiges an krassen Dingen in den sozialen Medien gesehen hast, was klar als Rassismus einzustufen ist, aber das muss dann auch als solcher einwandfrei zu erkennen sein. Wenn jemand kritisiert, dass er für die Rolle des Schneewittchen Rachel Zegler als Fehlbesetzung ansieht (in diesem Fall eben, weil er vermutet, es könnte sich hier um "woke Agenda" handeln), die Schauspielerin aber grundsätzlich mag und generell keinen Stress damit hat, sie in anderen Filmen zu sehen, dann wird dieser Person mit dem Argument "Hass" und "Rassismus" unrecht getan. Ich bin davon überzeugt, dass Du damit auch nicht alle Kritiker meinst… aber es wird durch Deinen Text doch irgendwie so vermittelt (zumindest liest es sich für mich so).
“Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"
Here we go again.
Lassen wir die politischen Äußerungen mal beiseite – da habe ich tatsächlich nicht viel mitbekommen. Aber um das von diesem ganzen "Woke"-Blödsinn zu trennen:
1937 hat Disney ein düsteres Märchen der Gebrüder Grimm genommen, es dem Zeitgeist angepasst und in ein familienfreundliches Schema gepresst – wie sie es übrigens bei vielen ihrer abendfüllenden Filme getan haben. Man stelle sich vor, die Vernetzung und Social Media wären damals schon auf dem heutigen Stand gewesen. ![]()
Anpassungen sind unerlässlich, wenn man ein breites Publikum erreichen oder ansprechen möchte. Gesellschaftliche Werte, Weltanschauungen und unser Bewusstsein für Diskriminierung haben sich – zum Glück! – seit 1937 weiterentwickelt. Dass sich Sprache und Darstellung mit der Zeit verändern, ist nicht nur selbstverständlich, sondern notwendig.
Wie man sich also ernsthaft an der Streichung eines Wortes wie Zwerg oder an der Herkunft des Namens Schneewittchen stören kann, will mir nicht in den Kopf. Im Grimm’schen Original gab es sieben namenlose Zwerge – Disney hat ihnen erst eigene Persönlichkeiten und Namen gegeben. Anpassungen waren also schon immer Teil dieser Erzählungen. Warum sollte das heute plötzlich ein Problem sein?
Natürlich kann sich jeder mit Charakteren identifizieren, unabhängig von deren äußeren Merkmalen – genau das ist ja die Stärke von Geschichten. Aber wenn das so ist, warum ist es dann auf einmal ein Problem, wenn z.B. eine ursprünglich weiße Figur nun eine andere Hautfarbe hat? Wer sich als Kind problemlos mit einer Schildkröte oder einem außerirdischen Superhelden identifizieren konnte, sollte damit doch erst recht kein Problem haben. (Vor allem war man da ja auch noch Zielgruppe. Heute ist es die junge Generation und heutige Kinder haben auch null Probleme mit dem Aussehen von Arielle, Schneewitchen etc. Denen ist sowas von egal, wie Schneewittchen 1937 ausgesehen hat)
Das Argument, man könne sich dann nicht mehr in der Figur wiederfinden, ist daher einseitig. Denn genau das wurde von marginalisierten Gruppen jahrzehntelang erwartet: Sich mit Figuren zu identifizieren, die nicht aussehen wie sie. Vielfalt bedeutet nicht, dass jemandem etwas weggenommen wird – sie bedeutet, dass mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, sich in Geschichten wiederzufinden.
Aus einer sehr privilegierten Perspektive, in der man nie Rassismus, gesellschaftliche Ausgrenzung oder Diskriminierung erlebt hat, lässt es sich natürlich leicht empören. Genau deshalb bin ich absolut dankbar, dass FrankBastuck dieses Statement so in die Kritik eingewoben hat.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
@MrBond
Ich bin davon überzeugt, dass Du damit auch nicht alle Kritiker meinst… aber es wird durch Deinen Text doch irgendwie so vermittelt (zumindest liest es sich für mich so).
Eine nachvollziehbare Anmerkung, weswegen ich mich noch einmal kurz an den Text gesetzt und im Abschnitt "Diversität in einer Märchenwelt" den letzten Absatz etwas angepasst habe. Ich wollte jetzt keine großen Änderungen mehr vornehmen (die Kritik ist schon lang genug), aber ich hoffe, so wird es etwas deutlicher und differenzierter.
Und dann möchte ich, einfach weil ich es gerade gesehen habe, dieses Zitat von @John-Dorian hervorheben, einfach nur, weil ich es sehr gut und schön finde:
Vielfalt bedeutet nicht, dass jemandem etwas weggenommen wird – sie bedeutet, dass mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, sich in Geschichten wiederzufinden.
Es entbehrt iwie nicht einer (bösen) Ironie, dass Disney jahrzehntelang ein, objektiv betrachtet, mehr als fragwürdiges Bild "anderer" Kulturen und Ethnien aufgebaut hat, an dem sich niemand gestört hat. Ganz im Gegenteil. Es ist ihnen sogar gelungen das ganze als so "normal und richtig" zu verkaufen, dass es heute Menschen auf den Plan ruft, die sich über einen Bruch dieser alten Dinge aufregen. Sorry Leute, aber nicht wenige Dinge bei Disney waren schon immer rassistisch. Unabhängig davon, dass eine solche Darstellung damals gang und gäbe war. Das macht es nicht weniger rassistisch. Also hört auf zu jammern, wenn man euch, die ihr an diesen Bildern festhaltet, heute, aus meiner Sicht zu Recht, rassistische Ansichten unterstellt.
Um auf die Ironie zurück zu kommen. Disney kassiert jetzt den Shitstorm dafür, dass sie etwas richtig stellen, was sie selbst vergeigt haben. Ist vielleicht Karma. Ich persönlich finde es gut! Also nicht den Shittstorm, sondern dass sie weiter bestrebt sind, es "richtiger" zu machen.
Speziell bei Schneewittchen . Echt mal. Ist euch eigentlich klar, wie ein klassisches Märchen aufgebaut ist? Die immer einfachen Strukturen und Identifikationsfiguren, die es dem "Leser" erlauben sich schnell wiederzufinden um ganz klar dem ganzen die Moral entnehmen zu können? Da gab es nicht viel Unbekanntes. Was anders hätten die Grimms ihrer Zeit nehmen sollen, als ein "weißes" Mädchen? ist ja nicht so, dass haufenweise "Nxxxr" durch den Schwarzwald (hahaha #notfunny) gelaufen wären.
Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum bei Gefallen so gerne "zeitgemäße Umsetzung" gefeiert wird und es bei Missfallen, nur weil es dem persönlichen Weltbild widerspricht, solche Kritik am Start ist.
Ich habe bewusst niemanden direkt angesprochen. Ist einfach nur die "links-grünversiffte-woke" Meinung eures bartacuda ![]()
"...Das Argument, man könne sich dann nicht mehr in der Figur wiederfinden, ist daher einseitig. Denn genau das wurde von marginalisierten Gruppen jahrzehntelang erwartet: Sich mit Figuren zu identifizieren, die nicht aussehen wie sie. Vielfalt bedeutet nicht, dass jemandem etwas weggenommen wird – sie bedeutet, dass mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, sich in Geschichten wiederzufinden.
Aus einer sehr privilegierten Perspektive, in der man nie Rassismus, gesellschaftliche Ausgrenzung oder Diskriminierung erlebt hat, lässt es sich natürlich leicht empören. Genau deshalb bin ich absolut dankbar, dass FrankBastuck dieses Statement so in die Kritik eingewoben hat..."
Jetzt wird es ein bisschen zu wirr. - Ist es jetzt was Gutes, dass man erwartet, dass man sich mit Figuren identifiziert, die nicht aussehen, wie man selbst? Oder nicht? Oder bei der einen Hautfarbe ja, bei der anderen nicht?
Und wie kann man nur auf die rassistische Idee kommen, Weiße seien alle priviligiert und Schwarze alle unpriviligiert? Sollte man Obamas Tochter deshalb wirklich bei der Uni der White-Trash Trailerparktussi vorziehen?
Ich glaube hier gehen Einigen so langsam die Gäule durch...
Die Kontroverse um den Film bedient nunmal nicht so einfach die übliche Schwarzweißmalerei, die den üblichen Reflex auslöst ("Nazinazinazi").
Die linke Seite boykottiert den Film, da sich Gadot zu einseitig proisraealisch geäußert hat, die rechte Seite, weil Zegler sich antisemitisch geäußert hat!
Diversitätsfans finden es doof, dass Zwergenklischees trotz Empörung von Peter Dinklage weiterhin gezeigt werden, Traditionalisten ist das Ganze nicht zwergig genug.
Und Disney geht von einer finanziellen Vollkatastrophe aus.
Es gibt also so viel mehr als diese ermüdende Linsrechts Einordnung inkl. reaktionärer Narrative. Man bekommt das Gefühl, dass es tatsächlich einer Seite ausschließlich um Hautfarbe geht und die partout nicht über etwas andere reden wollen. - Und das sind NICHT die üblichen Verdächtigen.
Langsam glaube ich eher an drei Hüte plus einen Demokratieförderungshut...
"Die Nächste kommt schneller!"
@bartacuda
Um auf die Ironie zurück zu kommen. Disney kassiert jetzt den Shitstorm dafür, dass sie etwas richtig stellen, was sie selbst vergeigt haben. Ist vielleicht Karma. Ich persönlich finde es gut! Also nicht den Shittstorm, sondern dass sie weiter bestrebt sind, es "richtiger" zu machen.
Dem stimme ich zu, aber ich glaube der Weg das mit dem Holzhammer allen zu vermitteln ist der falsche Weg. Damit hat man unter anderem eine Anti Woke Blase erschaffen auf die sehr sehr viele mitschwimmen. Das ist leider einer der Nährboden für Trump, Musk und Co.
Es gibt natürlich die Theorie, dass man genau sowas braucht, damit man langfristig eine Akzeptanz für sowas erreicht, aber der Meinung bin ich persönlich nicht.
@Lethis
Dem stimme ich zu, aber ich glaube der Weg das mit dem Holzhammer allen zu vermitteln ist der falsche Weg.
Bitte nicht direkt und ausschließlich auf dich beziehen. Dieses "Holzhammer" Argument finde ich persönlich scheiße und wenig nachvollziehbar. NIcht selten wird es herangezogen um eine "eigentlich" unbegründete Kritik zu rechtfertigen und zu verwässern, dass man im Grunde doch diese ganze Diversität nicht will. Man sagt dann zwar nicht, dass einen das "Was" gestört hat, sondern schiebt es (pseudo)diplomatisch auf das "Wie". Soll nicht heißen, dass ich jemandem, der diese Argumentation nutzt etwas unterstelle. Sage nur, meins ist es nicht
Dem stimme ich zu, aber ich glaube der Weg das mit dem Holzhammer allen zu vermitteln ist der falsche Weg. Damit hat man unter anderem eine Anti Woke Blase erschaffen auf die sehr sehr viele mitschwimmen. Das ist leider einer der Nährboden für Trump, Musk und Co.
@Lehtis,
wenn Du so argumentierst, dann ist die "woke" Bewegung auch "nur" wegen des Holzhammerrassismus und Sexismus des frühen 20. Jahrhunderts entstanden. Das war der "Nährboden" für Menschen, die das anders sehen.
Es ist echt kompliziert: wenn man rassistisches Verhalten anspricht, sind alle beleidigt, die sich angesprochen fühlen. Und fühlen sich diskriminiert. Und wählen dann aus Protest Trump oder AFD. Aber eigentlich sind sie ja total liberal. ![]()
Mal ganz im Ernst, wer nicht mitbekommen hat, was es für übel rassistische Disneycomics auch heute noch zu kaufen gibt, dem zeige ich die gerne. Und jemand hat es soeben geschrieben, das hat die Leute, die jetzt protestieren, damals und heute null interessiert. Genau aus diesem Grund stimme ich Frank voll zu.
@MJ-FrankBastuck
Also akzeptieren wir es einfach? Lassen dies Normalität werden? Unternehmen einfach rein gar nichts? Niemand von uns kann die Welt alleine verändern. Aber jeder von uns kann zumindest ein kleines Stückchen beitragen.
Kurz: Ja. Das alles ist schon seit Jahrhunderten Normalität. Und solche Artikel provozieren mehr als dass sie tatsächlich irgendwas bewirken. Und letztendlich spielt das besonders auch dem echten Rassismus in die Karten. Wenn du etwas bewirken willst, behandle deine Mitmenschen, wie du selbst behandelt werden willst. Mehr kannst du nicht tun, denn auf Teufel komm raus erreicht man nix.
Will aber dazu auch sagen, dass ich deine Beweggründe verstehe und ich hier ebenfalls nur meine Meinung zum Besten gebe. Ich kanns nur irgendwann nicht mehr hören gerade weil ich glaube, dass es nichts bewirkt, außer Menschen, die auf Plattformen wie dieser Erholung suchen, mit unlösbaren Problemen zu stressen.
Ich werde den Film definitiv nicht im Kino anschauen. Habe meine Tochter gefragt, diese möchte dann lieber den Willow Film schauen.
Aber die Kritik liest sich schon eher wie ein Manifest denn einer Kritik und, wenn man sich die allermeisten Kritiken bisher so ansieht, steht MJ auch sehr alleine mit der sehr guten Bewertung.
Mal sehen was dann letztlich die sagen auf die es ankommt, die Zuschauer. Aber ich habe doch arg bedenken für Disney
@ RaylanGivens
"Die linke Seite boykottiert den Film, da sich Gadot zu einseitig proisraealisch geäußert hat, die rechte Seite, weil Zegler sich antisemitisch geäußert hat!"
Das ergibt irgendwie keinen Sinn. Warum sollten die Rechten den Film wegen antisemitischer Aussagen boykottieren? Die würden solche Aussagen doch eher feiern.
Ich finde jegliche Begründung, den Film zu boykottieren, sinnbefreit. Will man den Film wirklich nicht schauen, soll man es nicht tun und dabei belassen und kein Riesenfass im Internet aufmachen und versuchen, andere mit Hetzkampagnen von der eigenen Meinung zu überzeugen.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Endlich eine neutrale Kritik zu Disneys neuem Meisterwerk. Ich sehe da auch keine Farben, Hauptsache die Schausspielenden überzeugen durch Leistung.
Es ist sehr erfrischend die (verbotenes Wort) als magische Wesen zu betrachten, alles andere ist einfach diskriminierend. Diese Kritik geht runter wie Öl, endlich steht jemand auf gegen die Rassisten die nur Hass kennen, niemand von den denen hat das neue Schneewitchen gesehen, doch Hauptsache hetzen.
Bitte schaut euch diesen Traum im Kino an, bringt Familie und Freunde mit, ihr werdet Schneewitchen lieben. Eindeutig eine 10/10.
Danke nochmals für diese mutige und wichtige Kritik.
@RaylandGivens
Erwarten sollst du überhaupt nichts. Die Identifikation passiert automatisch durch Eigenschaften wie Coolness, Mut oder Abenteuerlust – nicht durch die Hautfarbe der Figur. Natürlich darf man aber auch nicht erwarten, dass jede Figur ohne historischen Hintergrund immer gleich aussehen muss, wenn sie auf einem Weltbild basiert, das schon fast ein Jahrhundert alt ist. Ein Film wie der von Disney über Arielle oder Schneewittchen muss sich nicht strikt an die Darstellungen früherer Zeiten halten, wenn wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln und in eine inklusivere Richtung streben.
Aber Bartacuda trifft es ziemlich gut: Disney-Filme waren jahrelang durchweg „weiß besetzt“, was dazu geführt hat, dass schwarze Kinder kaum repräsentiert wurden. Die Figuren in Disney-Filmen spiegelten eine unrealistische Gesellschaft wider, die die Realität nicht abbildete. Und wenn wir uns die heutige Gesellschaft anschauen, dann wissen wir, dass eine diverse Repräsentation notwendig ist. Natürlich ist es so, dass Kinder sich mit vielen verschiedenen Charakteren identifizieren können, egal welche Hautfarbe diese haben – siehe die Turtles. Aber was hier wichtig ist: Es geht nicht nur darum, dass Kinder sich mit den Figuren identifizieren können, sondern auch darum, dass sie in der Möglichkeit, sich in den Figuren und den Geschichten die sie lieben widerzuspiegeln, nicht ausgeschlossen werden und sich in den Charakteren sehen können. Diese Möglichkeit hatten schwarze Kinder in der Geschichte von Disney halt bisher nicht.
Und der Unterschied zwischen einer 2 Meter hohen, grünen Schildkröte und einer Prinzessin in einem Disney-Film ist hierbei erheblich. Eine Prinzessin repräsentiert nicht nur eine Fantasiefigur, sondern auch ein gesellschaftliches Ideal – und es ist von großer Bedeutung, dass Kinder aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen in dieser Darstellung sichtbar werden.
Diversität auf der Leinwand ist kein politisches Statement, sondern ein Schritt hin zu einer gerechteren und inklusiveren Darstellung unserer Gesellschaft.
Ich glaube, das zeigt in Bezug auf die Medienlandschaft – besonders bei Disney – gut auf, warum weiße Menschen in diesem Kontext als privilegiert bezeichnet werden können. Wenn du das gesamtgesellschaftlich (besonders mit Blick auf die USA) anzweifelst, gibt es hier ein tiefer liegendes Problem, das jedoch den Rahmen dieser Kommentarsektion sprengt.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
Überall wo ich über diese Filme gelesen habe, wird der Film vernichtet. Umso mehr zeigt sich das @moviejones einfach a Place to be. Das gefällt mir ab und zu an diese Seite sehr... hier steht nicht die Hautfarbe oder Herkunft einen Person in Fokus. Sondern die Leistung. Aber leider für Kino reicht mir trotzdem nicht. Disney Filme sind immer über teuer ... da warte ich doch lieber auf D+
Alter Schwede was ist denn los mit euch. XD hier geht es um ein Disney Film der bei Kritiken bisher (mit Ausnahme von moviejones) nicht wirklich gut ankommt. Ihr diskutiert hier über ein schmarn, haltet euch Mal lieber von den sozialen Medien fern dann regt ihr euch auch weniger auf und lebt ruhiger.
Kritik: Schneewittchen von Moviejones
Moviejones | 19.03.2025