Hier dreht sich alles um die Schneewittchen von Moviejones. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Ich wusste es^^ Fehlen noch 2-3 übliche Namen und schon haben wir die typische Bande wieder zusammen
Die einen plappern nach was in der Bild stand (und ja, Schneewittchen hat es da gestern abend geschafft, der erste klickbare Artikel auf der Startseite zu sein - trotz Gaza-, Ukraine-Krieg, Schuldendebatte, Bildung des neuen deutschen Kabinetts,... - wohl nicht von ungefähr, dass gerade Bild-Leser sich scheinbar von so einem Mädchen-Film triggern lassen), die anderen sind ja sowieso immer gegen alles, besonders wenn es um Moviejones Kritiken geht (insbesondere wenn irgendwie Disney noch mitwirkt) und die anderen haben ihre wahre Gesinnung ja schon im letzten Artikel offenbart.
Dabei ist es schon wieder Falschmeldung, wenn User schreiben, dass die Kritiker (außer Moviejones) den Film niedermachen und vernichten. Gerade die US-Kritiken sind sogar überraschend wohlwollend - verrückt, der Film könnte tatsächlich keine Katastrophe sein.
Bei der Diskussion um Zwerge vergessen dann auch wohl die Meisten, dass die Welt sich nicht um Deutschland dreht und es sich um einen Film in englischer Sprache handelt. Und das Wort Dwarf ist womöglich bisschen schwieriger als Zwerg. Der Kleinwuchs/die Kleinwüchsigkeit heißt dort auch lapidar Dwarfism. Bedenkt man dann auch die Darstellung dieser Figuren im Original, dann kann man die Problematik schon verstehen. Die Zwerge dort haben alle 1 Eigenschaft, wofür sie ihren Namen erhalten haben, einer mit Seppl sogar in einer sehr dümmlichen Art und Weise gezeichnet/dargestellt.
Die Zwerge dort haben weniger mit den mythologischen Figuren wie z.B. in Herr der Ringe zu tun. Da das Volk dort immer noch Dwarf/Zwerg genannt wird, kann man schon sagen, dass Disney da übervorsichtig ist. Ich werde mir aber das Original mal anschauen - einige tun hier ja so, als würde das Wort Zwerg in jedem zweiten Satz fallen.
Zum Rest wurde genug gesagt. Haters (und ja, in vielen Kommentaren spürt man den Hass) gonna hate. Disney wird alleine Verlust machen, weil das Budget krankhaft hoch ist und wenn man nicht besser haushalten kann, dann wird man halt auch bestraft. Dass dies aber später auf woke und Rachel Zegler zurückfällt, ist schade, wäre aber vermeidbar gewesen. Ich finde diese Ansicht trotzdem einfach nur dumm, vor allem wenn man sieht von welchen Usern sie kommt - man kennt ja seine Pappenheimer ;) Wenn man sogar betet, dass ein Kinderfilm über eine Prinzessin floppt muss schon viel schief gehen im Leben. Ich bete ja dafür, dass die Menschheit ihre Dummheit ablegen kann, aber jeden Tag sieht man was los ist. Weltgeschehen, Politik und Hollywood-Filme für Kinder sind der beste Beweis ;)
Der Hass gegen Rachel Zegler ist natürlich nicht gerechtfertigt, aber sie hat das Ganze selbst heraufbeschworen. Wie kann man sich so schlecht in Szene setzen, unglaublich.
An diesem Film ist aber nicht Zegler das Problem, sondern Gal Gadot. Sie kann nicht schauspielern und ihre politische Gesinnung ist sowieso ein Ausschlusskriterium.
Ich liebe diese Wortgefechte hier - Prädikat: pädagogisch wertvoll.
Den Film schaue ich mir ziemlich sicher nie an, immer dieses Gesinge.
Ich finde Disney erneuert vor allem die Zeichnentrickfilme für Mädchen, die haben mir früher schon nicht gefallen.
Ich möchte z.B.: Die Hexe und der Zauber, Robin Hood, Basil, Cap und Capper, Der Schatzplanet, Atlantis usw. sehen ... aber nein, Gesinge bis zur Bewusstlosigkeit.
Beste Disney-Neuverfilmung: Alice im Wunderland. Tim Burton versteht es bis jetzt am besten die alten Disney-Filme in ein neues Gewand zu stecken, auch Dumbo (der wohl schwächste "alte" Zeichentrickfilm von Disney) wurde durch seine Inszenierung interessant und optisch überzeugend.
Hollywood sollte sich weniger mit Ideologien herumplagen und dafür mehr aufs Filmemachen konzentrieren.
@bartacuda
"Unabhängig davon, dass eine solche Darstellung damals gang und gäbe war."
Ich habe letzte Woche das Projekt angefangen, mir alle Oscar-nominierten animierten Kurzfilme anzusehen, in den ersten Jahrzehnten ging damals ja nichts über Disney. Es ist schon auffällig, we wenige dieser Kurzfilme man auf Disney+ findet, weil die Darstellung von Minoritäten - selbst wenn es gut gemeint war - einfach nicht mit dem heutigen gesellschaftlichen Anspruch vereinbar ist.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@Pixeler
The Jungle Book, Christopher Robin, Aladdin, Der König der Löwen & Mufasa, Pinocchio, Peter Pan & Wendy?
Neuverfilmungen von Robin Hood und Hercules sind in Planung.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@ferdyf
Der Hass gegen Rachel Zegler ist natürlich nicht gerechtfertigt, aber sie hat das Ganze selbst heraufbeschworen. Wie kann man sich so schlecht in Szene setzen, unglaublich.
Aber was ist denn passiert, dass man dies so sagen kann? Ist es nicht eher so, dass sie im Kern ja sogar Recht hat? Worum geht es im Märchen? Ein hübsches Mädchen flüchtet in den Wald, wird von ihren neuen Freunden, 7 einsame Männer vor der Königin gewarnt, ignoriert die Warnung und stirbt - bis ein völlig unbekannter hübscher Prinz vorbeikommt, die Tote küsst und schwuppdibubb - Heirat und Happy End.
Hat Zegler nicht Recht, dass dies eine ziemlich veraltete Ansicht ist? Der Prinz ist der Held der Geschichte, nur weil er das hübsche Mädchen küsst. Das hat Disney selbst mit Dornröschen damals (Prinz und Aurora haben gemeinsame Screentime) "verbessert" und unzählige Schneewittchen-Interpretationen haben dies angepasst. In Snowwhite and the Huntsman ist sie eine Kriegerin und verliebt sich in den Jäger, in Spieglein Spieglein, kennt sie den Prinzen und trifft ihn immer wieder - als Robin Hood-artige Kämpferin. In Once Upon a Time, welches sich stark an Disney-Interpretationen orientiert, ist Schneewittchen ebenfalls eine Kämpferin. Und selbst in 7 Zwerge - Männer allein im Wald heiratet sie später den Gaukler^^
Disney macht hier gar nix Neues und Zegler formuliert es vielleicht bisschen unglücklich, aber hat doch im Kern Recht?
Es ist eher so, dass manche Leute aus solchen Aussagen oder späteren Umsetzungen den Schluss rausziehen, man wolle sie belehren. Man hat wohl das Gefühl - ich mag das Original, nun ändert Disney es, weil es nicht mehr passt und sagt mir indirekt - du bist ein schlechter Mensch, weil du das Original ja noch magst.
Wie Bartacuda und luhp92 richtig angemerkt haben - Disney hat früher Dinge gemacht, die heute nicht mehr gehen. Was aber vollkommen normal ist bei einer 100jährigen Geschichte. Ich finde es richtig, dass man sich dann eingesteht, dass man Dinge anpassen muss. Der Aufschrei gab es aber schon, als man vor gewissen Filmen mitteilte, dass die damaligen Szenen heute nicht mehr so passen (was übrigens für alle Studios zutrifft, nur bei Disney ist der Aufschrei riesiger, vielleicht weil man diese Filme selbst seit der Kindheit kennt). Für mich keine Belehrung - ich mag Dumbo oder Peter Pan, bin abr auch kein Rassist geworden, weil dort rassistische Themen oder Darstellungen genutzt wurden.
Wer dies als Belehrung ansieht, der hat mMn wohl irgendwie andere Probleme oder kann Dinge nicht differenzieren.
Tatsächlich könnte man ja sogar kritisieren, dass Disney wie luhp92 schrieb, einige Dinge unter Verschluss hält - bestes Beispiel? Onkel Remus’ Wunderland
und ihre politische Gesinnung ist sowieso ein Ausschlusskriterium
Wobei dies eine gewagte Aussage ist, wenn man die Komplexität des Gaza-Konfliktes bedenkt. Sie hat sich, wenn, dann sehr oft für die Freilassung der Geiseln ausgesprochen, was egal welcher politischer Gesinnung man folgt, ja etwas was wünschenswert ist - für Israelis vielleicht nochmals mehr.
Sollte man den Presseberichten glauben, scheint es tatsächlich so, als würde MJ hier in einem Singularitätsraum wohnen und die Kritischen hier wohl eher nicht eher einer plumpen Blase zuzuordnen sein, als die Fanboys (obwohl man das Ganze natürlich objektiv anders sehen darf) .
Der Spiegelbericht "Bringen Sie eine Kotztüte mit" zitiert "vernichtende Reaktionen" von The Times, Guardian, Wall Street Journal, Vulture, Rolling Stone, aber auch der Zeit - alle wohl weit entfernt vom Stereotypen BILD-Feindbild - die deutlich machen, dass auf Kritiker-Ebene WESENTLICH weniger zaghaft geäußert wird, als hier im Forum.
Alles Rassisten? Alles Hass und Hetze?
Oder ist da doch die ein oder andere Kritik berechtigt und die politische Nibelungentreue vielleicht woanders zu finden?
Ich gönne dem Film einen Erfolg und den Fans einen schönen Film.
Aber so schwarzweiß (gutböse, freundfeind, linksrechts etc.), wie einige sich das ganz, ganz dringend wünschen, ist die Welt dann scheinbar doch nicht.
Meine Hauptkritik ist und bleibt das unausweichlich Verhaspeln, wenn man eine politische Agenda wie eine Monstranz vor dem guten Werk stellt.
"Die Nächste kommt schneller!"
Bei den ganzen Extremen Frage ich mich, ob man hier überhaupt noch unvoreingenommen den Film schauen kann. "Hater" werden, wenn sie den überhaupt Schauen, nicht mehr wirklich ihre Meinung ändern, selbst wenn sie ihn gut finden. Am Ende ist das ein Kinderfilm, eher für Mädchen. Bei mir ist da kein Interesse da, auch weil kein Interesse für das Original vorhanden ist. Meine Töchter haben die Werbung jetzt ein paar Mal dei D+ gesehen, aber da kam keine Begeisterung ala wir müssen den unbedingt sehen auf, bisher. Wenn es den auf D+ gibt, dann wird der bestimmt mal geschaut.
Die Diskussion über woke/Hass usw. ist mal wieder sehr lächerlich und das von "Erwachsenen" Menschen bei einem Kinderfilm. Wie alt ist das Original nochmal?! Die letzten Kommentare, allen voran von John-Dorian zeigen wenigstens, dass es hier auch User gibt die sachlich und mit offenen Verstand und herzen mit diesen Themen umgehen können. Vielen Dank.
Die Diskussion über die Wertung ist auch lächerlich und hatten wir in letzter Zeit auch oft genug. Es ist nun mal subjektiv. Nur weil andere eine komplett andere Kritik haben, muss doch nicht MJ oder sonst wer da mit gehen. Und da bin ich wieder bei meinem ersten Satz, wie voreingenommen sind die schlechten Kritiken von dem ganzen Theater der vor der Premiere schon stattgefunden hat.
Sollte man den Presseberichten glauben, scheint es tatsächlich so, als würde MJ hier in einem Singularitätsraum wohnen.
Selbst wenn, dann könnte man jedoch anerkennen, dass hier eine eigene Meinung vertreten wird. Es wäre schließlich viel "leichter", den Film unsachgemäß zu zerreißen, als ihn vorsichtig zu loben. Eine Clickbait-Überschrift, die den Internetmob anlockt ("Verbrennt die Hexe"), wäre schnell gefunden.
Auch für uns wäre es natürlich einfacher, alle Kommentare unwidersprochen stehenzulassen.
Werft uns gerne eine Haltung vor, die ihr nicht teilt, aber nicht, dass wir zu unserer Meinung stehen!
@luhp92
The Jungle Book finde ich Klasse, ebenwürdig mit Alice im Wunderland.
Aladdin ist eigentlich die perfekte Mischung für Jungs und Mädels (hat auch ein Prinzessin - war früher der Lieblingscartoon meiner älteren Tochter), kann man jedoch auch als Jungs-Film zählen und hat mir in der Neuverfilmung auch gut gefallen, Gesangsmenge jedoch grenzwertig.
Mufasa beim ersten Song abgewürgt und auf Lion King noch nie Bock gehabt.
Freut mich, dass Robin Hood in der Planung ist. Aristocats wäre auch witzig.
@RaylanGives
"als würde MJ hier in einem Singularitätsraum wohnen" - Definitiv!
Der Mann dahinter hat Klasse und schwimmt per se gegen den Strom - Respekt für deine Hingabe!
@Pixeler
"Ich möchte z.B.: Die Hexe und der Zauber, Robin Hood, Basil, Cap und Capper, Der Schatzplanet, Atlantis usw. sehen"
Oha, Wunschzeit! Ich hätte gerne Taran und der Zauberkessel. Einer der düstersten Disney Zeichentrickfilme. Spannend, mitreißend, ohne Gesang, tolle Charaktere.
“Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"
Batmobile lässt mich nie im Stich.
Es scheint so, als hätte er auch einen Jim Gordon, der sobald eine neue Kritik über "Woke" Machwerk XYZ online geht, ein Moviejones Symbol an den Himmel wirft.
Wie aus dem Schlaf gerissen, schmeißt sich Batmobile dann in sein Batmobile. Er kennt nur ein Ziel: Er möchte uns vor solchen Filmen retten...
“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”
"...Selbst wenn, dann könnte man jedoch anerkennen, dass hier eine eigene Meinung vertreten wird."
Da hast Du, da habt Ihr, vollkommen recht. Natürlich darf und soll man seine eigene Meinung haben.
Aber hier wurde an der ein oder anderen Stelle der Eindruck erweckt, Kritiker seien nur vereinzelte (natürlich wirre, rechte) Spinner, in Wirklichkeit fand die "normale" Masse den Film überraschend super. Damit sollte impliziert werden, dass Vorbehalte mindestens verrückt, wenn nicht sogar bösartig sind.
Problematisch wird das Ganze, wenn Filmemacher vielleicht nicht unbeabsichtigt mögliches Genörgel verhindern können, indem sie Castingentscheidungen so treffen, dass das Werk mit Samthandschuhen angefasst werden muss, will man nicht als Hater, Rassist oder irgendwas-phob bezeichnet werden.
Natürlich löst bei einer absichtlichen Politisierung das Werk bei einigen Gruppen einen Malus aus. Aber offensichtlich bei anderen eben auch einen (ge)hörigen Bonus. Beides hat dann selten mit der Qualität des Filmes zu tun.
Mir ist bei der ganzen Diskussion aufgefallen, dass beide... "Ränder" ziemlich verbissen nur den einen Aspekt, die Hautfarbe, sehen WOLLTEN. Alles andere wurde schnell hinweggefegt. Man WILL scheinbar diesen "Woke-Rassist"-Krieg. Du bist das eine oder das andere. Mitteltöne gelten als Verrat.
Aber ja, auch bei der Hautfarbendiskussion kann man durchaus auch kritische Töne jenseits von Rassismus äußern (auch wenn einige glauben, dass das ausgeschlossen ist).
Ist es eine absichtliche Provokation? Eine politische Agenda? Ist es unpassend? Wer wird representiert, wer nicht? Erwartet man sowas auch in asiatischen, islamischen, afrikanischen, Inuit, Aborigines (Märchen)Filmprodukten? Soll eine Schutzfunktion etabliert werden? Soll erzogen werden? Was ist eigentlich tatsächlich die Zielgruppe? Stehen Wahlen an? Gibt es finanzielle Vorteile? Gibt es Einmischungen? Soll eine Jury beeinflusst werden? Wen nimmt man die Immersion? Soll verletzt werden?
Vor allem: Könnte der Film ohne diese (potentiellen) Punkte ein besserer sein?
"Die Nächste kommt schneller!"
@Raylan? Ich finde es gut, wenn differenziert wird. Es gibt legitime Diskussionen über Besetzungen und künstlerische Entscheidungen, ohne dass man sich gleich in Lager aufteilen muss.
Und ich bitte alle um Verzeihung, die ihre Lebensenergie darauf verwenden, Diversity und Wokeness in Filmen zu bekämpfen, ohne dass sie Rassisten oder extrem antiliberal sind.
Zu Deinen Fragen:
Ist es eine absichtliche Provokation? Eine politische Agenda? Ist es unpassend? Wer wird repräsentiert, wer nicht? Erwartet man sowas auch in asiatischen, islamischen, afrikanischen, Inuit, Aborigines (Märchen-)Filmproduktionen? Soll eine Schutzfunktion etabliert werden? Soll erzogen werden? Was ist eigentlich tatsächlich die Zielgruppe? Stehen Wahlen an? Gibt es finanzielle Vorteile? Gibt es Einmischungen? Soll eine Jury beeinflusst werden? Wen nimmt man die Immersion? Soll verletzt werden?
Puh, am Lagerfeuer in Harlan, mit einer Flasche Whiskey, könnte man das ja sachlich besprechen, hier ist das kaum möglich.
Ich picke mal einen Aspekt raus: Wenn ich Dich richtig verstehe, steckt dahinter die Idee, dass Disney uns umerziehen will.
Doch wozu? Meine Wahrnehmung: Disney vermittelt die Botschaft, dass Vielfalt in Geschichten genauso selbstverständlich sein kann wie andere klassische Narrativelemente. Dass nicht nur eine bestimmte Gruppe die Norm ist, sondern alle anderen ebenso selbstverständlich sichtbar gemacht werden.
Und genau das wird von manchen als politische Beeinflussung empfunden? Und gegen diese „Propaganda“ muss man sich dann „wehren“? Weil jetzt der weiße, heterosexuelle Mann aus der christlichen Kultur „diskriminiert“ wird? Weil die Welt nicht mehr nur aus Geschichten besteht, in denen er allein die Regeln setzt?
Und das im Jahr 2025?
Zum Beispiel darf der Prinz wie im alten Disney-Film jetzt nicht mehr einfach so das bewusstlose Schneewittchen küssen und sexuell vereinnahmen. Zegler hat das als "veraltet" bezeichnet? Skandal? Für einige hier, anscheinend. Als Vater von Töchtern bin ich Disney dankbar, dass sie die Filme modernisieren.
Es fällt mir schwer, diese „antiwoken“ Positionen nachzuvollziehen, weil sie für mich aus einer Perspektive kommen, die mir fremd ist. Es ist für mich wirklich unvorstellbar. Ich lese hier und im Internet auch keine intelligenten Perspektiven, die mir das verständlicher machen. "In Russland, Nigeria und Pakistan gibt es auch keine Diversity" ist in meinen Augen einfach kein sinnvolles Argument.
Wenn jemand gute Argumente hat, die ohne die Worte "woke" und "Propaganda" sowie whataboutism auskommen, bin ich immer neugierig.
Also wenn Schneew. Schwarz, im Rollstuhl, Non-Binär usw. wäre, würde ich mich schon fragen, "oookay.ich versteh die ganzen Kritiken.." Aber wie einer vorher schon geschrieben hat, es gibt zig Interpretationen, wo von der Vorlage abgewichen wird. Ich hab den neuen Film nicht gesehen, weil er mich nicht interessiert, werde ihn aber iwann auf Disney + anschauen.
In der Kritik wird doch auch über das woke Thema kurz geschrieben. Es sxheint ja nicht künstlich und gewollt zu sein. Wenn ich ne Pfefferkörner Folge mit dem Schnewittchen Film vergleiche, wo Drehbuchautoren Kindern in den Mund legen, über Pubertätsblocker reden und das ganze damit argumentieren, man wolle ja nur die Person sein die man ist..naja, dann wirkt das ganze Theater um Disney gerade wie eine Fliegenschiss.
Kritik: Schneewittchen von Moviejones
Moviejones | 19.03.2025