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Eddie the Eagle - Alles ist möglich

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Wenn du fliegen willst, flieg

Eddie the Eagle - Alles ist möglich Kritik

Eddie the Eagle - Alles ist möglich Kritik
3 Kommentare - 04.03.2016 von Moviejones
Wir haben uns "Eddie the Eagle - Alles ist möglich" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Eddie the Eagle - Alles ist möglich

Bewertung: 4 / 5

Die Olympischen Winterspiele 1988 im kanadischen Calgary waren ein ganz besonderer sportlicher Wettstreit. Nicht nur traten zum letzten Mal die BRD und DDR getrennt bei einem Großereignis an, nein die Winterspiele standen ganz im Zeichen des olympischen Mottos: Nicht das Siegen zählt, sondern dabei zu sein. Mit der jamaikanischen Bob-Mannschaft und dem britischen Skispringer Michael Edwards ging es gleich in zwei Disziplinen nur darum.

Schon als Kind träumte Michael Edwards (Taron Egerton) - Eddie genannt - nur davon, bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Doch seinen Traum wahr werden zu lassen, ist nicht leicht, denn egal in welcher Disziplin er sich auch versucht, er ist nicht gut genug. Dennoch hält Eddie an seinem Traum über Jahre hinweg fest und während seine Eltern langsam verzweifeln, erkennt Eddie, dass anstelle der Olympischen Sommerspiele die Winterspiele sein Ziel sein sollten - als Skispringer! Zwar hält das britische Olympiakomitee nichts von seinen Plänen, doch Eddie gibt trotz aller negativen Zeichen nicht auf und findet im ehemaligen Skispringer und Trunkenbold Bronson Peary (Hugh Jackman) einen Trainer, mit dem sein Traum Wirklichkeit werden soll...

Trailer zu Eddie the Eagle - Alles ist möglich

Eddie the Eagle Filmkritik

Während es die jamaikanische Bob-Mannschaft bereits 1993 mit Cool Runnings - Dabeisein ist alles in die Kinos schaffte, dauerte es etwas länger, bis Hollywood auf Eddie the Eagle aufmerksam wurde. 2016 ist es soweit, doch anstelle eine staubtrockene und ernste Biographie abzuliefern, entschied sich 20th Century Fox dazu, die Ereignisse von 1987/88 als Basis für einen launigen Familienfilm zu nutzen.

Natürlich ist die Geschichte mit dem üblichen Hollywoodkitsch überzogen, vom Underdog zum Publikumsliebling ist so ein Grundthema, welches immer wieder gut geeignet ist. Da passt Eddie the Eagle - Alles ist möglich natürlich perfekt ins Programm und man muss kein Hellseher sein um zu ahnen, was da auf uns zukommt. Regisseur Dexter Fletcher schafft es aber mit solch einer Leichtigkeit, seine Geschichte zu erzählen, dass man als Zuschauer gar nicht über Nebensächlichkeiten nachdenkt. In der Realität lief alles deutlich anders ab als im Film porträtiert und im echten Leben sprang Eddie the Eagle auch weiter als im Film gezeigt. Doch geht es hier vielmehr um die Botschaft, an seinen Träumen festzuhalten und allen Umständen zum Trotz, dafür zu kämpfen.

Dass die Rechnung bei Eddie the Eagle - Alles ist möglich aufgeht, ist auch der Besetzung zu verdanken. Die große Last liegt hier auf Taron Egerton, der nach seiner ersten großen Hauptrolle in Kingsman - The Secret Service gar nicht mehr so cool und lässig wirkt und gerade dieser Kontrast formt ihn als Schauspieler. Hugh Jackman an seiner Seite, mit eigenen Dämonen, ist dagegen obercool und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, er würde im nächsten Moment seine Wolverine-Krallen ausfahren. Auch das deutsche Film-Urgestein Iris Berben hat eine kleine, aber feine Rolle, denn Teile von Eddie the Eagle - Alles ist möglich wurden im Filmstudio Babelsberg gedreht.

Witz, Charme, tolle Schauspieler und rasante Abfahrten, all das bietet Eddie the Eagle - Alles ist möglich und da wäre noch etwas. Schon lange hat uns kein Film musikalisch so mitgerissen wie dieser. Hier können die 80er Jahre noch einmal richtig glänzen, denn so locker und flott der Film inszeniert ist, so ist das auch bei der Musik der Fall. So wird das Motto gelebt, Fliegen sollte nicht anstrengend sondern leicht sein und so gleitet Eddie the Eagle - Alles ist möglich einfach anmutig dahin.

Eddie the Eagle Bewertung

Wer eine authentische Biographie von Michael Edwards erwartet, ist bei Eddie the Eagle - Alles ist möglich falsch. Bis auf den Protagonisten und das Thema Skispringen hat dieser Film nur am Rande mit den realen Begebenheiten zu tun, auch die Schattenseiten, vor allem nach Eddies kurzem Ruhm, werden komplett ignoriert. Stattdessen erwartet den Zuschauer eine Komödie mit ganz viel Herz, die dem Zuschauer eine gute Zeit beschert. Dank toller Chemie zwischen Egerton und Jackman kommt keine Langeweile auf und man möchte glatt selbst mitspringen.

Eddie the Eagle - Alles ist möglich Bewertung
Bewertung des Films
810
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3 Kommentare
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sittingbull : : Häuptling
28.03.2016 16:01 Uhr | Editiert am 28.03.2016 - 16:02 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61

Freue mich immer wenn der TV-Spot kommt. Stilecht mit Sledgehammer von Peter Gabriel (das Video ist der Knaller!) Da kommt man richtig ins grooven. Ich denke ich werde den Film auch irgendwann noch sichten! Freue mich drauf.

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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Bud81 : : Moviejones-Fan
25.03.2016 12:11 Uhr
0
Dabei seit: 29.06.15 | Posts: 21 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Wird sicher mal angeschaut, zwar erst im heimkino aber ich denke auch das der Film unterhaltsam wird. Von Hollywood erwarte ich selten eine originalgetreue Geschichte, auch wenn das nicht immer gut ist scheint es hier zu funktionieren.

Und vielleicht hab ich ja dieses Jahr das Glück Eddie kennen zu lernen falls er zu uns kommt

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Umleitung : : Moviejones-Fan
25.03.2016 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 22.10.11 | Posts: 673 | Reviews: 2 | Hüte: 16

Wird angesehen, aber so was von ! surprised

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