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Joker

Kritik Details Trailer Galerie News
Wie krank kann die Seele eines Mannes sein?

Joker Kritik

Joker Kritik
14 Kommentare - 11.10.2019 von TiiN
In dieser Userkritik verrät euch TiiN, wie gut "Joker" ist.
Joker

Bewertung: 4 / 5

Joker ist ein Filmdrama aus dem Jahr 2019 und wurde vom US Amerikaner Todd Phillips inszeniert. Diese Kritik ist spoilerfrei.

Trailer zu Joker

Jeder kennt Batman und demzufolge hat jeder auch zumindest mal etwas vom Joker gehört. In Batman aus dem Jahr 1989 sahen wir einen Teil deiner Entstehungsgeschichte, damals verkörpert von Jack Nicholson. 19 Jahre später in The Dark Knight war der Joker ein Mysterium, keine Ursprünge, keine Motive. Heath Ledger wollte in seiner Rolle die Welt einfach nur brennen sehen. Die Auftritte von Cesar Romero in den 1960er Jahren und Jared Leto 2016 waren unscheinbare Nebenrollen. Heute bekommt der weltbekannte Schurke einen eigenen Film, eine Hintergrundgeschichte, sein ganz persönliches Drama.

Arthur lebt mit seiner kranken Mutter zusammen und pflegt diese. Nebenbei versucht er als Clown die Leute zum Lachen zu bringen und träumt von einem Stand Up Programm. Das fällt ihm in Gotham City jedoch schwer, eine Stadt welche zunehmend verkommt und wo man sich nicht mehr überall auf die Straße trauen kann. Zeitgleich ist Arthur bereits schon zu Beginn des Films massiv gestört und geht regelmäßig zu einer Gesprächstherapie.

Regisseur Todd Phillips wird immer mit seinem größten Hit in Verbindung gebracht, Hangover aus dem Jahr 2009. Der Film wird von vielen als derbe Komödie wahrgenommen. Tatsächlich zeigte Phillips schon damals in genau diesem Film, dass er nicht nur klassische Komödien inszenieren, sondern das er Filmen Atmosphäre verleihen kann, wodurch sie authentisch und lebendig werden. Genau das zeichnete den Erstling Hangover damals aus. Joker spielt in einem anderen Genre, aber man merkt wie lebendig dieses furchtbare Gotham City doch ist. Der Film kommt sehr atmosphärisch und ruhig daher. Die dichte Atmosphäre fängt bereits bei Texteinblendungen und der Musik an, welche zu jedem Zeitpunkt den Stil der frühen 1980er Jahre treffen. Die Szenenbilder sind perfekt und es gibt einen wundervollen Mix aus bekannten Liedern sowie stimmungsvollen Kompositionen von der Isländerin Hildur Guðnadóttir. Kostüme und Makeup runden die Optik auf, visuelle Effekte werden nicht benötigt.

Im Vordergrund der über 122 Minuten langen Geschichte steht Joaquin Phoenix, dieser geht in der Rolle des geisteskranken Arthur komplett auf und spielt jedes noch so kleine Detail voller Überzeugung. Man bekommt an einigen Stellen regelrecht Mitgefühl für den Mann, der Film zeigt eine Gesellschaft in der nicht alle Leute akzeptiert werden und Gruppen sich ausgegrenzt fühlen. Eine große Stärke des Films ist neben dem Hauptdarsteller das Drehbuch, was Regisseur Todd Philipps gemeinsam mit Scott Silver (The Fighter) schrieb. Zwar gibt es hier einen erheblichen Kritikpunkt, aber dieser wird weiter unten ausgeführt. Jedoch zu den Stärken: Man fragt sich am Anfang warum man zu so einem späten Zeitpunkt in Arthurs Entwicklung einsteigt. Joker beinhaltet jedoch viele kleine Überraschungen und sogar den einen oder anderen Twist. So ist der Streifen vom Ablauf äußerst intelligent geschrieben und alle Fragen werden auf elegante Art und Weise beantwortet. Der kaputte Zustand des Mannes wird auf gewisse Weise nachvollziehbar und das Mitgefühl nimmt stark zu. Es wird äußerst schockierend was der Mann alles durchmachen musste und diese Erfahrungen kann man auf unsere Gesellschaft übertragen.


Man fragt sich wie Joker sich im Batman-Universum eingliedert. Gotham City ist der Handlungsort, aber heißt die Stadt nur so und es könnte auch ein Film über Hans Müller sein? Nein, auch wenn der Film seinen Fokus wahrt, wird die Geschichte sehr eng mit bekannten Elementen verknüpft.

Lobenswert ist weiterhin, dass Joker nicht weich gespült wurde. Es wird nicht permanent jemand abgeschlachtet, aber es gibt ein paar sehr extreme Gewaltsituationen und auch die restliche Präsentation ist alles andere als jugendfrei. Auch wenn es blöd klingt, aber es ist schön eine Filmfigur mal wieder exzessiv rauchen zu sehen. Das soll nicht zum Nachahmen animieren, aber es zeigt halt wie die Welt ist und vor allem war.

Neben Joaquin Phoenix als Joker gibt es einige andere Figuren im Film, welche jedoch überwiegend Randerscheinungen bleiben. Am meisten darf Robert DeNiro als Late Night Master zeigen. Mit Zazie Beetz gibt es eine deutsche Schauspielerin, welche eine geheimnisvolle Rolle im Film einnimmt. Frances Conroy spielt Arthurs Mutter und ist ein wesentlicher Bestandteil für die Entwicklung des bekannten Schurken. Weiterhin gibt es eine bekannte Figur, welche an dieser Stelle nicht genannt werden soll, aber sie wird dargestellt von Brett Cullen. Brett wer? Ein Schauspieler welcher bereits in The Dark Knight Rises in Gotham City unterwegs war. Die Darstellung von Brett Cullen bzw. die Ausrichtung des Films kann durchaus für Kontroversen sorgen.


Die vielen Figuren an der Seite vom Joker erfüllen ihren Zweck in der Entwicklung des Wahnsinnigen. Jedoch bewegen sie sich nur an einer kurzen Leine und das ist durchaus ein Kritikpunkt. Der Film ist stimmungsvoll inszeniert, sieht hervorragend authentisch aus, hat einen großartigen Hauptdarsteller sowie ein Drehbuch, was die Entwicklung der Figur elegant erzählt – jedoch bleiben alle anderen Figuren um ihm herum tatsächlich nur Randerscheinungen, zu denen man als Zuschauer keine Beziehung aufbauen kann. Dadurch bleibt in letzter Konsequenz eine Schippe an Dramaturgie liegen.

Nichts desto trotz ist Joker ein sehr sehenswertes Filmdrama, kein Actionfilm, keine klassische Comicverfilmung. Ein ruhiger und trotz der genannten Kritikpunkte durchaus intensiver Film, den man sich als Freund der Materie angucken sollte. Wer sich das klassische Blockbusterkino erhofft könnte hingegen enttäuscht werden.

Joker Bewertung
Bewertung des Films
810
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14 Kommentare
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TiiN : : Goldkerlchen 2019
02.11.2019 22:16 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.946 | Reviews: 118 | Hüte: 217

@luhp92

Es war übrigens tatsächlich Alfred. Im Abspann wird sein Name genannt. Ich stimme dir zu, der war nicht besser als Thomas Wayne. Ich hatte den Eindruck, dass man keine Sympathien für die Waynes aufkommen lassen möchte, denn es ist ein Joker-Film.
Jeder Alfred war bislang charmant und sympathisch. Egal ob Jeremy Irons, Michael Caine oder der großartige Michael Gough. Aber für Douglas Hodge war die Rolle ganz anders geschrieben.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
02.11.2019 19:59 Uhr | Editiert am 02.11.2019 - 20:00 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.088 | Reviews: 180 | Hüte: 406

@TiiN

Was mich (noch) mehr mitnahm als der antagonistische Thomas Wayne:
Der Butler, der zwar nicht namentlich erwähnt wird, aber bei dem es sich um Alfred Pennyworth handelt müsste, der sich ebenso arrogant, abschätzig und feindselig gegenüber einfachen Gotham-Bürgern wie Arthur Fleck verhält. Wenn ich da gleichzeitig an Alfred in der TDK-Trilogie denke, bricht mir das etwas das Herz.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
21.10.2019 08:38 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.473 | Reviews: 40 | Hüte: 451

@Tiin
Auch von dir ne tolle Kritik!
Ich wollte nur kurz was sagen zu deiner Diskussion mit RonZo:
Für mich war dieser Wayne-Nebenplot etwas zu gewollt, als dass den Machern plötzlich auffiel, dass sie sich doch in einer Comicverfilmung befinden würden. Immerhin wird der Zuschauer mehrfach auf eine falsche Fährte gelockt, was toll war, letztendlich glaub ich, dass der Film auch gut ohne die Batman-Referenzen funktioniert hätte. Die Darstellung von Thomas Wayne half natürlich zum einen den Werdegang von Fleck zu Joker nochmals besser darzustellen. Auf der anderen Seite wurde somit aus einer sympatischen Figur eine negative Nebenfigur, was wieder mal zu Mitleid mit der Figur des Jokers führt. Letztendlich könnte ein Batman vs. Joker funktionieren in einem zweiten Teil, aber wäre Batman mit dem Wissen was wir über Thomas und Fleck hätten und bedingt durch den Altersunterschied, nicht sofort eigentlich der Antagonist?

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
14.10.2019 18:21 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.177 | Reviews: 168 | Hüte: 489

Wie gewohnt sehr gut geschrieben und angenehm zu lesen. Meine war ja mehr fokussiert auf die Themen, du bist etwas traditioneller herangegangen, verstehe ich auch. Hatte ich bei meiner bloß einfach keine Lust drauf, dafür hat der Film einfach zu sehr in meinem Kopf gerattert. ^^ Trotzdem Hut dafür erstmal.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : One Punch Man
12.10.2019 22:54 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 2.567 | Reviews: 21 | Hüte: 110

@Tiin

Dachte ich mir. Wollte auch einfach nur sagen, dass ich es gut fand. Danke für den Hut btw. smile

A true selfless act always sparks another - Klaus

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
12.10.2019 22:23 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.946 | Reviews: 118 | Hüte: 217

@FlyingKerbecs

Ich habe es nicht um deinetwillen gemacht sondern weil ich es tatsächlich anders gemeint habe. Wie gesagt nochmal danke für das drauf aufmerksam machen. smile

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : One Punch Man
12.10.2019 22:19 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 2.567 | Reviews: 21 | Hüte: 110

@Tiin

Eine Editierung das Satzes war zwar nicht mein Ziel, aber nett von dir, dass du es gemacht hast.

Daher auch ein Danke von mir.smile

A true selfless act always sparks another - Klaus

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
12.10.2019 22:00 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.946 | Reviews: 118 | Hüte: 217

@FlyingKerbecs

Mit deiner Aussage hast du vollkommen recht, der letzte Satz war sehr verallgemeinert. Nachdem du mich darauf aufmerksam gemacht hast, habe ich ihn editiert. Für alle anderen, vorher stand dort:
Fans vom klassischen Blockbusterkino werden hingegen vermutlich enttäuscht.

Danke dafür

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : One Punch Man
12.10.2019 20:56 Uhr
1
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 2.567 | Reviews: 21 | Hüte: 110

Tolle Kritik, der ich bis auf den letzten Satz so zustimmen kann. smile

A true selfless act always sparks another - Klaus

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
11.10.2019 23:28 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.946 | Reviews: 118 | Hüte: 217

@RonZo

Achso meinst du das, ja du hast absolut recht. Man darf gespannt schein, ob das aufgegriffen wird oder ob es wirklich für sich stehen bleibt.

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RonZo : : Mad Titan
11.10.2019 16:48 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 783 | Reviews: 4 | Hüte: 54

@TiiN

Das sich die komplette Handlung nur im Kopf von Arthur abspielt würde ich auch nicht so empfinden. Ich find nur die Möglichkeit das man den Film so wahrnehmen kann (wenn man will) sehr geil. Ich persönlich hab das auch nicht so empfunden. Das war die These von nem Kollegen bei nem Bierchen nach dem Film.

Nochmal zu Thomas Wayne: Ich meinte es bzgl. Märtyrer auch eher so, dass im Nachhinein TW als jemand gesehen wird der den Absturz Gothams hätte verhindern können wenn er nicht ermordet worden wäre. Das wird mit Sichherheit ja auch die Sichtweise von Bruce sein.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
11.10.2019 16:26 Uhr | Editiert am 11.10.2019 - 16:26 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.946 | Reviews: 118 | Hüte: 217

Vielen Dank RonZo.

Das Schizophrene wurde meiner Meinung nach sehr früh und deutlich rübergebracht. Als Arthur die Late Night Show sieht und er plötzlich selbst im Publikum ist, ebenso wie er seine Nachbarin nach dem Mord quasi verführt. Klassische Wunschvorstellungen, welche Arthur nicht erreichen konnte, sich aber in seiner Gedankenwelt vorgestellt hat.
Die Rolle des Jokers hingegen die hat er, das ist seine Realität, daher glaube ich nicht, dass der Film als Wahnvorstellung gesehen werden kann sondern es war meiner Meinung nach tatsächlich seine Geschichte gewesen. Aber so eine Interpretation ist natürlich möglich und steht dem Betrachter zu, der Film lässt für diese Sichtweise durchaus Raum.

Ich weiß nicht ob Thomas Wayne als Bürgermeister die Stadt hätte retten können. Es gab im ganzen Film kein Anzeichen dafür, dass der Mann tatsächlich irgendwie positiv war. Es wurde ein sehr einflussreicher aber egoistischer Mensch dargestellt. Daher denke ich dass die Kluft in Gotham mit ihm nur noch größer geworden wäre.

In diesem Zuge möchte ich aus Batman Begins und The Dark Knight zitieren

"Wenn ein Wald zu stark wuchert ist ein reinigendes Feuer unvermeidlich." - Ra’s al Ghul

"Es wird immer erst schlimmer bevor es besser werden kann." - Alfred Pennyworth

Erst aus dem durch den Joker erschaffenen Chaos in Gotham kann der dunkle Ritter aufsteigen und Polizisten wie Jim Gordon.

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RonZo : : Mad Titan
11.10.2019 15:11 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 783 | Reviews: 4 | Hüte: 54

Ich kann Deine Kritik so unterschreiben. Mein persönlich größter Kritikpunkt war das ich den Film sehr vorhersehbar fand. Aber ich wurde großartig Unterhalten und mit der DC-Fanboy-Brille auf geb ich sogar die 10/10.

Was häst Du von der Interpretation, dass die ganze Geschichte nur ein Traum/Psychose/Wahnvorstellung war die Artuhr in Arkum hatte während er in der Endszene mit der Therapeutin spricht ("Ein Witz... Sie würden ihn nicht verstehen")? Den Inception-mäßigen Mindfuck-Ansatz find ich persönlich richtig gut.

Und zu Thomas Wayne: MMn wird er zum Märtyrer der die Stadt hätte retten können wenn er Bürgermeister geworden wäre und nicht durch den "Joker-Riot" (den er ja selber unbewusst mit ausgelöst hat) gestroben wäre.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
11.10.2019 00:11 Uhr
3
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.946 | Reviews: 118 | Hüte: 217

Vorhin im Kino gewesen, ein wirklich guter Film mit einem großartigen Hauptdarsteller. Hier noch ein paar Spoilerinhalte.

Ich fands gut und wichtig, dass man die Familie Wayne in den Film eingebaut hat um eine Verbindung zur restlichen Welt zu bekommen. Jedoch war ich überrascht, was für ein unsympathischer Typ Thomas Wayne doch sein kann. Kein Vergleich zu Batman Begins, wo wir einen herzensguten Mensch gesehen haben.

Zudem gibt es diese eine Szene, vermutliche eine der bekanntesten Comicszenen der Welt und wir sehen sie einmal mehr. Trotz allem wirkte die Ermordung der Waynes nicht überflüssig oder langweilig, sondern sie fühlte sich so ein bisschen wie das letzte Teil eines Puzzles an, welches eingesetzt wird.

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