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Magic Mike XXL

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Magie in Größe L

Magic Mike XXL Kritik

Magic Mike XXL Kritik
0 Kommentare - 15.07.2015 von Moviejones
Wir haben uns "Magic Mike XXL" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Magic Mike XXL

Bewertung: 3 / 5

Drei Jahre ist es her, dass uns Matthew McConaughey als Dallas und Channing Tatum als Mike ihre Astralkörper in Magic Mike präsentierten. Es war ein Feelgood-Movie mit halbnackten Männern, der so manche Kinokette zur Lady's Night animierte. Wir mochten den Film, der sicher nicht zur ernsthaften Kategorie zählt, aber einfach gut unterhielt und nun mit seinem Nachfolger aufwartet.

Mike hat sich aus dem Stripgeschäft zurückgezogen und als Tischler selbständig gemacht. Eines Tages eröffnen ihm die Jungs der alten Crew, noch einmal als "Kings of Tampa" an einem Stripper-Event teilnehmen zu wollen - mit ihm, dem legendären Performer. Mike, der seine Gründe hat, schließt sich spontan Big Dick Richie (Joe Manganiello), Ken (Matt Bomer), Tarzan (Kevin Nash) und Tito (Adam Rodriguez) an und gemeinsam machen sie sich auf den Weg ins entfernte Myrtle Beach, um die Ladys ein letztes Mal so richtig zu rocken...

Trailer zu Magic Mike XXL

Magic Mike XXL Kritik

Es ist kein Geheimnis, dass Magic Mike und Magic Mike XXL tief in die Klischeekiste greifen. Die Männer sind im besten Alter und heiß, heißer, am heißesten, wohingegen Besucherinnen der Shows mittelalt, von mindestens kräftiger Statur und der Ehegattenwelt enttäuscht sind. Und doch macht gerade dieser Gegensatz das Amüsement eines solchen Films aus, wenn enthemmte Ladys derart abgehen und Geld regnen lassen, weil über ihnen ein stählerner Adonis oder Augustus explizit kopuliert. Jede Frau ist eine Queen! Das macht der Film deutlich, der uns hochleben lässt, und das nicht zuletzt durch Jada Pinkett Smith als Rome, die Mikes Truppe beisteht und genau weiß, was Frauen erwarten - erwarten dürfen.

Wer Stereotypen ablehnt und überzeichnete Attribute der Geschlechter, der wird Magic Mike XXL verdammen. Aber die Jungs machen das freiwillig und die Mädels hat man sicher auch nicht in den Saal geprügelt, also so what. Schlussendlich funktioniert es so, Attraktivität und Jugendlichkeit sind Maßstäbe, an denen wir uns alle messen und so erfüllt Mike mit seiner Crew die Träume unzähliger Frauen, die objektiv betrachtet der Kategorie B oder C angehören. Das trifft natürlich nicht auf Amber Heart und Andie McDowell zu, - die eine burschikos, die andere reiferen Alters - die sich ins Geschehen einmischen. Doch macht einerseits genau dieser Mix und andererseits das klare Abstecken von Grenzen, ihr dort, wir hier, auch den Witz des Films aus.

Insgesamt gibt es an der Besetzung nicht zu mäkeln, die sich etwas ausgedünnt hat und mit den eben genannten Darstellerinnen erweitert wurde. Doch beschlich uns ein-, zweimal das Gefühl, dass sich gerade Tatum als Betrachter einiger doch recht zügelloser Szenen nicht ganz wohlfühlt, der sich vielleicht eher auf den fernen Pluto gewünscht hätte, den wir gerade mit New Horizons passiert haben. Und schlussendlich wird auch klar, warum gerade Matt Bomer für Fans die perfekte Besetzung in Fifty Shades of Grey gewesen wäre; wer so gut aussieht und dann gleichzeitig auch noch als großer Frauenversteher auftritt...

Magic Mike XXL Bewertung

Magic Mike XXL ist purer Eye Candy mit einem grandios tanzenden Channing Tatum und Testosteron en masse. Man versucht sich erneut an einem Feelgood-Movie, aber trotz Road Trip, wunderschönen Sonnenaufgängen und witzigen Szenen fehlt die gewisse Leichtigkeit, die Steven Soderberghs Original trotz eigener Reibereien der Protagonisten transportierte. Beide Filme fühlen sich als Einheit an, denn fehlende Personen werden erwähnt, dennoch wird zu viel geredet und eine künstliche Schwere über den Film gelegt, die dem überzeichneten Finale entgegensteht. Eine Fortsetzung, die nicht zwingend nötig gewesen wäre und nicht ganz ans Original heranreicht, aber trotzdem unterhält.

Magic Mike XXL Bewertung
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610
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