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Martin Scorsese als Produzent

Als Regisseur: Ben Affleck beschwört "King Leopold’s Ghost"

Als Regisseur: Ben Affleck beschwört "King Leopold’s Ghost"
1 Kommentar - Mo, 25.11.2019 von R. Lukas
Ein faktenbasiertes Drama über die Ausplünderung des Kongo durch den belgischen König und Kolonialherrn Leopold II. im späten 19. Jahrhundert - kurz: über die Kongogräuel. Das hat Ben Affleck vor.

Ben Afflecks letzte Regiearbeit war Live by Night vor drei Jahren. Was seine nächste wird, ist noch ungewiss. Er hat die Wahl zwischen einem Film über den McDonald’s-Monopoly-Betrug, dem Zweiter-Weltkriegs-Drama Ghost Army und Agatha Christies Zeugin der Anklage - und mit King Leopold’s Ghost nun noch eine vierte Option, die all die anderen überholen könnte.

Warum? Weil dieser Film aus Afflecks persönlicher Leidenschaft für den Kongo heraus geboren ist. So hat er etwa die "Eastern Congo Initiative" gegründet, eine gemeinnützige Organisation, die sich für diese Region und ihre Menschen einsetzt. Das Skript von Farhad Safinia (Apocalypto) stützt sich auf Adam Hochschilds Buch "Schatten über dem Kongo: Die Geschichte eines der großen, fast vergessenen Menschheitsverbrechen", und Affleck produziert das Projekt, an dem er schon seit mehreren Jahren arbeitet, auch selbst mit - ebenso wie Martin Scorsese. Zeitweise wurde in Betracht gezogen, King Leopold’s Ghost als Miniserie umzusetzen, aber mittlerweile glaubt man, dass es ein Film sein sollte.

Zu einer Zeit, als die europäischen Länder eilig nach Wegen suchten, um die natürlichen Ressourcen Afrikas untereinander aufzuteilen, wurde Leopold II., der kolonialistisch veranlagte König von Belgien, der reichste Mann der Welt. Er hortete Milliarden auf geheimen Bankkonten, indem er den Kongo-Freistaat gründete und zu seinem Privateigentum machte, setzte eine Söldnerarmee ein, um auf grausame Weise Kautschuk und Elfenbein zu plündern, und zwang die Einheimischen, beides für ihn zu gewinnen. Jene, die sich weigerten, wurden verstümmelt oder Schlimmeres - man schätzt die Zahl der Opfer auf acht bis zehn Millionen. Der Film handelt von den Kongolesen, die sich Leopold II. widersetzten und zurückschlugen. Es formte sich eine unwahrscheinliche Allianz zwischen einem afroamerikanischen Missionar, einem englischen Enthüllungsjournalisten und einem irischen Spion, die die entsetzliche Wahrheit aufdeckten, das ganze Ausmaß der Gräuel an die Öffentlichkeit brachten und die erste internationale Menschenrechtsbewegung anstießen.

Quelle: Deadline
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MisfitsFilms : : Marki Mork
25.11.2019 08:09 Uhr
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Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 2.019 | Reviews: 0 | Hüte: 67

Hört sich für mich eher nach dem Stoff für eine Mini Serie an

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