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Alles anders als bei del Toro?

Visuell wie inhaltlich: "Hellboy"-Reboot dichter an den Comics

Visuell wie inhaltlich: "Hellboy"-Reboot dichter an den Comics
3 Kommentare - Mi, 07.03.2018 von R. Lukas
Mike Mignola ist Hellboys Comic-Vater und als solcher natürlich auch beim neuen Film eingespannt. Inwiefern und was diesen "Hellboy" von Guillermo del Toros unterscheidet, lässt er uns jetzt wissen.
Visuell wie inhaltlich: "Hellboy"-Reboot dichter an den Comics

Seine Oscars für Shape of Water - Das Flüstern des Wassers (unter anderem "Bester Film" und "Beste Regie") trösten Guillermo del Toro bestimmt ein bisschen darüber hinweg, dass er kein Hellboy 3 mehr machen kann. An seine Stelle tritt Neil Marshall (The Descent - Abgrund des Grauens), der den Reboot mit David Harbour als neuem Hellboy stemmt. Einen Reboot, den Hellboy-Schöpfer Mike Mignola begrüßt.

Schon witzig, sagt er, seine Beteiligung daran unterscheide sich sehr von der bei den Del-Toro-Filmen. Der Unterschied sei, dass er del Toro zum Zeitpunkt des ersten Hellboy bereits sechs Jahre lang kannte, wohingegen er Marshall erst ein paar Monate im Voraus kennengelernt habe. Seit man ihm mitgeteilt habe, dass sie einen weiteren Hellboy-Filmen machen und welche Story (die Blood Queen-Story, die sich über die drei Comic-Miniserien "Darkness Calls", "The Wild Hunt" und "The Storm and the Fury" erstreckt) sie nutzen wollen, sei er in das Projekt involviert. Zeitweise sei er sogar viel aktiver am Drehbuch beteiligt gewesen als jemals bei del Toro und habe seinen Input gegeben, wie diese Story adaptiert werden sollte. Beim Designen des Films habe er sich bisher jedoch rausgehalten und sich lediglich angeschaut, was die anderen Konzeptzeichner erarbeiten. Sie hangeln sich eng an den Comic-Vorlagen von Duncan Fegredo und ihm entlang, erzählt Mignola.

Der erste Hellboy-Film basierte zwar auch auf einem der Comics, aber del Toro wollte alles neu erfinden, fährt er fort. Hier allerdings sei es so, dass der Großteil des Fegredo-Handlungsbogens in der realen Welt spielt. Statt also eine ganze Fantasywelt zu erfinden, ging es darum, Locations zu finden, die sich wie diese realitätsnahen Orte anfühlen, die Fegredo gezeichnet hat. Auch entstamme die Mehrheit der Charaktere im Film dem Comic, glaubt Mignola. Für ihn war es verrückt, hereinspaziert zu kommen und zu sehen, dass jemand ein hübsches Modell einer Kreatur angefertigt hat, die er oder Fegredo erschaffen haben. Ein völlig anderes Gefühl als bei den alten Filmen und ziemlich spannend, findet Mignola. Fegredo arbeite zwar nicht am Reboot mit, aber er habe Dinge gesehen, die so dicht an Fegredos Zeichnungen dran sind, mehr noch als in den vorherigen Filmen.

Anfang 2019 soll der Comic-getreuere, härtere und realistischere Hellboy auch uns Kinogänger umhauen.

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3 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
07.03.2018 17:44 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 699 | Reviews: 41 | Hüte: 59

@Duck:

Ich meine mich zu erinnern, dass der Mignola mit den Änderungen, die del Toro vorgenommen hat ziemlich cool war. Ich finde auch nicht, dass der Mignola hier stichelt.

Abgesehen davon kam der erste "Hellboy"-Film 2004 raus, da kamen Comicverfilmungen noch unter ganz anderen Voraussetzungen zustande.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.03.2018 16:41 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.609 | Reviews: 26 | Hüte: 321

Ich kenn die Comics nicht, deshalb gehe ich immer nur vom Del Toro Hellboy aus, welcher bekannterweise mir ja sehr gefällt. Aber ich frage mich immer wie es sein kann, dass die Autoren scheinbar selbst nie was in der Hand haben um mitzureden oder aktiv beteiligt sind, dann das neuste Werk komplett loben und über die alten Filme sticheln. Hatte man zuletzt ja auch bei Stephen King, ich frage mich da weshalb es Mignola nicht möglich war bei den letzten Hellboy-Filmen (zumals er ja del Toro scheinbar so lange kennt) mitzureden wo es nun ja scheinbar kein Problem ist.

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Constantine : : Moviejones-Fan
07.03.2018 11:36 Uhr
0
Dabei seit: 09.06.16 | Posts: 160 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Hoffentlich gilt das auch für Hellboy selbst. Sollte im fertigen Film auch wie in den Comics aussehen.

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