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Hellboy - Call of Darkness

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Regisseur vs. Produzenten

"Hellboy - Call of Darkness": Höllen-Zoff hinter den Kulissen?

"Hellboy - Call of Darkness": Höllen-Zoff hinter den Kulissen?
13 Kommentare - Fr, 12.04.2019 von R. Lukas
An alle, die "Hellboy - Call of Darkness" unausgegoren finden: Dies könnte es erklären. Neil Marshall soll mit zwei der Produzenten gestritten haben und David Harbour auch nicht unschuldig sein.
"Hellboy - Call of Darkness": Höllen-Zoff hinter den Kulissen?

Das hatten sich alle etwas anders vorgestellt (wir wollen Guillermo del Toro und Ron Perlman mal keine Schadenfreude unterstellen). Hellboy - Call of Darkness wird von den Kritikern verrissen, und jetzt kommen auch noch äußerst unschöne Vorfälle zum Vorschein, die sich während der Produktion ereignet haben sollen. Sie betreffen vor allem heftige Differenzen zwischen Regisseur Neil Marshall und zwei der 16 (!) Produzenten des Films, Lawrence Gordon und Lloyd Levin.

Als sie beschlossen, Marshalls langjährigen Kameramann, Sam McCurdy, zu ersetzen, soll dies das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Insidern zufolge wurde McCurdy einfach nur dafür gefeuert, dass er Marshalls Anweisungen befolgt hat, womit Gordon und Levin Marshall klarmachen wollten, dass er - Regisseur hin oder her - nicht das Sagen hat. Levins Anwalt, Martin Singer, bestreitet es in einer E-Mail an TheWrap jedoch vehement: Es sei eine Gruppenentscheidung gewesen und habe rein gar nichts damit zu tun gehabt, dass Levin Marshall irgendetwas klarmachen wollte. Singer wiederum wirft Marshall vor, dieser Story Vorschub geleistet zu haben, um selbst besser dazustehen, während er Hellboy - Call of Darkness und seinen Klienten in den Dreck ziehe. Weder Marshall noch Gordon wollten das kommentieren.

Auf jeden Fall soll es am Set immer wieder gekracht haben. TheWrap zählt die einzelnen Streitpunkte auf, die Singer allesamt dementiert: Levin soll Marshall häufig vor den Augen der Crew unterbrochen haben, als der mit Schauspielern zu proben versuchte, und ihnen manchmal auch andere Regieanweisungen gegeben haben als der Regisseur. Hauptdarsteller David Harbour soll wiederholt das Set verlassen und Marshalls Wunsch nach weiteren Takes verweigert haben. Das Drehbuch soll während der Dreharbeiten umgeschrieben worden sein - unter anderem von Harbour und Ian McShane. Es soll einen längeren Disput über einen surrealen Baum, der eine wichtige Rolle in Hellboy - Call of Darkness spielt, gegeben haben. Marshall wollte einen realistisch aussehenden, asymmetrischen Baum, aber Levin soll auf einem symmetrischen bestanden und ihn überstimmt haben. In der Postproduktion wurde der Baum dann wieder asymmetrisch.

Nachdem Marshall seine Schnittfassung schließlich abgeliefert hatte, übernahmen die Produzenten. Wobei Singer sagt, Marshall sei nie der "final cut "versprochen worden, also das Recht, den Schnitt des Films zu überwachen und über die finale Version zu bestimmen. Sollte es sich wirklich so oder ähnlich zugetragen haben, verwundert es auch nicht, dass Hellboy - Call of Darkness so schlecht wegkommt. Schade bleibt es trotzdem.

Quelle: TheWrap
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13 Kommentare
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Kothoga : : Moviejones-Fan
13.04.2019 10:53 Uhr
0
Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 530 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Klarer Fall von zuviele Köche verderben den Brei! Einfach nur schade!

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Kool-Batman : : Moviejones-Fan
12.04.2019 18:45 Uhr
0
Dabei seit: 04.04.19 | Posts: 95 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Oh man. Das hört sich nicht gut an. Schade um den Film...

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Silencio : : Moviejones-Fan
12.04.2019 18:00 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.348 | Reviews: 46 | Hüte: 128

Kleiner Nachtrag an RonZo und (wieder) Kayin:

Es stimmt zwar, dass sowohl "Blade Runner 2049" als auch "Batman v. Superman" 16 Produzenten hatten, das sind aber auch andere Fälle. Beide Projekte gestierten ziemlich lange in der Development Hell vor sich her (eine Version von "Batman v. Superman" sollte noch vor Nolan und Singer von Wolfgang Petersen auf die Leinwand gebracht werden - und selbst Bale und Routh machten Witze in die Richtung), so dass die Produzentenmasse sich letztendlich aus den vertrackten Verträgen und deren On Screen-Credit-Regeln ergeben. Jon Peters wird zum Beispiel immer noch in jedem Batman-Film genannt, obwohl der spätestens seit dem Misserfolg von "Batman & Robin" seine Finger nicht mehr im Spiel hatte. Da liegt der Fall bei "Hellboy - Call of Darkness" schon ein bisschen anders.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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Silencio : : Moviejones-Fan
12.04.2019 17:51 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.348 | Reviews: 46 | Hüte: 128

Kayin und Bonsai:

Wahrscheinlich werden die mit Gunn sogar recht gut klarkommen. Zum einen sind Gunns Kanten ja mittlerweile ziemlich abgeschliffen ("DER hat "Tromeo and Juliet" geschrieben?" war schon nach dem ersten GotG in manchen Kreisen geläufig...), zum anderen ist da ja mittlerweile ein Dude zuständig, der bei dem "Conjuring"-CU als Produzent die Hände mit im Spiel hat. Der weiß, wie man das aufzieht. ;)

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
12.04.2019 17:49 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.441 | Reviews: 32 | Hüte: 381

@RonZo
Kommt bestimmt öfter vor als man denkt.

Ist aber schon etwas mit der rosaroten Brille betrachtet. Wenn dies alles stimmt, dann hat hier jeder den Karren an die Wand gefahren. Keine Ahnung was der Regisseur so falsch gemacht haben soll, aber nach diesen Gerüchten hatten ja einige Stars und Produzenten eindeutig das Gefühl der Boss zu sein.

Ist doch nichts außergewöhnliches das ein Film auch mal ein Dutzend oder noch mehr Produzenten hat.

Hängt aber davon ab wer das Sagen behält. Da sind deine Beispiele eher falsch gewählt, denn Schlussendlich waren dies gute Filme mit keinen Problemen. Die Story hier erinnert aber eindeutig an Probleme in der Produktion wie Justice League oder Fantastic Four ;)

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RonZo : : Mad Titan
12.04.2019 16:56 Uhr | Editiert am 12.04.2019 - 16:56 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 571 | Reviews: 4 | Hüte: 37
Also zu dem Beef am Set sag ich jetzt mal nix... Kommt bestimmt öfter vor als man denkt. Ist halt etwas peinlich wenn es rauskommt.

Aber zum Thema Produzenten:
Also Batman vs Superman und Blade Runner 2049 hatten zb. auch 16 Produzenten. Avengers Endgame hat 11 Produzenten. Ist doch nichts außergewöhnliches das ein Film auch mal ein Dutzend oder noch mehr Produzenten hat.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
12.04.2019 16:50 Uhr | Editiert am 12.04.2019 - 16:52 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 155 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Unausgegoren ist das richtige Wort. Ich habe es gestern gesehen und naja ich hatte das Gefühl nach dem Film Geld weggeschmissen zu haben. Es ist wirklich schade der Film hatte unterhaltsame Momente und den neuen Hellboy war mir auch symphatisch.

MJ-Pat
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Kayin : : Shazam
12.04.2019 16:41 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 1.587 | Reviews: 2 | Hüte: 162

Naja, der Film hat mich allerdings auch kaum gereizt. Wenn er auf Netflix oder Amazon prime läuft, schau ich ihn mir mal an,vorher nicht. Mich wundert es wirklich, dass man immer früher ein Reboot macht. Dann noch mit einem solch aufgeblähten Produzenten Stab. Dazu noch Leute, die sich nicht einig sind und ein Drehbuch, das während der Produktion umgeschrieben wird. Man-o-Man. Wer von denen hat da an ein vernünftiges Ergebnis geglaubt.. Oder überhaupt an einen Erfolg? Ein mickriges Budget für ein Remake eines Blockbusters und als Sahnehäubchen noch ein Starttermin zwischen Cpt Marvel, Shazam und Endgame. Bravo! Da hat ja jmd das Filmbusiness so richtig im Blick! nothing Wenn ich den Karren schon an die Wand fahre, dann setze ich noch ein Stück zurück und nehme so richtig Anlauf, damit es richtig scheppert! Applaus

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
12.04.2019 16:25 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 13.317 | Reviews: 3 | Hüte: 281

Kann Kayin nur zustimmen. Hab die echt bei WB/DC v snyder Konflikt nicht dazu gelernt ? Wozu dann überhaupt ein Director einstellen, wenn die Producer alles ehe besser wissen sind ? Echt schrecklich ... und das Schauspieler auch weigert, Regisseuren Anweisung zu befolgen, finde ich auch dreist. Ein Regisseur sollte in der Lage sein eignen Version zu erstellen

MJ-Pat
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Kayin : : Shazam
12.04.2019 16:01 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 1.587 | Reviews: 2 | Hüte: 162

@bonsai

Ja, das könnte interessant werden.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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Bonsai : : Moviejones-Fan
12.04.2019 15:58 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 282 | Reviews: 2 | Hüte: 19

@kayin wobei das natürlich die spannende Frage in den Raum wirft, wie WB/DC mit James Gunn klarkommen wird ...

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
12.04.2019 15:53 Uhr | Editiert am 12.04.2019 - 16:52 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 4.117 | Reviews: 34 | Hüte: 337

Mann, mann, mann, was für ein Kindergarten. Das hört sich ja fast wie ne Soap Opera an. Vielleicht sollten sich die Autoren von Arrow das mal durchlesen, das klingt fast wie ein Story Arc einer ihrer Folgen tongue-out

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

MJ-Pat
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Kayin : : Shazam
12.04.2019 15:44 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 1.587 | Reviews: 2 | Hüte: 162

Das hört sich nach WB/DC 2.0 an!

16 Produzenten! Wow! Wieder mal ein Konflikt zwischen Geldgebern und den Künstlern. Wann lernen die, dass das immer in die Hose geht!

Da kann ich nur sagen :"Viele Köche verderben den Brei"...

... Und 5 Euro ins Phrasenschwein wink

"I’ll do my best."

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