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X-Men - Dark Phoenix

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Originaltrilogie ausradiert

"X-Men"-Zeitlinie: Simon Kinberg versucht Ordnung zu schaffen

"X-Men"-Zeitlinie: Simon Kinberg versucht Ordnung zu schaffen
6 Kommentare - Mi, 19.06.2019 von R. Lukas
Bei der Zeitlinie des "X-Men"-Filmuniversums durchzublicken, fällt nicht so leicht. Zum Glück hilft uns Simon Kinberg dabei, der wegen "X-Men - Dark Phoenix" sowieso gerade in Erklärungsnot ist.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
"X-Men"-Zeitlinie: Simon Kinberg versucht Ordnung zu schaffen

Die Zeitlinie der X-Men-Filme ist wahrscheinlich eine der verworrensten, die man finden kann. Schließlich wurde wie wild in der Zeit herumgesprungen, was nie ohne Folgen bleibt und oft für Verwirrung und Logiklöcher sorgt. Wer erwartet hatte, X-Men - Dark Phoenix würde zum Abschluss alles aufklären und bereinigen, sah sich getäuscht, aber Simon Kinberg steht nicht nur für das Versagen des Films gerade, sondern bemüht sich auch, Erklärungen zu liefern.

Die originalen X-Men-Filme übernehmen nicht wirklich eine zyklische Zeitlinie, sagt er. Indem man die Zeitlinie am Ende von X-Men - Zukunft ist Vergangenheit zurückgesetzt habe, seien X-Men, X-Men 2 und X-Men - Der letzte Widerstand im Prinzip aus der Kontinuität der Zeitlinie gelöscht worden. Denn alles, was nach 1973 - dem Jahr, in dem der Vergangenheitsteil von X-Men - Zukunft ist Vergangenheit spielt - geschehen wäre, wäre anders verlaufen, als es in diesen Filmen dargestellt worden sei, so Kinberg. X-Men - Zukunft ist Vergangenheit habe geholfen, die Zeitlinie zu resetten, damit X-Men - Apocalypse und X-Men - Dark Phoenix sozusagen nach ihren eigenen Regeln existieren konnten.

Schön und gut, allerdings erklärt es nicht, warum die Charaktere heute fast noch genauso aussehen wie am Anfang. Oder genauer gesagt: die Schauspieler, die sie spielen. Jahrzehnte über Jahrzehnte sind in der fortlaufenden X-Men-Storyline vergangen, und doch sind die meisten Darsteller nicht allzu sichtbar gealtert. Speziell James McAvoy, Michael FassbenderJennifer Lawrence und Nicholas Hoult dürfen sich hier angesprochen fühlen. Dazu Kinberg: Seit X-Men - Erste Entscheidung seien sie natürlich keine dreißig Jahre gealtert. Man versuche es damit rational zu begründen, dass sie ein wenig anders altern, weil sie Mutanten sind, und habe gehofft, dass die Zuschauer es so akzeptieren. Bisher sei es für sie auch kein Problem gewesen.

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Quelle: Syfy Wire
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6 Kommentare
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StarBeast : : Moviejones-Fan
20.06.2019 23:57 Uhr
0
Dabei seit: 27.05.19 | Posts: 13 | Reviews: 0 | Hüte: 6

Hallo zusammen, nachdem ich es nun endlich mal geschafft habe mich hier anzumelden statt immer nur mitzulesen, nutze ich direkt mal die Kommentarfunktion :-)

Das Thema "Alter" bei der jüngeren Mutantenriege war für mich die ganze Zeit schon ein ziemliches Ärgernis- in "First Class" habe ich mich z.B. sehr über den Cameo von Rebecca Romijn gefreut, und nun sieht Mystique im vierten Film seltsamerweise immer noch wie Jennifer Lawrence aus. Und auch alle anderen haben sich in drei Jahrzehnten nicht verändert. Ich könnte Kinbergs halbgare Erklärung was die Mutantenalterung angeht ja noch zähneknirschend hinnehmen, aber auch Moira MacTaggert sieht in den 80ern immer noch aus wie in den 60ern mit anderer Perücke und Schulterpolstern- wenn ich mich richtig erinnere, sagt Xavier sogar in einem Nebensatz, dass sie überraschenderweise keinen Tag gealtert sei. Grundsätzlich mag ich die Filme schon, aber aufgrund der mittlerweile ziemlich löcherigen Logik bin ich definitiv offen für einen totalen Neustart im MCU.

There is no Dana, only ZUUL

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
20.06.2019 18:01 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.909 | Reviews: 118 | Hüte: 217

@Duck-Anch-Amun

Logan sagt ja nicht, dass sämtliche Erzählungen in den Filmen Quatsch sind, sondern dass die Hälfte davon so nicht passiert ist. So glaube ich der Wortlaut im Film ... und somit kann New York & die Freiheitsstatue oder auch Wege des Kriegers ungefähr so stattgefunden haben.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
20.06.2019 09:22 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.389 | Reviews: 40 | Hüte: 449

@TiiN
Wäre passend, wenn Logan sich selbst nicht widersprechen würde und eindeutig Hinweise gibt, dass es die X-Men und die Schule gab. Zudem zeigt man prominent Logans Schwert aus X-Men: Wege des Kriegers. Für mich funktioniert Logan ja sowieso als Fortsetzung der neuen Zeitlinie aus DofP, problematisch sind da eher Origins und eben Deadpool.

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
19.06.2019 17:19 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.909 | Reviews: 118 | Hüte: 217

Wer erwartet hatte, X-Men - Dark Phoenix würde zum Abschluss alles aufklären und bereinigen...

Glücklicherweise hat der Film Logan genau das mit einer simplen wie genialen Szene locker gelöst.
Die Szene in der Logan auf die X-Men Comics schaut und meint, dass nur ein kleiner Teil davon wirklich nur passiert ist und sich vieles jemand einfach ausgedacht hat.
Die X-Men Filme sind in diesem Fall Comics, wo sich irgendwelche Leute etwas zusammengesponnen haben, was nicht der Realität entsprechen muss. Der Film Logan ist die Realität.
Für manche etwas unbefriedigend, aber meiner Meinung nach eine sehr elegante Lösung das Chaos zu managen.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
19.06.2019 15:37 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.389 | Reviews: 40 | Hüte: 449

Man versuche es damit rational zu begründen, dass sie ein wenig anders altern, weil sie Mutanten sind, und habe gehofft, dass die Zuschauer es so akzeptieren. Bisher sei es für sie auch kein Problem gewesen.
So hab ich es mir auch immer erklärt, aber naja, wirklich passend war es nie. Es wäre leichter gewesen, wenn man einfach nicht immer 10 Jahressprünge genutzt hätte. In Anbetracht auf die OT wäre es dann aber schwierig gewesen Jean und Scott zu casten.
Viel problematischer als die X-Men-Reihe sind ja sowieso die Wolverine- und Deadpool-Filme, deren Eingliedern in die Zeitlinie das Konstrukt erst recht zerbrechen lassen.

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Zombiehunter : : Moviejones-Fan
19.06.2019 15:27 Uhr | Editiert am 19.06.2019 - 17:32 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.12 | Posts: 1.640 | Reviews: 0 | Hüte: 35

"Die Zeitlinie der X-Men-Filme ist wahrscheinlich eine der verworrensten, die man finden kann"

Und Terminator gehört nun definitiv dazu.

Aber bei beiden Reihen gibt es mittlerweile so viele Zeitlinien, dass es einfach nur noch lächerlich wird. Für mich jedenfalls. Und die Logik nimmt dabei auch immer mehr ab. Immer mehr Fragen bleiben unbeantwortet und man kann dann auch nicht mehr sagen, dass man sein Hirn am besten dabei ausschalten und genießen sollte. Wenn man das vorige schon kennt, dann kann man nicht einfach das Hirn ausschalten. Und wenn dabei dann auch noch zu viel von der Story zerstört wird, tut das dem Ganzen auch nicht wirklich gut.

Nur ein toter Mensch ist ein guter Zombie! :)
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