Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

Die merkwürdigen Marotten der Stars

Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

9 Kommentare - Sa, 19.11.2016 von R. Lukas - Kein Darsteller ist davor sicher, in wiederkehrende Verhaltensmuster zu verfallen, so komisch sie auch sein mögen. Einigen passiert es fast immer und fast überall!

Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun
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Alte Gewohnheiten lassen sich schwer abschütteln, das gilt auch für so manchen Hollywood-Star.

Vor der Kamera, wohlgemerkt! Mag sein, dass die Betreffenden selbst gar nicht merken, dass sie andauernd das Gleiche machen, oder sie greifen bewusst darauf zurück, denn was einmal funktioniert hat, funktioniert bestimmt auch mehrmals und woanders.

Tom Cruise rennt in nahezu jedem seiner Filme, als ginge es um sein Leben (was es oft wirklich geht), und Brad Pitt futtert einfach zu gerne. Beides schon sehr auffällig, aber es gibt noch spezifischere, seltsamere Fälle solcher Schauspiel-Ticks. Und lustigere, wie ihr gleich feststellen werdet. Da wir uns nicht mit fremden Federn schmücken wollen: What Culture hat uns die zeitaufwendige Filmrecherche quasi abgenommen.

Shia LaBeouf und sein "Nein, nein, nein, nein, nein!"

Zu hören in: Disturbia, Transformers 1-3, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Eagle Eye - Außer Kontrolle

Man kann von Shia LaBeouf halten, was man will, aber ein Ja-Sager ist er nicht. Im Gegenteil, sein absolutes Lieblingswort lautet "nein", und er hat die etwas lästige Angewohnheit, es nicht nur einmal zu sagen, sondern am liebsten mehrfach schnell hintereinander. Meistens dann, wenn es brenzlig und er panisch wird. Seine "No, no, no, no, nooo!"s aus den Transformers-Filmen sind legendär. Oder gefürchtet, je nachdem.

Bild 1:Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

Johnny Depp und seine Kopfbedeckungen

Zu sehen in: Platoon, Dead Man, Fear and Loathing in Las Vegas, Pirates of the Caribbean, Charlie und die Schokoladenfabrik, Public Enemies, Alice im Wunderland, The Rum Diary, Lone Ranger

Manchmal könnte man fast denken, Johnny Depp suche sich seine Rollen danach aus, ob sie es ihm erlauben, einen Hut aufzusetzen. Oben ohne sieht man ihn nur selten, je schriller die Kopfbedeckung, desto besser. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, Depp hat einen Hut-Tick. Und plötzlich ergibt alles einen Sinn! Von Jack Sparrow über Willy Wonka und Tonto (tote Krähe) bis hin - na klar - zum Verrückten Hutmacher.

Bild 5:Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

Keanu Reeves und seine "Whoa"s

Zu hören in: Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit, Gefährliche Brandung, Speed, Im Auftrag des Teufels, Matrix

Es gab mal eine Zeit, da war es cool, Wörter wie "whoa" zu sagen. Irgendwann in den 80ern oder 90ern. Und kein anderer Schauspieler hat es so intensiv ausgenutzt wie Keanu Reeves. Sobald ihn etwas zum Staunen oder aus der Fassung bringt - "whoa!". Bei Bill & Ted ja noch passend und daher vertretbar, aber selbst in todernsten Actionstreifen und als Matrix-Neo rutschte es ihm raus, und das nicht nur einmal. Whoa!

Bild 6:Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

Leonardo DiCaprio und sein erhobenes Glas

Zu sehen in: Titanic, Der Mann in der eisernen Maske, Django Unchained, Der große Gatsby, The Wolf of Wall Street

Schon bemerkt? Leonardo DiCaprio liebt es, uns zuzuprosten. Bei so gut wie jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, erhebt er feierlich sein Glas. Erst nur sporadisch, kommt es mittlerweile immer häufiger vor. Allein in drei seiner vier letzten Filme tat er es. Wenn es so weitergeht, dann Prost! Keiner hebt das Glas professioneller und zugleich charmanter als er, aber DiCaprio hat ja auch früh angefangen - zu Titanic-Zeiten.

Bild 8:Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

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9 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
McDivermann
Intersect
Geschlecht | 22.11.2016 | 21:07 Uhr22.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Ich vermisse ehrlich gesagt Jean Claude Van Damme und seinen Spagat den er in vielen seiner Filme eingebaut hat

!! Cpt. Captain, der Captain aller Captains !!
Solgort
Moviejones-Fan
19.11.2016 | 17:43 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

An Sean Beans dauernd sterben hab ich auch schon gedacht - aber das steht ja schon in einer anderen Liste, und passt auch nicht so sehr in die Reihung von Sachen, die ja eher sowas Schauspielerischer Tick-Mäßiges sein sollen.

Sonst könnte man auch sagen, Liam Neeson nimmt mehrfach jemanden nicht in sein Training auf, der danach ne Killermaschine wird, die Probleme beim atmen hat -
Einmal Anakin Skywalker, weil der Rat es ihm ja nicht verwährt.
Einmal Bane, weil er ihn nicht haben will laughing

ferdyf
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.11.2016 | 16:50 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Mir würde noch Will Smith einfallen mit seinen Automatismen beispielsweise mit seinem legendären Spruch "Lets go save the world". Er rettet immer die Welt siehe Independence Day, Men in Black, I Robot, I am Legend, After Earth und zuletzt bei Suicide Squad.

Sean Bean stirbt auch so gut wie in jedem Film

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 19.11.2016 | 14:35 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 19.11.2016 14:50 Uhr editiert.

"Use the force, motherfucker!"


@MrBond
Ich musste da auch zuerst an Fords schiefes Lächeln denken^^

Bild zum Beitrag Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

Bloodraven: "That face you make... look I so old to young eyes?"
Bran: "No. Of course not."
Bloodraven: "I do. Yes, I do. When 900 years old you reach, look as good you will not, hmm?"

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.11.2016 | 12:21 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Witziges Special...

Wenn ich an Harrison Ford denke, muss ich immer an sein "schiefes Lächeln" denken. Das bringt er auch wirklich in jedem, seiner Filme.

Bild zum Beitrag Macht der Gewohnheit: Schauspieler, die stääändig das Gleiche tun

“To be is to do” — Socrates.
“To do is to be” — Jean-Paul Sartre.
“Do be do be do” — Frank Sinatra.

Strubi
Hexenmeister
Geschlecht | 19.11.2016 | 12:13 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 19.11.2016 12:14 Uhr editiert.

Wobei viele dieser "Macken" ja einfach auch aus dem Drehbuch hervorgehen, oder nicht? Klar, irgendwelche Gesten oder Wörter, die ein Schauspieler gerne anwendet, sind sicherlich irgendwo persönliche "Macken". Aber ein Hut auf dem Kopf, Sprints (ich glaube nicht, dass Cruise immer einfach wie ein bekloppter lossprintet, obwohl das Drehbuch es gar nicht vorsieht - wobei das wirklich lustig wäretongue-out ), ein nackter Hintern oder Schimpftiraden sind ja eher Drehbuch-bedingt (Ausnahmen bestätigen die Regel).

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 19.11.2016 | 10:44 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@FoxMulder:

Ist eine Macke die Goldblum auch im Original begleitet. Ich finds so witzig. Cruise Sprints sind natürlich auch legendär. Und der Finger of Doom ist mir als Begriff neu, auch wenn ich mich daran erinnere dass er das oft macht.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
Beachwater
Moviejones-Fan
19.11.2016 | 09:40 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Witzig

FoxMulder
Moviejones-Fan
19.11.2016 | 02:06 Uhr19.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@Moviejones

sagt Jeff Goldblum auch im Original häufiger "ähm" usw. oder geht es hier nur um die deutsche Synchro? Macht sein Schauspiel auf jeden Fall um einiges authentischer und realistischer. Ich meine, jeder verspricht sich mal oder muss erstmal überlegen, was er als nächstes sagt und nicht diese perfekten Sätze/Sprüche etc., wie es meist bei Filmen ist.