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Mein Filmtagebuch...
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Avengers - Endgame (2019)

Ein Film von Joe Russo mit Robert Downey Jr. und Chris Evans

Meine Wertung
Ø MJ-User (76)
Mein Filmtagebuch

Avengers - Endgame Inhalt

Der schwerwiegende Verlauf der Ereignisse, den Thanos in Gang gesetzt und der das halbe Universum ausgelöscht und die Reihen der Avengers zerschlagen hat, zwingt die verbliebenen Avengers dazu, in ein letztes Gefecht zu ziehen.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Avengers - Endgame und wer spielt mit?

OV-Titel
Avengers - Endgame
Format
2D/3D
Box Office
2.791,16 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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98 Kommentare
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Abdi : : Moviejones-Fan
11.11.2019 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 11.11.19 | Posts: 1 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich versteh das mit Cap. America nicht. Wenn er zurück durch die Zeit ist und dort geblieben ist kann er dann nicht als alter Mann auf der Bank sitzen da er eine neue Realität schafft. Ist er dann schon immer da gewesen woher hat er die Erinnerung. Was ich auch nicht versteh, er altert ja auch nicht.

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
16.10.2019 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.134 | Reviews: 166 | Hüte: 480

AVENGERS - ASSEMBLE (Die Low Budget Variante. MEGA ^^):

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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fbLieven : : Moviejones-Fan
08.10.2019 16:53 Uhr
0
Dabei seit: 15.02.18 | Posts: 41 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich habe mir den Film am 08. Oktober 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

2 mal im Kino gewesen und jetzt auf blueray gekauft und zum dritten Mal geschaut. Immer noch 5 Hüte für Endgame

Meine Bewertung
Bewertung
MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
07.10.2019 22:39 Uhr | Editiert am 07.10.2019 - 22:50 Uhr
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Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.473 | Reviews: 5 | Hüte: 40

@raven13

Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, warum du dich an dieser kleinen, im Gesamtkonzept des Interviews ziemlich nebensächlichen Aussage so hochziehst.

Das dir die Unterscheidung zwischen objektiver und subjektiver Sichtweise auf Kunstformen vermeintlich etwas schwer fällt, ist ja eine Sache, aber anhand einer beiläufigen (fast schon "Anekdote") Aussage eines angesehenen Regisseurs hier so ein Fass aufzumachen eine andere.

Das es heutzutage im "Großraum Kino" vor leicht verdaulicher, häufig inhaltsleerer und massenkompatibler Einheitsware mit schablonenhaften "emotionalen Szenen für Jedermann" nur so wimmelt, ist ja nun keine fein ausgearbeitete Master-Arbeit des Herrn Scorsese, sondern eher allgemeingültiges Arbeitspapier vieler filmschaffender Menschen und Zuschauer, das alle stillschweigend und übereinkommend unterschrieben haben.

Nur weil viele Menschen die Filme gut finden, hebt es sie qualitativ ja nicht automatisch auf eine andere Stufe. Sie sind was sie sind und als das können sie ja auch gut sein, aber eben auch nicht mehr.

Ich WEIß ja auch das McDonalds billiges, minderwertiges Fast Food von der Stange und mein Nobelitaliener von der Ecke gehobene Küche ist, ohne auch nur einen einzigen Fuß in eine Kochschule gesetzt zu haben, mein Allgemeinwissen in Bezug auf "Essen" gibt das nun mal einfach her. Wenn es dann an die Details geht, werde ich früher oder später sehr wahrscheinlich zurückstecken müssen, wenn es zu einer Diskussion mit einem gehobenen Gastronomen kommen sollte, einfach weil er mehr vom Fach versteht als ich, auch wenn ich trotzdem meine eigene Meinung zu den verschiedenen Restaurants bzw. Gerichten haben kann. Es gibt aber eben doch eine allgemein vertretbare und akzeptierte Fachmeinung in gewissen Bereichen, ob mir die nun passt oder nicht. McDonalds kann ja auch gut schmecken, aber es ist und bleibt halt NUR - Fast Food. Über die Jahre haben sich nun mal viele schlaue Köpfe zusammengesetzt um allgemeingültige Definitionen für alle möglichen Fachbereiche auszuarbeiten und da gibt es hier und da mit Sicherheit immer etwas "Auslegungs-Spielraum" der zu Diskussionen einlädt, aber eine gewisse Basis ist eben gegeben.

Wenn du so eine Diskussion dann mit:

Für mich ist McDonalds aber gehobene Küche...anfängst...geht dieser mit Sicherheit schnell die Luft aus...und dir die Glaubwürdigkeit...

- CINEAST -

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Jack-Burton : : Truck Driver
07.10.2019 22:13 Uhr
0
Dabei seit: 17.04.12 | Posts: 2.791 | Reviews: 3 | Hüte: 196

@ Moby

Natürlich hast du Recht, es gibt sicherlich viele gute Comics, wie es auch sehr viele schlechte Bücher gibt. Ich wollte nur ein Beispiel bringen, wie es der Mainstream Kinogänger sehen könnte, oder auch ein älteres Semester wie Scorsese, aber ich denke du weisst schon worauf ich hinaus wollte.

...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
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MobyDick : : Moviejones-Fan
07.10.2019 21:00 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.753 | Reviews: 74 | Hüte: 317

Jack-Burton:

Ich weiss schon was du meinst und das ist aller Ehren wert, und daher schmerzt es mich umso mehr zu schreiben, dass ich gar nicht in Worte fassen kann, wie sehr ich nicht mit dir übereinstimme:

1. Comics sind schon lange nicht mehr nur Pulp oder niveauloser Unsinn. Da ist durchaus sehr viel hochklassige Lektüre dabei, das geht alleine schon bei Alan Moore (oder mit Abstrichen Neil Gaiman) los, der das gesamte Superheldengenre nicht erst mit Watchmen dekonstruiert und literarisch wertvoll verkauft (nicht umsonst vom Time Magazin in die Liste der 100 besten Romane des letzten Jahrhunderts gewählt!), auch sein V for Vendetta, From Hell (die wahrscheinlich beste und ausführlichste Mainstream-Lektüre, die jemals zum Thema Jack the Ripper verfasst wurde) oder sogar League of Extraordinary Gentleman sprechen eindeutige Sprachen. Wenn wir im angelsächsischen Raum bleiben ist "Maus" eine Hausnummer, die man auch nicht so leicht abschütteln kann, und selbst beispielsweise ein vermeintlich einfacher "Gregory" ist nicht unbedingt dümmliche Kost. Und damit sind wir noch gar nicht im japanischen Raum gewesen, wo das Medium einen ganz anderen Raum einnimmt.

2. Scorsese hat niemals gesagt, dass er Comics nicht mag, er hat lediglich bei den gängigen und erfolgreichen Comicverfilmungen auf mangelnde Chrakateristika aufmerksam gemacht - zu Recht. Dass da jetzt ein völlig falsches Fass aufgemacht wird, wie du ja vorhin so schön auch schon formuliertest, steht auf einem völlig anderen Blatt. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass wenn er dürfte wie er wollte, dass er sehr wohl gerne auch eine Comicverfilmung stemmen würde, und könnte. Im Grunde genommen hat er ja bereits den Joker mit Phoenix bereits mehrfach gedreht wink Und ganz ehrlich, ich wüßte nicht, von wem ich glauben würde, dass er eine bessere Comic-Verfilmung als Scorsese drehen könnte. (Um ehrlich zu sein, Copolla könnte einen sehr guten Mignola Comic verfilmen, siehe sein Dracula - aber der winzt ja derzeit lieber)

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
07.10.2019 20:37 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.681 | Reviews: 47 | Hüte: 171

Raven:

"Wir drehen und im Kreis. Du scheinst nicht richtig zu verstehen, was genau mich stört. Scorseses Meinung stört mich nicht, sondern seine Ausdrucksweise und Wortwahl."

Du argumentierst aber zweigleisig: zum einen seine Wortwahl, bleibst aber schuldig, was daran so wirklich schlimm gewesen sein soll, außer er würde das als "Fakt" darstellen, zum anderen gehst du auch auf die inhaltliche Komponente ein. Nachdem ich dir übrigens geschrieben habe, dass er das gar nicht so gesagt (und höchstwahrscheinlich gemeint) hat, wie du das auffasst, bist du da übrigens nicht drauf eingegangen und hast ihn in einer Antwort an einen anderen User auch noch sinnentstellend zitiert.

"Er kann sich seine Meinung gerne wegen seiner Fachlichkeit gebildet haben. Aber er sollte es dann auch vernünftig begründen. Und er sollte nicht seine Meinung als "Fakt" darstellen. "Kein großes Kino" ist kein allgeimeiner Fakt, sondern immer eine Geschmacksfrage."

Wir drehen uns tatsächlich im Kreis, wenn du immer wieder auf den "Geschmack" (dieses nebulöse Konzept) zurückgreifst. Er hat im Rahmen eines Interviews mit einem Satz eben begründet, warum er das für Theme Park-Entertainment hält (übrigens schon seit den 90ern recht gängige Kritik am Blockbuster, nur mal am Rande). Mehr kannst du von ihm in dem kurzen Rahmen nicht erwarten. Und er kann die schon als "Fakt" darstellen, man muss nicht jedes Werturteil mit "Also meiner Meinung nach..." einleiten, damit sich bloß keiner auf den Schlips getreten fühlt...

"Natürlich soll bzw. darf man sich kritisch äußern. Nur sollte man dabei immer auf die Wortwahl und die Art und Weise des Ausdrucks achten."

Also nimmst du den "kleinen arroganten Schnösel" zurück?

"Das will ich garnicht. Um seine Meinung geht es mir hier nicht. Aber das sollte doch eigentlich bereits klar sein. Ich kann nicht sagen, dass er Unrecht hat, er hat nur eine Meinung, die für ihn selbst korrekt ist. Aber sie gilt nicht zwangsläufig für die Welt. Hier sind wir wieder bei Scorseses Wortwahl."

Natürlich kannst du sagen, er habe Unrecht. Das ginge sogar relativ fix, wenn du wüsstest, was mit "großer Kunst" gemeint ist. Das ist jetzt nicht unbedingt ein zu 100% feststehender Begriff, aber Scorsese hat ja schon mal einen Anhaltspunkt gegeben, was er für "cinema" hält - und da bezieht er sich auf ein in der Fachliteratur weitverbreitetes Verständnis des Begriffs. Übrigens ist die nicht nur für ihn selbst korrekt, sie ist auch für andere korrekt, bis er aussagenlogisch widerlegt ist...

Zur Wortwahl verweise ich nach oben: was macht sie schlimmer als deine Formalbeleidigungen gegen ihn?

"Damit magst du Recht haben. Dennoch lässt sich "Größe" nicht genauer definieren. Wenn alle Welt sich "Endgame" im Kino ansieht und überall über "Endgame" diskutiert wird, dann ist das schon eine gewisse Größe, völlig unabhängig von objektiven Qualitäten. "Größe" ist kein Qualitätsmerkmal."

"Größe" ist in der Kunstdiskussion schon ein Begriff, der vielleicht nicht eine umfassende Definition hat, aber schon auf gewisse Art umrissen ist, sei es wegen der Kunstfertigkeit der Inszenierung, der Ästhetik oder dem Gehalt. DAS meint man für gewöhnlich, wenn man von Größe spricht und da kann man auch von Qualität sprechen (solange man das Wort mit Bedeutung füllen kann, versteht sich). Du vermischst das gerade mit Popularität (im Sinne von Bekanntheit), die kann man an den Diskussionen messen.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
07.10.2019 19:52 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.214 | Reviews: 2 | Hüte: 216

@raven13

Tut mir leid, du kommst aber auch mit Vergleichen, die hinken. Eine "Meinung", die auf "Geschmack" beruht und "Wissen", das auf "Fakten" beruhen, sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Filme sind zweischneidige Schwerter. Es gibt die objektiven Fakten über einen Film (Tontechnik, Bildtechnik, etc.) und die subjektiven Geschmacksempfindungen über einen Film (wie gefällt mir dieser Film?). Einen Geschmack kann man nicht mit einer Formulierung eines angeblichen "Fakts" allen anderen aufzwängen. Genau das hat Scorsese auf sehr unnötig arrogante Weise aber getan.

Ok, Punkt für dich.

Da sieht man aber auch, dass man Meinungen und Ansichten nicht so klar einordnen kann. Ich denke, ich verlasse jetzt diese Diskussion. Aber nur, weil die Diskussion sich bestimmt wieder im Kreis drehen wird.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
07.10.2019 19:46 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.660 | Reviews: 37 | Hüte: 166

@ Silencio

Wir drehen und im Kreis. Du scheinst nicht richtig zu verstehen, was genau mich stört. Scorseses Meinung stört mich nicht, sondern seine Ausdrucksweise und Wortwahl.

"Den er wahrscheinlich wegen seiner Fachlichkeit entwickelt hat. Und jetzt?"

Er kann sich seine Meinung gerne wegen seiner Fachlichkeit gebildet haben. Aber er sollte es dann auch vernünftig begründen. Und er sollte nicht seine Meinung als "Fakt" darstellen. "Kein großes Kino" ist kein allgeimeiner Fakt, sondern immer eine Geschmacksfrage.

"Was haben diese Filme “nicht verdient“? Soll man sich denen gegenüber nicht mehr kritisch äußern, weil da viele Leute Karten für lösen?"

Natürlich soll bzw. darf man sich kritisch äußern. Nur sollte man dabei immer auf die Wortwahl und die Art und Weise des Ausdrucks achten.

"Argumentier doch lieber mit deiner eigenen Meinung, warum er unrecht haben sollte."

Das will ich garnicht. Um seine Meinung geht es mir hier nicht. Aber das sollte doch eigentlich bereits klar sein. Ich kann nicht sagen, dass er Unrecht hat, er hat nur eine Meinung, die für ihn selbst korrekt ist. Aber sie gilt nicht zwangsläufig für die Welt. Hier sind wir wieder bei Scorseses Wortwahl.

"Das könnte tatsächlich ein Grund für den anhaltenden Erfolg sein: das ist comfort food, bei dem der Zuschauer weiß, was er kriegen wird und das ihm hilft, nach einem harten Tag in der Schule/Uni/Arbeit/etc. abzuschalten. Ist dann ganz ähnlich wie die allabendliche Folge „Big Bang Theory“, nur mit mehr Explosionen. Da gibt es dann mal Ausreißer, aber wir wollen doch nicht ernsthaft argumentieren, dass das alles große Kunst sei, die die Sixtinische Kapelle ersetzen könnte..."

Damit magst du Recht haben. Dennoch lässt sich "Größe" nicht genauer definieren. Wenn alle Welt sich "Endgame" im Kino ansieht und überall über "Endgame" diskutiert wird, dann ist das schon eine gewisse Größe, völlig unabhängig von objektiven Qualitäten. "Größe" ist kein Qualitätsmerkmal.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.10.2019 19:40 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.322 | Reviews: 38 | Hüte: 440

Und um wieder zum Thema zu kommen ;)

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Jack-Burton : : Truck Driver
07.10.2019 19:37 Uhr | Editiert am 07.10.2019 - 19:39 Uhr
0
Dabei seit: 17.04.12 | Posts: 2.791 | Reviews: 3 | Hüte: 196

Vielleicht sollte man Scorseses Aussage so definieren das er damit den literarischen Gehalt der Vorlage meint. Die Filme des MCU sind eben so tiefgründig und gehaltvoll wie ihre literarische Vorlage: die Comics! Diese Heftchen sind gut gezeichnet und künstlerisch besonders, das ist nicht von der Hand zu weisen, aber sie sind leicht verdauliche Kost ohne Nährwert und mit Sicherheit keine grosse Literatur!

Ein "richtiges" Buch bietet viel mehr von allem, mehr Tiefe, eine ausgearbeitete Charakterzeichnung, vor allem nimmt man sich für die Geschichte mehr Zeit (wie Scorseses Filme auch). Manche Exemplare können einem schon schwer im Magen liegen. Eine Daseinsberechtigung hat aber beides, es gibt Leute die mögen Bücher, andere Comics, wieder andere sogar beides.

Scorsese mag halt lieber ein gutes Buch anstatt ein Comicheftchen, das ist nichts verwerfliches und vollkommen legitim.

...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
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Silencio : : Moviejones-Fan
07.10.2019 19:25 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.681 | Reviews: 47 | Hüte: 171

Raven:

“Das wäre so, als wenn ein Buchverleger zu einem Autor sagt“

DAS ist ein schlechter Vergleich. Scorsese befindet sich in keinem Verhältnis, in dem er anderen Regisseuren übergeordnet wäre. Das ist eher wie zwei Autoren, der eine schreibt Literatur, der andere Groschenromane und der erste sagt: „Das ist für das, was es ist, ganz gut.“

„Echt ein schlechter Vergleich. Einen Bruch kann ein Nicht-Arzt kaum bewerten.“

Richtig, genau deswegen sind beide Meinungen nicht gleichwertig. Und so verhält es sich auch mit der Kenntnis von anderen Dingen: habe ich mehr Ahnung, einen größeren Referenzrahmen, kann ich in der Regel bessere Urteile abgeben.

„Das hat mit "Geschmack" wenig zu tun. Da geht es rein ums fachliche. Einen Film zu bewerten ist aber reine Geschmacksache.“

Da geht es um „reine Geschmackssache“, wenn man ausschließlich subjektivierende Gesichtspunkte anlegt. Man könnte aber auch irgendwelche Maßstäbe anlegen, die uns was über den Film erzählen und nicht über denjenigen, der sich da äußert...

“Zu sagen, ein Film sei "kein großes Kino", klingt nicht nach Fachlichkeit, sondern nach abwertender Meinung nach persönlichem Geschmack“

Den er wahrscheinlich wegen seiner Fachlichkeit entwickelt hat. Und jetzt?

“die ob Scorseses FGachlichkeit sogar noch schlimmer ist, weil sie öffentlich gehört / gelesen wird. Der Mann weiß genau, dass seine Worte in der ganzen Welt Gewicht haben und nutzt dies aus, um negativ über Blockbuster zu reden, obwohl diese Filme das nicht verdient haben, wenn man nach der Meinung der Massen geht.“

Was haben diese Filme “nicht verdient“? Soll man sich denen gegenüber nicht mehr kritisch äußern, weil da viele Leute Karten für lösen? Wen interessiert, was „die Meinung der Massen“ ist? WAS ist die Meinung der Massen überhaupt? Ich habe eine Karte für „Endgame“ gelöst, ich fand den schrecklich schlecht zusammengeschustert. Wie viele andere Zuschauer gibt es noch, die so denken? Wie viele hielten den nur für vollkommen okayes Wegwerfentertainment, an das sie später keinen Gedanken mehr verschwendet haben (und damit Scorseses Rumnelplatzunterhaltung-Aussage untermauern)? Argumentier doch lieber mit deiner eigenen Meinung, warum er unrecht haben sollte.

“Aber klar, dass Blockbuster wie das MCU so gut im Kino ankommen, liegt sicher daran, dass es sich um "kein großes Kino" handelt.“

Das könnte tatsächlich ein Grund für den anhaltenden Erfolg sein: das ist comfort food, bei dem der Zuschauer weiß, was er kriegen wird und das ihm hilft, nach einem harten Tag in der Schule/Uni/Arbeit/etc. abzuschalten. Ist dann ganz ähnlich wie die allabendliche Folge „Big Bang Theory“, nur mit mehr Explosionen. Da gibt es dann mal Ausreißer, aber wir wollen doch nicht ernsthaft argumentieren, dass das alles große Kunst sei, die die Sixtinische Kapelle ersetzen könnte...

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
07.10.2019 18:59 Uhr | Editiert am 07.10.2019 - 19:00 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.660 | Reviews: 37 | Hüte: 166

@ Kayin

"Nur weil mehr Geld generiert wird durch mehr Zuschauer, muss das dann nicht der bessere Film sein bzw die Meinung Scorseses nicht die der Minderheit sein. Vllt sind die Kinobesucher des MCUs auch seiner MMeinung, wer weiß."

Okay, Einwand akzeptiert. Das war kein gutes Argument von mir, sondern nur eine Annahme. Nichtsdestotrotz spricht der Erfolg, der seit Jahren besteht und sogar wächst, für sich. wink

"Das mit der Gewichtung von Meinungen ist ein schwieriges Thema. Natürlich haben Filmschaffende oder besser gesagt, alle Profis in ihrem Metier mehr Erfahrung als andere. Somit bildet sich deren Meinung aus vielen und tiefgreifenden Erfahrungen, was deren Meinung näher an die Wahrheit bringt als die Meinung von Leuten, welche weniger Erfahrungen in einem bestimmten Bereich haben. So vertraue ich der Meinung eines Physiker zum Thema Kernspaltung mehr als der Meinung eines Bäckers zum gleichen Thema. Verschwörungstheorien entstehen leider auch so,wenn der Friseur versucht zu erklären, dass die Erde eine Scheibe ist. Das ist keine Beleidigung des Berufs des Friseurs, sondern ich glaube "seiner Meinung" einfach nicht, weil Astronomen dazu eine völlig andere Meinung vertreten."

Tut mir leid, du kommst aber auch mit Vergleichen, die hinken. Eine "Meinung", die auf "Geschmack" beruht und "Wissen", das auf "Fakten" beruhen, sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Filme sind zweischneidige Schwerter. Es gibt die objektiven Fakten über einen Film (Tontechnik, Bildtechnik, etc.) und die subjektiven Geschmacksempfindungen über einen Film (wie gefällt mir dieser Film?). Einen Geschmack kann man nicht mit einer Formulierung eines angeblichen "Fakts" allen anderen aufzwängen. Genau das hat Scorsese auf sehr unnötig arrogante Weise aber getan.

Er sagt doch in etwa das: "Ich habe die Filme nicht gesehen. Ich habe es versucht. Sie SIND kein großes Kino, egal wie gut sie auch gemacht sind. Sie erinnern mich an Vergnügungsparks. Es sind keine Filme über Menschlichkeit, menschliche Emotionen oder Erfahrungen."

In dieser Aussage steckt sehr viel Arroganz, weil er seine Meinung als Fakt darstellt und weil seine Begründung fadenscheinig ist. Einerseits sagt er damit, das Vergnügungsparks scheiße seien. Ebenfalls kein Fakt, sondern nur seine Meinung als Fakt dargestellt. Dann sagt er, diese Filme hätten keine echte Größe und sie wären kein "großes Kino". Sorry, aber das ist doch kein faktisches Argument, das sich belegen lässt. Was ist den per Definition "großes Kino"? Das wird sicherlich jeder Mensch und Filmfan anders sehen. Ich z. B. empfinde insbesondere solche Superheldenfilme als "großes Kino", weil diese Art von Filmen besonders gut auf der großen Leinwand mit großartigen Sound rüberkommen. Filme von Scorsese sind vielleicht inhaltlich gehaltvoller, realistischer, bodenständiger und tiefgreifender, aber sie sind für mich nicht unbedingt auf eine große Leinwand angewiesen. Sowas schaue ich mir viel lieber zuhause an. Aber das kann jeder andere Filmfan auch anders sehen. Zu sagen, diese Filme "seien kein großes Kino" klingt daher absolut wie eine herabwürdigende Beleidigung.

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RonZo : : Mad Titan
07.10.2019 18:49 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 725 | Reviews: 4 | Hüte: 49

@Raven13

Ich respektiere Deine Meinung aber wenn Du einen der größten Filmemacher aller Zeiten als "kleinen arroganten Schnösel" bezeichnest weil Dir seine Meinung (mit der er nicht alleine dasteht) nicht gefällt kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Du lässt gerade auch den angemessenen Respekt vermissen den Du von Scorsese im Bezug auf das Thema einforderst...

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
07.10.2019 18:39 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.214 | Reviews: 2 | Hüte: 216

@raven13

Schon allein die Tatsache, dess die Filme des MCU ein Vielfaches an Umsatz generieren als die Filme von Scorsese zeigt doch, dass Scorsese mit seiner Meinung Teil der Minderheit der Kinozuschauer ist.

Nur weil mehr Geld generiert wird durch mehr Zuschauer, muss das dann nicht der bessere Film sein bzw die Meinung Scorseses nicht die der Minderheit sein. Vllt sind die Kinobesucher des MCUs auch seiner MMeinung, wer weiß.

Das mit der Gewichtung von Meinungen ist ein schwieriges Thema. Natürlich haben Filmschaffende oder besser gesagt, alle Profis in ihrem Metier mehr Erfahrung als andere. Somit bildet sich deren Meinung aus vielen und tiefgreifenden Erfahrungen, was deren Meinung näher an die Wahrheit bringt als die Meinung von Leuten, welche weniger Erfahrungen in einem bestimmten Bereich haben. So vertraue ich der Meinung eines Physiker zum Thema Kernspaltung mehr als der Meinung eines Bäckers zum gleichen Thema.

Verschwörungstheorien entstehen leider auch so,wenn der Friseur versucht zu erklären, dass die Erde eine Scheibe ist. Das ist keine Beleidigung des Berufs des Friseurs, sondern ich glaube "seiner Meinung" einfach nicht, weil Astronomen dazu eine völlig andere Meinung vertreten.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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