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Mein Filmtagebuch...
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Avengers - Endgame (2019)

Ein Film von Joe Russo mit Robert Downey Jr. und Chris Evans

Meine Wertung
Ø MJ-User (74)
Mein Filmtagebuch

Avengers - Endgame Inhalt

Der schwerwiegende Verlauf der Ereignisse, den Thanos in Gang gesetzt und der das halbe Universum ausgelöscht und die Reihen der Avengers zerschlagen hat, zwingt die verbliebenen Avengers dazu, in ein letztes Gefecht zu ziehen.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Avengers - Endgame und wer spielt mit?

OV-Titel
Avengers - Endgame
Format
2D/3D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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57 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
18.07.2019 18:21 Uhr | Editiert am 18.07.2019 - 18:22 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.519 | Reviews: 166 | Hüte: 376

Aus den Kommentaren:

Thor: Loki stirbt.
Avengers: Loki stiehlt den Tesserakt.
Thor 2: Loki stirbt.
Thor 3: Loki stiehlt den Tesserakt.
Infinity War: Loki stirbt.
Endgame: Loki stiehlt den Tesserakt.

laughing

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Geggo : : Moviejones-Fan
06.07.2019 16:46 Uhr
0
Dabei seit: 24.03.15 | Posts: 19 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Mich hat der Film einfach umgehauen und beim zweiten mal total berührt ( vor allem das Ende)

und das dritte mal saß ich einfach mit einem lachenden und einem weinendem Auge im Kino.

Bin seit Jahren Marvel Fan und einfach dankbar für das heutige MCU und diesem Film.

V.: "Was ist das?"
R.: "Blaues Licht!"
V.: "Und was macht das?"
R.: "Es leuchtet blau!"
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Zeltan : : Moviejones-Fan
09.06.2019 02:05 Uhr
0
Dabei seit: 14.06.13 | Posts: 52 | Reviews: 4 | Hüte: 1

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Avengers - Endgame" Kritik

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MB80 : : Cheddar Goblin
12.05.2019 20:02 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 856 | Reviews: 18 | Hüte: 58

Petra82:

Gerne geschehen, war auch eher zu Unterhaltungszwecken geschrieben als als seriöse Kritik... Aber meine Hauptprobleme hab ich glaub ich auch halbwegs klar gemacht, und wenn einem so Gedanken auch am nächsten Tag noch durch den Kopf gehen, dann hat die zentrale Handlung einen wohl nicht so ganz erreicht.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Petra82 : : Schneefeger
12.05.2019 15:40 Uhr
0
Dabei seit: 07.10.08 | Posts: 1.911 | Reviews: 15 | Hüte: 68

@MB80:

Danke, danke, hab mich eben sehr amüsiert über deine Stellungnahme laughingvictory

Warum bin ich nicht aus Stein wie du...?

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MB80 : : Cheddar Goblin
12.05.2019 15:35 Uhr
1
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 856 | Reviews: 18 | Hüte: 58

So, jetzt habe ich auch endlich brav mein Geld ins Kino getragen.

In einem Satz, der Film ist messy, hat massive Strukturprobleme, ist überlang und so selbstverliebt, dass man in seine Popcorntüre brechen möchte, aber gewitzte Dialoge, durchgestylte Actionsequenzen und einige gute Momente tragen den Film ins Ziel.

Ich war unterhalten, aber in dem Sinne, dass die Stimme leicht nach oben geht, und mit etwa 30 Asterisk’s(*).

Einfach kurz ein paar Gedanken zum Film, in (fast) zufällliger Reihenfolge (alles SPOILER, wirklich alles!):

- Zunächst einmal ist der Titel falsch bzw. fehlleitend. "Avengers: Setup-Game" wäre besser. Ich meine, uns wird vor dem Film der Trailer für den nächsten Spiderman angekündigt, weil der Trailer den Film spoilen würde? F... off tongue-out

- Als die Charaktere sich am Anfang des zweiten Aktes darüber lustig machen, wie unklar die Regeln der Zeitreise in Filmen dafiniert ist, musste ich spontan denken "Moment mal, ist das der Pep Talk für ein furchtbares Durcheinander, dass jetzt kommt? Sozusagen der "schaltet einfach das Hirn aus" Präventivschlag?"
Und ich hatte Recht, der zweite Akt ist wie eine verstimmte Coverband der besten Avengers Momente, nur ohne narrative rote Linie.

- Wenn man als Thema "Vergangenheitsbewältigung" präsentiert, ist "wir riskieren alles, um vielleicht noch größeren Mist zu bauen, um am Ende doch nur den Status Quo wiederherzustellen" ein relativ mauer Pay-off. Vor allem weil der ungleich bessere "Guardians of the Galaxy Vol. 2" solide etabliert hatte, dass "Ego" das Problem der Familie und des Zusammenhaltes ist.

- Jeder Akt hätte auch ein geschlossener Film sein können. Der Übergang von Akt 2 zu 3 war ziemlich erzwungen, der von 1 auf 2 quasi nicht existent.

- Thema: "Avengers - Endgame" ist der erste (behaupte ich einfach mal) Film, der einen Charakter nicht nur einmal, sondern gleich zweimal mit Brechstange und Vorschlaghammer in die Handlung ballert.

- Ebenfalls: Das interne "Wifi" von Nebula funktioniert offenbar problemlos galaxieweit. Hat sich Thanos wirklich nie Gedanken über ein vielversprechendes Start up gemacht? wink

- Akt 3 war eine einzige "Poster- und Gruppenfoto" Session. Das war kein Fanboy (und -girl!) Service, das war ein Fanboy Porno. Das äquivalent zu den 10 berühmtesten Pornostars, die einen Haufen machen. Es war so over the top, ich habe es gewissermaßen geliebt (leider halt auch überstürzt und vorhersehbar).

- Das Universum, in dem die letzte Schlacht statt fand, braucht dringend einen Projektmanagement Nobelpreis für den/die Avenger, der (oder die) in der Verantwortung dafür stand, dass alle Charaktere aus diversen Zeitlinien und Universen an genau diesem Punkt zusammenkamen, und zwar ohne Terminkonflikte und kollabierendes Raum-Zeit-Kontinuum. Außerdem soll sich diese Person mal bei meiner Firma initiativ bewerben.

- Der Film ist mächtig stolz auf die Animation der selbstschließenden Helme der Zeitreiseanzüge. So stolz, dass die Animation bei wirklich jedem, absolut jedem, gezeigt wird.
Außer bei Thor...
"Oh, diese automatischen Helme sind saupraktisch, ich hoffe nur meine langes Haar und mein Bart werden nicht eingeklemmt wenn.... AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!" tongue-out

- Bin ich der einzige, der Thor am interessantesten und charmantesten findet, wenn er Probleme hat und verwundbar ist? Sobald er seinen Hammer hat und in generischen Superheldenmodus schaltet, geht mein Interesse an ihm "Poof".

So das war alles, natürlich frei von jeglichem Nitpicking...

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“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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StevenKoehler : : Hobbit
11.05.2019 18:50 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 881 | Reviews: 206 | Hüte: 3

"Avengers 4 - Endgame" ist ein toller Streifen geworden. Die Geschichte ist extrem dicht und die 3 Stunden fühlen sich nicht so an. Die Art und Weise, wie man die Geschichte erzählt hat, hat mir gut gefallen und sie ist dadurch nicht vorhersehbar geworden. Leider hat Marvel im Internet viel zu zeitig eine Information preis gegeben, wodurch der Schluss doch recht offensichtlich wurde. Ich finde beim Schluss hätte man ein bisschen mehr feilen können, denn ich finde, da kommt wieder zu viel Disney durch. Auch sind mir streckenweise ein paar Kleinigkeiten aufgefallen: Wenn man auf "Thor’s" Bauch achtet wird man in einer Szene etwas feststellen, dass etwas nicht da ist. Des Weiteren ist der Mittelteil extrem Story belastet, was dem Film nicht schadet, jedoch hätte der ein oder andere Witz mehr den Mittelteil mehr entlastet.

Die schauspielerischen Leistungen haben mir sehr gut gefallen. Bei der musikalischen Begleitung ist mir aufgefallen, dass sich mehrere Titel aus "Avengers Infinity War" in diesem Film wiederfinden. Es passt zwar thematisch, jedoch hätte ein neuer Soundtrack mehr frischen Wind in das Geschehen gebracht. Die Kameraarbeit ist am Anfang furchtbar. So viel wie da hin und her gewackelt wurde, obwohl es ruhige Szenen waren. Das bessert sich relativ schnell.

"Avengers 4 - Endgame" ist eine gute Produktion geworden, dass keine Frage, jedoch hätte mehr Zeit in der Produktion dem Film besser getan. Ich kann Ihnen trotz alledem sehr empfehlen.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
10.05.2019 23:34 Uhr | Editiert am 11.05.2019 - 00:17 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 13.658 | Reviews: 3 | Hüte: 284

Ich habe mir IW heute mal rein gezogen. Was soll ich sagen ? Deutlich der bessere Film, der alles gut ausgearbeitet hat, als EG. Das war nur ne reine Fanservic., bevor man zu ein epische Showdown kommt. Manchmal dachte ich, ich wäre bei Dragon Ball. Und die Zeithüpfer wäre der Dragon Radar smile

3,5/5 Hütte von mir, weil der Film einfach episch war und sich getraut, was man von WB/DC bei BvS v JL nicht behaupten kann. Nämlich die Länge eines Film, kann manchen ein Filme gut tun.

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MJ-Pat
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Kayin : : Shazam
10.05.2019 22:33 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 1.833 | Reviews: 2 | Hüte: 179

Guter Abschluss der Infinity Saga. Ich muss mir noch Gedanken machen, aber er ist für mich definitiv schlechter als IW. Das letzte Drittel ist unfassbar und sehr episch. Insgesamt gebe ich 3,5/5 Hüten.

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"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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Elwood : : Moviejones-Fan
09.05.2019 05:30 Uhr | Editiert am 09.05.2019 - 05:47 Uhr
0
Dabei seit: 10.03.17 | Posts: 683 | Reviews: 5 | Hüte: 80

Ein bombastischer Abschluss! Marvel hat das Jonglieren mit unzähligen Charakteren perfektioniert und präsentiert eine emotionale Achterbahnfahrt, welche die Fanherzen permanent im Limitbereich schlagen lässt. Natürlich style over substance, aber wirklichen Tiefgang hat ja ernsthaft auch niemand erwartet.

Über die billige Lösung aller Probleme durch Zeitreisen (und die unlogischen Auswirkungen, die diese immer mit sich bringen), die hereingepresste Captain Marvel und den Banner-Hulk komme ich allerdings nicht wirklich hinweg, weshalb der Streifen für mich nicht ganz in der absoluten Oberliga mitspielt.

"Sind Sie von der Polizei?" - "Nein Ma’am, wir sind Musiker!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.05.2019 09:51 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.852 | Reviews: 36 | Hüte: 408

@luhp92
Bei Captain Marvel stimm ich dir zu 100 % zu. Ich denke anfangs war dies wohl anders geplant, denn letztendlich war ihre Einführung noch in Phase 3 doch ziemlich erzwungen wenn man bedenkt wie wenig Impakt sie eigentlich auf die Handlung hatte. Würde man sie weglassen, würde man bestimmt auch irgendwie ne Lösung finden. Tony hätte auch anders gerettet werden können oder man hätte diese vorhersehbare Dramatik komplett weglassen können und das Raumschiff hätte vielleicht auch ein plötzlich auftauchender Nick Fury mit einer Armada von Helicarriern besiegen können.
So haben wir nun eine Figur eingeführt, welche als Lösung aufgebaut wird, aber wir wollen diese Lösung nicht da wir anderen Figuren Vorrang geben wollen. So gesehen ist sie auch die einzige Figur, die nicht so richtig in den Film passen will und dies sag ich nicht weil ich auf den Anti-Brie Larson-Trip aufspringen möchte.
Es ist aber das gleiche Problem wie bei Superman in Justice League. Auch er rettet den Tag, auch er ist unbesiegbar. Wenn man einen solchen Charakter hat, dann scheinen die Macher immer noch irgendwie Probleme zu haben es gekonnt umzusetzen. Beim Hulk schaffte man es eben der Figur ne Entwicklung zu geben (Mächtig -> wird besiegt -> fürchtet sich -> geht eine nicht geahnte Kooperation ein) und Thors Handlungsbogen im MCU ist sowieso überragend. Hier hat man einem Gott jeden Ballast aufgelastet den es zu finden gibt.
Wie man dies in Zukunft mit Captain Marvel machen wird bleibt ne spannende Frage. Eigentlich ist sie ja die logische Nachfolgerin für Steve als Avenger. Mittlerweile denke ich, dass sie am besten weiterhin ihre eigene Mission im Weltall haben soll, wo man leicht starke Gottgleiche-Schurken aufbauen kann.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
05.05.2019 15:22 Uhr | Editiert am 05.05.2019 - 15:25 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.519 | Reviews: 166 | Hüte: 376

@Duck-Anch-Amun

Ja, ich habe die Erklärung zur Rückkehr doch wieder rausgenommen, weil es wie gesagt nur deine Interpretation ist (aber guter Einwand im Bezug auf den Goldenen Kompass) und die einfache Erklärung (kehren durch Hulks Snap zurück) logischer ist. Ich habe vorhin noch mit Bekannten über den Film und deine Interpretation diskutiert, die brachten mich darauf. Daher jetzt auf 6/10 aufgewertet.

Die positiven Aspekte überwiegen klar, die 6/10 deuten darauf hin. Warum nicht mehr, liegt einfach daran, dass ich mich mit dem MCU, seiner Hauptstory und mit vielen seiner Charaktere nicht sonderlich verbunden fühle. Ich habe "Endgame" als guten Actionblockbuster mitgenommen, mehr ist es für mich persönlich nicht.

Thanos konnte Captain Marvel ja nur besiegen, weil er den einen Stein aus dem Handschuh entfernte und ihn für einen Faustschlag gegen Captain Marvel nutzte. Man hätte da also durchaus einen längeren Kampf schreiben können, aus dem Captain Marvel dann knapp und verletzt als Sieger hervorgeht. Das ist auch mehr eine Kritik am Seriencharakter des MCUs, unter dem "Endgame" dann leidet. Wäre "Captain Marvel" nicht 2018 im Kino gelaufen, müsste sich "Endgame" nicht mit ihrer Existenz herumschlagen, so muss man sie eben einbauen, obwohl sie overpowered ist und obwohl es eigentlich der Film der Haupt-Avengers ist. Captain Marvel ist als Charakter ja mehr für Phase 4 gedacht.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
05.05.2019 01:48 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.852 | Reviews: 36 | Hüte: 408

@luhp
Zu deinen Contra-Momenten:

  • Die Sache mit der Paralleldimension war nur eine Interpretation meinerseits. Aber analog zu deiner Etwähnung vom Goldenen Kompass: Ist das Totenreich nicht auch nur ne Paralleldimension?
  • Der Übergang von der Todesszene zum GotG-Soundtrack fand ich sogar nochmals schockierender. Wo es Tod und Leid gibt, ist auf der anderen Seite nochmals Lebensfreude und Arrangieren mit dem Schicksal vorhanden. Noch hab ich nicht nachgeschaut um welches Lied es sich handelte, aber bei Gunn würde es mich nicht wundern, wenn es ne bittersüße Message hätte. Dazu ist es einfach typisch MCU und eine Kopie der Infinity War-Szene.
  • Umgekehrt wäre der Deus Ex Machina Captain Marvel noch kontroverser gewesen, wenn sie den Snap gemacht hätte. Letztendlich war sie Thanos ebenfalls unterlegen und hatte nicht mal nebenbei wie nach dem Solofilm vermutet alles im Griff. Also ich sah ne Figur, die wie Thor, mehrfach scheiterte und deshalb jemand Normales sich opfern musste. Ist doch mehr als man dem Disney-Feminismus nach dem Solofilm zutraute. Parallel dazu die Kritik die aufgekommen wäre, hätte man sie nicht billig aus der Handlung geschrieben
  • Professor Hulk als Figur ist Comic-Kanon und ne Weiterentwicklung der immer vorhandenen Hulk-Smash-Darstellungen der Figur. Kann man kritisieren und da bin ich der gleichen Meinung. Andererseits hat man aus dem langweiligsten Charakter ebenfalls ne 11 jahrelange Entwicklungsstory kreiiren können.

Letztendlich wirken für mich deine Pro-Punkte stärker als deine Contra-Punkte, aber ok, ich interpretiere deine 6/10 einfach mal als letzter Eindruck der ja der überdurchschnittlichen Meinung hier im Forum entspricht.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
04.05.2019 16:08 Uhr | Editiert am 05.05.2019 - 15:06 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.519 | Reviews: 166 | Hüte: 376

Mal in Stichpunkten.

Pro:

  • Thor Lebowski, diese Darstellung des Charakters fand ich megawitzig
  • Steve Rogers mit Thors Hammer, yeah! Hinzu kommt sein ruhiger und schöner Abschied aus dem MCU.
  • Das konsequente und gut vorbereitete Ableben von Tony Stark. Durch die Konfrontation mit seinem Vater bzw. seinem "alten Ich" eine tolle Gegenüberstellung von Egoismus und Altruismus.
  • Thanos bleibt als terroristischer Umwelt-, Natur- und Planetenschützer weiterhin einer der besten und interessantesten Schruken des MCUs.
  • Die Überlebenden von "Infinity War" mit Schuldgefühlen und psychischen Problemen. Erreicht natürlich bei Weitem nicht das Niveau von "The Leftovers" und hätte noch detaillierter ausgeführt werden können, die Ansätze fand ich aber gut.
  • Angenehme Rückschau auf die Reihe per Zeitreisen. Hier sei dann auch der Abspann erwähnt, in dem jeder der zig Charaktere nochmal aufgehört ist.
  • Die epische, finale Actionszene mit allen Charakteren gegen Thanos, da merkt man, was das MCU aufgebaut hat und worauf es hingearbeitet hat. War zudem übersichtilicher als das aktuelle GoT-Pendant und auch in etwa das, was ich mir immer von einer Verfilmung des "Goldenen Kompass" (Finale des Abschlussbandes) gewünscht hätte.

Kontra:

  • Der neue Hulk Banner gefällt mir überhaupt nicht, eine Kombination aus beiden passt für mich einfach nicht.
  • Captain Marvel alias Superman des MCUs ist langweilig. Sie kann alles und jeden besiegen, sogar Thanos mit Handschuh. Ist zu großen Teilen natürlich rein zufällig abwesend und nur zu Beginn und am Ende zu sehen, weil sonst Thanos ziemlich schnell besiegt worden wäre.
  • Viele Deus-Ex-Machina-Momente, siehe Captain Marvel, aber auch Tony Stark, der im Vorbeigehen sämtliche Zeitreise-Probleme beseitigt.
  • Gelegentlich eine Schädigung des Dramatischen durch abrupten Wechsel hin zum Humoristischen, siehe z.B. der Tod von Hawkeyes Familie, auf den das MCU-Intro mit Feelgood-Musik folgt. Oder das Gekabbel zwischen Hawkeye und Black Widow, wer von beiden sterben soll, bevor sich dann Black Widow selbst opfert.

6/10 Punkten

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
04.05.2019 09:06 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.493 | Reviews: 46 | Hüte: 145

Joa, dit war nüscht. Eine Geschichte, wenn man sie denn so nennen kann, die sich von Moment zu Moment hangelt, dabei aber kaum Verbinungsmaterial aufweisen kann. Gerade der erste Akt springt nahezu wahllos zwischen den Charakteren und den Handlungsorten hin und her, weist dabei aber wenig bis kaum narrative Notwendigkeit auf. Alles blutet so ein bisschen in die nächste Szene über, ein Gefühl der Verzweiflung, der Dringlich- oder Notwendigkeit mag aber nicht erzeugt werden. Stattdessen wird versucht, den Affekt mit dem breitest möglichen Pinsel zu erzwingen, was aber nicht gelingen mag. Könnte auch daran liegen, dass die im Grunde interessanten Themen (Survivors Guilt ist für einen Superheldenfilm schon geradewegs originell) kaum bearbeitet werden. Aber dafür müsste man sich (trotz der epischen Lauflänge) ja irgendwie Zeit nehmen, das wollen wir nicht. Am Ende bleibt ein netter zweiter Akt, der als Clipshow und Rückschau fungiert.

Klar, der geneigte Fanboy kriegt da seine Easter Eggs um die Ohren gehauen, aber mehr ist da dann auch nicht. Wir wollen uns doch nicht nur den lahmen Affekt verkaufen lassen, oder?

Meine Bewertung
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