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The Road to Mad Max - Tagebuch der Virus-Apokalypse

Elwood | 13.03.2020

Raum für Austausch, Erfahrungen, Informationen, Allgemeines, Spezielles, Globales, Lokales und was auch immer rund um "das Leben in der Krise". Schreibt auf, was euch bewegt.

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114 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.07.2020 15:15 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.902 | Reviews: 35 | Hüte: 540

News auf dem neuen Corona-Hotspot Luxemburg!
Ja, so weit ist es mittlerweile gekommen. Das kleine europäiche Land kämpft scheinbar mit der zweiten Welle...oder doch nicht? Die Zahl der Infizierten steigt seitdem es im privaten Bereich keine Grenzen mehr gab. Zudem gab es nun den ersten Toten seit Mai. Die Nachbarländer sind besorgt, Luxemburg erscheint auf schwarzen Listen und eine Quarantäne wird empfohlen. Zudem gibt es neue Gerüchte zu Grenzschließungen.
Tja, das haben wir nun davon, dass wir eigentlich der europäische Vorzeigestaat sind. Immerhin wird in Luxemburg die gesamte (!) Bevölkerung kostenfrei getestet und dies mit einer Large Scale-Test-Methode. Zudem werden auch alle Grenzgänger kostenfrei getestet. Bei 600.000 Einwohner + 200.000 Grenzgänger werden täglich um die 10.000 Test durchgeführt.
Moment werden im Schnitt 40 bis 50 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. Das klingt natürlich alle schlimmer als wenn man beim Nachbarn einfach gar keine Tests durchführt.

Ich frag mich wirklich wo dies noch hinführen wird. Die optmistischen Stimmen, welche einen Impfstoff für Ende 2020/Anfang 2021 erhofften, hört man nicht mehr. Stattdessen kommen immer mehr Experten zum Schluss, dass Antikörper nach einigen Wochen bereits vollständig weg sind, was die Impfstoff-Herstellung nochmals erschwert.

Da frag ich mich wirklich wie es weitergehen soll. Der Lockdown war schon hart und wirtschaftlich fast nicht zustemmen. Wenn ich aber nun die politischen Lösungen höre, wird mir echt schlecht. Fussball mit Zuschauern - aber ohne Gesang. Kinos mit Leuten - aber 2 Sitzen Abstand. Konzerte, Diskotheken, Festivals, traditonelle Feste - Großveranstaltungen und damit sowieso komplett tabu.
Mittlerweile kommt hinzu, dass der menschliche Kontakt - einfache Umarmungen z.B. einfach fehlen. Es herrscht zudem eine Stigimatisierung in der Bevölkerung und dies macht mir mittlerweile alles mehr Angst als das Virus.

Ich hab die User als Schwarzmaler bezeichnet, wenn sie die Schließung der Kinos prophezeiten. Solange Hollywood aber weiterhin drauf baut, dass nur bei Normalität die Filme ins Kino zu bringen sind, wird es wohl tatsächlich keine Kinos mehr geben. Demnächst werden Filme wohl auf 2021 verlegt werden, aber es gibt 0,0 Garantie, dass die Situation dann besser ist.
Impfstoff Fehlanzeige, Medikament Fehlanzeige, Herdenimminuität Fehlanzeige...

Obwohl sich vieles normalisiert hat (gut, dann geh ich halt mit Maske shoppen oder gehe fremden Leuten aus dem Weg), sind es die Kleinigkeiten die man im Leben vermisst.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
29.07.2020 16:11 Uhr | Editiert am 29.07.2020 - 16:16 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.321 | Reviews: 31 | Hüte: 328

Heute habe ich wieder einen Artikel in der Zeitung gelesen, in dem erwähnt wurde, dass eine neue Studie / Statistik ergeben hat, dass statistisch jeder fünfte, der wegen Corona ins Krankenhaus muss, stirbt.

Dieser Artikel hat mich an etwas erinnernt, das ein guter Freund mir am Wochenende erzählt hat.

Dieser Freund von mir kennt persönlich eine Krankenschwester in einem Krankenhaus. Diese Krankenschwester musste kürzlich bei einem Verstorbenen auf Anweisung ihres Oberarztes angeben, dass er an Corona verstorben sei, obwohl dieser nicht einmal an Corona erkrankt war. Dies geschah auf Androhung einer Kündigung.

Nach dieser Story glaube ich noch weniger an die angeblichen Corona-Todeszahlen. Wenn das in diesem Krankenhaus so läuft, dann auch in anderen Krankenhäusern. Warum? Dafür habe ich nur eine logische Erklärung: Die Virologen und Politiker, die maßgeblich an der Entscheidung zum Shutdown / Lockdown beteiligt waren, wollen natürlich in gutem Licht dastehen und ihren Job weiterhin behalten. Also werden natürlich nebenher "Abmachungen" mit Chefärzten von Krankenhäusern getroffen, damit die Corona-Todeszahlen auch schön in die Höhe gehen, ob diese nun der Wahrheit entsprechen oder nicht. Wäre ja schlecht für die Virologen und die Politiker, wenn herauskäme, dass das Virus letztlich weniger tödlich ist, als man es allen versucht, weißzumachen.

So langsam beginnen die Fassaden der Lügen und Falschinformationen zu bröckeln.

Nochmal: Ich glaube natürlich, dass das Virus exisitert. Und es mag sicherlich auch nicht ungefährlich sein, speziell für ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Aber auch hier nochmal: Für diese Menschengruppen ist JEDE Krankheit gefährlich, egal ob Influenza, Malaria, Borelliose oder ein anderes Bakterium oder ein anderer Virus. JETZT plötzlich müssen die gefährdeten geschützt werden? Okay, besser spät als nie. Aber das Pferd sollte man lieber von hinten aufsatteln. Gefährdete Menschen besonders schützen und isolieren, der Rest darf normal weiterleben. Denn wenn 95 % der Menschen unter den 5 % leiden müssen, wovon der Großteil ohnehin immer gefährdet ist, nicht erst jetzt zu Corona-Zeiten, dann läuft etwas schief in der Politik.

Es wird immer von "Leichenbergen" gesprochen, z. B. in den USA, wo vermeintlich seit Ausbruch im März 150.000 Menschen an Corona gestorben sind. In derselben Zeitspanne sind in den USA mehr als 1,5 Mio. Menschen an anderen Dingen gestorben. Wenn 150.000 Menschen Leichenberge verursachen, wo sind denn dann die zehn Mal größeren Leichenberge der 1,5 Mio. Menschen?

Noch eine Sache, die mich nervt. Ich las kürzlich, dass über 50.000 Krebspatienten dringend eine Behandlung / OP benötigen. Davon hängen buchstäblich viele Leben ab. Aber diese werden wegen Corona nach hinten geschoben, egal, ob diese Menschen letztlich sterben müssen, das wird willentlich in Kauf genommen.

Dann werden Betten freigehalten für Coronapatienten, die es momentan kaum gibt. Diese Betten könnten wiederum andere Leben retten, aber das ist ja auch wieder völlig egal.

Noch etwas, das mich gewaltig stört: Da werden alle möglichen Maßnahmen eingeleitet, um das Virus einzudämmen, Maßnahmen, die Unmengen an Geld kosten, und dann gestattet man den Menschen plötzlich wieder, Urlaub in fast ganz Europa zu machen? Sorry, aber die Politiker sind einfach nur dämlich. Bald waren all die teueren Maßnahmen für die Katz. Wer A sagt, muss auch B sagen. Wenn schon Corona-Schutzmaßnahmen, dann sollte man die Grenzen auch für ein ganzes Jahr für JEDEN schließen. In jedem Land! Wenn man dazu nicht bereit ist, dann kann jede andere Maßnahme auch gleich sein lassen. Wozu tragen wir eigentlich noch Masken?

Tut mir leid, wenn ich herablassend klinge, aber ich bin ein Realist und ein Mann der Zahlen, und mir geben diese ganzen Zahlen und Fakten sehr zu denken. Und wenn ich mir die negativen Folgen der Maßnahmen so ansehe, dann stehen diese in keinem Verhältnis zum Schaden.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
05.11.2020 22:25 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.682 | Reviews: 151 | Hüte: 487

Warum Kunst und Kultur aus biologischer und soziologischer Sicht überlebenswichtig sind und es daher nicht sinnvoll ist, pauschal alle entsprechenden Stätten (Kinos, Theater, Museen, ...) zu schließen. Zudem geht Dirk Steffens in diesem "Terra X"-Beitrag auch noch etwas auf die kognitive Revolution des Menschen ein.

https://fb.watch/1A9MVBtOCp/

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
13.11.2020 17:11 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.682 | Reviews: 151 | Hüte: 487

Disney steuert auf ersten Jahresverlust seit 1980 zu

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/disney-steht-macht-wegen-der-corona-krise-trotz-disney-verlust-a-6896cb88-7bcc-4ab7-971b-78bd74b35cf1

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.12.2020 18:29 Uhr | Editiert am 01.12.2020 - 18:36 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.682 | Reviews: 151 | Hüte: 487

Ein Vergleich:

Viele Corona-Skeptiker führen als Argument an, nur ein geringer Anteil an Infizierten erkranke auch tatsächlich an Covid-19. Und von den Erkrankten, die sterben, würden viele nicht an Covid-19 sondern mit Covid-19 sterben.

Nur ein bestimmter Anteil an HIV-Infizierten erkrankt auch tatsächlich an AIDS. Und von den Erkrankten, die sterben, sterben die meisten (wenn nicht sogar alle?) nicht an AIDS sondern an den Folge- oder Nebenerkrankungen. Würde ich mich ernsthaft als "AIDS-Skeptiker" bezeichnen, würde mich niemand mehr ernstnehmen.

Natürlich kann das Tragen von Atemschutmasken im Alltag usw. belastend sein. Genauso natürlich kann jedoch auch das Tragen von Kondomen das Lustgefühl des Geschlechtsverkehrs negativ beeinträchtigen, aber ich habe noch von niemandem gehört, der es für eine kluge Idee hält, bei einem bestehenden Ansteckungsrisiko auf ein Kondom zu verzichten.

Corona ohne Maske ist wie HIV ohne Kondome.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
01.12.2020 19:15 Uhr
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Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 5.061 | Reviews: 31 | Hüte: 273

Lol also das ist kein passender Vergleich.^^ Sex ist freiwillig, Kondome sind freiwillig. Masken zu tragen, ist aktuell Pflicht und da kommt man auch nicht drumherum, da man nun einmal Arbeiten und Einkaufen gehen "muss" und sowas wie Online bestellen und Home Office kann auch nicht jeder machen.

Zitat der Woche: "Wir sind die Feuchten Banditen" ~ Feuchte Banditen - Kevin - Allein zu Haus

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.12.2020 21:07 Uhr | Editiert am 01.12.2020 - 21:09 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.682 | Reviews: 151 | Hüte: 487

@FlyingKerbecs

Es geht da ja ums Prinzip und die Zusammenhänge. Natürlich ist eine Tröpfcheninfektion weitreichender und entsprechend das Tragen von Masken weitreichender. Aber in einer vernunftbegabten Welt müsste es gar nicht erst Pflicht sein, ein Stück Stoff zu tragen, es geschähe automatisch. Genauso, wie es mittlerweile eben Konsens ist, dass du beim Sex ein Stück Gummi überziehst.

In Sachen Pflicht könnte ich jetzt wieder das Autofahren und die Gurtpflicht anführen, was auch niemand mehr kritisiert, aber das Thema hatten wir schon vor mehreren Monaten^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
01.12.2020 22:30 Uhr | Editiert am 01.12.2020 - 22:35 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.321 | Reviews: 31 | Hüte: 328

@ luhp92

Dein Vergleich mit HIV / AIDS hinkt stark. HIV / AIDS ist kurz gesagt eine Immunschwächenkrankheit ist, wodurch man extrem anfällig für alles wird und der Körper sich gegen praktisch nichts mehr wehren kann und an allen möglichen Sachen erkrankt und letztlich stirbt. Unbehandelt ist HIV / AIDS also mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich, wenn auch nicht sofort.

Covid-19 hingegen ist eine Influenza-ähnliche Erkrankung, nur wesentlich ansteckender und minimal gefährlicher.

Tatsache ist, dass man bei einer schweren Erkrankung von Covid-19 aus Sicherheitsgründen ins Krankenhaus muss. Dies suggeriert den Leuten, dass die Krankheit absolut tödlich ist und jeder mit einem schweren Verlauf ohne Intensiv-Behandlung auf jeden Fall stirbt. Das passiert hauptsächlich aus Unsicherheit, weil die Menschen sich noch zu unsicher sind bezgl. Covid-19, weil es etwas "neues" ist. Corona-Viren sind heingegen eigentlich nichts neues, nur die aktuelle Form. Viren verändern sich aber ständig und mutieren permanent.

Tatsache ist aber genauso, dass viele Menschen mit Vorerkrankungen oder alte Menschen auch bei einem schweren Grippeverlauf sterben können und auch tun, und das gar nicht mal unbedingt seltener als bei Covid-19. Nur bei Grippe sagt man ja: "Ach, ist halt nur eine Grippe". Grippe wird verharmlost, weil wir damit schon seit Jahrhunderten leben. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Würde die Grippe heute "neu" entdeckt werden, würde man die Menschen mit schwerem Verlauf ebenfalls direkt ins Krankenhaus einliefern, einfach aus Sicherheitsgründen und aus Angst, etwas falsch zu machen.

Kommen wir zu den Folgeerkrankungen: Viele behaupten ja, Covid-19 hätte massive und gefährliche Folgeerkrankungen. Erstens: Das können wir heute noch gar nicht sagen, dazu ist zu wenig Zeit vergangen. Zweitens: Auch nach einem schweren Grippeverlauf gibt es häufig lange Zeit Folgeerkrankungen. Diese sind mannigfaltig und werden oftmals gar nicht mit der Grippe in Verbindung gebracht, obwohl sie zum Teil daher kommen. Und wer die Grippe ignoriert und trotzdem arbeitet, riskiert sein Leben, denn ohne Ruhe kann eine Grippe zum Herzversagen und zu Atemstillstand führen.

Also auch hier ist Covid-19 nicht plötzlich einzigartig und vielfach gefährlicher.

Nun möchte ich noch eine Theorie äußern:

Wer von euch hier im Forum hat je davon gehört, dass bei Influenza-Erkrankung Blut abgenommen wird und zur Analyse ins Labor geschickt wird? Also ich habe davon noch niemals gehört. Ärzte gucken mir in den Hals und hören mein Herz und meine Lunge ab, dann sagen sie mir, ob ich einen grippalen Infekt oder eine Grippe habe.

Nun zu meiner These: Covid-19 könnte es bereits seit Jahren geben, ohne dass es jemals entdeckt wurde. Es könnte sogar sein, dass die schwere Grippewelle vor drei Jahren mit über 35.000 Toten allein in Deutschland bereits Covid-19 war. Möglich wäre das durchaus. Entdeckt wurde sie dann vielleicht erst von den Chinesen duch Zufall.

Wie auch immer: Ich habe nichts gegen Maßnahmen wie "Abstand einhalten", "kein Händeschütteln", "Hygienevorschriften beachten", "Masken tragen in Läden oder auf Plätzen, auf denen viele Menschen sich tummeln", etc.

Was mich aber massiv stört, wenn man die Restaurants und KInos KOMPLETT schließt und der Wirtschaft massiv schadet und viele Menschen in den Ruin treibt. Im ganzen Sommer (Mitte Mai bis Ende August) über hat das Öffnen der Kinos und Restaurants zu keinem nennenswerten Anstieg der Infektionszahlen gesorgt. Erst das Erlauben von PRIVATEN Feiern in extremen Ausmaßen (150 Leute in NRW) hat meiner Meinung nach zu dem extremen Anstieg geführt. Kein Wunder, denn private Feiern überwacht niemand, dort gibt es keine Hygienevorschriften, keine Maskenpflicht und an Abstandsregeln hat sich auch keiner mehr gehalten, und das alles in engen Räumen. Da kann ein Infizierter an einem Abend schonmal 150 weitere Menschen anstecken.

Ich zweifle ernsthaft am Verstand der Regierung und der Politiker, die das zugelassen haben, während Kinos und Restaurants nur unter bestimmten (extremen) Auflagen öffnen durften. Das ergibt vorne und hinten keinen Sinn und entbehrt jeglicher Logik. Und nun dürfen dank dieser dummen Entscheidungen wieder alle Restaurants, Kneipen, Kinos, etc. darunter leiden, indem diese komplett geschlossen werden, obwohl die Ursache der hohen Infektionszahlen woanders (bei privaten Großfeiern) liegt. DAS ist es, was mich persönlich am meisten auf die Palme bringt. Und natürlich Leute, die sich an gar keine Regeln halten. Immer dieses rebellsiche Trotzverhalten. Eine Maske tut niemandem weh, ebenso wenig Abstandsregeln. Je mehr ALLE Menschen sich an dei Regeln halten, desto schneller sind wir diese Maßnahmen wieder los.

Zum Thema "Gurtpflicht" habe ich auch noch etwas zu sagen:

Mich wundert immer wieder, weshalb es diese in Bussen immer noch nicht gibt. Da sitzen (und stehen) teilweise bis zu 60 Personen in einem Bus, wenn der Bus mit 120 Sachen auf der Autobahn unterwegs ist und extrem gewagte Manöver vollzieht, die mich als Autofahrer nur mit dem Kopf schütteln lassen. Und wie oft verunglücken Busse oder werden in Unfälle verwickelt? Andauernd! Und dennoch gibt es bis heute keine Anschnallpflicht. Traurige Welt. Für alte Menschen im Alter von 80 riskieren wir unsere Wirtschaft, um deren Leben noch um ein oder zwei Jahre zu verlängern, aber für Kinder in einem Schulbus tun wir... nichts. Dabei wäre das nur ein Blatt Papier, das unterschrieben werden müsste. Dieses Gesetz würde niemanden etwas kosten.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
04.12.2020 10:31 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.682 | Reviews: 151 | Hüte: 487

@Raven13

Du kannst HIV-positiv sein, ohne an AIDS zu erkanken und dann zu sterben, darum ging es mir. Und ebenso kannst du Corona haben, dann aber ienen harmlosen Krankheitsverlauf haben. Niemand denkt, Corona sei absolut tödlich. Die Schutzmaßnahmen haben in beiden Fällen das gleiche Ziel, nämlich Schutz vor der Möglichkeit eines schweren bis tödlichen Krankheitsverlaufs und Schutz vor der Übertragung auf andere Menschen.

Die normale Grippe (jetzt als Zusammenfassung der zuvor bekannten Grippeviren) wird verharmlost, ja. Aber gerade das rechtfertigt Schutzmaßnahmen und eine Sensibilierung der Bevölkerung für die Krankheit ja umso mehr. Der aktuelle Umgang mit Corona hat auch einen direkten Einfluss auf den Umgang mit der normalen Grippe, das sieht man ja allein an der Nachfrage nach dem Grippe-Impfstoff. In Zukunft werden Masken, Desinfektionsmittel und Vermeidung von Handkontakt alltäglicher werden, als es noch vor 2020 der Fall war.

Zu den Nachwirkungen und Folgeerkrankungen: Mittlerweile ist ein Jahr seit dem Beginn der Pandmie in Wuhan vergangen, als Nachwirkungen sind ja uaf jeden Fall schon Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns wie auch Beeinträchtigung der Lungenfunktion erwiesen. Wie das in ein paar Jahren aussieht, wissen wir natürlich nicht, aber analog zu oben rechtfertigt gerade die Unwissenheit ja die Maßnahmen. Und auch erneut dein Vergleich mit der normalen Grippe, wenn da die Folgeerkrankungen schon verharmlost werden, warum sollte man es nun bei Corona ebenfalls so tun?

Die totale Schließung der Kunst- und Kultureinrichtungen sowie der Gastronomie sehe ich auch kritisch, da sind wir einer Meinung.
Gleiches gilt für die Gurtpflicht im Bus.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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