Anzeige
Anzeige
Anzeige

Project Power

Kritik Details Trailer Galerie News
Viel heiße Luft im Superpower-Projekt

Project Power Kritik

Project Power Kritik
3 Kommentare - 17.08.2020 von Moviejones
Wir haben uns "Project Power" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Project Power

Bewertung: 3 / 5

Netflix steht auf Superkräfte und stockt diesbezüglich auch im Filmbereich und mit Starpower besetzt auf. Mit The Old Guard gelang eine recht coole Comicadaption, mit dem neuen Film Project Power nimmt sich der Streamgigant nun eher die düstere Actionthriller-Schiene vor. Ebenfalls sehenswert?

Project Power Kritik

Ein Ex-Soldat (Jamie Foxx) auf der Suche nach seiner Tochter, eine Teenager-Lady (Dominique Fishback), die ihrer Mom helfen will, und ein Cop (Joseph Gordon-Levitt), der sich gern mal in Dirty Harry-Manier außerhalb des legitimen Rahmens um die Sicherheit seiner Stadt kümmert - diese Drei treffen in New Orleans nach und nach aufeinander bei der Jagd nach der Quelle hinter einer gefährlichen neuen Pille, welche ihren Nutzern für fünf Minuten unvorhersehbare Superkräfte garantiert.

Trailer zu Project Power

Project Power vom Regie-Duo Henry Joost und Ariel Schulman will viel bieten und dabei auf der Superpower-Welle mitschwimmen, und genau das wird dem eigentlich durchaus cool angedachten Actionthriller zum Verhängnis. Eine Superpower-Droge, ja das kennt man durchaus schon aus zig Comicadaptionen in Film und TV, aber eine Pille, bei der sowohl Held wie auch Bösewicht davon überrascht werden, welche Kraft sie wohl für 5 Minuten verliehen bekommen, und wie gefährlich diese auch für den Konsumenten selbst werden kann - das klingt mal nach etwas Neuem!

Spannend klingt durchaus auch erst einmal das Trio aus Ex-Soldat, Rapper-Teenagerin und Cop mit je eigener Agenda und Motivation für die Jagd nach der Quelle der Pillen. Doch genau dieses Potenzial an frisch, neu und spannend wird zu Lasten des nach einem durchaus spannenden Start recht vorhersehbaren Abspulens von "Action, Action, noch mal Action, kurzer Charaktermoment, Action, bissel Blutschocker, Action" verschenkt. Die Spanne an vielleicht mal neuen und schrägen Superpower-Möglichkeiten, die eine solche Pille als Wirkung hervorrufen könnte, bleibt enttäuschend schmal und bietet nur, was man so oder so ähnlich schon gesehen hat, auch wenn das visuell okay (aber nicht überragend) in Szene gesetzt wird.

Nicht nur die Helden von Project Power bleiben klischeehaft blass, ihr Bezug zueinander marginal, auch die Schurken könnten banaler kaum sein, das hätte jeder x beliebige Darsteller hinbekommen. Also wurde leider auch Starpower verschenkt. Nichtsdestotrotz ist der düstere actionlastige Thrillerstyle visuell durchaus gelungen und hebt das Werk vom üblichen Superpower-Genre etwas ab, und auch technisch ist zumindest die Action gut in Szene gesetzt.

Wer also Lust auf einen durchschnittlichen düsteren Actionthriller mit einem Geek-Bonbon Superpower obendrauf hat, macht mit Project Power nichts verkehrt und wird gut unterhalten. Man darf sich nur von der Starpower und soliden Länge von 113 Minuten nicht täuschen lassen. Weder können die Darsteller bei diesem Skript von Mattson Tomlin viel rausholen noch die paar Charaktermomente für spannende Vertiefung sorgen, mehr als die grobe Motivationslage klären ist leider nicht drin. Bis auf den Showdown empfindet man auch keine wirkliche Steigerung in der zweiten Hälfte, eher im Gegenteil - eine der größten Schwächen des Films.

Project Power Bewertung
Bewertung des Films
610
Galerie Galerie Galerie
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazon

Weitere spannende Kritiken

The Secrets We Keep - Schatten der Vergangenheit Kritik (Redaktion)

Packendes Rachedrama

Poster Bild
Kritik vom 20.10.2020 von Moviejones - 2 Kommentare
Der Schrei nach Rache ist ein uraltes Menschheits- und Filmthema und machte Noomi Rapace mit der schwedischen Millennium-Filmreihe bereits gut bekannt - doch wie sehr kann man sich nach einigen Jahren noch auf seine Erinnerungen an einen Täter verlassen? Wie reagiert das Umfeld auf den eigenen ...
Kritik lesen »

The Mortuary - Jeder Tod hat eine Geschichte Kritik (Redaktion)

Kultige Gruselstorys

Poster Bild
Kritik vom 15.10.2020 von Moviejones - 1 Kommentar
Was gibt es zu Halloween wohl Passenderes, als sich ein paar Gruselgeschichten erzählen zu lassen, und das auch noch mit The Mortuary - Jeder Tod hat eine Geschichte als Film visuell in Szene gesetzt? Und wer eignet sich da wohl besser als Erzähler als ein Bestatter? Klingt definitiv nach ...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Horizont erweitern

Was denkst du?
oder direkt auf MJ registrieren Ich stimme den Anmelderegeln beim Login zu!
3 Kommentare
Avatar
Mindsplitting : : Moviejones-Fan
18.08.2020 23:39 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 855 | Reviews: 0 | Hüte: 46

Also ich fand ihn ganz unterhaltsam. Habe aber auch nur "Durchschnitt" erwartet. Für "Kostenfreie" Netflix Kost isser jedenfalls gelungen.

Avatar
ono : : Moviejones-Fan
17.08.2020 23:45 Uhr | Editiert am 17.08.2020 - 23:45 Uhr
0
Dabei seit: 18.02.18 | Posts: 101 | Reviews: 0 | Hüte: 8

Muss ganz ehrlich sagen,ich hab nach 1,5 Stunden ausgeschalten.War nicht übermässig schlecht,hat mir aber dann doch irgendwie gereicht .Ende war eh klar: die Guten haben gewonnen vermute ich ? na aber auch Egal...

Avatar
nYron2k5 : : Moviejones-Fan
17.08.2020 17:07 Uhr
0
Dabei seit: 27.03.11 | Posts: 57 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Joa, war guter Film smile hat mich unterhalten.. Story und Verlauf des Films war natürlich vorhersehbar aber gut das ja fast überall so mittlerweile :-/

Diese Rapsequenzen brauch ich persönlich nicht aber das kommt in den USA sicher gut an smile auch 3/5 von mir!

Forum Neues Thema
Anzeige