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Brian De Palmas "Predator": Update zum Weinstein-Horrorfilm

Brian De Palmas "Predator": Update zum Weinstein-Horrorfilm
2 Kommentare - Di, 03.09.2019 von R. Lukas
Der Weinstein-Skandal als Aufhänger für einen Suspense-Streifen, auf die Idee muss man erst mal kommen. Brian De Palma ist darauf gekommen und weiter überzeugt davon, dass es eine gute Idee ist.

Brian De Palma hat uns schon viele Klassiker geschenkt, von Carrie - Des Satans jüngste Tochter über Scarface bis hin zu Mission: Impossible. Seit Kurzem ist Domino, sein erster Film seit Passion von 2012, auch hierzulande erhältlich. Sein nächster wird wohl das Crime-Drama Sweet Vengeance mit Wagner Moura (Narcos), aber was ist denn mit diesem vom Sex-Skandal um Produzent Harvey Weinstein inspirierten Horrorfilm, den er letztes Jahr geschrieben hat? Predator sollte er heißen und das Toronto International Film Festival als Kulisse dienen.

Bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig kam De Palma nach längerer Funkstille wieder darauf zu sprechen: Aufgrund all der Jahre, die er innerhalb und außerhalb Hollywoods gearbeitet habe, sei er sich der Art des Missbrauchs an Frauen, der vor sich gegangen sei, sehr bewusst gewesen. Und als Regisseur, der die ganze Zeit über mit Frauen drehe, nehme man sehr deutlich wahr, wie sie in dem Film behandelt werden, den man mache.

Er habe also Kenntnis von einigen der Dinge gehabt, die während der Weinstein-Ära passiert seien, was eine interessante Geschichte zum Erzählen sei, findet De Palma. Zudem gefalle ihm das Suspense-Drama daran, und er habe ein Skript geschaffen, das auf den realen Fällen basiere, die in der New York Times berichtet worden seien. Aber im Grunde sei es ein Suspense-Film, der dies als historischen Hintergrund nutze. Weinstein selbst soll darin auch nicht vorkommen, sehr wohl jedoch ein ihm nachempfundener Filmmogul in Hollywood, der sich an Frauen vergreift.

Quelle: Deadline
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2 Kommentare
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StMatti : : Moviejones-Fan
03.09.2019 08:18 Uhr
0
Dabei seit: 03.06.15 | Posts: 62 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Ein Film den die Welt nicht braucht. Sollen sie lieber die wahren Schandtaten von Mr. Weinstein aufdecken und ihn im Knast verrotten lassen! Damit wäre den Frauen mehr geholfen und es würde sich zumindest wie eine Art "Gerechtigkeit" anfühlen.

"Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem"
(Volksmund)
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Elsterglanz : : Moviejones-Fan
03.09.2019 06:01 Uhr | Editiert am 03.09.2019 - 06:15 Uhr
0
Dabei seit: 21.07.15 | Posts: 53 | Reviews: 1 | Hüte: 2

Über solche SCHMIERLAPPEN muss ich mir keinen Film angucken, weiß wie solche sind bzw. Agieren. Es sind erbärmliche Männer auch Frauen die ihre Machtposition nutzen...Die denken das das eben OK sei.

Und ob Tom Hanks und Meryl Streep das wusste in dem einen Interview! JEDER weiß sowas! JEDER JEDER JEDER! Es gibt noch viele mehr.

Quentin oder Michael Bay...mal abwarten was da noch kommt.

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