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Wie John Krasinski vorgeht

Immer mit der Ruhe: "A Quiet Place 2" gar kein richtiges Sequel

Immer mit der Ruhe: "A Quiet Place 2" gar kein richtiges Sequel
0 Kommentare - Di, 04.12.2018 von R. Lukas
Laut John Krasinski besteht keine Gefahr, dass "A Quiet Place 2" nur ein "A Quieter Place" wird. Seine Emily Blunt hat ihn überzeugt, dass die Fortsetzung seines Horror-Hits nicht als solche zu sehen ist.
Immer mit der Ruhe: "A Quiet Place 2" gar kein richtiges Sequel

Eigentlich wollte John Krasinski seinen Überraschungshit A Quiet Place gar nicht fortsetzen. Oder eher gesagt: Er wollte die Fortsetzung anderen Leuten überlassen. Warum Paramount Pictures so schnell eine in die Wege geleitet hat, kann Krasinski nachvollziehen, dafür ist er Realist genug. Wenn man als Studio einen solchen Hit gelandet habe, wolle man noch einen. Also habe er gesagt, "Geht mit Gott und holt euch einen anderen Regisseur und einen anderen Drehbuchautor!". Ein Sequel sei nicht ihre Absicht gewesen, aber er habe vollstes Verständnis dafür.

Was man Paramount hoch anrechen müsse, sei, dass man viel mit ihm über A Quiet Place 2 und seine Ideen sprechen wollte, so Krasinski. Dem Studio sei sehr bewusst gewesen, dass man da nicht nur einen erfolgreichen Film gemacht hat - sondern einen Film, den dieses Publikum erfolgreich gemacht hat, den diese Leute aus einem bestimmten Grund lieben gelernt haben. Deshalb hielt Krasinski es für eine schlechte Entscheidung, gleich einen zweiten Teil rauszupumpen, und wollte nichts damit zu tun haben. Bis ihm diese kleine Idee kam, die er auf Wunsch seines Produzenten niederschrieb, damit dieser sie den Filmemachern geben könnte, die sich für seine Regie-Nachfolge bewerben. Und nach drei Wochen fragte ihn der Produzent, warum er A Quiet Place 2 nicht einfach selbst schreibe. Er habe ihn also per Jedi-Gedankentrick dazu gebracht, fürs Sequel zu unterzeichnen.

Mittlerweile ist Krasinskis kleine Idee schon größer geworden. Der Ausgangspunkt dafür war, dass sich die meisten Sequels um einen zurückkehrenden Helden oder Schurken drehen und man eine ganze Welt drumherum bauen muss. Daher gehen viele Fortsetzungen schief, denkt Krasinski, denn so sehr man den Helden oder Schurken auch liebe, diene das Ganze doch nur dazu, diese Person funktionieren zu lassen. Bei A Quiet Place 2 hätten sie die Welt bereits. Hier sei es wirklich die Welt, die gebaut wird, die Vorstellung, dass der Rest der Welt die gleichen Dinge durchmacht wie die Familie im ersten Teil. Gibt es noch andere Leute, die auf diese Weise überlebt haben? Natürlich nicht exakt genau so, aber ähnlich und unter denselben Bedingungen. Dies weiter zu erforschen, reizte Krasinski dann doch.

Plötzlich hatte er beim Schreiben mehr Spaß als je zuvor in seiner Karriere, weil er sich in der spannendsten aller Welten austoben konnte. Er sehe A Quiet Place 2 nicht mal als Sequel, erklärt Krasinski. Tatsächlich sei es Emily Blunt (im realen Leben wie auch in A Quiet Place seine Frau) gewesen, die es besser ausgedrückt habe als er. Als er ihr seine Idee gepitcht hatte, habe sie ihn mit der korrekten Kategorisierung umgehauen: Dies sei gar kein Sequel, sondern das zweite Buch in einer Reihe von Büchern, soll sie gesagt haben. Eine Erweiterung einer Welt. Und so sollte man es auch betrachten, findet Krasinski. A Quiet Place 2 fühle sich nicht wie ein Sequel an, es sei eine Fortführung des Lebens in dieser Welt.

Nun könne er es kaum erwarten, sich darin zu vertiefen, weiterzuschreiben und zu schauen, was dieser Film sein will und sich erlaubt, zu sein. Das werde während des Schreibprozesses, des Drehens und des Schneidens geschehen. Cool sei daran, dass wieder dieselben Regeln gelten müssen, meint Krasinski. Er könne nicht einfach eine Welt einführen, in der man tonnenweise Geräusche machen und laut herumpoltern kann. Täte er es doch, müsste es einen Grund dafür geben. Also immer mit der Ruhe, wenn A Quiet Place 2 am 14. Mai 2020 in die Kinos kommt.

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