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Auch "Fear" auf weiblich gedreht?

"Logan’s Run"-Remake: Simon Kinberg flieht ins 23. Jahrhundert

"Logan’s Run"-Remake: Simon Kinberg flieht ins 23. Jahrhundert
5 Kommentare - Di, 06.03.2018 von R. Lukas
"X-Men - Dark Phoenix" ist Simon Kinbergs erste Regiearbeit, "Logan’s Run" könnte seine zweite werden. Währenddessen soll ein "Fear"-Remake wieder Angst und Schrecken verbreiten.

Wer dachte, Hollywood würde nach dem Ghostbusters-Reinfall die Finger von "feminisierten" Reboots und Remakes lassen, sieht sich getäuscht. Zwei weitere Neuauflagen dieser Art sind gerade einen Schritt vorangekommen.

Bei Logan’s Run sind es sogar mehrere Schritte, denn Warner Bros. schiebt das Remake des Sci-Fi-Klassikers Flucht ins 23. Jahrhundert, der seinerseits auf einem Roman von William F. Nolan und George Clayton Johnson basierte, mit aller Macht an. Schon seit Jahren in Entwicklung, wurde es nun in die Hände von Simon Kinberg (gibt mit X-Men - Dark Phoenix sein Regiedebüt) und Peter Craig (schrieb unter anderem Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1 und Teil 2) gelegt. Die Aufgabenverteilung: Kinberg ist der Regisseur, Craig der Drehbuchautor. Und ja, wir sind uns darüber in Klaren, dass der deutsche Titel des Originals unglücklich gewählt ist.

Aus der eigentlich männlichen Hauptfigur Logan 5, einem sogenannten "Sandmann", der sich gegen das System wendet, soll im Logan’s Run-Remake eine weibliche werden. Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund einer futuristischen Gesellschaft, in der keiner älter als 30 Jahre werden darf und sich jeder, der das 30. Lebensjahr erreicht hat, der "Erneuerung" im "Karussell" unterziehen muss - der vermeintlichen Wiedergeburt, die jedoch keine ist. Wer dem zu entfliehen versucht, wird als "Läufer" gebrandmarkt und von den Sandmännern gejagt.

Derweil bringt Universal Pictures ein Remake des Thrillers Fear - Wenn Liebe Angst macht von 1996 auf den Weg, in dem Reese Witherspoon und Mark Wahlberg das scheinbar perfekte Pärchen abgaben - bis seine dunklere Seite zum Vorschein kam und er ihr das Leben zur Hölle machte. Mit dem Drehbuch für die neue Version wurde Straight Outta Compton-Autor Jonathan Herman betreut, sie soll aus weiblicher Perspektive erzählt werden. Ob das bedeutet, dass diesmal die Rollen vertauscht werden und die Frau den Mann terrorisiert, geht aus der Quelle nicht eindeutig hervor, aber möglich ist alles.

Quelle: Deadline
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5 Kommentare
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Syncro : : Moviejones-Fan
06.03.2018 21:44 Uhr
0
Dabei seit: 27.02.18 | Posts: 27 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Mann, der Reboot/ Remakewahn nervt. Nicht das der Film nicht eine zeitgemäße Neuauflage nicht vertragen könnte, dann aber bitte nahe am Original. Und wie sublim schon schrieb, der Anpassungs- und Genderblödsinn nervt! Bei BSG fand ich es erfrischend, hier fürchte du um eine politisch korrekte - und keineswegs - innovative Geschichte.

"Die Frage ist nicht wer ich bin, sondern wo ich bin!"

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TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
06.03.2018 19:25 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 371 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Hm auf der einen Seite ergibt eine Weibliche Hauptrolle andere Möglichkeiten und grenzt sich etwas vom Orginal ab auf der andern Seite ist es Einfallslos und nervt...

By the Way hat „Die Insel“ Parallelen zur Logan Story und ist wie ich finde ein sehr guter Film an dem ein neuer Logan sich auch messen muss...

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
06.03.2018 11:22 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.436 | Reviews: 25 | Hüte: 243

@RonZo:

Naja -First World Problems vom aller feinsten.

Du sagst es, mein Freund, du sagst es...

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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RonZo : : Mad Titan
06.03.2018 11:12 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 443 | Reviews: 3 | Hüte: 26

Für mich persönlich ist es irrelevant ob in einem Logan´s Run Remake (das dann wahrscheinlich eher Lucy´s oder Laura´s Run heißen wird) eine Frau die Hauptrolle übernimmt. Sollen sie machen -ist ja gerade en Vouge. Es geht nicht um Helden meiner Kindheit. Da ist mir das relativ egal. Logan´s Run hab ich als ganz guten Film in Erinnerung. Ist aber auch bestimmt 15 Jahre her das ich ihn zuletzt gesehen habe. Wenn ich aber lese das der Honk der das letzte Panem-Buch so verhunzt hat beteiligt ist schwindet mein Interesse.

Zu dem Fear-Remake: Also wenn da die Rollen getauscht würden könnte das mMn sehr interessant werden. Da bräuchte man aber eine richtige "Bitch" (ich entschuldige mich für die Wortwahl) für die Rolle der Dame und einen sympathischen Lappen als Mann... Was machen eigentlich Angelina Jolie und Brad Pitt so?

@sublim

Habe heute Morgen zu dem Hymnen-Thema auf WDR5 einen Bericht aus Österreich gehört. Da wurde das Thema seit 2005 diskutiert und 2012 dann sogar nach einem Verfassungsgerichtsurteil der Text geändert. Die besingen nun nicht nur die Söhne sondern auch die Töchter ihres Schönen Landes. Naja -First World Problems vom aller feinsten.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
06.03.2018 09:03 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.436 | Reviews: 25 | Hüte: 243

Wer dachte, Hollywood würde nach dem Ghostbusters-Reinfall die Finger von "feminisierten" Reboots und Remakes lassen, sieht sich getäuscht. Zwei weitere Neuauflagen dieser Art sind gerade einen Schritt vorangekommen.

Ich kann garnicht in Worte fassen wie sehr mich dieser "Gender-wechsel-dich" Blödsinn nervt. Und bevor mich jetzt wieder jemand falsch versteht, es nervt mich in jeglicher Hinsicht. Egal ob Frau zu Mann oder Mann zu Frau (wobei der Trend ja ganz eindeutig in die Mann zu Frau Richung geht). Warum kann man nicht einfach die Rollen in dem Gelschlecht lassen in dem sie gedacht waren?

Naja, in Zeiten in denen wir uns Gedanken machen ob wir unsere Nationalhymne ändern müsssen,weil sie zu maskulin ist (was für ein Schwachsinn:undecidedsmile, scheint das wohl gesellschaftlicher Konsens zu sein. Gibt es denn nicht wichtigere Themen denen sich die Gleichstellungsbeauftrage widmen sollte? Wie zum Beispiel gerechte Bezahlung usw?

Ich schweife ab...zurück zum Thema...

Hoffentlich hört dieser bescheuerte Trend zum Genderwechsel bei Reboots bald auf. Da kann ich nur hoffen, dass diese Neuverfilmungen schön floppen, damit man wieder zur Besinnung kommt. Und zwar nicht nur im Bezug auf die Feminisierung alter Haudegen, sondern der generellen Reboot-Wut.

Mein Wunsch für die Zukunft:

-Weniger Reboots, mehr neue Innovationen.

-Weniger kopierte Frauenrollen, dafür mehr interessante neue.

Mahlzeitlaughing

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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