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Stranger Things

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Duffer-Brüder des Ideendiebstahls bezichtigt

Plagiatsvorwürfe gegen Netflix: Ärger um "Stranger Things"

Plagiatsvorwürfe gegen Netflix: Ärger um "Stranger Things"
4 Kommentare - Mi, 04.04.2018 von N. Sälzle
Stammt die Hitserie "Stranger Things" gar nicht aus der Feder der Duffer-Brüder? Das müssen jetzt die Anwälte und Richter klären, die mit den Plagiatsvorwürfen betraut werden.
Plagiatsvorwürfe gegen Netflix: Ärger um "Stranger Things"

Netflix steht rechtlicher Ärger ins Haus und er betrifft eine der Hitserien des Streamingportals. Filmemacher Charlie Kessler hat vorgebracht, dass Matt und Ross Duffer die Idee für Stranger Things bei ihm gestohlen hätten. Er habe den Duffer-Brüdern im Jahr 2014 seine Idee vorgestellt, die er "Montauk" titelte. Daraufhin hätte Netflix im Jahr 2016 Stranger Things an den Start gebracht, eine Serie, die vormals den Titel "Montauk" trug.

Wenngleich man die Meldung, unter anderem berichtet das Blatt TMZ darüber, mit etwas Vorsicht genießen sollte, kommt die Behauptung Kesslers nicht von ungefähr. Im Jahr 2011 fungierte Kessler als Co-Autor, Regisseur und Produzent eines Kurzfilms namens Montauk, der auf dem sogenannten "The Montauk Project" basiert - einer Reihe von strenggeheimen Regierungsexperimenten auf Long Island, von denen Verschwörungstheoretiker ausgehen, dass sie mit Dingen wie Zeitreisen und Telekinese zu tun haben.

Eben jener Kurzfilm, der mit Found Footage arbeitet, erzählt die Geschichte eines Reporters, der auf eine Familie aufmerksam wird, deren Sohn auf mysteriöse Weise verschwindet, später aber mit telekinetischen Kräften ausgestattet wieder auftaucht.

Darüber hinaus berichtet Slashfilm, im Jahr 2012 ein Interview mit Kessler geführt zu haben, in dem der Filmemacher darüber sprach, dass Montauk lediglich ein Vorspiel zu einem möglichen Spielfilm sei. Der Kurzfilm solle als Teaser für mehr dienen, so Kessler in dem Interview. Was die Mythologie angeht, so finde man heraus, dass sich "The Montauk Project" praktisch mit allem befasse, das in der Science Fiction cool wäre, wie psychische Kräfte als Waffen einzusetzen, Portale in andere Dimensionen oder Zeitreisen. Elemente des tatsächlichen Areals und dessen Geschichte hätten ihn diesbezüglich sehr interessiert.

Was der Rechtsstreit für Stranger Things, dessen Staffel 3 und die mögliche Zukunft bedeutet, wird sich erst zeigen müssen. Netflix dürfte dies aber erstmal ein wenig Kopfzerbrechen bereiten, wenngleich man fast davon ausgehen kann, dass Kessler mit seinem Wunsch, dass alles, das seine Ideen verarbeitet, vernichtet werden müsse - was einem Entfernen von Stranger Things von Netflix gleichkäme - nicht allzu weit kommt.

Quelle: Slashfilm
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4 Kommentare
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RonZo : : Last Jedi
05.04.2018 13:37 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 359 | Reviews: 3 | Hüte: 18

Das Thema wurde auch schon in diversen Ancient Aliens Folgen behandelt. Angeblich steht das Montauk-Projekt im Zusammenhang mit den Philadelphia-Experimenten aus den 40zigern. Das sind bekannte Verschworungstheorien/Urban Legends. Da kann dieser Herr Kessler viel erzählen und klagen. Die Klage hat meiner Meinung nach Null Aussicht auf Erfolg. Der Typ hofft bestimmt auf einen Vergleich um ein "paar" Dollar abzugreifen.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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MisfitsFilms : : Marki Mork
04.04.2018 23:12 Uhr
0
Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 639 | Reviews: 0 | Hüte: 20

Gibt ein Buch DAS MONTAUK PROJEKT welches als Sachbuch daher kommt und ebenfalls vieles aufgreift was Kessler erzählt. Das Buch ist von 1992.

Hat Kessler von dort geklaut?

Wir waren irgendwo in der Wüste, in der Nähe von Barstow ....

MJ-Pat
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Lehtis : : Gejagter Jäger
04.04.2018 18:08 Uhr
0
Dabei seit: 24.08.11 | Posts: 830 | Reviews: 2 | Hüte: 14

Naja man wird sich Notfalls sicher einigen können mit der richtigen Summe. Also das die Serie verschwindet glaube ich nicht, dafür ist sie für NETFLIX zu wertvoll.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
04.04.2018 14:21 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.939 | Reviews: 22 | Hüte: 275

Diese Vorwürfe sind so gesehen ja nicht neu und hat man ähnlich schon in Bezug auf Montauk gehört. Ich frage mich aber ehrlich gesagt ob diese Vorwürfe überhaupt stichhaltig sind. Es wird ja selbst geschrieben: was die Mythologie angeht, so finde man heraus, dass sich "The Montauk Project" praktisch mit allem befasse, das in der Science Fiction cool wäre, wie psychische Kräfte als Waffen einzusetzen, Portale in andere Dimensionen oder Zeitreisen.

Also alles was man schon irgendwie 100 Mal in Sci-Fi-Serien oder -Filmen sah. Ich kenn mich nicht aus, aber bestimmt hatten auch Serien wie Akte X oder Fringe solche Themen. Supernatural befasste sich doch auch immer wieder mit Verschwörungstheorien. Kann es denn nicht sein, dass Montauk sich zu Teilen darauf basiert? Na ja, sieht eher danach aus als würde wieder jemand gerne vom Erfolg anderer profitieren.

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