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"Outlander" Staffel 2 wird ganz anders

Spielort-Wechsel: "Outlander"-Boss über das Finale + Ausblick auf Staffel 2

Spielort-Wechsel: "Outlander"-Boss über das Finale + Ausblick auf Staffel 2
0 Kommentare - Mi, 03.06.2015 von S. Spichala
Ronald D. Moore verteidigte eine bestimmte kreative Änderung im Staffel 1-Finale und gibt einen Ausblick, was Jamie und Claire in "Outlander" Staffel 2 in Frankreich erwartet.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!

Wir warnen auch Buchfans der "Highlander"-Saga von Diana Gabaldon vor Spoilern zum Staffel 1-Finale von Outlander, denn es gab eine kreative Änderung, die zumindest so wichtig ist, dass Serienschöpfer Ronald D. Moore sie verteidigen muss. Denn es fand zwar statt, was auch im Buch stattfindet, doch die Art, wie Claire (Caitriona Balfe) davon erfährt, ist in der TV-Adaption eine andere. Ihr seht, wir bemühen uns, die Spoiler gering zu halten, Buchfans wissen, was wir meinen. Während auch Moore lobte, dass die Szene im Buch wunderbar geschrieben sei, erklärte er jedoch zugleich, dass er sich damit schwer tat, das Ganze ähnlich surreal wie im Buch auch in der Serie umzusetzen, die Wirkung könnte doch zu sehr von der im Buch abweichen, wenn man es mit Computertechnik surreal visualisiert. Statt dessen wollte er es realer darstellen und den Rest den Darstellern überlassen. Heißt, Jamie (Sam Heughan) erzählt Claire bei vollem Bewusstsein, was mit ihm im Kerker tatsächlich alles geschehen ist.

Um es zumindest anzudeuten - es geht im Outlander Staffel 1-Finale um etwas, worüber derzeit auch in Game of Thrones Staffel 5 heiß diskutiert wird, und wir meinen nicht die Schlacht. Während in HBOs TV-Serie zumindest nicht alles gezeigt wird, ist die Umsetzung in Outlander schmerzhaft real dargestellt und dürfte an keinem Zuschauer spurlos vorüber gegangen sein. Am Ende kämpft Claire nach der Befreiung Jamies aus dem Kerker darum, ihm bei der Verarbeitung des Erlebten zu helfen, körperlich wie seelisch. Klar ist auch, dass sie in Schottland nicht mehr sicher sind, daher reisen sie nach Frankreich ab.

Und das begründet auch, warum Outlander Staffel 2 sehr anders sein wird. Nicht nur spielt Staffel 2 in einem anderen Land, sie werden sich auch mit der französischen Aristokratie auseinandersetzen müssen und der politischen Intrigen zur Zeit von König Louis XV.. Natürlich spielt auch die Jakobiter-Rebellion weiterhin eine wichtige Rolle dabei. Heißt, statt rauer Highlands und dreckiger Kämpfe Dinnerpartys, edles Geschmeide und Intrigen in Paris, zudem fühle sich alles etwas okkulter an, erklärte Moore.

Außerdem ist Claire schwanger und Jamie wird auch in Outlander Staffel 2 noch mit den Folgen des Erlebten zu kämpfen haben, verriet Moore. Das nehme Einfluss auf ihre Beziehung wie auch auf Entscheidungen, die Jamie zukünftig noch trifft. Natürlich wird es auch in Frankreich Bösewichte geben, zum Beispiel Le Comte St. Germain, der derweil mit Stanley Weber besetzt wurde. Moore erwähnt auch Master Raymond als weiteren Schurken. Jamie und Claire kommen bei Jamies Jakobiter-Cousin Jared Fraser (Robert Cavanah) unter, der ein Weingeschäft hat. In seinem Haus führen sie auch sein Geschäft weiter, während Jared in Westindien auf Reise ist.

Outlander Staffel 2 stelle sie vor noch größere Herausforderungen, erklärte Moore, denn die Story sei im zweiten Buch auch um einiges komplexer als im ersten. Mehr Charaktere kommen und gehen, dazu die politischen Verwicklungen und mehr wechselnde Perspektiven. Alles in allem eine gute Sache, da sich die Serie dadurch weiterentwickelt. Man kann sich also auf einen neuen Ton und Stil gefasst machen. Die US-Fans müssen sich nun bis zum Herbst bei Starz gedulden, derweil läuft Staffel 1 noch im deutschen Free-TV bei VOX.

Quelle: TV Line
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