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Warrior Nun

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Netflix-CEO äußert sich

Von Netflix abgesetzt: Noch nie wurde eine erfolgreiche Serie gecancelt

Von Netflix abgesetzt: Noch nie wurde eine erfolgreiche Serie gecancelt
18 Kommentare - Mi, 25.01.2023 von N. Sälzle
Vor allem in Sachen "Warrior Nun" ist der Aufschrei groß, aber Netflix-CEO Ted Sarandos behauptet, der Streamingdienst habe noch nie eine erfolgreiche Serie abgesetzt.
Von Netflix abgesetzt: Noch nie wurde eine erfolgreiche Serie gecancelt

Netflix cancelt und cancelt und somit ist schon so manch eine beliebte und umjubelte Serie dem Absetzwahn des Streamingdienstes zum Opfer gefallen. Wer derzeit die Twitter-Trends im Auge behält, findet dort zum Beispiel immer wieder Hashtags, die auf die Serie Warrior Nun verweisen und mit denen die Fans der Serie darauf aufmerksam machen, dass ausreichend Interesse an dem Format besteht, um es fortzuführen. Bei Netflix stößt man bislang auf taube Ohren - wie auch nicht, wenn man beim Streamingdienst der Annahme ist, alles richtig zu machen?

Erst kürzlich äußerten sich die Netflix-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters zu dem Thema und erklärten, dass Netflix noch nie eine erfolgreiche Serie abgesetzt hätte. Gegenüber Bloomberg führte Sarandos weiter aus, dass viele dieser Serien gute Absichten verfolgt hätten, doch sie hätten bei extrem hohem Budget ein viel zu kleines Publikum angesprochen.

Der Schlüssel zum Erfolg sei allerdings, dass man mit einem kleinen Budget ein kleines Publikum erreiche und mit einem großen Budget ein großes Publikum. Sollte man dies beachten, so könne man auf ewig so weitermachen.

Ausreißer gebe es natürlich gelegentlich, etwa Squid Game. Innerhalb von nur 30 Stunden hätte das südkoreanische Phänomen die Welt erobert. Peters fügte hinzu, dass man gerade erst damit beginne, Squid Game nicht länger zur Ausnahme zu machen, sondern, dass etwas derartiges praktisch jede Woche geschehe.

Nun, was haltet ihr davon? Lässt sich jede Woche ein neues Squid Game erschaffen? Und wie ist eure Meinung zum Absetzverhalten von Netflix, bedenkt man, das neben Warrior Nun zuletzt auch Serien wie 1899, Inside Job und das im Vorfeld bereits massiv beworbene Resident Evil ein jähes Ende fanden?

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18 Kommentare
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JackSparrow86 : : Moviejones-Fan
25.01.2023 23:51 Uhr
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Dabei seit: 26.01.15 | Posts: 246 | Reviews: 0 | Hüte: 4

@luph92

War jetzt nicht auf Netflix allein bezogen, sondern auch die anderen streamer ... und die quasi als Äquivalent zu verschiedenen Fernsehsendern ... Ich weiß der Vergleich hinkt. Aber ich finde es ist eine eingeschlagene Richtung, die in Richtung lineares Fernsehen geht. Mit Werbeabos fängt es an, am Ende ist vielleicht Werbung bei jedem Abo dabei. Und das Netflix wöchentliche Folgenveröffentlichungen ausprobieren will, kursiert ja nun auch schon ein Weilchen.

Ich will auch gar nicht auf Netflix rumhacken. Ich mag es und schau da auch einige Serien und Filme gern. Aber es ist auch ganz klar die Zeit vorbei, in der Netflix der coole Underdog war, der plötzlich bei den Oscars mitmischt. Sie mischen immer noch bei den Oscars mit - auch dieses Jahr. Aber der coole Underdog ist es nicht mehr und der Wahn immer mehr Abonnenten zu kriegen, treibt Netflix inzwischen dazu linearer zu denken. Keine Serienrettungen mehr. Absetzung nach einer Staffel ohne einer Serie die Chance zu geben sich zu entwickeln und anzukommen. Reality-TV. Werbe-Abos.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
25.01.2023 23:26 Uhr | Editiert am 25.01.2023 - 23:28 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 16.004 | Reviews: 171 | Hüte: 567

@JackSparrow86

Verschiedene Anbieter/Sender auf Netflix? Das ist mir jetzt neu. Werbung gegen einen günstigeren Abopreis geschieht auf freiwilliger Basis, du musst das nicht buchen.

Welche Serien laufen im wöchentlichen Rythmus? Netflix vertreibt in Deutschland ja auch TV-Serien wie "Better Call Saul", die sie nur im Wochentakt ausstrahlen können, so wie sie im US-Fernsehen ausgestrahlt werden. Die richtigen Netflix-Originale kenne ich nur als Am-Stück-Veröffentlichung.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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JackSparrow86 : : Moviejones-Fan
25.01.2023 21:34 Uhr
1
Dabei seit: 26.01.15 | Posts: 246 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Interessant finde ich auch die generelle Streaming-Entwicklung: Streaming das mit Netflix den Film- und Seriensektor revolutionierte und quasi das lineare Fernsehen abzulösen drohte macht inzwischen nix anderes als lineares Fernsehen:

Es gibt verschiedene Anbieter/Sender, wöchentliche Folgen anstatt ganzer Staffeln, inzwischen werden auch extrem viel billige Realityshows produziert und mit Werbung wird inzwischen auch gearbeitet.

Was ist denn da eigentlich passiert? Die Revolution wurde abgesagt und Streaming ist vom linearen Fernsehen übernommen worden?

Ich finde es geht weniger um einzelne Serien, die abgesetzt wurden. Vielmehr hat Netflix sein Alleinstellungsmerkmal und sein Revoluzzertum verloren.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
25.01.2023 17:03 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 16.004 | Reviews: 171 | Hüte: 567

Die wenigsten dürften tatsächlich glauben, dass Netflix finanziell erfolgreiche Serien absetzt. Das Ding ist eben, früher hat Netflix nicht erfolgreiche oder aussichtslose Projekte, die bei anderen Studios gescheitert wären, trotzdem produziert. Oder hat nicht erfolgreiche Serien von anderen Studios aufgekauft, die dort abgesetzt wurden. Gewinn generierte Netflix über den Zuwachs an Abonennten. Die Anzahl an Abonennten stagniert nun oder sinkt, jetzt muss das Studio aufs Geld schauen und welche Projekte sich noch rentieren.

@Raven13
"Wen man eine Serie mit hohem Budget hat, die sowohl Kritiker als auch Zuschauer vollkommen überzeugt hat, dann sollte man daran festhalten, auch dann, wenn die Aufrufzahlen vielleicht nicht ganz so hoch sind"

Für die Fans natürlich sehr schade, aber das ergäbe wirtschaftlich gesehen wenig Sinn. Und Netflix wäre auch das einzige Studio, welche so vorgehen würde, man denke an die zahlreichen Kinofilmfortsetzungen, die wegen Flops von Vorgängern auf Eis gelegt werden. Absetzungen gab/gibt es im klassischen TV ebenfalls regelmäßig, eines der populärsten Beispiele "Firefly". Manche von denen wurden dann ja von Netflix übernommen und fortgesetzt, zu Ende geführt.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Rotwang : : Moviejones-Fan
25.01.2023 14:39 Uhr | Editiert am 25.01.2023 - 14:43 Uhr
0
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 523 | Reviews: 0 | Hüte: 13

@WiNgZzz
Die Cotroller sind da sicher kreativ Statistiken zu erstellen, sicher auch etwas ob Neuabonenten was bestimmten schauen. Was Leute schauen die viel oder wenig schauen, was Abonenten schauen, die das TEUERSTE Abo haben etc, je nachdem was sich die Geschäftsleitung ausdenkt, was gerade wichtig zu sein scheint.

Es gibt auch kein Schwarz und Weiß ob eine Unternehmensentscheidung richtig ist.


Finde es aber auch wichtig dass die allgemeine Wahrnehmung nicht zu kurz kommt, Film Studios wie Warner haben ja auch Filme wie Dune oder Blae Runner 2049 gemacht, aber die vertreiben zudem noch optische Medien, wo von der Kritik gelobte Sachen sicher nicht schlecht performen, denke das Netflix sich bei eigen Produkten wie The Irishman auch noch etwas zuverdienen könnte, denke dass hier ein älteres Publikum existiert das keine Abos machen will, gibt sicher auch Sammler, die bspw. eine BluRay von der Dunkle Kristall haben wollen oder den Star Wars Serien von Disney, wenn die Serien abgeschlossen sind und keine neuen Abos generieren kann ich mir vorstellen, dass es hier noch Release gibt

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Ahrm : : Moviejones-Fan
25.01.2023 13:34 Uhr
0
Dabei seit: 04.03.13 | Posts: 153 | Reviews: 0 | Hüte: 8

Gerade im Streaming Zeitalter finde ich persönlich sollte eine Serie grundsätzlich zünde erzählt werden, denn was haben Netflix und co? Richtig Abonnenten und es können niemals alle Abonnenten jede Serie gut finden das ist Fakt... also sollte man Serien grundsätzlich zu Ende bringen für diejenigen die sie schauen möchten und gleichzeitig auch andere Serien anbieten die wiederum neue Abonnenten anlocken... denn eigene Produktionen hat man einmal angefertigt und kann sie auf ewig im Angebot halten und wer weiß Evtl stoßen ältere Abonnenten drüber die sie noch nicht gesehen haben, oder neue Abonnenten entdecken eine der älteren Serien und denken cool nice...

setze ich aber eine Serie frühzeitig ab und das sehr häufig und das macht die Runde schreckt das den Großteil ab überhaupt eine Serie zu starten die noch nicht beendet wurde, da wird dann erstmal beobachtet ob es sich überhaupt lohnen wird mit der Serie anzufangen... und zwar am besten wenn sie beendet wurde... im Endeffekt guckt die Serie niemand egal wie gut, der Anbieter sagt ok die Serie kann nichts die kann weg... und ärgert sich darüber das man Abonnenten verliert... Teufelskreis

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endoplasmatischesRetikulum667 : : Moviejones-Fan
25.01.2023 13:33 Uhr
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Dabei seit: 05.07.22 | Posts: 41 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Peters fügte hinzu, dass man gerade erst damit beginne, Squid Game nicht länger zur Ausnahme zu machen, sondern, dass etwas derartiges praktisch jede Woche geschehe.

Halte ich auch für unsinnig. Phänomene kann man nicht planen. Und selbst wenn sie es schaffen würden, jede Woche etwas zu präsentieren, über das die ganze Welt redet, wird die einzelne Serie auch wieder bedeutungslos. Der Reiz an Ausnahmeerscheinungen ist doch gerade ihr Limitiertheit. Warnende Beispiele sind doch ein Stück weit Star Wars und Marvel. Seit man damit dauerbeschallt wird, bleibt der große Hype auf ein einzelnes Projekt aus. Die Ausnahme bilden vllt noch die Avengers Filme, aber auch nur, weil sie rar sind.

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Rotwang : : Moviejones-Fan
25.01.2023 13:33 Uhr | Editiert am 25.01.2023 - 15:21 Uhr
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Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 523 | Reviews: 0 | Hüte: 13

@Poisonsery
Netflix verdient nur durch Streaming.

FALSCH - es stehen nicht überall kostenlose Server, die zum Streaming bereitstehen, Streaming kostet Netflix sogar Geld.

Was bringt die geilste Serie wenn man sie weiter führt und nur ein kleiner Teil der Abonenten sie schaut?

Sie müssen sie nicht streamen was billiger ist als sie zu streamen, noch billiger wäre sicher eine schlechte und billige Serie die niemand guckt, dan wären zudem Produktionskosten noch günstig.

Auch wenn deine Logik nicht stimmt denke ich du meinst im Kern das Richtige meinst - es braucht Content, der die Abonenten dazu bringt weiter Abonenten zu bleiben und im Idealfall, Leute dazu bringt Abonenten zu werden.

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WiNgZzz : : Moviejones-Fan
25.01.2023 13:31 Uhr | Editiert am 25.01.2023 - 13:33 Uhr
0
Dabei seit: 14.01.11 | Posts: 2.215 | Reviews: 0 | Hüte: 77

Bei der Masse an Serien fällt es mir (!) schwer den Überblick zu behalten, bei wievielen Serien denn tatsächlich "sofort" der Rotstift angesetzt wird. Da müsste man mMn schon ein wenig mehr in der Materie sein um so eine pauschale Aussage zu treffen.

Könnte mir gut vorstellen das es da intern unterschiedliche Maße gibt, wie:

Sehen die Serie nur max. 10 vielleicht 15% der "benötigten" Zuschauer = sofortiger Rotstift (da z.B. dürfte ja in etwa erwartbar sein, das eine Serie niemals ihr "Soll" erreicht). Bei 50% und möglicherweise über Zeitraum X steigenden Zuschauern "sehen wir mal" wie sich das entwickelt etc.

Hier gibt es nichts zu sehen!

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.01.2023 13:03 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 10.743 | Reviews: 45 | Hüte: 678

Das Problem ist ja, dass manche Serien auch Platz zum Atmen brauchen. Da kann es sein, dass eine Serie erst im Verlauf der Geschichte, durch Mundpropaganda erfolgreich wird und erst so eine Fanbasis gewinnt. Letztendlich muss das Produkt ja schon überragend sein, dass eine Serie direkt zu Beginn die Massen einholt.
Gerade im Streaming kann es sein, dass Serien erst nach und nach bekannt werden (Algorythmus und so). Aufgrund des Fast Food-System hat man aber eher das Gefühl, dass alle paar Wochen das neuste Ding kommen muss - und dann fallen leider viele Serien wieder weg, wenn sie zu Beginn vielleicht nicht so massiv viele Zuschauer hatten.

Selbst wenn man das Risiko nicht eingehen möchte, so ist es doch Fakt, dass Netflix sich vom Großteil der Produktionen viel mehr erhofft. Denn es ist doch affällig wieviele Serien mit offenem Ende oder ungelösten Handlungssträngen gecancelt werden -> da frag ich mich ernsthaft ob es dann nicht sogar sinnvoller ist der Serie bisschen Zeit zu geben anstatt sofort den Rotstift anzusetzen. Oder man dreht die Dinge anders, so dass es eine runde Sache ist und doch gleichzeitig genügend Potenzial für Fortsetzungen gibt.

MJ-Pat
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zodiwil : : Moviejones-Fan
25.01.2023 13:00 Uhr
0
Dabei seit: 11.12.10 | Posts: 146 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Das Problem sehe ich nicht in der Absetzung an sich, sondern an den ständigen Absetzungen direkt nach Cliffhangern.

Als Kunde verliert man einfach irgendwann das Interesse an neuen Serien eines Anbieters, wenn ausnahmslos jede Serie, die man persönlich interessant findet, mitten in der Handlung abgebrochen wird. Und ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, wie sich das für Netflix finanziell rechnen soll, die haben inzwischen einen riesigen Back-Katalog mit unvollendeten Serien, sprich einem sehr geringen Wiederschau- bzw. Neukunden-Wert.

Alternativen gäbe es genügend:
- nur in sich abgeschlossene Staffeln bei unsicheren Serien (oder halt nur nen entfernbaren Cliffhanger-Teaser ganz am Ende)
- die Cliffhanger-Auflösung zusammen mit der ktuellen Staffel produzieren, aber erst mit der Folgestaffel ausstrahlen
- die Option auf einen Abschlussfilm für abgesetzte Serien in die Schauspieler-Verräge mit aufnehmen

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
25.01.2023 12:54 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 1.387 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@Raven13 ist deine Aussage nicht naiv? Netflix verdient nur durch Streaming. Was bringt die geilste Serie wenn man sie weiter führt und nur ein kleiner Teil der Abonenten sie schaut? Es geht ja nicht um Kleingeld.

Ich persönlich habe nur noch Netflix weil es mit Sky verknüpft ist. Paar Animes und manchmal eine Serie schauen ist okay aber ein Extra Abo wäre es mir nicht wert.

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WiNgZzz : : Moviejones-Fan
25.01.2023 12:40 Uhr | Editiert am 25.01.2023 - 12:43 Uhr
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Dabei seit: 14.01.11 | Posts: 2.215 | Reviews: 0 | Hüte: 77

"Wenn jedes heute erfolgreiche Unternehmen so gedacht hätte, als es neu gegründet wurde, hätten die allesamt ihre Pforten bereits nach einem Jahr wieder geschlossen. In den ersten Jahren macht praktisch jedes neue Unternehmen Verluste, und nur, wer sich durchbeißt, kann auch langfristig Erfolg haben."

Netflix ist aber doch kein "neues" Unternehmen!? Streaming bieten die seit 2007 an, ich glaube die sind schon ganz gut informiert darüber was funktioniert/in Zukunft funktionieren kann und was nicht/weniger. Sicherlich werden da auch Fehler gemacht, auch Manager sind Menschen.

Und Rotwang sieht das, so weit ich das überhaupt einschätzen kann, in Bezug auf "der dunklen Kristall" schon ganz richtig, das ist ne Nische in der Nische, eine "Puppen"-Fantasy-Serie (zu einem schon nicht erfolgreichen Film von vor 40 Jahren) wenn man es runterbricht, das war wohl mehr ein Versuchsprojekt.

Hier gibt es nichts zu sehen!

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Rotwang : : Moviejones-Fan
25.01.2023 12:24 Uhr | Editiert am 25.01.2023 - 12:38 Uhr
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Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 523 | Reviews: 0 | Hüte: 13

@Raven13

Das hat mich auch geärger vielleicht ist Der Dunkle Kristall aber auch zu speziell, nichts für Kinder und viele Erwachsene kann ich mir vorstellen, mögen das auch nicht.

Hatte gehofft das ein Umdenken stattfindet (das Gute wäre ja, es ist egal wie lange Zeit vergeht, zwischen den Staffeln) oder dass ein anderer Anbieter das übernimmt.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
25.01.2023 12:14 Uhr | Editiert am 25.01.2023 - 12:18 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.862 | Reviews: 71 | Hüte: 512

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ist meine Devise.

Wen man eine Serie mit hohem Budget hat, die sowohl Kritiker als auch Zuschauer vollkommen überzeugt hat, dann sollte man daran festhalten, auch dann, wenn die Aufrufzahlen vielleicht nicht ganz so hoch sind, wie man es bei der Führung erwartet hat. Manchmal muss man halt auch ein wenig Geduld haben, um einen Erfolg zu sehen, uch wenn der halt vielleicht erst mit Staffel 2 oder 3 eintritt.

Und den Ruf des Unternehmens muss man dabei ja auch immer noch beachten. Netflix schädigt diesen im Moment sehr stark mit diversen kontroversen Entscheidungen. Wenn man an einer qualitativ hochwertigen Serie festhält, auch wenn diese vielleicht nicht so hohe Zuschauer hat, würde auch das den im Moment eher negativen Ruf von Netflix verbessern. Zur Zeit kann man zum Großteil sagen, dass Netflix zu 90 % nur Ramsch produzert, und wenn dann mal was hochwertiges dabei ist, dann wird es abgesetzt. Sowas ist einfach nicht richtig.

"Erfolg" misst man nicht immer nur an den Zuschauerzahlen. Wenn jedes heute erfolgreiche Unternehmen so gedacht hätte, als es neu gegründet wurde, hätten die allesamt ihre Pforten bereits nach einem Jahr wieder geschlossen. In den ersten Jahren macht praktisch jedes neue Unternehmen Verluste, und nur, wer sich durchbeißt, kann auch langfristig Erfolg haben.

Deren Entscheidungen werden sich langfristig garantiert negativ auf die Abozahlen auswirken.

Eine abgesetzte Serie, die mich sehr ärgert, ist vor allem:

Der Dunkle Kristall - Ära des Widerstands

Für mich die vielleicht beste Serie aller Zeiten. Und alle Zuschauer und Kritiker finden die erste Staffel absolut großartig. Und doch hat Netflix sie abgesetzt, statt einfach mal mehr Werbung dafür zu machen, um Zuschauer zu gewinnen. Klar muss man auch Serien anbieten, die viele Zuschauer bringen, aber hier und da auch mal an hochwertigen Serien festzuhalten, um den Ruf zu verbessern, sollten sie auch mal erwägen.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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