Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.
Mein Serientagebuch...
Chernobyl gesehen am  
ReWatch Reminder nicht öffentlich
Bitte logge dich ein...
x

Chernobyl (2019 - ????)

Eine Serie von: Craig Mazin mit Jared Harris und Stellan Skarsgård

USA1 StaffelDrama

Chernobyl Inhalt

Die wahre Geschichte eine der schlimmsten von Menschenhand geschaffenen Katastrophe der Weltgeschichte und der mutigen Männer und Frauen, die sich geopfert haben, um Europa vor unvorstellbarem Unheil zu bewahren. Eine Geschichte der Lügen und Feigheit, der Tapferkeit und Überzeugung, von menschlichem Versagen und menschlichem Edelmut. Es geht darum, wie und warum die Nuklearkatastrophe passiert ist, und um die Helden, die zu jener Zeit gekämpft haben und gefallen sind.

Chernobyl

Cast & Crew

Wer ist der Erfinder von Chernobyl und wer spielt mit?

Originaltitel
Chernobyl
Genre
Drama
Staffeln
1 (5 Episoden)
Erfinder
Land
USA
TV-Sender
HBO/Sky
Premiere
06.05.2019
Start-DE
14.05.2019

Staffeln & Episoden

Derzeit liegen keine Staffelinformationen vor.
Horizont erweitern

Was denkst du?
12 Kommentare
MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
11.07.2019 01:06 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.008 | Reviews: 178 | Hüte: 398

Was mir gerade aufgefallen ist und mich etwas mitnimmt:

"Vichnaya Pamyat" ist eine Laudatio der Orthodoxen Kirche, die am Ende von Beerdigungen und Gedenkdiensten gesungen wird. So ja auch im Abspann der finalen Episode von "Chernobyl". Die Miniserie kann man also auch als filmisch umgesetzte, sakrale Beerdigungs- und Gedenkzeremonie interpretieren.

Ich höre das Lied von seit drei Tagen gefühlt in Dauerschleife.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
09.07.2019 00:28 Uhr | Editiert am 09.07.2019 - 00:29 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.008 | Reviews: 178 | Hüte: 398

Ich möchte nur kurz festhalten, dass Hildur Guðnadóttirs "Vichnaya Pamyat" ein absolutes, musikalisches Meisterstück ist.

Personeninformation: Hildur Guðnadóttir kollaborierte oft mit Jóhann Jóhannsson und arbeitete mit ihm am Score für "Prisoners", "Sicario", "Arrival" und "Maria Magdalena". Zudem war sie bei "The Revenant" beteiligt, komponierte den Score für "Sicario 2" und wird gleiches für "Joker" tun.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
08.07.2019 00:19 Uhr | Editiert am 08.07.2019 - 01:24 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.008 | Reviews: 178 | Hüte: 398

Nun habe ich auch die finale Episode 5 gesehen.

Ein hervorragendes, hochspannendes und mahnendes Gerichtsdrama mit Flashbacks zurück zu den Stunden. Minuten und Sekunden vor der Explosion, welches den Ablauf und die Gründe der Katastrophe rekonstruiert sowie die Gefahr von institutionellen Lügen offenlegt. Abgerundet wird dies durch reale Filmaufnahmen von Tschernobyl und der in der Serie auftretenden Personen, inklusive Texteinblendungen, welche über die Geschehnisse und Werdegänge nach dem Gerichtsprozess informieren.

In der Gesamtbetrachtung der Miniserie ist Episode 5 durchaus mit "Vergebung" als Abschluss der Millennium-Trilogie vergleichbar.

Ansonsten empfehle ich, sich nach Episode 5 nochmal Episode 1 anzuschauen, weil hier ein narrativer Zirkelschluss vorliegt und einem als Zuschauer Details auffallen, die man vorher eventuell nicht bemerkt hat. Episode 1 knüpft nahtlos an die Flashbacks an, Legassows Tonbandaufnahmen in der Endszene der Serie werden direkt im Prolog der Serie fortgesetzt.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
06.07.2019 15:52 Uhr | Editiert am 06.07.2019 - 15:59 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.008 | Reviews: 178 | Hüte: 398

In einer insgesamt soliden, überdurchschnittlich guten Miniserie sticht bisher Episode 4 deutlich heraus, die abschließende Episode 5 muss ich mir noch anschauen.

Episode 4 kommt einem absoluten Downer gleich.

Die Soldaten, die innerhalb der Sperrzone ausziehen, um kontaminierte Haus- und Wildtiere zu erschießen. Die schwangere Frau, die wegen der Strahlung nach ihrem Feuerwehr-Ehemann nun auch ihr Kind verliert, weil es die Strahlung im Mutterleib absorbierte. Kinder sterben für ihre Eltern. Die sowjetische Staatspartei, die aufgrund ihres Selbstbildes als überlegene Weltmacht bewusst Informationen zurückhielt bzw. -hält (Gefahrenpotential des Reaktors, Ausmaß der tatsächlichen Strahlung), somit mitverantwortlich für Explosion ist und die Liquidierung der radioaktiven Trümmerteile behindert. Der westdeutsche Roboter versagt wegen falscher Angaben, also müssen Menschen (Bioroboter) die Arbeit erledigen.

Ansonsten gefällt mir das charakterliche und schauspielerische Duell zwischen Jared Harris und Stellan Skarsgard, welches sich im Verlauf der Handlung weiterentwickelt, außerordentlich gut.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
05.07.2019 01:31 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.008 | Reviews: 178 | Hüte: 398

Das Ende der zweiten Episode D:

Ein Knistersturm des Geigerzählers, die Handlampen geben ihren Geist auf, Dunkelheit, gedämpfte Angstschreie. Der pure Horror.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
RonZo : : Mad Titan
04.07.2019 12:32 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 737 | Reviews: 4 | Hüte: 50
Bzgl. der Akzent-Thematik haben sich die Produzenten geäußert:

"Für das klare Englisch haben sich die Verantwortlichen bereits im Prozess der Vorproduktion entschieden. Zwar standen zunächst auch osteuropäische Akzente im Raum. Doch dann ist die Erkenntnis eingetreten, dass die Darsteller ihre Akzente, nicht aber ihre Rollen schauspielern würden.

Nach zwei Vorsprechen wurde daraufhin entschieden, den russischen Akzent fallenzulassen, was zum Teil an der Gefahr unfreiwilliger Komik gelegen habe."

@ Mansich

Bei Rolle des Anatoli Stepanowitsch Djatlow (dem Chefingenieur) musste ich auch an Olli Schulz denken. Als dann aber im Abspann der letzten Folge die original Bilder der Personen gezeigt wurden fand ich persönlich dass die Schauspieler äußerlich Topp passten.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben:
Unfassbar beeindruckende Serie mMn die sich so einige EU-Politiker mal angucken sollten. Stichwort: Thinage

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

Avatar
StevenKoehler : : Hobbit
04.07.2019 10:27 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 1.155 | Reviews: 214 | Hüte: 4

@Manisch

Ich hatte lange im Vorfeld mich mit dem Thema beschäftigt, bevor es überhaupt die Serie gab. Von daher wusste ich immer, auf was man immer hinaus wollte. Die Serie möchte sehr nahe an der Realität bleiben, jedoch schafft sie es nicht so ganz. Das mit dem Hubschrauber ist zwar in Wirklichkeit etwas anderes gewesen, aber man hat diese Thematik mit eingebaut, dass ist das, was ich positiv fand.

Thema Liquidatoren: In der Serie wird es anders dargestellt, als es in Wirklichkeit war. In der Realität durften sie max. nur 30 Sekunden oben auf dem Dach bleiben. Es durfte nur jeder einmal dort hoch, aber man hat zum Teil die Werte beschönigt, sodass viele dieser Menschen nicht nur einmal dort oben waren.

Es wird zwar thematisiert, dass die Amerikaner ein Bild von der Explosion von oben haben, aber es war der Kalte Krieg, von daher haben diese auf keinen Fall dieses Gehimnis der UDSSR preis gegeben.

Es ist zwar eine Serie, dass man kreative Freiheiten mit einbaut, ist klar, jedoch was die Fakten angehen, hätte man doch mehr an der Realität bleiben sollen, denn diese ist zum Teil schlimmer, als das was in der Serie statt gefunden hat.

MJ-Pat
Avatar
sublim77 : : Rattle Head
04.07.2019 08:19 Uhr | Editiert am 04.07.2019 - 09:38 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 4.808 | Reviews: 38 | Hüte: 408

Ich werde nie vergessen, wie ich damals die Bilder von den Soldaten auf dem Dach des havarierten Reaktors sah. Mein Vater sagte mir damals, dass diese Männer wahrscheinlich alle sterben werden. Das Ganze war damals ein echter Schock für mich. Wir durften nicht zur Schule und mussten uns von dem Regen fernhalten. Im Garten stand bei uns ein Flieder, den wir wegmachen mussten. Hat wohl irgendwas mit der besonderen Aufnahme der Strahlung bei dieser Pflanzenart zu tun gehabt. Es war für mich eine real spürbare Gefahr und eine erdrückende Endzeitstimmung war damals bei meinen Freunden und Verwandten zu spüren.

Mal völlig unabhänging davon, wie detailgenau oder wie nah die Serie an der Wahrheit ist, hat mich in den letzen Jahren keine Seire und kein Film thematisch und emotional so abgeholt, wie Chernobyl. Ich hab die Serie an einem Stück durchgeschaut, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu schauen. Irgendwann nachts um halb vier war ich dann durch und konnte auch danach nicht aufhören über das Gesehene nachzudenken. Diese Katastrophe sollte alle Menschen zum Nachdenken bringen. Viel zu oft gehen wir mit Kräften um, die wir nicht im geringsten beherrschen oder unter Kontrolle haben.

Von mir bekommt Chernobyl die volle Punktzahl, weil sie durch und durch packend ist und sie mir auf erschreckend ruhige Art ein Ereignis zurück ins Gedächtnis gerufen hat, das nie in Vergessenheit geraten darf.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
04.07.2019 01:18 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.008 | Reviews: 178 | Hüte: 398

@Manisch

Ich habe gerade ebenfalls mit der Miniserie angefangen. Episode 1 war schon ein solider Einstieg, ich gehe davon aus, dass sich das in den kommenden Episoden noch steigern wird. Die Darstellung des Brandes, der ersten Folgen sowie der ersten Aufklärungs- und Vertuschungsaktionen hat es jedoch bereits in sich.

Zum Englischen: Hier betrifft mich das (noch) nicht, du beschreibst aber genau die Probleme, die ich beim Schauen von "The Death of Stalin" hatte. Auch da hätte ich mir einen russischen Akzent gewünscht.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
Manisch : : Moviejones-Fan
03.07.2019 23:12 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 545 | Reviews: 8 | Hüte: 22

Eine olle somewhat Reportage über die Vorfälle in Tschernobyl soll also der heiße Scheiß nach dem Ende von Game of Thrones sein?
Na, das wollen wir doch mal sehen...

Von den Bruchstücken, die ich vorab gehört hatte, war ich mir erst gar nicht so sicher, "was" mich überhaupt erwartet. Das "Plakat" mit dem Blick voller Furcht hinter einer Schutzmaske wirkte auf mich fast so, als würden sogar fiktionale Zombie-Elemente eingebaut worden sein - zu viel Fallout gespielt, ich weiß...

Die Serie startet letztlich sehr trist, einige Zeit nach dem Reaktorunglück, mit einer alternden Person, zu der man keinen Bezug hat, die sich selber das Leben nimmt. Als Einstieg fand ich das ziemlich schwierig und zunächst wenig Reizvoll, mir die ganze Serie zu geben.

Dann springt die Serie auch zeitlich zur eigenen Tschernobyl-Katastrophe. Ohne einen großen Aufbau zu liefern, geht es direkt mit der Explosion los. Auch das wirkte auf mich etwas befremdlich, weil ich gedacht hätte, dass die Explosion eher der Höhepunkt gegen Mitte oder Ende der Serie ist. Aber Nein. So viel kann man verraten: Im Fokus liegt eher die Krisenbewältigung.

So viel kann man ebenfalls verraten: Und das ist gar nicht mal so unspannend!

Ohne all zu sehr ins Detail einer jeden Folge zu gehen, macht die Serie es sehr gut, ein permanentes Gefühl der "Unsichtbaren Gefahr" zu vermitteln. Gerade auch deswegen, da man selber als Zuschauer vermutlich mehr weiß, als die Leute in der Situation selbst. Das macht es so "schmerzhaft" deren Naivität zu sehen, der man aber auch keinen Vorwurf machen kann.

Ein kleines "Highlight" ist Folge 2 oder 3, als man die Feuerwehrleute, die direkt in der Nacht der Explosion vor Ort waren, um den Reaktor zu löschen, im Krankenhaus wiedersieht. Hier wird - kleiner Spoiler - auf dramatische Art und Weise der Ablauf so einer Strahlenvergiftung gezeigt. Dass man sich kurzzeitig scheinbar erholt, aber es dann rapide Berg ab geht. Diese "sich selbst auflösenden" Körper in aller Deutlichkeit zu sehen, ist schon ein Anblick, der hängen bleibt...

Was die Serie insgesamt gut macht, ist einen "Kreis" aufzubauen, der sich nach hinten hin schließt. Während ich beim Prolog der ersten Folge halt noch null Bezug für so eine schwere Szene hatte, hatte ich spätestens nach der 3. Folge noch mal Bock, mir das Intro erneut anzuschauen, um es besser zu verstehen.
Spannend ist ebenfalls, wie erst in Folge 5 der eigentliche Weg zur Explosion aufgearbeitet wurde - und das übrigens sehr "Lehrreich". Man könnte Sagen, die Serie springt manchmal ziemlich hin und her, aber das macht sie in der Gesamtheit zu einem kleinen ichwürdefastsagen Kunstwerk.

Einen halben Stern/Hut Abzug gibt es vor mir aber trotzdem aus folgendem Grund:
Die Serie ist zu amerikanisch/englisch. Die Schauspieler sind an sich alle super. Gerade auch beim "Kraftwerk-Leiter" muss ich immer an Olli Schulz denken (:
Aber sie wirden in Teilen einfach ur-amerikanisch, oder es blickt der leicht britische Akzent durch, als würde man gerade Designated Survivor oder wasweißich schauen. Gerade wenn eine ältere Frau, die ihre Kuh melkt, dann so leicht britisch spricht...mich hat das total rausgeworfen. Und das ist schade, weil sich sonst mit dem Retro-Setbild so viel Mühe gegeben wurde. Ich hatte nur einfach selten das Gefühl, wirklich in der UdSSR zu sein. Auch wenn das vielleicht albern klingt, aber ich hätte mir manchmal schon gewünscht, sie würden mit russischem Akzent sprechen...

Insgesamt wird Chernobyl seinem "Hype" aber durchaus gerecht. Die Serie hinterlässt einen bleibenden Eindruck, fesselt, aber versucht einem auch ein bisschen was beizubringen.

Kleiner Einwurf noch @StevenKoehler
Du weißt aber schon, dass der Hubschrauber nicht aus der Gründen und auch nicht zu dem Zeitpunkt wie in der Serie abgestürzt ist, oder?
Weil das irritiert mich gerade, dass du so sehr auf "selber Recherchieren" und "Realitätsnähe" pochst, aber das so als "Positivbeispiel" einbaust. Oder liest sich das nur falsch?

Leute, nutzt mehr Ecosia statt Google!

Avatar
StevenKoehler : : Hobbit
30.06.2019 04:12 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 1.155 | Reviews: 214 | Hüte: 4

"Chernobyl" ist eine gut produzierte Serie, die sich mit den Ereignissen rund um die Reaktorkatastrophe von 1986 beschäftigt. Die Serie ist an sich gut recherchiert, aber es gibt auch dutzende Dokumentationen darüber. Es wird hier sehr viel verarbeitet, jedoch sind manche Informationen nicht Deckungsgleich der einzelnen Dokumentationen. Die Liquidatoren, die eingesetzt wurden, um den Schutt in die Ruine zu räumen, wurden nicht wie dargestellt, nur einmal eingesetzt, sondern mehrmals, zumindest wurde es in einer Dokumentation erwähnt, bei der ein Liquidator aussagen durfte. So gibt es viele Szenen, bei der sich die Dokumentationen mit der Serie nicht decken. Ich habe nichts dagegen, dass man Fiktion in einer Serie einbaut, aber bei dieser Serie, die sich sehr nahe an der Realität hält, hätten solche Fehler nicht passieren dürfen. Sehr gut finde ich, dass man die Szene mit den abstürzenden Hubschrauber mit hinein genommen hat, denn es gibt ein Video davon, was dieses Unglück dokumeniert hat und als die neue Schutzhülle drüber gebaut wurde, hat man noch Wrackteile davon gefunden.

Wir sehen, wie sich die Ingeneure im zerstörten Reaktor 4 befinden. Um es realistischer zu gestalten, hätte man noch schwarze Punkte einfügen können, um zu zeigen, dass das Bildmaterial mit verstrahlt wurde, denn es gibt Aufnahmen davon, die das beweisen. Was leider verschwiegen wurde, dass das Kernkraftwerk einige Monate nach dem Unglück wieder ans Netz ging und erst 2000 komplett abgeschaltet wurde.

Die Serie ist an sich sehenswert, jedoch sollte man selber noch recherchieren, um seine Meinung bilden zu können, denn vieles ist leider hier verharmlosend dargestellt worden.

Avatar
ferdyf : : Alienator
21.06.2019 02:19 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.357 | Reviews: 5 | Hüte: 78

Sehr starke Serie.

Nach dem Hype waren meine Erwatungen groß, zeitgleich hatte ich sehr viel Skepsis der Miniserie gegenüber.

Um es kurz zu machen 5 Hüte

Meine Bewertung
Bewertung
Forum Neues Thema