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Mothers Day - Liebe ist kein Kinderspiel

Der perfekte Ami-Kitsch

Mothers Day - Liebe ist kein Kinderspiel Kritik

0 Kommentar(e) - 24.08.2016 von Moviejones
Filmkritik

Bewertung: 2.5/5

Muttertag, jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai ist es - nicht überall auf der Welt, aber in vielen Ländern - soweit. Hollywood hat es sich in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht, passend zu bestimmten jährlichen Festlichkeiten einen passenden Film zu liefern. Nachdem wir 2010 bereits Valentinstag feierten und auch Happy New Year 2011 riefen, ist nun mit Mothers Day - Liebe ist kein Kinderspiel der allseits beliebte Muttertag dran. Damit sollen alle Mütter geehrt werden - dumm nur, wenn man es im Gegensatz zu den USA in Deutschland verpennt hat, den Kinostart auch werbewirksam um den Muttertag herum zu platzieren.

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In Mother´s Day - Liebe ist kein Kinderspiel erleben wir die Tage bis zum Muttertag, den unterschiedliche Frauen auf ganz verschiedene Weise erleben und deren Wege sich immer wieder kreuzen. Sandy (Jennifer Aniston) muss sich ihre zwei Söhne mit ihrem Ex-Mann teilen, der zudem eine jüngere Frau geheiratet hat, was Sandy so gar nicht passt. Die Schwestern Jesse (Kate Hudson) und Gabi (Sarah Chalke) sind hingegen glücklich verheiratet, haben aber ihrer Mutter nie verraten, dass Jesses Mann Inder und Gabi eine Frau geheiratet hat. Bradley (Jason Sudeikis) ist wiederum noch nicht über den Tod seiner Frau hinweg und hat keine Ahnung, wie er mit seinen beiden Töchtern den Muttertag begehen soll. Kristin (Britt Robertson) und Zack (Jack Whitehall) sind kürzlich erst Eltern geworden, aber Kristin lehnt eine Hochzeit ab. Miranda (Julia Roberts) scheint hingegen weder Liebe noch Kinder im Leben zu haben, dafür aber eine erfolgreiche Karriere. Sie alle wird der kommende Muttertag zutiefst verändern und mit Liebe erfüllen...

Mothers Day Filmkritik

Über einen Film wie Mother´s Day - Liebe ist kein Kinderspiel braucht man eigentlich nicht viele Worte verlieren, denn wer sich diese Art von Film anschaut, weiß genau, was ihn erwartet und das sind auf keinen Fall Überraschungen. Der erst kürzlich verstorbene Garry Marshall (Pretty Woman) liefert hier seinen letzten Film ab und weiß, wie er Frauen erreicht. So wundert es nicht, dass nicht nur viele bekannte Gesichter aus seinen früheren Filmen auftauchen, der gesamte Film ist ein Sammelsurium des amerikanischen Kitsches. Das Konzept von Mother´s Day folgt dabei ganz strikt dem klassischen Format, dass Schicksale verschiedener Personen auf seltsame Weise miteinander verbunden sind, die alle einen bestimmten Tag im Jahr auf ihre Weise erleben. Die Handlung verkommt dabei zur Nebensache, ist diese doch sowieso von vornherein erwartbar.

Der Muttertag wird im Film dabei so enorm hochstilisiert, als sei dies der einzig wichtige Tag im Jahr und als würden alle Menschen nur diesem einen Tag entgegenfiebern, um ihrer tief innewohnenden Liebe Ausdruck zu verleihen. Dass Amerikaner Kitsch mögen, ist bekannt, aber hier haben sie sich wirklich übertroffen. Es trieft nur so an allen Ecken und Enden und es ist unglaublich, dass es Marshall geschafft hat, wirklich jedes noch so absurde Klischee in diesen Film zu stopfen. Als Zuschauer fühlt man sich da fast schon schlecht und wie ein gefühlskalter Klotz, der nicht so tief empfindet wie es die Protagonisten gerade tun.

Doch auch dieser Klotz wird irgendwann von dem, was da passiert, auf magische Weise gepackt, denn so viel zuckersüßem Guss kann irgendwann niemand mehr wiederstehen. So sind Probleme nur kleine Stolpersteine, die alle rechtzeitig vor dem Muttertag aus dem Weg geräumt werden können und die man, sollte es ganz schlimm kommen, eben mit noch etwas mehr Liebe und noch etwas mehr Miteinander wirklich beseitigen kann. Und so fügt sich am Ende alles so, wie es sein soll. Alle, die zu Beginn traurig waren, sind nunmehr glücklich, Familien geeint und vor allem die Mütter ganz doll happy. Fast wie im echten Leben.

Mothers Day Bewertung

Mother´s Day - Liebe ist kein Kinderspiel bedient wirklich jedes nur erdenkliche Klischee und drückt damit mächtig auf die Tränendrüse gefühlsduseliger Menschen. Diese Art von Film dient letztlich nur der Befriedigung eines emotionalen Triebs und frönt dabei ganz ungeniert dem Abkassieren jener, die darauf reinfallen. Doch jeder braucht mal Liebe und auch wenn das echte Leben nicht so wie in Happy New Year, Valentinstag und Tatsächlich... Liebe läuft, kann man mit diesen Filmen einen netten Moment erleben und so auch mit Mother´s Day - Liebe ist kein Kinderspiel. Es ist was fürs Herz, auch wenn der Zuckerpegel derart mächtig ausschlägt, dass ein Begräbnis der Nadel unvermeidlich ist.



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Mothers Day - Liebe ist kein Kinderspiel Bewertung
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510
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