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Ein Mann in der Wildnis

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Eine Kritik von sid

Ein Mann in der Wildnis Kritik

Ein Mann in der Wildnis Kritik
0 Kommentare - 14.10.2015 von sid
In dieser Userkritik verrät euch sid, wie gut "Ein Mann in der Wildnis" ist.

Bewertung: 3.5 / 5

Da ich sehe, dass es in eine Kritik umgewandelt wird, wenn man seine Sternvergabe begründet - mach ich zum ersten Mal ;) - hier noch die eine oder andere kleine Erweiterung:

Handlung: Die meistens angegebe "storyline" kann man gleich mal vergessen :).
Zachery Bass, ein hochgeachteter Scout, ist Mitglied einer Expedition, die ein Schiff durch feindliches Indianergebiet zum Missouri River bringen soll. Bei der Verfolgung eines Wildtiers wird er von einem Bären angegriffen und äußerst schwer verletzt. Seine Kameraden beschließen, ihn nicht mitzunehmen...

Meine Meinung: Atmosphärisch und meistens spannend, wobei sich der Film im Mittelteil viel Zeit nimmt. Mir persönlich ging es häufig so, dass ich zwar interessiert verfolgt habe, was der Hauptdarsteller (Richard Harris spielt Zachary Bass) macht, aber natürlich wusste, dass die Geschichte hier nicht enden wird, zwangsläufig. Was die Sache zusätzlich verlangsamt, sind die Rückblenden, die zwar mit der Zeit sehr viel mehr Sinn ergeben, mich aber erstmal gestört haben.
Einige Szenen sind ziemlich brutal, mitunter sogar abstoßend (und wo ich mich frage, wie sie das tricktechnisch gemacht haben). Wie hier ein PG-Rating zustande kommen konnte, ist mir schleierhaft.
Man kann sagen, die meisten Protagonisten (aber nicht alle, was wichtig ist für den Verlauf des Films) benehmen sich über weite Strecken wie die sprichwörtlichen Wilden.
Was mir an dem Film neben seiner sehr stimmungsvollen Aufmachung dann doch gut gefallen hat, war
der langsame, glaubwürdig dargestellte Wandel, den Bass durchmacht. Der von Rache getriebene und von persönlichen, zum Teil lange zurückliegenden Krisen eingeholte Trapper wird durch das, was er erlebt und weil er sich notgedrungen mit sich selbst beschäftigen muss, ein Anderer.
Der Titel ist in mehr als einer Hinsicht sehr passend.

Schauspielerisch gibt’s nichts zu Meckern, vor allem Harris, John Huston und Henry Wilcoxon (wo ich mir tatsächlich überlegt habe, ob er teilweise ein echter Indianer ist) haben mich überzeugt.

Die Musik ist schön und auch nicht, wie es mir häufiger mit älteren Filmen geht, viel zu dominierend und dramatisch. Das Bild ist scharf und durch das Alter des Films wirkt die Szenerie wohl noch echter.

Dass ich den Film bereits vor The Revenant gesehen habe, ist wahrscheinlich kein großes Problem, denn an vielen Stellen sind Abweichungen sehr gut möglich und auch dieser Film hält sich, wie ich gelesen habe, nicht genau an die Buchvorlage.
Aber falls The Revenant in dieselbe Richtung geht und ebensoviele Fragen und Diskussionsmöglichkeiten aufwirft, wird’s interessant.

Obwohl manche Szenen eine höhere Hutzahl verdient hätten - von meinem Gesamteindruck her vergebe ich 7/10 Hüte.

Ein Mann in der Wildnis Bewertung
Bewertung des Films
710

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