Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.

Straight Outta Compton

Kritik Details Trailer Galerie News
Spannendes Stück Musikgeschichte

Straight Outta Compton Kritik

Straight Outta Compton Kritik
1 Kommentar - 13.08.2015 von Moviejones
Wir haben uns "Straight Outta Compton" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Straight Outta Compton

Bewertung: 4 / 5

Mit "Straight outta Compton" revolutionierte die N.W.A. Ende der Achtziger die US-amerikanische Musiklandschaft und setze auch international ein Zeichen. Ihr Gangsta-Rap wurde zum Ventil der schwarzen Jugend und auch heute noch sind Dr. Dre, Ice Cube und viele Weggefährten aus ihrem Dunstkreis weltweit ein Begriff.

Mitte der 1980er schließen sich Andre Romell Young aka Dr. Dre (Corey Hawkins), O'Shea Jackson aka Ice Cube (O'Shea Jackson Jr.), Eric Wright aka Eazy-E (Jason Mitchell) und Freunde zu N.W.A. zusammen, den "Niggaz Wit Attitudes". Die jungen Schwarzen kommen aus Compton, einem berüchtigten Stadtteil von Los Angeles, in dem Gewalt und Polizeiwillkür an der Tagesordnung sind. In ihrer Musik thematisieren sie ihr Leben, die Missstände und ihre Träume, und so gelingt ihnen mit ihrem schnellen Sprechgesang der Aufstieg zur lokalen Größe. Als 1988 ihr Album "Straight outta Compton" erscheint, bricht der Song "Fuck tha Police" alle Rekorde und führt sogar zu einem Schreiben vom FBI. Als die Jungs das Schreiben öffentlich machen, geht das Album durch die Decke - doch interne Unstimmigkeiten führen schließlich zum Bruch...

Trailer zu Straight Outta Compton

Straight outta Compton Kritik

Selbst wenn man kein Fan von Rap/Hip Hop ist, dürfte einem der Name Dr. Dre ein Begriff sein. Als überaus erfolgreicher Musiker und Produzent half er Szenegrößen wie Tupac Shakur, Snoop Dogg, Eminem oder 50 Cent auf die Beine und allein ein Song wie "California Love" mit seinen Mad Max-Anleihen im Musikvideo ist inzwischen ein Klassiker. Straight Outta Compton erzählt die Geschichte Dres, seine Anfänge in Compton und wie er mit seinen Freunden eine der einflussreichsten Gruppen im Business begründete. Er und Ice Cube stehen u.a. als Produzenten hinter dem Projekt und so kann man davon ausgehen, dass viele Szenen der Realität entsprechen und nichts geschönt wird.

Und geschönt wird absolut nichts. Brutale Gangmitglieder, aggressives Posing und so manche nackten Leiber in offenkundigen Szenen, hier wird kein Blatt vor den Mund genommen und eine softe Filmographie präsentiert. Alles fühlt sich echt an, was auch an Regisseur F. Gary Gray (Gesetz der Rache) liegt, der einfach einen guten Job macht. Das Leben ist kein Ponyhof und Compton einer der letzten Orte, wo man sich hinwünscht und selbst wenn man die Jungs von der Straße bekommt, bekommt man die Straße noch lange nicht aus den Jungs. Gewalt ist allgegenwärtig und diese zeigt sich nicht nur erschütternd in der willkürlichen Polizeigewalt gegenüber Schwarzen, sondern zieht sich wie die stets latente Aggression zwischen den Protagonisten durch den ganzen Film. Einerseits erschreckend, andererseits unterfüttern genau diese Zutaten die grundlegende Story perfekt.

Das liegt auch an den durchweg authentisch agierenden Darstellern. Im Fokus steht Corey Hawkins als Dr. Dre, der souverän auftritt, aber eben nicht das alleinige Zentrum ist, um den sich alles dreht. Seine Mitstreiter bekommen ebenfalls ausreichend Leinwandzeit, allen voran Ice Cube und Easy-E. Mit O'Shea Jackson Jr. steht auch kein Geringerer als Ice Cubes Sohn vor der Kamera, der die nötige Energie und Attitude für die Rolle mitbringt. In einer nicht minder wichtigen Nebenrolle erleben wir Paul Giamatti als Manager Jerry Heller, der N.W.A. zu Beginn zum Durchbruch verholfen hat.

Besonders wenn bekannte Songs eingespielt werden und Weggefährten wie Snoop Dogg oder Tupac auftreten, gibt es diesen Aha-Effekt, den man nur aus Filmen kennt, die eine wahre Begebenheit aufgreifen. Die etwas in Erinnerung rufen, was man kennt und mit dem man Emotionen verbindet. Dahingehend ist Straight Outta Compton auch ein perfekter Musikfilm, der von vorne bis hinten funktioniert und vergangene Zeiten wieder aufleben lässt. Nicht jede gezeigte Episode hält die Energie des Films auf konstant hohem Niveau, aber so wie das Leben gibt es eben auch hier Hochs und Tiefs in knapp 150 Minuten.

Straight outta Compton Fazit

Mit Straight Outta Compton wird den Jungs aus Los Angeles ein weiteres Denkmal gesetzt - und das verdient. Für Fans ein absolutes Muss mit epischer Musik und auch sonst ein spannender Film. Von uns Daumen hoch inklusive Kinoempfehlung - besonders für das Erlebnis im O-Ton.

Straight Outta Compton Bewertung
Bewertung des Films
810
Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazon

Weitere spannende Kritiken

Crawl Kritik (Redaktion)

Schau dir die Schnappmäuler an!

Poster Bild
Kritik vom 14.07.2019 von Moviejones - 3 Kommentare
Der Franzose Alexandre Aja hat uns Horrorperlen beschert wie High Tension, das drastische Remake The Hills Have Eyes oder auch Piranha 3D, dem wir satte 5/5 Hüte gaben, was bei vielen MJ-User auch heutzutage noch für Nervenzucken sorgt. Aja ist konsequent, was man auch in dem Gen...
Kritik lesen »

Der König der Löwen Kritik (Redaktion)

Hakuna Matata 2019

Poster Bild
Kritik vom 13.07.2019 von Moviejones - 52 Kommentare
Auch als CGI-Animationsfilm versprüht Der König der Löwen noch immer eine gewisse Magie, denn die zeitlose Geschichte ist robust genug und funktioniert auch als Neuauflage. Die Trickeffekte sind fantastisch und die Musik so schön wie eh und je. Es ist Geschmackssache, ob man hand...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Horizont erweitern

Was denkst du?
1 Kommentar
Avatar
TamerozChelios : : Moviejones-Fan
15.08.2015 17:16 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.194 | Reviews: 2 | Hüte: 67

Erwähnen sollte man, dass sie den Gangster-Rap erfunden haben bzw. die ersten waren, die mit dem Gangster-Rap an die Öffentlichkeit gingen.

Ich bin großer Fan dieser Gruppe (meine Musikrichtung) und vor allem Ice Cube gehört zu meinen Lieblingsrappern. Dr. Dre ist ebenso eine Legende und man merkt, was er erreicht hat, wenn man schon sieht, was er mit seinen BeatzByDre-Kopfhörern an Gewinn gemacht hat. Abgesehen davon hat er Rapper wie Tupac und Snoop Dogg raus gebracht, was auch oben beschrieben ist. Oder die, die ich eben nicht sooo gerne höre: Eminem und 50 Cent.

In dem Film geht es auf jeden Fall um Legenden der HipHop-Branche und das will ich mir nicht entgehen lassen.

Ich freue mich, den Film im Kino zu sehen. Nachdem The Notorious B.I.G. mich leider enttäuscht hat, hoffe ich, dass wenigstens dieser NWA-Film mich umwerfen wird.

Hoffe auf Szenen im Tonstudio, wo sie anfangen zu rappen, denn eine solcher Szenen fanden sich auch im BIG-Film und das hat mir pure Gänsehaut gegeben. Laut Trailer gibt es solch eine Szene auch hier im Film .

Cruisin down the street in my six-fo
Jockin the bi*ches, slappin the ho*s
Went to the park to get the scoop
Knuckleheads out there cold shootin some hoops

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

Forum Neues Thema