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Wolverine - Weg des Kriegers

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Konfuser geht eine Story kaum

Wolverine - Weg des Kriegers Kritik

Wolverine - Weg des Kriegers Kritik
0 Kommentare - 04.01.2014 von Kittyzer
In dieser Userkritik verrät euch Kittyzer, wie gut "Wolverine - Weg des Kriegers" ist.
Wolverine - Weg des Kriegers

Bewertung: 3 / 5

[i]"Du hast dich lang genug gequält. Ich kann deine Ewigkeit beenden. Unsere Firma kann alles ermöglichen. Ich kann dich sterblich machen."[/i] - STORY: Mutant Logan, auch bekannt als Wolverine, wird unter zwielichtigen Umständen nach Japan gelockt, das er seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr betreten hat. In einer Welt der Samurai und Yakuza findet er sich unerwartet auf der Flucht mit einer ebenso schönen wie mysteriösen Erbin wieder. Zum ersten Mal wird er mit der Aussicht auf Sterblichkeit konfrontiert, in einer Zeit, in der er an seine emotionalen und physischen Grenzen gelangt. Er ist nicht nur gezwungen, gegen seinen größten Erzfeind Silver Samurai anzutreten, sondern auch gegen die Schatten seiner eigenen Vergangenheit... MEINE MEINUNG: CHARAKTERE Logan alias Wolverine ist der bekannte coole Hund und sieht mit seiner kräftigen Statur wie gewohnt sehr ansehnlich aus. Dennoch - einen Film kann er als Titelheld nicht komplett alleine tragen, dazu wirkt sein Konflikt irgendwie zu gewollt und seine Unverwundbarkeit gepaart mit seiner übermenschlichen Stärke ist schon etwas langweilig. Er ist allerdings bei weitem noch die überzeugendste Figur, denn seine hier gefundene Liebe Mariko ist nur eins, nämlich fad und uninspiriert, und die Mutantin Yukio ist zwar toll anzusehen in den Kampfszenen, ihrem Charakter selbst wird aber leider nur sehr wenig Tiefe gegeben. Vor allem aber schwächelt das Ganze an der Feindin Viper, die nur ein bisschen Gift verspritzt und ansonsten so gar kein Gefühl in einem weckt. SCHAUSPIELER Immerhin wissen die Darsteller zu überzeugen - allen voran natürlich Hugh Jackman, der nicht nur unverschämt gut aussieht, sondern jede Gefühlsregung, insbesondere die wütenden, dem Zuschauer ausnehmend gut darbringt. Auch Rila Fukushima, also Yukio, überzeugt mit facettenreichen Gesichtsausdrücken, und Famke Janssen weiß in ihrer Nebenrolle als verlorene Liebe Jean wie immer zu beeindrucken. Schade nur, dass Tao Okamotos Figur Mariko einfach so langweilig ist, dann wäre ihr Schauspiel vielleicht nicht ebenfalls so einschläfernd. Der große Coup war für mich in den Nebenrollen sowieso nur Will Yun Lee als Silver Samurai, der wunderbar glaubwürdig seinen Charakter darstellt. GESCHICHTE Das Schlimmste am gesamten Film ist aber leider, leider die Story - denn diese wirkt so zusammengeschustert, abstrus und blödsinnig, dass man eigentlich permanent lachen [oder auch weinen] möchte. Selten habe ich so sinnlose Handlungsstränge gesehen, die voll von Logiklücken und offenen Fragen waren. Mal ganz abgesehen davon, dass der letztendliche tatsächliche Widersacher keinen rechten Sinn ergab, konnte er schließlich doch eigentlich nicht ahnen, dass Wolverine seinen Weg zu ihm finden würde. Zudem ist die kleine Romanze zwischen Logan und Mariko nicht nur völlig unnötig, sondern auch kein bisschen mitreißend und eher schon nervig. Es fehlt dem Ganzen einfach an Würze, an Ideen und an Tiefe - da können auch die vielen coolen Ninja- und Samurai-Kampfszenen nicht mehr viel wett machen. SPASSFAKTOR Das klingt alles sehr negativ, und auf die Geschichte des Films bin ich auch echt nicht gut zu sprechen - das soll aber keinesfalls heißen, dass er schlecht ist. Die Effekte sind toll und der Streifen fesselt absolut, Spannung will ich ihm also nicht absprechen. Es gibt immer wieder coole Kampfszenen, und Logan hat den ein oder anderen markigen Spruch auf Lager. Man kann also durchaus seinen Spaß haben, vor allem, wenn man hinterher nicht mehr über den Inhalt des Ganzen nachdenkt. Das 3D allerdings ist auch hier wieder absolut sinnlos und reine Geldmacherei, denn man merkt davon an keiner einzigen Stelle auch nur irgendetwas, was doch sehr schade ist. Vor allem, weil es bei dieser Art Film wirklich Tiefe hätte geben können. FAZIT: "Wolverine - Weg des Kriegers" besitzt eine total sinnlose Geschichte und verschenkt insgesamt einiges an Potenzial, unterhält aber dennoch gut genug, dass ich mich nicht pausenlos drüber aufregen muss. Die meisten Schauspieler agieren authentisch und zufriedenstellend, nur die Charaktere sind überwiegend schlecht ausgearbeitet. 3 Punkte hierfür - und die Bitte, es mit Wolverine als eigenständigem Film-Charakter nicht noch einmal zu versuchen!

Wolverine - Weg des Kriegers Bewertung
Bewertung des Films
610

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