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Tom Cruise lächelt da nur müde

Alles real: Miles Teller von "Top Gun - Maverick" umgehauen

Alles real: Miles Teller von "Top Gun - Maverick" umgehauen
1 Kommentar - Mi, 02.12.2020 von R. Lukas
"Top Gun - Maverick" hat den Darstellern (bis auf Tom Cruise, der das ja tagtäglich macht) alles abverlangt, so viel steht fest. Auch Miles Teller kann kaum glauben, was er da im Cockpit geleistet hat.

Tom Cruise ist es gewohnt, seine Stunts und sämtliche Action selbst auszuführen, für seine jüngeren Kollegen in Top Gun - Maverick aber war es eine ganz neue Welt. Die Flugsequenzen in diesem Film sollen alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen, deshalb setzt Regisseur Joseph Kosinski auf größtmöglichen Realismus.

Es gebe keinen Greenscreen in einem Top Gun-Film, sagt Miles Teller, der Bradley "Rooster" Bradshaw spielt, den Sohn von Pete "Maverick" Mitchells verstorbenem Freund und Flügelmann Nick "Goose" Bradshaw (Anthony Edwards) aus Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel. Jeder Shot, jeder Stunt sei das Ergebnis der harten Arbeit und des echten Schweißes gewesen, die man in den Film gesteckt habe. Die Produktion habe sich über ein ganzes Jahr hinweg erstreckt, was definitiv der längste Dreh gewesen sei, an dem er je teilgenommen habe.

Und das war auch nötig: Er habe rund drei Monate Flugtraining gehabt, bevor es losgegangen sei, berichtet Teller. Diese Zeit sei wichtig gewesen, um sich an die Maschinen zu gewöhnen und die eigene G-Kraft-Toleranz aufzubauen, da all die Flugszenen praktisch gedreht worden seien. Das Training habe in einer Cessna begonnen und sei dann zu einer Extra 300 übergegangen, einem Kunstflugzeug mit einem Propeller. Anschließend sei man in eine L-39 Albatros gestiegen und mit den Patriots geflogen, dem zivilen Äquivalent zu den Blue Angels (Kunstflugstaffel der US Navy).

Auf Anhieb sei er selbst dieses Flugzeug geflogen, in Formation mit den Patriots, mit drei anderen Flugzeugen drumherum, was sich einfach nur verrückt angefühlt habe, erzählt Teller. Ein Jet direkt über ihm und zwei an beiden Flügeln. Dann sei man einen Looping geflogen, während man diese Formation gehalten habe. Er habe den Steuerknüppel in der Hand gehabt und das Flugzeug auch gelandet. Bevor man in die Jets geklettert sei, habe man aber den "Naval Aviation Survival Training"-Kurs in San Diego absolvieren müssen, so Teller. Dabei lerne man all die Protokolle, die man durchgehen müsse, wenn man jemals über dem Ozean den Schleudersitz betätigen müsse.

Teller ist sich sicher, dass uns Großes erwartet, wenn Top Gun - Maverick am 8. Juli 2021 in den Kinos startet: Er habe den Film vor ein paar Wochen sehen können, und er habe ihn umgehauen. Seine Frau habe mehrere Male geweint und zu ihm gesagt, dies könnte der beste Film sein, den sie je gesehen habe. Wenn die Zuschauer begreifen, dass sein Charakter dieses klitzekleine Kind sei, das sie im Original gesehen haben, werde sie der Schlag treffen, denkt Teller. Gooses Sohn spielen und diese Storyline fortsetzen zu dürfen, die vor all den Jahren auf so kraftvolle Weise etabliert worden sei - da sei eine Menge Vorgeschichte vorhanden.

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1 Kommentar
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fredfred : : Moviejones-Fan
03.12.2020 08:39 Uhr | Editiert am 03.12.2020 - 08:40 Uhr
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Dabei seit: 23.10.16 | Posts: 170 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Verstehe nicht wozu Piloten ein beinhartes Training absolvieren, wo doch ein Schauspieler das so locker nebenbei hinkriegt. wink

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