Erster Teil schon eine runde Sache

Erst "Star Wars", jetzt "Dune": Greig Fraser kann mehr erzählen

Erst "Star Wars", jetzt "Dune": Greig Fraser kann mehr erzählen
0 Kommentare - Fr, 05.06.2020 von R. Lukas
"Dune" ist nicht "Star Wars", auch wenn hier wie da Wüsten eine große Rolle spielen. Kameramann Greig Fraser hat nun beides erlebt und versichert, dass der erste "Dune"-Film auch allein funktioniert.
Erst "Star Wars", jetzt "Dune": Greig Fraser kann mehr erzählen

Statt Star Wars liegt dieses Jahr (Daumen drücken!) Dune unter dem Kino-Weihnachtsbaum. Bei Denis Villeneuve sollte Frank Herberts Wüstenplanet auch in guten Händen sein - wer ein Jahr lang über dem Design der Sandwürmer brütet, muss es einfach ernst meinen. Seine Wahl des Kameramanns fiel auf Greig Fraser (oscarnominiert für Lion - Der lange Weg nach Hause), der zufälligerweise über Star Wars-Erfahrung verfügt, dank Rogue One - A Star Wars Story und dreier The Mandalorian-Episoden. Wie war es denn für ihn, auf eine komplett andere Sci-Fi-Saga umzuschwenken?

Ganz spaßig, sagt Fraser, weil er vieles von Star Wars habe vergessen müssen, als er an Dune gearbeitet habe. Es sei ihm aber nicht schwergefallen. Mit Villeneuve habe er sich klar darauf verständigt, wie der Film aussehen und sich anfühlen solle, sodass es nicht schwierig gewesen sei, auszuscheren und die Spur zu wechseln. Auch habe es einige Ähnlichkeiten gegeben, wie die Wüsten. Er sei sicher, dass George Lucas von Dune inspiriert gewesen sei, als er Star Wars gemacht habe, meint Fraser. Er wisse nicht, ob es frevelhaft sei, darüber zu sprechen, aber an den vielen Parallelen in manchen Bereichen sehe man ja, dass Lucas definitiv davon beeinflusst gewesen sei. Also habe er darauf achten müssen, sich nicht selbst zu wiederholen. Nicht nur um des Films willen, sondern auch des Spaßes wegen. Er hasse es, das Gleiche zweimal zu tun.

Laut Villeneuve deckt Dune nur die erste Hälfte der Geschichte ab, weshalb noch ein zweiter Film folgen soll, um sie zu Ende zu erzählen. Trotzdem soll der erste Teil auch problemlos für sich allein stehen können: Es sei eine vollständig ausgeformte Geschichte, die sich fortsetzen lasse, erklärt Fraser. Ein komplett eigenständiges Epos, von dem die Leute eine Menge haben werden, wenn sie es sehen. Visuell sei es ein ziemliches Abenteuer gewesen, und den Film zu machen, sei eine schöne Erfahrung gewesen. Und er sei von den beteiligten Personen überwältigt gewesen, diesen wahnsinnig talentierten Schauspielern, wie Fraser es formuliert. Da dürfen sich etwa Timothée Chalamet, Oscar Isaac, Rebecca Ferguson, Stellan Skarsgård, Javier Bardem, Josh Brolin, Jason Momoa, Dave Bautista, Zendaya, Charlotte Rampling und David Dastmalchian angesprochen fühlen.

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Quelle: Collider
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