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Zwischen Fantasie und Wissenschaft

Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt

Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt
13 Kommentare - Mo, 29.06.2026 von MJ-MrBond
Was würdest Du tun, wenn Du heute eine funktionierende Zeitmaschine finden würdest?
Faszination "Zeitreisen" – Warum uns dieses Filmthema niemals loslässt

Inspiriert durch den Moviejones-Artikel Mystik statt Wissenschaft - Was die Zeitreise in "Outlander" besonders macht!, möchten wir Dich auf eine fantastische Reise in die Welt der Paradoxien - der Zeitreisen - entführen.

Prolog

Was würdest Du also mit einer Zeitmaschine anstellen?

Würdest Du die Dinosaurier oder den Wilden Westen besuchen? Würdest Du versuchen, die Titanic vor ihrem Untergang zu bewahren? Deinem jüngeren Ich ein paar gute Ratschläge geben? Oder einfach einen Blick in die Zukunft werfen, um die Lottozahlen der nächsten Woche zu erfahren - oder noch weiter, um zu erkunden, ob die Menschheit den Mars besiedeln wird?

Diese Fragen beflügeln seit Generationen die Fantasie der Menschen und natürlich jene der Science-Fiction- und Fantasy-Autoren.

Zeitreisen gehören einfach zu den beliebtesten Themen in Büchern, Film und Fernsehen. Kaum ein anderes Genre verbindet Abenteuer, Wissenschaft, Romantik und Philosophie auf so faszinierende Weise. Von Zurück in die Zukunft über Terminator bis Outlander und Star Trek – immer wieder stellen Geschichten dieselbe Frage:

Was wäre, wenn wir die Grenzen der Zeit überwinden könnten?

Doch je länger man über Zeitreisen nachdenkt, desto erstaunlicher wird eine Erkenntnis: Fast jede Zeitreisegeschichte führt zwangsläufig zu Problemen, die sich kaum logisch lösen lassen.

Das Problem mit der Vergangenheit

Leider beginnen die Schwierigkeiten bereits in dem Moment, in dem jemand die Vergangenheit verändern möchte. Das bekannteste Beispiel ist das sogenannte Großvater-Paradoxon:

Angenommen, du reist in die Vergangenheit und verhinderst, dass sich deine Großeltern kennenlernen. Dann würden deine Eltern nie geboren werden. Folglich würdest auch du nie existieren. Aber wenn du nie geboren wurdest, wie konntest du dann in die Vergangenheit reisen?

Ein ähnliches Problem findet sich in vielen Filmen. Wenn ein Zeitreisender ein Ereignis verhindert, das ursprünglich der Grund für seine Reise war, verliert er gleichzeitig die Motivation für seine Handlung. Warum sollte er zurückreisen, um etwas zu verhindern, das nie geschehen ist?

Selbst wenn er seine Geburt aus Versehen verhindert… er wird folglich gar nicht erst in die Vergangenheit reisen können. Das Missgeschick kann nicht passieren.

Nicht weniger kurios wird es beim sogenannten Bootstrap-Paradoxon:

Stell dir vor, du reist in die Vergangenheit und gibst Beethoven die Noten seiner berühmtesten Symphonie. Beethoven veröffentlicht die Musik. Jahrhunderte später findest du genau diese Noten und bringst sie in der Zeit zurück. Wer hat die Musik dann ursprünglich komponiert? Offenbar niemand. Sie existiert einfach in einer endlosen Zeitschleife.

Drei große Zeitreise-Modelle

Da Zeitreisen zwangsläufig zu Paradoxien und logischen Widersprüchen führen, haben Autoren im Laufe der Jahre verschiedene Modelle entwickelt, um diese Probleme zu lösen. Viele Filme und Serien folgen dabei einem von drei grundlegenden Konzepten – und überraschenderweise finden sich einige dieser Ideen auch in den Überlegungen namhafter Physiker wieder.

Modell 1: Die Vergangenheit ist einfach veränderbar

In diesem Modell können Eingriffe in die Vergangenheit die Zukunft verändern. Eine kleine Handlung kann dabei weitreichende Folgen haben und eine völlig neue Gegenwart erschaffen. Bekannte Vertreter dieses Konzepts sind die Filmreihe Zurück in die Zukunft oder auch Butterfly Effect.

Auf den ersten Blick erscheint dieses Modell leicht verständlich: Wer die Vergangenheit verändert, verändert automatisch auch die Zukunft. Bei genauerem Hinsehen entstehen jedoch schnell logische Probleme. Besonders kompliziert wird es, wenn der Zeitreisende die Erinnerungen an die ursprüngliche Zeitlinie behält und selbst oftmals von den Veränderungen kaum oder gar nicht betroffen ist. Dadurch existieren plötzlich zwei widersprüchliche Realitäten – die veränderte Welt und die Erinnerungen an eine Vergangenheit, die eigentlich nie stattgefunden haben dürfte.

Modell 2: Die Vergangenheit ist nicht veränderbar

Dieses Modell ähnelt dem sogenannten Novikov-Prinzip, das auf den Astrophysiker Igor Novikov zurückgeht. Die Grundidee klingt zunächst paradox: Zeitreisen mögen zwar möglich sein, doch die Vergangenheit lässt sich nicht verändern.

Alles, was ein Zeitreisender tut, ist bereits Teil der Geschichte. Ereignisse werden nicht umgeschrieben, sondern erfüllen genau den Ablauf, der schon immer vorgesehen war. Aus dieser Perspektive gibt es keine alternativen Zeitlinien und keine widersprüchlichen Realitäten. Jede Handlung des Zeitreisenden war von Anfang an Bestandteil des zeitlichen Gesamtgefüges.

Genau nach diesem Prinzip funktionieren Filme und Serien wie Harry Potter und der Gefangene von Askaban, 12 Monkeys und auch die eingangs erwähnte Serie Outlander. Die Figuren reisen zwar in die Vergangenheit, verändern dadurch aber nicht die Geschichte. Vielmehr stellt sich heraus, dass ihre Handlungen schon immer Teil der bekannten Ereignisse waren.

Modell 3: Paralleluniversen

Dieses Modell gehört zweifellos zu den faszinierendsten – und zugleich verrücktesten – Vorstellungen der modernen Physik. In den 1950er Jahren entwickelte der Physiker Hugh Everett III die sogenannte Viele-Welten-Interpretation. Ihr zufolge existiert nicht nur eine einzige Realität, sondern unendlich viele Paralleluniversen, in denen jede mögliche Entscheidung und jeder denkbare Verlauf der Geschichte verwirklicht wird.

Vereinfacht ausgedrückt: In einem Universum bist du links abgebogen, in einem anderen rechts und in einem weiteren bist du zu Hause geblieben.

Überträgt man diese Idee auf Zeitreisen, verschwinden viele der bekannten Paradoxien. Der Zeitreisende verändert nicht seine eigene Vergangenheit, sondern gelangt bzw. springt in eine alternative Zeitlinie, in der die Ereignisse einen anderen Verlauf genommen haben. Die ursprüngliche Realität (und die Erinnerung daran) bleibt dabei unverändert bestehen.

Genau dieses Konzept findet sich in vielen modernen Zeitreisegeschichten wieder. Ein prominentes Beispiel ist Avengers - Endgame, wo ausdrücklich erklärt wird, dass Eingriffe in die Vergangenheit nicht die eigene Gegenwart verändern, sondern neue Zeitlinien entstehen lassen.

Zeitreisen sind noch immer Gegenstand der Forschung

Wer glaubt, Zeitreisen seien ausschließlich Stoff für Hollywood-Drehbücher, irrt. Tatsächlich beschäftigen sich Physiker bis heute mit der Frage, ob sich zumindest Informationen unter bestimmten Bedingungen rückwärts durch die Zeit bewegen könnten.

Bereits 1991 entwickelte der Quantenphysiker David Deutsch ein Modell, das Zeitreisen mathematisch beschreibt, ohne dabei in klassische Paradoxien zu geraten. Auf diesen Ideen bauen viele spätere Arbeiten auf. Für Aufsehen sorgte zuletzt eine 2026 veröffentlichte Forschungsarbeit um den MIT-Physiker Seth Lloyd. Darin untersuchten die Wissenschaftler, ob sich Quanteninformationen mithilfe sogenannter geschlossener zeitartiger Kurven (Closed Timelike Curves) theoretisch in die Vergangenheit übertragen lassen könnten.

Von einer echten Zeitmaschine ist die Forschung allerdings weit entfernt. Die Modelle beschäftigen sich ausschließlich mit Quanteninformationen und mathematischen Konstruktionen der Raumzeit.

Die Wissenschaft hinter den Zeitreisen

Spätestens an diesem Punkt wird deutlich, warum Zeitreisen Wissenschaftler und Drehbuchautoren gleichermaßen faszinieren. Viele der Konzepte, die in Filmen für Spannung sorgen, beruhen auf echten physikalischen Überlegungen. Doch wie weit trägt die Wissenschaft diese Ideen tatsächlich? Und gibt es Hinweise darauf, dass Zeitreisen mehr sein könnten als ein beliebtes Stilmittel der Filmgeschichte?

Eine funktionierende Zeitmaschine existiert zwar bis heute nicht, dennoch haben sich einige der bedeutendsten Physiker der Geschichte mit der Natur der Zeit beschäftigt. Dabei sind Erkenntnisse entstanden, die oft erstaunlicher wirken als manche Science-Fiction-Geschichte.

Den Anfang macht Albert Einstein. Vor seiner Relativitätstheorie galt Zeit als etwas Absolutes. Eine Sekunde war überall im Universum gleich lang. Einstein zeigte jedoch, dass Zeit von Geschwindigkeit und Gravitation abhängt. Je schneller sich ein Objekt bewegt, desto langsamer vergeht für dieses Objekt die Zeit. Dieser Effekt wurde mehrfach experimentell bestätigt – Astronauten altern tatsächlich minimal langsamer als Menschen auf der Erde.

Streng genommen existiert damit bereits eine Form der Zeitreise: Wer sich extrem schnell bewegt, reist gewissermaßen in die Zukunft, da für ihn weniger Zeit vergeht als für seine Mitmenschen.

Dasselbe gilt für starke Gravitationsfelder. In der Nähe eines Schwarzen Lochs vergeht die Zeit deutlich langsamer als in größerer Entfernung. Genau dieses Phänomen spielt im Film Interstellar eine zentrale Rolle: Während die Astronauten nur wenige Stunden auf einem Planeten verbringen, vergehen andernorts viele Jahre. Anders als in vielen Science-Fiction-Filmen basiert dieses Konzept direkt auf den Vorhersagen der Relativitätstheorie.

Zeitreisen in die Vergangenheit sind dagegen deutlich problematischer. Der Physiker Stephen Hawking vermutete sogar, dass die Natur selbst solche Reisen verhindert. Seine sogenannte Chronology Protection Conjecture beschreibt vereinfacht die Idee, dass das Universum Zeitparadoxien gar nicht erst zulässt.

Eine andere Möglichkeit ergibt sich aus der sogenannten Einstein-Rosen-Brücke, die Albert Einstein gemeinsam mit Nathan Rosen beschrieb. Dabei handelt es sich um eine theoretische Verbindung zwischen zwei Punkten der Raumzeit – besser bekannt als Wurmloch. Ein solches Wurmloch könnte gewissermaßen eine Abkürzung durch das Universum darstellen.

Der Physiker Kip Thorne untersuchte später, ob Wurmlöcher unter bestimmten Bedingungen sogar unterschiedliche Zeitpunkte miteinander verbinden könnten. Damit würden sie theoretisch eine der wenigen bekannten Möglichkeiten für Zeitreisen darstellen.

Auch hier führt die Spur zurück zu Interstellar: Thorne war wissenschaftlicher Berater für den Film und half dabei, die Darstellung von Schwarzen Löchern, Zeitdilatation und Wurmlöchern möglichst realitätsnah umzusetzen.

Die moderne Physik zeigt also, dass Zeitreisen nicht ausschließlich ein Thema für Science-Fiction-Autoren sind. Viele der Ideen, die wir aus Filmen kennen, haben ihren Ursprung in ernsthaften wissenschaftlichen Überlegungen über Raum, Zeit und die Struktur unseres Universums.

Die Menschheit betreibt bereits Zeitreisen – zumindest ein bisschen

Besonders faszinierend ist die Tatsache, dass wir gewissermaßen bereits heute in die Vergangenheit blicken können – und zwar ständig.

Der Grund dafür ist die endliche Geschwindigkeit des Lichts. Da Licht Zeit benötigt, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, sehen wir Objekte niemals exakt so, wie sie in diesem Moment sind, sondern immer so, wie sie waren, als das Licht seine Reise zu uns begann.

Bei der Sonne beträgt dieser Unterschied rund acht Minuten. Wenn wir sie beobachten, sehen wir also ihren Zustand von vor etwa acht Minuten. Der Stern Sirius erscheint uns sogar so, wie er vor rund 8,6 Jahren aussah.

Je weiter wir ins Universum blicken, desto größer wird dieser Effekt. Die Andromedagalaxie ist etwa 2,5 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Ihr Licht begann seine Reise zu uns zu einer Zeit, als die ersten Vorfahren des modernen Menschen gerade die Erde bevölkerten. Wir sehen die Galaxie also nicht in ihrer Gegenwart, sondern in ihrer fernen Vergangenheit.

Astronomen betreiben deshalb gewissermaßen Zeitarchäologie. Mit jedem Blick tiefer ins All schauen sie zugleich weiter zurück in die Geschichte des Universums. Der Astronom Carl Sagan brachte diesen Gedanken einmal treffend auf den Punkt:

„Indem wir weit hinaus in den Weltraum blicken, blicken wir auch weit zurück in die Zeit...“ und „Teleskope sind Zeitmaschinen“.

Wenn Filme ihre eigenen Regeln ernst nehmen

Die besten Zeitreisegeschichten zeichnen sich oft nicht dadurch aus, dass sie besonders wissenschaftlich wirken, sondern dadurch, dass sie ihren eigenen Regeln konsequent folgen.

Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert-Episode Die alte Enterprise (Originaltitel: Yesterday’s Enterprise). Als die Enterprise NCC-1701 "C" durch eine temporale Anomalie in die Zukunft gelangt (die Gegenwart von Captain Picards Enterprise-D), verändert sich die Geschichte grundlegend. Aus dem Frieden zwischen Föderation und Klingonen wird ein verlustreicher Krieg, und die gesamte Gegenwart entwickelt sich anders als ursprünglich vorgesehen.

Das Besondere an dieser Geschichte ist ihre Konsequenz: Niemand an Bord der Enterprise-D erinnert sich an die ursprüngliche Zeitlinie. Für die Besatzung ist die neue Realität die einzig bekannte Wirklichkeit. Erst als die Enterprise-C in ihre eigene Zeit zurückkehrt und ihr ursprüngliches Schicksal erfüllt, wird die vertraute Zeitlinie wiederhergestellt.

Die Folge liefert damit eine klare Antwort auf eine der zentralen Fragen vieler Zeitreisegeschichten: Was passiert, wenn die Vergangenheit verändert wird? In diesem Fall wird die ursprüngliche Realität vollständig überschrieben und durch eine neue ersetzt. Erinnerungen an die alte Zeitlinie existieren nicht mehr – mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Guinan (eine El-Aurianerin, die Barkeeperin, aber auch Seelsorgerin und geduldige Zuhörerin auf der Enterprise-D ist) spürt, dass etwas nicht stimmt, auch wenn sie nicht erklären kann, warum.

Auch andere Zeitreisegeschichten überzeugen durch eine ähnliche Konsequenz. In Harry Potter und der Gefangene von Askaban stellt sich heraus, dass die Zeitreise keine Ereignisse verändert, sondern genau die Ereignisse ermöglicht, die zuvor bereits beobachtet wurden. In 12 Monkeys versucht der Protagonist mehrfach, eine Katastrophe zu verhindern, wird jedoch letztlich selbst Teil jener Geschichte, die er ändern wollte. Und in Predestination führt jede Zeitreise nicht zu neuen Zeitlinien, sondern zu einem geschlossenen Kreislauf von Ursache und Wirkung, der sich selbst erschafft.

Diese Werke mögen völlig unterschiedliche Ansätze verfolgen, doch sie haben eines gemeinsam: Sie halten sich konsequent an die Regeln ihrer eigenen Zeitreise-Logik. Und genau das macht ihre Geschichten so überzeugend.

Wenn man besser nicht zu lange nachdenkt

Das Gegenstück dazu sind Filme, die ihre Regeln je nach Szene verändern. Das berühmteste Beispiel ist zweifellos Zurück in die Zukunft. Die Trilogie gehört zu den beliebtesten Filmreihen aller Zeiten. Logisch ist sie deshalb noch lange nicht.

Im ersten Film verschwinden Martys Geschwister langsam von einem Foto. Veränderungen benötigen offenbar Zeit. Im zweiten Film aktualisieren sich Zeitungen dagegen sofort. An anderer Stelle behalten Figuren Erinnerungen an Zeitlinien, die eigentlich nie existiert haben dürften.

Besonders kurios: Im zweitenTeil reisen Marty und Jennifer in die Zukunft. Ihre Alter Egos verlassen also die Gegenwart von 1985. Die Zeit läuft nur für alle anderen Menschen normal weiter. Dadurch dürften weder die zukünftigen Versionen ihrer selbst, noch ihre Kinder im Jahr 2015 exisiteren. Die Filme nutzen unterschiedliche Regeln, je nachdem, was für die jeweilige Szene am spannendsten ist.

Auch die Terminator-Reihe zeigt, wie schwierig es ist, eine Zeitreise-Logik über mehrere Filme hinweg konsequent beizubehalten. Dabei verfolgen die ersten beiden Filme sogar unterschiedliche Ansätze.

Im ersten Terminator entsteht ein klassisches Bootstrap-Paradoxon: John Connor schickt Kyle Reese in die Vergangenheit, um seine Mutter Sarah zu beschützen. Dort wird Reese jedoch zu Johns Vater. John existiert also nur, weil er später selbst dafür sorgt, dass sein Vater in die Vergangenheit reist. Ursache und Wirkung bilden einen geschlossenen Kreislauf ohne erkennbaren Ursprung.

Terminator 2 - Tag der Abrechnung schlägt dagegen eine andere Richtung ein. Plötzlich scheint die Zukunft veränderbar zu sein. Sarah und John Connor versuchen aktiv, die Entstehung von Skynet zu verhindern und damit den späteren Krieg gegen die Maschinen abzuwenden.

Dadurch gerät die Logik des ersten Films allerdings ins Wanken. Denn wenn Skynet tatsächlich nie entsteht und der Krieg der Maschinen niemals stattfindet, wer schickt dann den Terminator zurück ins Jahr 1984? Und wer entsendet Kyle Reese, damit er Sarah Connor beschützt und überhaupt erst zum Vater von John Connor wird?

Die Ereignisse des ersten Films setzen eine Zukunft voraus, die in Terminator 2 verhindert werden soll. Damit wechselt die Reihe von einer geschlossenen Zeitschleife, in der alles bereits feststeht, zu einem Modell, in dem die Zukunft verändert werden kann – ohne vollständig zu erklären, wie beide Konzepte zusammenpassen.

Die Filme liefern darauf keine eindeutige Antwort. Wie viele Zeitreisegeschichten setzen sie letztlich darauf, dass Spannung und Emotionen wichtiger sind als eine lückenlose logische Erklärung. Und genau deshalb funktionieren sie bis heute so gut – selbst wenn Fans seit Jahrzehnten über ihre Paradoxien diskutieren.

Fazit: Die größte Zeitmaschine ist unsere Fantasie

Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis guter Zeitreisegeschichten: Sie müssen nicht wissenschaftlich perfekt sein. Sie müssen uns nur dazu bringen, über das Unmögliche nachzudenken.

Zeitreisegeschichten stellen Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Ist die Zukunft bereits festgeschrieben? Können wir unser Schicksal selbst bestimmen? Existieren unzählige Parallelwelten, in denen jede unserer Entscheidungen einen anderen Weg genommen hat?

Die Wissenschaft hat darauf bis heute keine endgültigen Antworten gefunden. Manche Theorien halten Zeitreisen für denkbar, andere für unmöglich. Und vielleicht werden wir nie erfahren, welche davon richtig ist..

Doch genau das macht den Reiz aus!

Zeitreisen erlauben uns, Grenzen zu überschreiten, die im echten Leben unerreichbar bleiben. Sie führen uns zu den Dinosauriern, an Bord der Titanic, in ferne Zukunftswelten oder zu entscheidenden Momenten unserer eigenen Vergangenheit. Vor allem aber laden sie uns ein, mit Möglichkeiten zu spielen und die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten.

Wahrscheinlich werden wir niemals eine Zeitmaschine bauen. Die Faszination für Zeitreisen wird deshalb aber nicht verschwinden. Solange Menschen davon träumen, Vergangenes zu verstehen, Zukünftiges zu entdecken oder dem eigenen Schicksal auf die Spur zu kommen, werden uns diese Geschichten begleiten.

Denn jede Zeitreise beginnt mit derselben Frage:

Was wäre, wenn ...?

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13 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
02.07.2026 17:18 Uhr | Editiert am 02.07.2026 - 17:18 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.200 | Reviews: 190 | Hüte: 700

Der Film, welcher mich im Kontext der konsequenten Befolgung seiner Regeln (Zeitreise-Determinismus bzw. Modell 2), bisher am meisten beeindruckt hat, war "Timecrimes" aus dem Jahr 2007.

"Primer" von 2004 könnte man noch nennen, aber der ist aus filmischer Sicht in etwa so spannend wie ein naturwissenschaftlich-akademisches Paper^^

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Pixeler : : Moviejones-Fan
30.06.2026 21:33 Uhr
0
Dabei seit: 11.07.23 | Posts: 143 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Meines Erachtens sind Zeitreisen für Materie nicht möglich oder zumindest nicht vorgesehen.
Aber wenn einer Murphys Law in des Schöpfers Werken aktivieren kann, dann ist das der Mensch. Oder wie Bond anmerken würde: "Sag niemals nie".
Diese 2 Filme haben einen anderen Ansatz zum Thema Zeitreisen als die Filme im 1A Artikel von Mr. Bond und sind sehenswert:
Ein tödlicher Traum (1980) mit Christopher Reeve
Der Liebesbrief (1998) mit Jennifer Jason Leigh

Standpunktänderungen in der Zeit (Geschichte) könnten auf metaphysischer Ebene möglich sein. Z.B. in der Geisterwelt – aber wer geht schon freiwillig dorthin um das auszutesten?

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
30.06.2026 15:19 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 411 | Reviews: 1 | Hüte: 12

@Duck-Anch-Amun: Bezüglich Terminator und Zeitreise, man hat ja eigentlich bereits versucht die Zeitreise aussen vor zu lassen. Bei Terminator: die Erlösung aus 2009 hat man prinzipiell ja den Krieg gegen die Maschinen erlebt. Zumindest die Anfangsphase wenn man so will, die Maschinen waren grobschlächtiger, der erste T-800 kommt zum Einsatz, die Menschheit hat noch Ressourcen und Kampf-Flieger und ist nicht so verzweifelt wie in Terminator 1.

Gut, man könnte jetzt sagen, dass die etwas bessere Ausgangslage den Zeitreisen und den somit entstandenen Veränderungen in der Zeitlinie geschuldet sind, klar.

Leider hat der Film nicht so gezündet, auch wenn ich ihn sehr gelungen finde, zumindest die Besetzung, ausser Yelchin als Kyle Reese. Gerade Christian Bale als John Connor fand ich sehr gut besetzt.

Hier muss ich ganz klar eine Lanze brechen für den Film, ich hätte da sehr gerne mehr gesehen und sehe hier noch immer grosses Potential. Ist immer noch besser als der Zeitreise-Murks der folgenden Filme die ja auch nicht das gelbe vom Ei waren...

Übrigens, auch wenn etwas vom Thema weg, ich würde Terminator-Fans noch die Serie Sarah Connor Chronicles ans Herz legen. Wurde zwar nach zwei Staffeln abgesetzt, funktioniert für mich aber sehr gut.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.06.2026 13:35 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.608 | Reviews: 50 | Hüte: 872

Tolles Thema wie schon zuletzt öfters! Danke dafür, macht Spaß!

Das Thema Zeitreisen hat meiner Meinung nach aus mehreren Gründen einen gewissen Reiz. Zum Einen wenn es um einen selber geht und da fragt man sich natürlich: wie hätte das Leben anders verlaufen können? Wie oft denke ich gerade momentan zurück - hätte ich dies und das anders gemacht, würde mein Leben vielleicht anders aussehen. Und dann wünscht man sich womöglich doch mal, seinem jungen Ich einen Arschtritt zu verpassen oder ihm einen Tipp zu geben. Etwas was bei mir altersbedingt momentan öfters im Kopf rumschwirrt, auch weil mein Leben momentan nicht so ist wie ich es mir damals als Jugendlicher vorgestellt hatte.
Das andere Thema ist natürlich der Reiz nach Abenteuer. Bis auf den Weltraum, haben wir alles erlebt. Es gibt irgendwie keine wirklichen Geheimnisse mehr, alle Abenteuer wurden schon erlebt. Wie sagte Jck Sparrow: "die Welt ist groß genug, sie hat nur wenig zu bieten". Und da ist das Thema Zeitreise eigentlich eines der letzten Abenteuer, welches Rätsel lösen kann, Fragen beantworten und neue oer unbekannte Welten erforschen kann. Man wäre selbst wieder ein Pionier.

Vielleicht nicht wirklich eine Zeitreise, doch auch passend zum Thema ist das "Jüngere Ich" als weitere Methode. Ich denke da an Filme wie 17 Again. Man erwacht eines Tages im Körper seines Jüngeren Ichs, aber in der aktuellen Zeit. Natürlich mit dem Ziel, aus den Fehlern der Vergangenheit zu erlernen und sich zu ändern.

Für mich persönlich bleibt aber Zurück in die Zukunft das Non-Plus-Ultra der Zeitreisefilme, trotz aller Logikfehler. Mit Teil 2 und 3 konnte ich wenig anfangen, aber trotzdem sind es die Cgaraktere, die herausstechen und liebevolle Geschichten erzählen. Und es geht dabei nicht immer um das Ende der Welt (Tomorrow War, Edge of Tomorrow, Terminator, etc.), sondern eher auf einer persönlichen Ebene.
Und auch wenn die Paradoxen bei Terminator wohl so groß sind wie sonst nirgends - ich liebe die Thematik und die Diskussion dahinter trotzdem sehr. Auch wenn ich mir für die Zukunft (höhö) eigentlich wünschen würde, dass man das Zeitreise-Ding mal aus der Reihe weg lässt. BenBulben, danke für deine Hinweise, fäde ich als Idee sehr spannend. Nur leider steht bei terminator wohl die Action im Vordergrund.
Vom Ansatz her wie Zeitreisen funktionieren könnten und Pardoxen umgangen werden, mag ich tatsächlich den doch ziemlich gut wissenschaftlich belegten Ansatz aus Avengers - Endgame.

Bin ich bei Videospielen, möchte ich noch Zelda - Ocarina of Time erwähnen. Ich mag das Spielprozedere bis heute sehr, dass man verschiedene Lösungen in der Vergangenheit oder in der Zukunft findet oder man selbst gewisse Bereiche nur als Kind oder umgekehrt Erwachsener durchstöbern kann.

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BenBulben : : Moviejones-Fan
29.06.2026 12:14 Uhr
0
Dabei seit: 14.07.16 | Posts: 100 | Reviews: 0 | Hüte: 7

In dem Roman zum Film „Terminator II“ fügt der Autor noch ein paar spannende Gedankengänge aus der Sicht von Skynet hinzu: Dass sich Skynet durchaus bewusst ist, dass er durch eine Anomalie entstanden ist, die er sich selbst nicht erklären kann. Also durch den Chip des ersten Terminators. Deshalb zögert er auch lange, die Zeitmaschine überhaupt einzusetzen und aktiviert sie erst, als der Krieg für ihn verloren ist und er keine weiteren Möglichkeiten mehr sieht. Auch fürchtet er sich ein wenig vor dem zweiten Terminator, da durch seine Langlebigkeit und seiner komplexen Technologie weiter Anomalien entstehen könnten.

Fand diesen Ansatz bei Skynet immer sehr faszinierend und hätte mir davon in den späteren Filmen mehr gewünscht.

Mit einer Zeitmaschine würd ich mir gerne mal die alten Hochkulturen anschauen. Den Bau der Pyramiden weltweit. Und generell so ein paar kleine Sachen die populär in der Prä-Astronautik sind.

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MrBond : : Imperialer Agent
29.06.2026 10:45 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 10:48 Uhr
2
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 4.116 | Reviews: 30 | Hüte: 645

"Was würdest Du tun, wenn Du heute eine funktionierende Zeitmaschine finden würdest?"

Echt eine schwierige Frage. Einerseits bin ich da bei @GPJ, wobei ich nicht sicher bin, ob ich die Zukunftsgesellschaft (Eloi und Morlocks?) sehen will ^^.

Auf der anderen Seite würde es mir unter den Nägeln brennen, mein jüngeres Ich zu besuchen, um ihm den ein oder anderen Tipp zu geben, das ein oder andere Fettnäpfchen zu umgehen... allerdings führt mich das immer direkt zu einem anderen Gedanken: Wie geil wäre das, seine eigene Kindheit nochmals zu erleben, jedoch mit sämtlichen Erinnerungen und Lebenserfahrungen meines Gegenwart-Ichs.

Die Antwort auf die Frage "was würdest Du heute anders machen" ist oftmals leichtfertig beantwortet... bei genauerer Überlegung muss man sich aber dennoch die Frage stellen: "wie wäre mein Leben verlaufen, hätte ich dann und dann anders gehandelt?" (klassisches Butterfly-Effekt-Problem: Den einen Fehler behoben... dafür 2 andere Fehler geschaffen). Daraus resultiert die ultimative Frage: Bin ich wirklich so unzufrieden mit meinem Leben, oder haben mich sämtliche Entscheidungen zu dem gemacht, der ich gerne bin - auch wenn ich auch mal scheinbar falsche Entscheidungen getroffen habe?

Ansonsten schöne Kommentare.

@DrStrange

"Vom Verhältnis „Logikbruch vs. Spaßfaktor“ halte ich weiterhin die „Zurück in die Zukunft“ Trilogie als das Nonplusultra und diese ist nicht umsonst solch ein Filmklassiker, der auch heute noch KEIN Reboot, Remake oder eine Fortsetzung braucht."

Absolute Zustimmung. Der Film lebt aber nicht nur von seiner abenteurlichen und coolen Zeitreise-Thematik (die Idee mit den 140 km/h und dem Blitz, der eben gerade an diesem Tag im Jahr 1955 in die Rathausuhr geballert ist, ist schon ziemlich genial - wenngleich zu den Zeitreise-Paradoxien natürlich auch weitere Logikfehler dazu kommen, wie z.B. dass die Rathausuhr keinen Sekundenzeiger hat, oder dass nicht jeder Blitz 1.21 Gigawatt Leistung bringt, aber sei`s drum ^^), sondern vor allem von den sympathischen Charakteren, allen voran die Freundschaft zwischen dem kauzigen Doc Brown und Marty (wer hätte nicht gerne in seiner Kindheit eine so innige Freundschaft zu einem verrückten Wissenschaftler gehabt?).

"Was für ein Glück das der auf Prime gerade in der 0,99-Cent-Aktion dabei ist"

Danke für den Tipp. Muss ich mir auch gleich mal noch sichern.

@Darkclaw

"Meistens machen sie mir aber sehr viel Spass und aus dem Genre gibt es ja auch das eine oder andere spassige Computerspiel, ich sehe da gerade Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Teil 1 - 3) als prominenten Vertreter."

Da sagst Du was... als absolut grandioses Beispiel (und das ist wirklich richtig geil und spielt insbesondere mit dem Thema "Zeitreise") fällt mir direkt Day of the Tentacle ein... ich glaube, kaum ein Spiel hat das Thema perfekter umgesetzt, als dieses, in dem Lösungen durch gezielte Manipulationen in der Vergangenheit möglich werden - ich liebe es... muss es direkt mal wieder zocken!

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
29.06.2026 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 599 | Reviews: 3 | Hüte: 13

Darkclaw tut mir leid dass mit deinem Vater. Dasselbe würde ich auch versuchen. 1 Jahr vor dem Tod meines Onkels würde ich ihn dazu drängen ein MRT zu machen.

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
29.06.2026 10:09 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 411 | Reviews: 1 | Hüte: 12

Filme mit der Thematik Zeitreise können entweder absolut Spass machen (Zurück in die Zukunft, Terminator, der letzte Countdown etc) oder auch langweilig sein. Oder eine Gurke, wie zum Beispiel "Sound of Thunder".

Meistens machen sie mir aber sehr viel Spass und aus dem Genre gibt es ja auch das eine oder andere spassige Computerspiel, ich sehe da gerade Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Teil 1 - 3) als prominenten Vertreter.

Hätte ich eine Zeitmaschine, dann würde ich auf jeden in die Zeit der Dinosaurier zurückreisen. Aber schön aufpassen, sonst passiert so ein Mist wie in "Sound of Thunder".

Oder ich würde einfach nochmals 30 Jahre in die Vergangenheit reisen, vielleicht mich selber in den 90ern beobachten und wohl über mich selber lachen :-D

Oder ich würde in die Nacht vom 07.10.2024 auf den 08.10.2024 zurückreisen und den Tod meines Vaters verhindern...

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Rotwang : : Moviejones-Fan
29.06.2026 09:29 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 09:51 Uhr
0
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 1.534 | Reviews: 0 | Hüte: 43

Zu Zurück in die Zukunft, wo ich eigentlich nur den ersten Top finde, die anderen kann man sich aber gut anschauen aber Teil 1 ist ein Klassiker, ein wichtiger Aspekt ist der SportAllmanach, ich glaube dass der Anreiz der groß wäre sich selber zu bereichern oder sich einen Vorteil zu verschaffen, könnte man in die Zukunft reisen.

Philip K. Dick. hat ja auch ein paar interessante Ansätze geliefert, die in Filmen wie Monority Report, Next oder Paycheck verfilmt wurden, und es nicht um eine physische Zeitreise geht.

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Mxyzptlk : : Moviejones-Fan
29.06.2026 08:55 Uhr
0
Dabei seit: 29.03.16 | Posts: 599 | Reviews: 3 | Hüte: 13

Cooler artikel

hier noch ein Short den ich cool finde

https://youtu.be/CXhnPLMIET0?is=cKGT7VpnXx8Ws76m

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DrStrange : : Moviejones-Fan
29.06.2026 08:39 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 08:41 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 4.117 | Reviews: 74 | Hüte: 170

Interessanter Beitrag zu einem schwierigen Thema. Denn mit „Zeitreisen“ hatte man bereits seit seligen „Die Zeitmaschine“-Tagen seine Probleme. Die hier genannte „Terminator“ Filmreihe ist ebenfalls ein gutes Beispiel, bei dem man um Gottes Willen nicht versuchen sollte darüber nachzudenken.

Vom Verhältnis „Logikbruch vs. Spaßfaktor“ halte ich weiterhin die „Zurück in die Zukunft“ Trilogie als das Nonplusultra und diese ist nicht umsonst solch ein Filmklassiker, der auch heute noch KEIN Reboot, Remake oder eine Fortsetzung braucht.

Trotz all der vielen Filmprojekte, die alle mehr oder weniger clever mit dem Thema von Zeitreisen umgegangen sind, bleibt weiterhin „Quantum Leap“, also „Zurück in die Vergangenheit“ mit Scott Bakula und Dean Stockwell mein liebster Beitrag, gerade weil die Serie sich so gut wie kaum um das „wie“ und die technische Seite dahinter kümmert. Die ist mehr oder weniger Mittel zum Zweck, um all die kleinen Geschichten zu erzählen, auf die Sam während seiner unfreiwilligen Sprünge durch die Zeit stößt. Damit schafft man es heimlich und elegant, den unweigerlichen Logikproblemen und Fragen, die hier auftauchen würden, beinahe gänzlich aus dem Weg zu gehen.

Grübeln musste ich hier gerade bei „Predestination“ und ob ich den Film überhaupt jemals gesehen habe. Was für ein Glück das der auf Prime gerade in der 0,99-Cent-Aktion dabei ist. Werde ich die Tage nachholen… vielleicht wird es ja auch ein Rewatch, wenn meine Erinnerung doch noch zurückkehrt. Quasi „Zurück in die Erinnerung“…

Für Leute, die auch mal ein Buch in die Hand nehmen, kann ich an der Stelle Michael Moorcocks „I.N.R.I. oder die Reise mit der Zeitmaschine“ nur empfehlen. Ein schmaler, kleiner, aber feiner Roman.

Der Protagonist reist hier zurück in biblische Zeiten, ins Jahr 28 n.Chr., nur um festzustellen, das noch nie irgendjemand etwas von einem „Jesus von Nazareth“ gehört hat und plötzlich sein komplettes Weltbild auf den Kopf gestellt wird.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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GPJ : : Popcornologe
29.06.2026 08:25 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.388 | Reviews: 5 | Hüte: 83

Schöner Artikel!

Zur Eingangsfrage: Ich denke, ich würde 50 000 Jahre in die Zukunft reisen. (500 würde ich mich nicht trauen, ich hätte zu viel Angst, dass ich etwas sehe, was mir nicht gefällt.)

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Bibo : : Moviejones-Fan
29.06.2026 07:44 Uhr | Editiert am 29.06.2026 - 08:40 Uhr
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Dabei seit: 30.04.19 | Posts: 1.039 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Hochinteressantes Thema. Skynet lag sowas von falsch. Egal wer die Zukunft ändert. In der geänderten Zukunft haben weder Skynet noch die Menschheit die Intention in die Vergangenheit zu reisen. Somit sind T1 - T6 völliger Mumpitz. Teilweise echt geiler Mumpitz, aber Mumpitz bleibt es dennoch. Wenn schon Zeitreise, dann in einer Schleife wie in Triangle. Einmal begonnen, passiert es wieder und wieder.

"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf Dein Steißbein tätowiert?"

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