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Mutanten-Theater geht weiter

Neuer "Gambit"-Drehstart, alles zum "New Mutants"-Hickhack (Update)

Neuer "Gambit"-Drehstart, alles zum "New Mutants"-Hickhack (Update)
3 Kommentare - So, 15.04.2018 von R. Lukas
"New Mutants" hätte an "X-Men - Apocalypse" anknüpfen und eher ein Jugend- als ein Horrorfilm werden sollen, wovon 20th Century Fox jedoch abgerückt ist. Von "Gambit" ist man es nicht!
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Neuer "Gambit"-Drehstart, alles zum "New Mutants"-Hickhack

Update: Ungeachtet aller Probleme hat New Mutants-Darsteller Charlie Heaton mit Entertainment Weekly über den Film geplaudert. Er spiele Sam Guthrie, einen Jungen aus der Arbeiterschicht, dessen Mutantenname Cannonball laute und der aus Kentucky stamme. Seine Fähigkeit sei es, sich selbst wie eine Kanonenkugel herumschießen zu können.

New Mutants drehe sich im Grunde um diese Mutanten, die in einer Einrichtung für ihresgleichen festgehalten werden und damit , wer sie sind. Es sei ein Horror-X-Men-Film, wie wir ihn noch nie gesehen haben, für X-Men-Verhältnisse wirklich richtiger Horror und gruseliger als alles andere in diesem Genre, sagt Heaton, ohne zu viel verraten zu wollen.

++++

Abgesehen von Deadpool 2 ist beim X-Men-Filmuniversum derzeit auf nichts Verlass. X-Men - Dark Phoenix musste ins nächste Jahr weichen, der aktuelle Problemfall New Mutants wurde sogar bis Ende 2019 zurückgestellt, da beide noch mehr oder weniger ausgiebiger Nachdrehs bedürfen.

Gambit ist sowieso ein einziges Fragezeichen, erst recht nach dem Ausstieg (nicht der erste) von Regisseur Gore Verbinski. Aber Channing Tatum steht weiter zu seinem Lieblingsmutanten, und es scheint auch das eingetroffen zu sein, was der Hollywood Reporter kürzlich berichtet hat: dass 20th Century Fox diesen Monat ein neues Drehbuch erwartet und das Budget des Films festlegen will. Denn immer noch plant man, Gambit am 6. Juni 2019 ins Kino zu bringen und diesen Sommer in New Orleans zu drehen. Der 19. Juni soll laut Omega Underground der neue Termin für den Produktionsstart sein.

Schön für Gambit und Tatum, doch was ist denn nun bei den New Mutants los? The Tracking Board bringt Licht ins Dunkel. Zunächst einmal sollen die kolportierten kreativen Differenzen zwischen Regisseur Josh Boone und Fox von "Fanboy-Bloggern", die nur allzu gern aus einer Mücke einen Elefanten machen wollten, unverhältnismäßig aufgebläht worden sein. Boone hat den Film abgeliefert, den er und Co-Autor Knate Lee ursprünglich mit dem Studio vereinbart hatten, es staubt kein "Boone-Cut" irgendwo vor sich hin. Vielmehr sollen zu viele Köche den Mutanten-Brei verdorben haben.

Boone und Lee schrieben die ersten Entwürfe des Drehbuchs, wurden aber ersetzt und dann noch mehrere Male zurückgeholt. Es wurde sogar ein Writers Room aufgestellt, um das Skript auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen. Folgende Autoren hatten ihre Finger im Spiel: Scott Neustadter und Michael H. Weber (Das Schicksal ist ein mieser Verräter), Josh Zetumer (RoboCop), Chad und Carey Hayes (Conjuring) sowie Seth Grahame-Smith (The LEGO Batman Movie). Zuerst wollten Boone und Lee aus New Mutants einen echten Horrorfilm machen, aber Fox sträubte sich gegen diese Idee, gegen zu viel Horror und forderte ein PG-13-Rating. Schließlich einigte man sich auf einen Jugendfilm, der sich wie eine Mischung aus Stephen King und John Hughes anfühlte. Und dann kam Es.

Plötzlich lag Horror voll im Trend, woraufhin Fox einen Trailer für New Mutants schnitt, der bewusst die gruseligen Elemente des Films hochspielte und diesen wie einen Horrorstreifen wirken ließ. Der Trailer wurde so gut angenommen, dass das Studio einen Kurswechsel beschloss: Statt den Jugendfilm fertigzustellen, auf den sich alle miteinander verständigt hatten (es standen nur noch drei Drehtage aus), wollte man nun doch den Horrorfilm haben, den Boone und Lee anfangs im Sinn gehabt hatten und den Fox abgelehnt hatte - deshalb die Nachdrehs.

Während die zweite Hälfte von New Mutants so weit unter Dach und Fach sein soll, benötigt die erste noch einiges an Arbeit. Ein ziemliches Chaos, aber ein reparierbares, glauben Insider. Die Verwirrung darum, was der Film sein will, erklären sie sich mit dem Fehlen eines starken Produzenten am Set. Hauptproduzent Simon Kinberg war gleichzeitig mit seinem eigenen X-Men-Film und Regiedebüt, X-Men - Dark Phoenix, beschäftigt, so dass New Mutants oft ohne seine Expertise auskommen musste.

Über eine konkrete Änderung weiß The Tracking Board ebenfalls Bescheid, und es ist keine uninteressante: Erinnert ihr euch noch an die Essex Corporation, die am Ende von X-Men - Apocalypse angeteast wurde? Nicht nur sollte diese mysteriöse Firma in New Mutants vorkommen, ihr Oberhaupt Nathaniel Essex aka Mister Sinister sollte sogar in einer Abspannszene auftauchen, gespielt von Jon Hamm! Boone hatte Material gefilmt, das auf diese Enthüllung hinführt, aber Fox änderte seine Meinung nach Abschluss der Dreharbeiten. Nun soll es Antonio Banderas als ein nicht näher spezifizierter Bösewicht (ein anderer als Mister Sinister) sein, der am Schluss erscheint. Auch war Mister Sinister nicht der einzige Charakter, den Fox über Bord geworfen hat, denn frühe Drehbuchfassungen enthielten Warlock, bevor er als zu teuer erachtet wurde.

Erfahre mehr: #Marvel, #Horror, #Comics
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3 Kommentare
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
09.04.2018 18:58 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.862 | Reviews: 1 | Hüte: 244

Die Essex-Corp anteasern und dann einen Logan ohne echte Verbindungen zu dieser Timeline zu machen ist ein solches Beispiel. @Duck-Anch: Bin voll bei dir Mann xD

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DrStrange : : Moviejones-Fan
09.04.2018 15:44 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 156 | Reviews: 0 | Hüte: 7

Bin etwas argwöhnisch was die kommenden Fox Filme angeht. Die Infos zu "New Warriors" und das ständige verschieben wirft keine gutes Licht auf den Film. Ich bezweifle das hier was vernünftiges rauskommt. Das gleiche gilt für den Gambit Film. Hier wurde schon soviel geändert und herumgeschoben... das kann dem Film nicht gut tun.

Über eventuelle "Dr. Doom", "Silver Surfer" etc. Filme will ich gar nicht reden.

Zusammegefasst kann ich sagen: Je eher der Deal mit Disney/Marvel durch ist, desto besser für die X-Men und Fantastic Four.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
09.04.2018 15:30 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.309 | Reviews: 24 | Hüte: 307

So oft man über DC klagt muss man auch mal Fox kritisieren, die es immer noch nicht fertig bekommen einen gescheiten Masterplan aufzustellen und trotzdem ständig von nem Cinematic Universe schwafeln. Auch wenn DofP einiges korrigiert hat, so hat man mit den folgenden Filmen einfach wieder Kontinuitätstechnisch Stuss betrieben. Die Essex-Corp anteasern und dann einen Logan ohne echte Verbindungen zu dieser Timeline zu machen ist ein solches Beispiel. Nun Mr. Sinister wieder zu streichen wirkt so als würde diese Szene einfach in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Zu den Horrorplänen kann ich nur sagen, dass ES so gut funktionierte (für mich), weil da eben auch ein großer Teil als einfacher Jungendfilm mit Mysterelementen vorhanden ist. ES war als reiner Horrorfilm doch wahrlich nicht so bahnbrechend, auch wenn er mich als bekannter Schisser stark fesselte. Es wirkt fast so, als hätten die Macher einen anderen Film gesehen und ich befürchte nun fast, dass die Szenen aus dem Trailer nun noch ergänzt werden durch weitere Jumpscares und Horror-Klischees...

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