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"Riverdale"-Serienschöpfer entschuldigt sich: Vanessa Morgans Rufe erhört

"Riverdale"-Serienschöpfer entschuldigt sich: Vanessa Morgans Rufe erhört
19 Kommentare - Fr, 05.06.2020 von N. Sälzle
Vanessa Morgan machte auf die Ungerechtigkeiten bei der "Riverdale"-Produktion aufmerksam. Und erhält nun eine Entschuldigung.
"Riverdale"-Serienschöpfer entschuldigt sich: Vanessa Morgans Rufe erhört

Die aktuellen Proteste und Demonstrationen in den USA bringen viele Ungerechtigkeiten ans Licht. Auch in der Film- und Serienbranche. Über eine solche Ungerechtigkeit sprach jüngst auch Vanessa Morgan aus der Hit-Serie Riverdale.

In einem Beitrag in den sozialen Netzwerken sprach sie darüber, wie satt sie es habe, wie Schwarze in den Medien dargestellt werden, wie satt sie es habe, dass sie immer als Kriminelle dargestellt werden, als gefährliche und wütende, furchteinflößende Leute. Auch habe sie es satt, dass man immer nur der Sidekick der Weißen wäre und eindimensionale Charaktere spielen müsse. Auch, dass man in der Werbung dafür herhalten müsse, wie vielfältig eine Serie sei, aber in der Serie sei man kaum dabei.

Zwei Tage später legte Morgan nochmals nach. Es sei traurig, dass sie die einzige schwarze Hauptdarstellerin bei Riverdale sei und die geringste Bezahlung erhalte. Sie könnte tagelang so weiter machen, schrieb sie. Zu ihrer Kollegin Ashleigh Murray, die von Riverdale zum Spin-off Katy Keene wechselte, merkte sie an, dass die Serie für Josie vielleicht so schreiben sollte, wie für weiße Charaktere.

Inzwischen äußerte sich Serienschöpfer Roberto Aguirre-Sacasa zu Morgans Aussagen und schrieb, dass man sie höre und sie liebe. Und sie habe Recht. Es täte ihnen leid und man werde den Zuschauer das gleiche Versprechen geben wie ihr. Man werde sich bessern und Teil der Bewegung sein und nicht außerhalb dieser stehen.

Quelle: Twitter
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19 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.06.2020 11:38 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.265 | Reviews: 32 | Hüte: 508

@Winter
Wie gesagt: Ich halte die Kritik von der Schauspielerin (!) ebenfalls für übertrieben.

Den Rest über den Mord (!) will ich einfach so stehen lassen. Da bin ich absolut nicht deiner Meinung und da hat es gar keinen Sinn dir Kontra zu geben.

Was die Wendung zum Thema Homosexualität nun hier zu suchen hat, versteh ich nicht. Natürlich gibt es auch dort Proteste und dies schon seit Ewigkeiten. Die Sache mit dem Iran kannte ich nicht, aber wenn wir von den USA reden, reden wir bekanntlich über ein (nach eigenen Meinungen der Repräsentanten) modernem, weltoffenen, bedeutendem Staat. Da ist der Iran, bei dem Menschenrechte sowieso keinen interessieren, nochmals deutlich komplexer.
Bei Flyod kommt es eben gerade nun zu diesem massiven Protest, da sich alles seit Jahren summiert, Corona die Situation im Land nochmals erschwerte, der Präsident nicht intelligenter als ein Brüllaffe ist und man nun sogar weltweit öffentliches Material besitzt.

Ob ich jemals was über Homosexualität gesagt habe? Nicht, dass ich wüsste. Aber wenn du die Sache mit Star Wars meinst, sehe ich diese Ideen um Poe&Fynn genauso erzwungen aus wie die von mir unten angesprochene willkürliche Besetzung mit Schwarzen, nur um Quoten zu erfüllen. In keinem der Star Wars-Filme gibt es Andeutungen von Homosexualität zwischen diesen Figuren. Ähnlich wie bei Cap und Bucky sind das einfach nur gute Kumpels und da bin ich klar der Meinung: Dürfen Männer nicht mal mehr Kumpels sein? Muss man da unnötigerweise ne homosexuelle Beziehung einsetzen, die nirgends angedeutet wurde (da wäre ne Liebe zwischen den Charakteren und Rey sogar glaubhafter gewesen).

Wenn mich dies zu einem Schwulenhasser und Rassisten macht, kann ich es nicht ändern. Aber selbst dann toppst du dies noch durch deine Aussagen.
Und dafür, dass ich dir so unwichtig bin, ist es lustig wie du nun ausgerechnet mich zitierst (obwohl dir auch andere User hier Kontra gaben) und wie du tatsächlich mal einen Beitrag hinbekommen hast mit mehr als 3 Sätzen smile

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Winter : : Moviejones-Fan
06.06.2020 13:46 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.10 | Posts: 879 | Reviews: 0 | Hüte: 33

@Duck-Anch-Amun

Da hast du sehr recht, ich nenne es Schwachsinnsscheiße, weil es eben genau das ist. Wenn die Handlung einer Serie eben Menschen bestimmter Ethnie in der Mehrheit vorsieht, ist das nunmal so. Die "Schnalle" hat die Drehbücher vorher zu lesen bekommen, wusste, worum es geht. Niemand zwang sie, mitzumachen. Siehe hierzu auch das von mir genannte Beispiel um die Serie "Empire".

Zu George Floyd: Er hat Meth genommen (Ergebnis der offiziellen Obduktion), er war nach Aussage der Ladenmitarbeiter, die den Polizeieinsatz ja erst ausgelöst haben bis unters Dach mit Alkohol zugeknallt und konnte kaum sprechen. Grund dafür, dass sie die Polizei riefen war, dass er Falschgeld in Umlauf brachte. Auf dem Video einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie er sich partout dagegen wehrt in das Polizeiauto einzusteigen. Wenn du beim Hantieren mit Blüten erwischt wirst, wirst du verhaftet, in JEDEM Land und mit JEDER Hautfarbe. Wäre natürlich passender, wenn er ein lieber Vorzeigebürger gewesen wäre, die Fakten sagen aber nunmal was anderes. Ob du das nun wahr haben willst oder nicht.

Zu Derek Chauvin: Natürlich gehört er ins Gefängnis, da gibt es keine zwei Meinungen. Dennoch, "murder in first degree" ist hier Schwachsinn. Floyd zu fixieren war angemessen. Die Ausführung natürlich in keinster Weise vertretbar. Das Problem war, dass hier ein stark alkoholisierter, recht großer Typ gegen seine Verhaftung revoliterte. Das verleitet Polizisten nunmal dazu, durchzugreifen. Ich hab selbst immer gedacht, wenn einem die Luft abgeschnürt wird, bringt man kein Wort mehr raus. Floyd konnte laut Sprechen. Ich vermute mal, Chauvin - der das natürlich besser hätte wissen müssen - nahm an, solange er rumschreien könne bekäme er genug Luft. Wer desöfteren mal betrunkene Randalierer erlebt hat, weiß, dass die auch gerne mal Drama abziehen, das gar keines ist. Auch den Unterschied zwischen gespielt und ernst hätte Chauvin und auch die anderen Polizisten erkennen können müssen. Das ist alles furchtbar und unglücklich, reicht aber nunmal nicht für einen rassistisch motivierten Mord mit Vorsatz.

Irgendwie weiß ich auch nicht, welche Stellung du jetzt meinst, nachdem es sogar einen schwarzen Präsidenten gab, aber sicherlich werden Schwarze immernnoch zu oft benachteiligt. Dennoch sind solche Aussagen wie von Miss Morgan da einfach unisinnig, wie oben schon erklärt.

Ich wusste übrigens gar nicht, dass du so ein großer Fan von mir bist, dass du sogar eine Chronologie meiner Kommentare führst. Schade, dass ich das nicht mehr nachlesen kann. Ich meine mich dunkel zu erinnern, welche Aussagen du zu Schwulen in Filmen getroffen hast. Ich könnte dich aber auch mit jemand anderem hier verwechseln, denn du bist einfach zu unwichtig für mich.
Wo wir aber gerade bei dieser Minderheit sind:
Vor drei Wochen wurden im Iran zwei Minderjährige ermordet, weil sie schwul waren. Man hat dem einen solange mit Betonklötzen auf den Kopf geschlagen, bis sein Schädel geplatzt und sein Gehirn rausgespritzt ist. Etwa so, also ob du mit der Faust auf eine Cherrytomate haust. Und die hatten gar kein Verbrechen begangen, nirgends randaliert, mit Falschgeld gezahlt oder ähnlichem. FRAGE: Wo war denn da der weltweite Aufschrei, die Kundgebungen, Demonstrationen, gesellschaftlichen Diskussionen? Hast du da auch Anteil genommen? Den Rächer der Entrechteten gegeben?
Aber hey, gehen wir nicht in ein so rückständiges Land wie den Iran, bleiben wir in Amerika! In Texas wurde ein schwuler Jugendlicher in den Selbstmords getrieben und als Omar Mateen einst ins Pulse ging und dort 40 Schwule erschoss, gab es auch keine weltweiten Prosteste, Ausschreitungen, Plünderungen etc.

Doch bleiben wir bei Filmen und Serien: In Star Wars spielte John Boyega (ein Schwarzer) eine gewichtige Rolle, doch eine Beziehung zu einem Mann durfte er nicht haben (kannst die Aussagen von seinem potenziellen Partner Oscaar Isac hier auf MJ nachlesen). Da hatte Disney was dagegen, nicht familienfreundlich. Aha. schwul zu sein ist also nicht familienfreundlich. Wer ist jetzt bitte unterrepräsentiert?
Doch natürlich, es gibt auch schwule Figuren in Filmen und Serien, die "Love, Simon"-Serie z.B, die von Disney zu Hulu transferiert wurde, weil sie nicht zu Disneys familienfreundlicher Ausrichtung passt. Ahja.
Mal weg von Disney, es gab doch diese tolle Darstellung schwuler Figuren in "Independence Day 2". Dr. Brakish Okun und sein Süßer, zwei als Freaks daherkommende, übertriebene, strickende Tunten. Coole Darstellung dieser Minderheit. Obendrein musste sich Regisseur Roland Emmerich noch quasi dafür entschulidgen, überhaupt schwule (Rand-)Figuren in den Film gebaut zu haben.

Da will mir die Dame erzählen, die Filmindustrie sei so böse zu ihr. Das IST geheuchelt. Und gejammert. Und deshalb ist Ms. Morgan auch eine affektierte "Schnalle". Den Terminus und seine abwertende Konnotation habe ich bewusst so gewählt

Aber auch all diese Fakten sind für dich bloß "Dünnschiss" weil du einfach verblendet bist. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Deshalb musst du mich auch zwanghaft als rechten Hetzer hinstellen. Witzfiguren wie du konstituieren nämlich ihr Selbstbild aus ihrem Weltbild. Und wenn das ins Wanken gerät, dann kommst du dir nicht mehr so schlau und moralisch überlegen vor.

Ich bin nämlich wirklich kein Nazi, aber...das heißt noch lange nicht, dass ich mir von Clowns wie dir meine Meinung diktieren lasse. smile

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
06.06.2020 13:00 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.985 | Reviews: 145 | Hüte: 461

@Winter
"Da kommt ein methsüchtiger Besoffener nachdem er Blüten in Umlauf gebracht hat und sich gegen seine Verhaftung wehrte durch überharte Polizeimaßnahmen zu Tode und die Welt dreht vollkommen durch."

Das sind und bleiben nunmal starke Euphemismen und/oder Falschaussagen.

Und wäre es kein strukurelles Problem (in der US-amerikanischen Polizei), sondern ein Einzelfall, würde wahrscheinlich niemand so viel Aufsehen darum machen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
06.06.2020 12:15 Uhr
1
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.265 | Reviews: 32 | Hüte: 508
  • Das Thema nennst du: Schwachsinnsscheiße
  • methsüchtiger Besoffener nachdem er Blüten in Umlauf gebracht hat und sich gegen seine Verhaftung wehrte: ja, der hat sich mit Händ und Füßen gewehrt, während eine "überharte" Polizeimaßnahme ihn am Boden festhielt. Überhart ist ja noch nett ausgedrückt, während dieser Junkie einer der ganz ganz Schlimmen war
  • Sämtliche Farbigen fühlen sich auf einmal bewogen den Weißen alles Mögliche vorzuwerfen, um für die Zukunft möglichst viel rauszuschlage: jap, wäre ja zu einfach denen eben das Gehalt oder die Stellung zu geben, die ihnen auch zusteht
  • Heuchlerischer Unsinn
  • Die Schnalle: tolles Vokabular wenn man ernstgenommen werden will
  • Da gibts andere Minderheiten die gar nicht oder wenn nur als Extrem dargestellt werden: Jap, die Chinesen z.B., über die du ebenfalls schon hergefallen bist mit rassistischen Äußerungen, die dann von Moviejones schnell gelöscht wurden
  • linksgrünen Weltbild: jap, diese Leier kennen wir schon
  • Weil ich die Fakten bennene? Fakten sind das was jericocane schrieb, deine Aussagen sind bloße stumpfe Hetze und einfacher Dünnschiss
  • Ich mag Nazis auch kein Stück. Aber hey, ist ja auch leichter jemanden in die Nazi-Ecke zu stellen als sich mit der Wahrheit auseinander zu setzen: Aussagen die man wohl auf jeder AFD-Veranstaltung oder PEGIDA-Demo hört. Der Klassiker: "Ich bin kein Nazi, ABER,..."

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Captain Levi
06.06.2020 12:02 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 4.138 | Reviews: 21 | Hüte: 210

In Serien und Filmen sollte man nicht hauptsächlich darauf achten, dass es zu gleichen Anteilen "weiße" und "schwarze" Darsteller gibt. Wenn es danach ginge, müsste man da ja jede menschliche "Rasse" mit einbeziehen.

Unabhängig von der Hautfarbe gesehen sollte man einfach die Darsteller nehmen, die beim Casting überzeugt haben. Da kann es gut sein, dass es mal nur "weiße" waren, die überzeugt haben oder nur "schwarze". Oder halt überwiegend einer der beiden.

Aber NUR "schwarze" zu nehmen, einfach damit welche in dem Film/ der Serie vorkommen und "alle" dann zufrieden wären, finde ich total falsch.

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Winter : : Moviejones-Fan
06.06.2020 11:41 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.10 | Posts: 879 | Reviews: 0 | Hüte: 33

@Duck-Anch-Amun

Wieso denn jetzt braun? Weil ich die Fakten bennene? Ich mag Nazis auch kein Stück. Aber hey, ist ja auch leichter jemanden in die Nazi-Ecke zu stellen als sich mit der Wahrheit auseinander zu setzen. Und du warst schon immer mein größter Fan.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
06.06.2020 11:32 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.265 | Reviews: 32 | Hüte: 508

Achtung Achtung Liebe Moviejones-Community!
Das Braune Gesocks hat wieder Freigang!

Aber wahrscheinlich kommen nun wieder die netten User die nostalgisch darum betteln, dass der Depp das Forum ja soviel lebendiger macht...

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Elwood : : Toyboy
06.06.2020 11:32 Uhr
0
Dabei seit: 10.03.17 | Posts: 895 | Reviews: 5 | Hüte: 121

@Winter

Es heißt linksgrünversifftes Weltbild, für euch Abziehbilder eines rechtsbraunen Reaktionärs.

Ich hasse dieses Nazi Gesocks!

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Winter : : Moviejones-Fan
06.06.2020 11:22 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.10 | Posts: 879 | Reviews: 0 | Hüte: 33

@Elwood

Ja, ist schon bitter wenn die Wahrheit einfach nicht dem linksgrünen Weltbild entsprechen will.

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Elwood : : Toyboy
06.06.2020 09:36 Uhr
0
Dabei seit: 10.03.17 | Posts: 895 | Reviews: 5 | Hüte: 121

@Winter

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte, wenn ich deine "Kommentare" lese.

Ich hasse dieses Nazi Gesocks!

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Winter : : Moviejones-Fan
06.06.2020 00:49 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.10 | Posts: 879 | Reviews: 0 | Hüte: 33

Was für eine Schwachsinnsscheiße!

Und die Macher buckeln auch noch und entschuldigen sich. Für was? Weil der Cast von Weißen dominiert wird? Scheiße bei Empire sind alle schwarz. Jammert da ein Weißer?

Da kommt ein methsüchtiger Besoffener nachdem er Blüten in Umlauf gebracht hat und sich gegen seine Verhaftung wehrte durch überharte Polizeimaßnahmen zu Tode und die Welt dreht vollkommen durch. Sämtliche Farbigen fühlen sich auf einmal bewogen den Weißen alles Mögliche vorzuwerfen, um für die Zukunft möglichst viel rauszuschlagen. Heuchlerischer Unsinn. Die Schnalle fühlt sich unterrepräsentiert? Falsch dargestellt? Da gibts andere Minderheiten die gar nicht oder wenn nur als Extrem dargestellt werden. Soll aufhören zu jammern.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
05.06.2020 18:56 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.265 | Reviews: 32 | Hüte: 508

@Elwood
Da stimme ich dir zu.
Aber wie bekämpft man dieses Problem? Ist dies nicht irgendwie so tief in der Gesellschaft verankert, dass man dies nicht mehr ändern kann? Ist es vielleicht sogar evolutionstechnisch bedingt?
Ein Beispiel: Ich habe als Kind Harry Potter gelesen und für mich waren die Hauptdarsteller immer weiß. Dann kamen die Filme, welche den Figuren außerhalb der eigenen Fantasy Gesichter gaben. Auch hier waren alle weiß. War ich nun bereits rassistisch oder war es das Studio? Denn J.K.Rowling hat dann nach der Besetzung von Hermione Granger mit einer farbigen Darstellerin behauptet, dass sie Hermine nie als weiß dargestellt hätte. Einige Buchpassagen und ihre Interviews über Emma Watson sprechen aber eine andere Sprache.

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
05.06.2020 18:45 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.070 | Reviews: 22 | Hüte: 266

Ich finde dieses Thema, im Gegensatz zu dem was unter der Bevölkerung, dem Staat usw. passiert, in der Medienbranche sehr schwierig und gar nicht so leicht zu sagen, die Seite liegt richtig und diese falsch.

Man muss sich gerade die TV und Filmlandschaft ansehen, wer ist die zu erreichende Zeilgruppe? Das sind in Amerika mit fast 60% Leute heller Hautfarbe.

Ein Fakt ist leider, dass der Mensch sich in der Regel eher mit Leuten identifizieren kann, die ihm selbst ähneln, daher ist es nicht reiner Rassismus, sondern eigentlich wirtschaftliches Denken, weshalb ein Film mit einem hellhäutigen Darsteller, theroetisch, die mehrheitlich weiße Zielgruppe in den USA erreicht als wenn man einen Film mit einem Schauspieler einer Ethnie nimmt die im Land nur 13 % betrifft.

Die Vorurteile das eine andere Ethnie immer der Böse, der Sidekick oder Dumme ist immer gegeben, nicht nur beim "bösen" Hollywood. Wenn man sich afroamerikanische Filme anschaut ist es genauso, da ist der "Weiße", falls er im Film auftaucht ein Idiot, ein Bösewicht oder nur eine Nebenfigur. Genauso wenn man sich asiatische Filme anschaut, da ist die "Langnase" der Bösewicht oder der dumme Vorgesetzte der keine Ahnung hat, als Beispiel der Darsteller Richard Norten der in den 80ern in Hongkong meistens als Bösewicht gecastet wurde.

Es ist traurig aber wahr auch in der Filmbranche wird geschaut, welche Zielgruppe wollen wir erreichen um erfolgreich zu sein und da würde jeder BWLer die Bevölkerungsgruppe nehmen, welche am Häufigsten vorhanden ist.

Was mich bei diesen Debatten immer wundert, dass man solche Vorwürfe in Hollywood immer von den afroamerikanische Darstellern hört, welche mit 13 % nur die drittgrößte Bevölkerungsgruppe ist, während man von der zweitgrößten Bevölkerungsgruppe den "Hispanic (knapp 18%) so gut wie nie etwas hört.

Wenn man sich dazu mal anschaut wer die bestbezahltesten Hollywoodstars 2019 waren, fällt auf das auf Platz 1 mit the Rock ein afrokanadischer Samoaner ist und mit Will Smith ein zweiter afroamerikanischer Darsteller in den Top 10 ist. Weiterhin haben wir 6 Weiße, 1 Inder und mit Jackie Chan einen Asiaten. Wenn man die Top 10 Schauspieler auf die Bevölkerungsstatistik der Usa überträgt haben wir hier 60% Weiße Darsteller, 20% Darsteller afrikanischer Herkunft und 20% asiatisch/indischer Herkunft.

Wenn man sich dies mal sachlich anschaut, kommt mir eher die Frage wo sind irgendwelche hispansche Darsteller, welche ja die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe in den USA ist? Von denen hört man aber keine Vorwürfe, obwohl sie das eigentliche Recht hätten sich zu beschweren.

Ach, bevor wieder jemand behauptet ich würde Lügen, hier die Quellen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166858/umfrage/ethnien-in-den-usa/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36674/umfrage/bestverdienende-hollywood-schauspieler/

In dem Zusammenhang , kommt es mir vor, als ob Vanessa Morgan die schlimme Situation in den USA ausnutzt um sich selbst ins Gespräch zu bringen, da sie, bitte korrigiert mich, falls ich falsch liege, bisher noch keine große Hsuptrolle hatte.

Und bevor jemand mich irgendwie beschimpft, ich beziehe mich hier ausschließlich auf Hollywood und die Film/TV Branche.

Die Lage in den USA selbst ist einfach erschreckend, vorallem wenn man dann noch so einen Präsidenten hat

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Elwood : : Toyboy
05.06.2020 18:20 Uhr
0
Dabei seit: 10.03.17 | Posts: 895 | Reviews: 5 | Hüte: 121

@Duck-Anch-Amun

Wenn das Problem gelöst wäre wenn wir nun einen schwarzen Batman, James Bond oder Archie Andrews (um bei der Serie zu bleiben) bekommen, dann wäre es ziemlich einfach...

Das ist ja auch nicht der springende Punkt. Ich denke nahezu niemand erfreut sich daran, wenn aus bestehenden weißen Figuren plõtzlich schwarze werden. Die Frage ist ja eher, warum es so wenige schwarze Identifikationsfiguren gibt. Warum waren Batman, James Bond, Archie Andrews nicht schon in ihrer Konzeption schwarz? Das meinte ich in meinem ersten Kommentar damit, als ich schrieb, dass schwarze Hauptrollen in der Regel auch zwingend schwarz sein müssen. Was gab es für einen Aufschrei, als Idris Elba für "Der dunkle Turm" als Roland Dechain gecastet wurde? Dabei wurde, meiner Erinnerung nach, in der Buchvorlage nirgends eine Hautfarbe erwähnt, aber für alle war klar, dass Roland ein Weißer sein muss. Warum? Weil ein Weißer das Buch geschrieben hat und die Heldenrolle völlig atypisch für einen Schwarzen ist. Zumindest, wenn seine Hautfarbe nicht alle fünf Minuten erwähnt wird oder für die Story notwendig ist. Es ist etwas überspitzt formuliert so, dass schwarze Schauspieler meist einen Schwarzen spielen und die weißen Schauspieler spielen einen Menschen.

Ich hasse dieses Nazi Gesocks!

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
05.06.2020 14:41 Uhr | Editiert am 05.06.2020 - 14:47 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.265 | Reviews: 32 | Hüte: 508

@DrGonzo
Ja mit Sicherheit, aber es wär ja nichts neues in der Film und Serienlandschaft, wenn Hautfarben getauscht werden.
Was in der Serie dann wie erwähnt ja auch mit den Pussycats beispielsweise zu Beginn gemacht wurde. Und ich könnte mir vorstellen, dass weitere Figuren in den Comics einen anderen Background haben. Ich kenne mich aber wie gesagt nicht aus.

Ich kann deine Frau verstehen und manchmal frage ich mich selbst wie ich da noch am Ball bleiben kann. Liegt wohl daran, dass ich Staffel 1 (wie gesagt kenne und kannte mich mit den Archie Comics absolut nicht aus) noch interessant war. Aber mittlerweile ist es schon ziemlich fragwürdig...aber doch will man ja irgendwie wissen wie es weitergeht.

@Elwood
Wie oben beschrieben, auch in dieser Serie gibt es Umbesetzungen entgegen der Vorlage. Und es ist vielleicht zu einfach gedacht, aber ich denke mir halt: erfindet doch was Neues anstelle dann so "zwanghaft" etwas umzubesetzen. Sowieso passiert dies dann doch immer nur bei den Nebenfiguren, wo mich dieses "anbiedern" dann doch sogar stört.

Du hast mit diesem komplexen Thema natürlich Recht, aber das Problem sehe ich da weniger an Vorlagentreue. Man sieht ja immer wieder umgekehrt auch den Shitstorm wenn es zu solchen Dingen kommt. Wenn das Problem gelöst wäre wenn wir nun einen schwarzen Batman, James Bond oder Archie Andrews (um bei der Serie zu bleiben) bekommen, dann wäre es ziemlich einfach...

Das mögen viele jetzt als übertrieben ansehen, aber wenn man mal offenen Auges durch die Unterhaltungslandschaft geht, dann fallen einem sehr viele solcher Beispiele auf.
Man könnte es ja aber auch so sehen, dass er einer der wenigen Figuren mit echter Entwicklung ist, so gesehen einen Redemption-Arc besitzt und zum Held und Vorbild der Gegenbewegung wird.

Ich denke, wir müssen alle sensibler für dieses Thema sein, wenn wir etwas ändern wollen und es nicht als nicht existent oder völlig übertrieben abtun. Die Weißen herrschen in dieser Welt und halten alle anderen klein; bewusst und viel zu oft unbewusst. Dagegen können wir alle etwas tun, im Großen und im Kleinen. Meine Meinung.
Wie gesagt, ich gebe dir ja eigentlich komplett Recht. Aber meiner Meinung nach kann man auch vieles überinterpretieren, dein Finn-Beispiel ist da perfekt, da ich da nie irgendwas negatives hineingedeutet habe.
Aber dann sind wir ja auch schon wieder im Bereich der Simpsons, wo z.B. die Figur Apu wegen Rassismus wohl entfernt wird, während die Latinos, Italianos und wer weiß ich nicht weitehrin aufs Korn genommen wird.

Um nochmal die Kurve zu Riverdale zu bekommen: Ja, sie hat Recht, dass schwarze unterpräsentiert sind. Und ja, womöglich ist ihr Charakter kein Teil des Hauptcasts und sie verdient weniger. Aber trotzdem halte ich die Kritik nun für komplett übertrieben.

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