Abfuhr für den "Atomic Hero"

"The Toxic Avenger": Kevin Smith hat Reboot-Regie abgelehnt

"The Toxic Avenger": Kevin Smith hat Reboot-Regie abgelehnt
2 Kommentare - Fr, 15.12.2017 von N. Sälzle
Kult-Filmemacher Kevin Smith hätte die Gelegenheit gehabt, einen Reboot von Tromas "Atomic Hero" umzusetzen. Und lehnte ab. Aus guten Gründen? Das muss jeder für sich entscheiden.

Manchmal soll es wohl einfach nicht sein. So auch bei Kevin Smith mit The Toxic Avenger. Dieser hätte ein Film von Smith sein können - und doch wurde er es nicht. Weshalb? Er hat abgelehnt, offenbart Smith und nennt auch Gründe dafür. Man konnte sich nicht über die Herangehensweise einigen.

The Toxic Avenger bzw. in Deutschland Atomic Hero ist ein Superheld aus New Jersey, der seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1984 Kultstatus genießt und dem Zero-Budget-Studio Troma Entertainment zu Aufmerksamkeit verhalf. In seinem "Fatman on Batman"-Podcast erzählte Smith, dass man ihn kontaktiert hat, um den einstigen Low-Budget-Streifen mit einem großen Budget neu aufzulegen.

Gerade, weil er selbst aus New Jersey stammt, sei man für diesen Reboot an ihn herangetreten, und Smith gibt zu, dass ihm gefällt, was Lloyd Kaufman und Troma mit dem Material gemacht haben. Mit Hollywood-Filmen in New Jersey habe Troma geworben, und der Toxic Avenger sei unglaublich bekannt gewesen, weshalb er immer schon großen Respekt für das "Toxie"-Franchise gehabt habe. Deshalb, so Smith, habe er auch eingewilligt, sich mal Gedanken dazu zu machen.

Was am Ende zu nichts führte, das die Kinogänger bewundern könnten. Smith kam zu dem Schluss, dass Atomic Hero seinen Charme aus der Tatsache bezieht, dass man eben kaum Budget hatte. Eine Neuauflage sollte daher auch nicht mit viel Geld um sich schleudern, findet er. Doch stattdessen versuchte man ihm ein 35 Mio. $-Budget aufzuschwatzen, allein darin unterschieden sich also die Vorstellungen beider Parteien. Während Smith ein Remake im Sinne des Originals vorschwebte, wollten die Verantwortlichen alles "marvelisieren" und ein neues Franchise starten.

Heimlich, still und leise habe er sich also davon gemacht. Er verstehe zwar, worauf sie abzielten, aber er selbst würde nie eine solche Version sehen wollen. Es sei so, als würde jemand eine 35 Mio. $-Version von Clerks - Die Ladenhüter drehen, meint Smith. Warum sollte jemanden so etwas interessieren?

Vielleicht hat es Smith nicht nur auf den Punkt gebracht, sondern auch das Problem erkannt. Womöglich beschreibt er gar, weshalb das Projekt seit Jahren nicht vom Fleck kommt und Hot Tub - Der Whirlpool... ist ’ne verdammte Zeitmaschine!-Regisseur Steve Pink verlor. Auch von der einst berichteten Beteiligung Arnold Schwarzeneggers oder John Travoltas war seit Langem nichts mehr zu hören. Zuletzt wurde Conrad Vernon (Sausage Party - Es geht um die Wurst) mit der Regie bei The Toxic Avenger in Verbindung gebracht.

Quelle: JoBlo
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2 Kommentare
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SpiralEyes : : Moviejones-Fan
15.12.2017 13:30 Uhr
0
Dabei seit: 27.10.17 | Posts: 26 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Wenn man den Filmen den Trash-Charakter nimmt, bleibt nur noch scheiße übrig. So ists schon besser

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theMagician : : Unvergesslicher
15.12.2017 11:58 Uhr
0
Dabei seit: 03.05.13 | Posts: 1.163 | Reviews: 0 | Hüte: 34

Gut so. Recht hat auch. Warum Low Budget Filme mit Millionen von Dollar wieder aufleben lassen. Diese ganzen Hochglanzfilme sind auf die Dauer langweilig und öde. Vielleicht eher wie einen Grindhouse Film. Wie Machete oder Planet Terror. Mit Tarantino und Rodriguez als Produzenten. Das wäre schon eher mein Fall

You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward

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