Nachdem er mit Black Panther MCU-Geschichte geschrieben hat, will Chadwick Boseman nun Samurai-Geschichte schreiben: in einem realhistorischen, noch titellosen Film über Yasuke (nicht zu verwechseln mit dem jüngst angesetzten Konkurrenzfilm, MGMs Yasuke!), den ersten und einzigen afrikanischen Samurai. Doug Miro, Miterfinder der Netflix-Serie Narcos und Co-Autor von Filmen wie Prince of Persia - Der Sand der Zeit, Duell der Magier und The Great Wall, liefert das Drehbuch dafür.
Gebürtig aus Mosambik stammend, wurde Yasuke im 16. Jahrhundert gefangen genommen und als Sklave für Jesuiten-Missionare nach Japan verschleppt - womit er der erste Schwarze war, der einen Fuß auf japanischen Boden setzte. Seine Ankunft weckte das Interesse des skrupellosen Kriegsherrn Oda Nobunaga, der danach strebte, das gespaltene Land unter seinem Banner zu vereinigen. Zwischen den zwei Männern entwickelte sich eine komplexe Beziehung, während Yasuke sich Nobunagas Freundschaft und Respekt verdiente. Und letztlich auch die Ehre, die Schwerter und den Titel eines Samurais.
Die Legende von Yasuke sei eines der bestgehüteten Geheimnisse der Geschichte, die einzige Person nicht-asiatischer Herkunft, die je ein Samurai geworden sei, erklärt Boseman in einem Statement. Dies sei nicht nur ein Actionfilm - es sei ein kulturelles Event, ein Austausch, und er freue sich, ein Teil davon zu sein. Weil ihm das Projekt so viel bedeutet, produziert Boseman es auch mit.
