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Familienfilm

Prädikat: besonders wertvoll

Familienfilm Kritik

0 Kommentar(e) - 28.01.2017 von FBW - Hierbei handelt es sich um eine Kritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).

Familienfilm Bewertung: 4/5

Vater, Mutter, Tochter und Sohn fahren zum Flughafen, verabschieden sich: die Eltern wollen mit Hund Otto über den Ozean segeln, die Kinder sollen Weihnachten nachkommen. Zu den Geschwistern, der 19jährigen Anna und dem 15jährigen Eric, ziehen Annas Freundin Christina und Erics bester Freund. Das Leben ohne elterliche Aufsicht ist anfangs ungezwungen und leicht, sie machen Party, Eric und Christina haben Sex. Als herauskommt, dass Eric dauerhaft die Schule schwänzt, bringt Onkel Martin zunächst wieder Struktur in das Leben der Jugendlichen. Doch dann melden sich die Eltern nicht mehr und die polizeiliche Suche nach ihnen bleibt erfolglos...

Der slowenische Regisseur Olmo Omerzu zeigt mit Familienfilm großes europäisches Autorenkino, in dem jeder Schnitt und jeder Übergang stimmt. Die Geschichte, die in Prag angesiedelt ist, könnte in fast jeder europäischen Stadt spielen. Olmo Omerzu vertraut seiner Geschichte, er lässt geschlossene Erzählblöcke stehen, ohne diese bis ins letzte Detail auszuerzählen.

Die jugendlichen Schauspieler sind hervorragend gecastet und geführt. Auf höchstem Niveau sind auch die Tonebene und die handverlesene Musik, die nie dazu benutzt wird, zusätzliche Dramatik aufzubauen. Die Ausstattung ist durchweg stimmig. Es gibt immer wieder tolle Bildideen wie etwa die einer Mutprobe, wenn die Jugendlichen nackt in einen Fahrstuhl steigen. Großartige Bilder und emotionale Momente gelingen dem Film, wenn der Hund auf der einsamen Insel um sein Überleben kämpft und immer wieder in das Meer springt, um zu seiner Familie zurückzukehren: Eine starke Rolle des Hundes und eine bemerkenswerte Leistung des Tiertrainers.

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Prädikat: besonders wertvoll

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

Familienfilm Bewertung
Bewertung des Films
810
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