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Mein Filmtagebuch...
Avengers - Endgame gesehen am  
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Avengers - Endgame (2019)

Ein Film von Joe Russo mit Robert Downey Jr. und Chris Evans

Meine Wertung
Ø MJ-User (76)
Mein Filmtagebuch

Avengers - Endgame Inhalt

Der schwerwiegende Verlauf der Ereignisse, den Thanos in Gang gesetzt und der das halbe Universum ausgelöscht und die Reihen der Avengers zerschlagen hat, zwingt die verbliebenen Avengers dazu, in ein letztes Gefecht zu ziehen.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Avengers - Endgame und wer spielt mit?

OV-Titel
Avengers - Endgame
Format
2D/3D
Box Office
2.791,16 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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Was denkst du?
102 Kommentare
MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
16.11.2019 09:16 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 4.808 | Reviews: 38 | Hüte: 408

@Duck-Anch-Amun:

Danke dür die Aufklärung. Ich tue mir ja auch immer recht schwer mit Zeitreisethemen. Das Ende von Endgame hat mir auch ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Zumindest habe ich jetzt mal nen logischen Ansatz. Hut für dich.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
16.11.2019 09:07 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.229 | Reviews: 2 | Hüte: 216

@luhp92

Das sehe ich genauso. Im Nachhinein ist der Film leider nur durchschnittlich. Diese ganze Zeitreise Thematik hat mMn die ganze Geschichte ins Lächerliche gezogen. Gerade der Satz von Thanos "I am inevitable" passt dann überhaupt nicht mehr. Wo Infinity War alles richtig gemacht hat, macht Endgame eigentlich alles falsch. Schade, es hätte soviel Potential gegeben. Aber ich glaube, es wurde auch viel auf die Zeit nach Endgame hingearbeitet (Loki, Wanda Vision etc etc), dass sehr viele Kompromisse gemacht wurden, um den Bogen zu Phase IV zu spannen. Deshalb empfinde ich die Story auch für zu konstruiert.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
16.11.2019 02:32 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.009 | Reviews: 178 | Hüte: 398

Unterhält als Rewatch zu Hause leider nicht mehr so gut wie beim ersten Mal im Kino, die drei Stunden ziehen sich dabei schon ziemlich. Von meinen ursprünglichen 6/10 gehe ich auf 5,5/10 runter.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.11.2019 08:14 Uhr
1
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.341 | Reviews: 38 | Hüte: 441

@Abdi
Es gibt 2 Arten es zu interpretieren:

  1. Als Plothole: Die Drehbuchautoren erklärten, dass Cap zurück in die Vergangenheit ging und ein anderes Leben an der Seite von Peggy führte. Er könnte aber immer noch Cap gewesen sein, die Möglichkeit besteht aber auch, dass zu diesem Zeitpunkt bereits ein Cap im Eis war. Der Cap aus der Zukunft wäre auch gealtert, immerhin wäre er nicht 70 Jahre im Eis erfroren gewesen und somit auch gealtert (wenn auch langsamer, immerhin ist er immer noch fit). Dies ist jedoch komplett anders als Endgame uns Zeitreisen erklärt, denn eine Reise zurück in die Vergangenheit verändert nicht die Zukunft. Somit wäre dieser Ansatz ein Logikbruch, was aber zu verkraften ist, da den machern das emotionale Ende wichtiger war.
  2. Die nicht gezeigte Version: Die Russo-Brüder sehen es anders. Laut ihnen reiste Cap in die Vergangenheit und lebte gemeinsam mit Peggy ein glückliches Leben. Dies erzeugte eine neue Zeitlinie in der sich die Dinge anders entwickelten. Auch hier altert der Cap aus der Zukunft, auch hier könnte ein weiterer Cap im Eis gefangen sein. Auf jedenfall würde dies logischer sein, da in Endgame eben die Reisen anders funktionieren. Wie kam er dann aber in die ursprüngliche Zeit zurück? Na indem er eben wieder einen Zeitsprung machte in die alte Realität. Leider zeigt man uns dies nicht wie man uns auch Caps gesamte Reise mit den Steinen nicht zeigt. Auch der Zeithüpfer wird nicht gezeigt, weil man den Fokus auf den Ehering legte. Allerdings entnahm Cap in Pyms Labor 4 Partikel. Zwei waren notwendig um Tony und ihn wieder ins Jahr 2023 zu bringen, einer um die Steine zurückzubringen. Den letzten Partikel könnte er genutzt haben um später als alter Mann wieder ins Jahr 2023 zurück zukehren.

Welche Interpretation man nun wählt hängt davon ab ob man von einem Plothole ausgeht oder ob man Erklärungen nach dem Film akzeptiert. Ich würde ja sagen "Show, don´t tell", für mich würde aber sogar der Plothole funktionieren (ist ja nicht der Einzige), da es ein tolles Ende für die Figur war.

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Abdi : : Moviejones-Fan
11.11.2019 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 11.11.19 | Posts: 1 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich versteh das mit Cap. America nicht. Wenn er zurück durch die Zeit ist und dort geblieben ist kann er dann nicht als alter Mann auf der Bank sitzen da er eine neue Realität schafft. Ist er dann schon immer da gewesen woher hat er die Erinnerung. Was ich auch nicht versteh, er altert ja auch nicht.

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
16.10.2019 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.140 | Reviews: 168 | Hüte: 480

AVENGERS - ASSEMBLE (Die Low Budget Variante. MEGA ^^):

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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fbLieven : : Moviejones-Fan
08.10.2019 16:53 Uhr
0
Dabei seit: 15.02.18 | Posts: 41 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich habe mir den Film am 08. Oktober 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

2 mal im Kino gewesen und jetzt auf blueray gekauft und zum dritten Mal geschaut. Immer noch 5 Hüte für Endgame

Meine Bewertung
Bewertung
MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
07.10.2019 22:39 Uhr | Editiert am 07.10.2019 - 22:50 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.483 | Reviews: 5 | Hüte: 42

@raven13

Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, warum du dich an dieser kleinen, im Gesamtkonzept des Interviews ziemlich nebensächlichen Aussage so hochziehst.

Das dir die Unterscheidung zwischen objektiver und subjektiver Sichtweise auf Kunstformen vermeintlich etwas schwer fällt, ist ja eine Sache, aber anhand einer beiläufigen (fast schon "Anekdote") Aussage eines angesehenen Regisseurs hier so ein Fass aufzumachen eine andere.

Das es heutzutage im "Großraum Kino" vor leicht verdaulicher, häufig inhaltsleerer und massenkompatibler Einheitsware mit schablonenhaften "emotionalen Szenen für Jedermann" nur so wimmelt, ist ja nun keine fein ausgearbeitete Master-Arbeit des Herrn Scorsese, sondern eher allgemeingültiges Arbeitspapier vieler filmschaffender Menschen und Zuschauer, das alle stillschweigend und übereinkommend unterschrieben haben.

Nur weil viele Menschen die Filme gut finden, hebt es sie qualitativ ja nicht automatisch auf eine andere Stufe. Sie sind was sie sind und als das können sie ja auch gut sein, aber eben auch nicht mehr.

Ich WEIß ja auch das McDonalds billiges, minderwertiges Fast Food von der Stange und mein Nobelitaliener von der Ecke gehobene Küche ist, ohne auch nur einen einzigen Fuß in eine Kochschule gesetzt zu haben, mein Allgemeinwissen in Bezug auf "Essen" gibt das nun mal einfach her. Wenn es dann an die Details geht, werde ich früher oder später sehr wahrscheinlich zurückstecken müssen, wenn es zu einer Diskussion mit einem gehobenen Gastronomen kommen sollte, einfach weil er mehr vom Fach versteht als ich, auch wenn ich trotzdem meine eigene Meinung zu den verschiedenen Restaurants bzw. Gerichten haben kann. Es gibt aber eben doch eine allgemein vertretbare und akzeptierte Fachmeinung in gewissen Bereichen, ob mir die nun passt oder nicht. McDonalds kann ja auch gut schmecken, aber es ist und bleibt halt NUR - Fast Food. Über die Jahre haben sich nun mal viele schlaue Köpfe zusammengesetzt um allgemeingültige Definitionen für alle möglichen Fachbereiche auszuarbeiten und da gibt es hier und da mit Sicherheit immer etwas "Auslegungs-Spielraum" der zu Diskussionen einlädt, aber eine gewisse Basis ist eben gegeben.

Wenn du so eine Diskussion dann mit:

Für mich ist McDonalds aber gehobene Küche...anfängst...geht dieser mit Sicherheit schnell die Luft aus...und dir die Glaubwürdigkeit...

- CINEAST -

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Jack-Burton : : Truck Driver
07.10.2019 22:13 Uhr
0
Dabei seit: 17.04.12 | Posts: 2.797 | Reviews: 3 | Hüte: 196

@ Moby

Natürlich hast du Recht, es gibt sicherlich viele gute Comics, wie es auch sehr viele schlechte Bücher gibt. Ich wollte nur ein Beispiel bringen, wie es der Mainstream Kinogänger sehen könnte, oder auch ein älteres Semester wie Scorsese, aber ich denke du weisst schon worauf ich hinaus wollte.

...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
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MobyDick : : Moviejones-Fan
07.10.2019 21:00 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.772 | Reviews: 76 | Hüte: 318

Jack-Burton:

Ich weiss schon was du meinst und das ist aller Ehren wert, und daher schmerzt es mich umso mehr zu schreiben, dass ich gar nicht in Worte fassen kann, wie sehr ich nicht mit dir übereinstimme:

1. Comics sind schon lange nicht mehr nur Pulp oder niveauloser Unsinn. Da ist durchaus sehr viel hochklassige Lektüre dabei, das geht alleine schon bei Alan Moore (oder mit Abstrichen Neil Gaiman) los, der das gesamte Superheldengenre nicht erst mit Watchmen dekonstruiert und literarisch wertvoll verkauft (nicht umsonst vom Time Magazin in die Liste der 100 besten Romane des letzten Jahrhunderts gewählt!), auch sein V for Vendetta, From Hell (die wahrscheinlich beste und ausführlichste Mainstream-Lektüre, die jemals zum Thema Jack the Ripper verfasst wurde) oder sogar League of Extraordinary Gentleman sprechen eindeutige Sprachen. Wenn wir im angelsächsischen Raum bleiben ist "Maus" eine Hausnummer, die man auch nicht so leicht abschütteln kann, und selbst beispielsweise ein vermeintlich einfacher "Gregory" ist nicht unbedingt dümmliche Kost. Und damit sind wir noch gar nicht im japanischen Raum gewesen, wo das Medium einen ganz anderen Raum einnimmt.

2. Scorsese hat niemals gesagt, dass er Comics nicht mag, er hat lediglich bei den gängigen und erfolgreichen Comicverfilmungen auf mangelnde Chrakateristika aufmerksam gemacht - zu Recht. Dass da jetzt ein völlig falsches Fass aufgemacht wird, wie du ja vorhin so schön auch schon formuliertest, steht auf einem völlig anderen Blatt. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass wenn er dürfte wie er wollte, dass er sehr wohl gerne auch eine Comicverfilmung stemmen würde, und könnte. Im Grunde genommen hat er ja bereits den Joker mit Phoenix bereits mehrfach gedreht wink Und ganz ehrlich, ich wüßte nicht, von wem ich glauben würde, dass er eine bessere Comic-Verfilmung als Scorsese drehen könnte. (Um ehrlich zu sein, Copolla könnte einen sehr guten Mignola Comic verfilmen, siehe sein Dracula - aber der winzt ja derzeit lieber)

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
07.10.2019 20:37 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.689 | Reviews: 47 | Hüte: 171

Raven:

"Wir drehen und im Kreis. Du scheinst nicht richtig zu verstehen, was genau mich stört. Scorseses Meinung stört mich nicht, sondern seine Ausdrucksweise und Wortwahl."

Du argumentierst aber zweigleisig: zum einen seine Wortwahl, bleibst aber schuldig, was daran so wirklich schlimm gewesen sein soll, außer er würde das als "Fakt" darstellen, zum anderen gehst du auch auf die inhaltliche Komponente ein. Nachdem ich dir übrigens geschrieben habe, dass er das gar nicht so gesagt (und höchstwahrscheinlich gemeint) hat, wie du das auffasst, bist du da übrigens nicht drauf eingegangen und hast ihn in einer Antwort an einen anderen User auch noch sinnentstellend zitiert.

"Er kann sich seine Meinung gerne wegen seiner Fachlichkeit gebildet haben. Aber er sollte es dann auch vernünftig begründen. Und er sollte nicht seine Meinung als "Fakt" darstellen. "Kein großes Kino" ist kein allgeimeiner Fakt, sondern immer eine Geschmacksfrage."

Wir drehen uns tatsächlich im Kreis, wenn du immer wieder auf den "Geschmack" (dieses nebulöse Konzept) zurückgreifst. Er hat im Rahmen eines Interviews mit einem Satz eben begründet, warum er das für Theme Park-Entertainment hält (übrigens schon seit den 90ern recht gängige Kritik am Blockbuster, nur mal am Rande). Mehr kannst du von ihm in dem kurzen Rahmen nicht erwarten. Und er kann die schon als "Fakt" darstellen, man muss nicht jedes Werturteil mit "Also meiner Meinung nach..." einleiten, damit sich bloß keiner auf den Schlips getreten fühlt...

"Natürlich soll bzw. darf man sich kritisch äußern. Nur sollte man dabei immer auf die Wortwahl und die Art und Weise des Ausdrucks achten."

Also nimmst du den "kleinen arroganten Schnösel" zurück?

"Das will ich garnicht. Um seine Meinung geht es mir hier nicht. Aber das sollte doch eigentlich bereits klar sein. Ich kann nicht sagen, dass er Unrecht hat, er hat nur eine Meinung, die für ihn selbst korrekt ist. Aber sie gilt nicht zwangsläufig für die Welt. Hier sind wir wieder bei Scorseses Wortwahl."

Natürlich kannst du sagen, er habe Unrecht. Das ginge sogar relativ fix, wenn du wüsstest, was mit "großer Kunst" gemeint ist. Das ist jetzt nicht unbedingt ein zu 100% feststehender Begriff, aber Scorsese hat ja schon mal einen Anhaltspunkt gegeben, was er für "cinema" hält - und da bezieht er sich auf ein in der Fachliteratur weitverbreitetes Verständnis des Begriffs. Übrigens ist die nicht nur für ihn selbst korrekt, sie ist auch für andere korrekt, bis er aussagenlogisch widerlegt ist...

Zur Wortwahl verweise ich nach oben: was macht sie schlimmer als deine Formalbeleidigungen gegen ihn?

"Damit magst du Recht haben. Dennoch lässt sich "Größe" nicht genauer definieren. Wenn alle Welt sich "Endgame" im Kino ansieht und überall über "Endgame" diskutiert wird, dann ist das schon eine gewisse Größe, völlig unabhängig von objektiven Qualitäten. "Größe" ist kein Qualitätsmerkmal."

"Größe" ist in der Kunstdiskussion schon ein Begriff, der vielleicht nicht eine umfassende Definition hat, aber schon auf gewisse Art umrissen ist, sei es wegen der Kunstfertigkeit der Inszenierung, der Ästhetik oder dem Gehalt. DAS meint man für gewöhnlich, wenn man von Größe spricht und da kann man auch von Qualität sprechen (solange man das Wort mit Bedeutung füllen kann, versteht sich). Du vermischst das gerade mit Popularität (im Sinne von Bekanntheit), die kann man an den Diskussionen messen.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
07.10.2019 19:52 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.229 | Reviews: 2 | Hüte: 216

@raven13

Tut mir leid, du kommst aber auch mit Vergleichen, die hinken. Eine "Meinung", die auf "Geschmack" beruht und "Wissen", das auf "Fakten" beruhen, sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Filme sind zweischneidige Schwerter. Es gibt die objektiven Fakten über einen Film (Tontechnik, Bildtechnik, etc.) und die subjektiven Geschmacksempfindungen über einen Film (wie gefällt mir dieser Film?). Einen Geschmack kann man nicht mit einer Formulierung eines angeblichen "Fakts" allen anderen aufzwängen. Genau das hat Scorsese auf sehr unnötig arrogante Weise aber getan.

Ok, Punkt für dich.

Da sieht man aber auch, dass man Meinungen und Ansichten nicht so klar einordnen kann. Ich denke, ich verlasse jetzt diese Diskussion. Aber nur, weil die Diskussion sich bestimmt wieder im Kreis drehen wird.

"I’ll do my best."

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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
07.10.2019 19:46 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.688 | Reviews: 39 | Hüte: 171

@ Silencio

Wir drehen und im Kreis. Du scheinst nicht richtig zu verstehen, was genau mich stört. Scorseses Meinung stört mich nicht, sondern seine Ausdrucksweise und Wortwahl.

"Den er wahrscheinlich wegen seiner Fachlichkeit entwickelt hat. Und jetzt?"

Er kann sich seine Meinung gerne wegen seiner Fachlichkeit gebildet haben. Aber er sollte es dann auch vernünftig begründen. Und er sollte nicht seine Meinung als "Fakt" darstellen. "Kein großes Kino" ist kein allgeimeiner Fakt, sondern immer eine Geschmacksfrage.

"Was haben diese Filme “nicht verdient“? Soll man sich denen gegenüber nicht mehr kritisch äußern, weil da viele Leute Karten für lösen?"

Natürlich soll bzw. darf man sich kritisch äußern. Nur sollte man dabei immer auf die Wortwahl und die Art und Weise des Ausdrucks achten.

"Argumentier doch lieber mit deiner eigenen Meinung, warum er unrecht haben sollte."

Das will ich garnicht. Um seine Meinung geht es mir hier nicht. Aber das sollte doch eigentlich bereits klar sein. Ich kann nicht sagen, dass er Unrecht hat, er hat nur eine Meinung, die für ihn selbst korrekt ist. Aber sie gilt nicht zwangsläufig für die Welt. Hier sind wir wieder bei Scorseses Wortwahl.

"Das könnte tatsächlich ein Grund für den anhaltenden Erfolg sein: das ist comfort food, bei dem der Zuschauer weiß, was er kriegen wird und das ihm hilft, nach einem harten Tag in der Schule/Uni/Arbeit/etc. abzuschalten. Ist dann ganz ähnlich wie die allabendliche Folge „Big Bang Theory“, nur mit mehr Explosionen. Da gibt es dann mal Ausreißer, aber wir wollen doch nicht ernsthaft argumentieren, dass das alles große Kunst sei, die die Sixtinische Kapelle ersetzen könnte..."

Damit magst du Recht haben. Dennoch lässt sich "Größe" nicht genauer definieren. Wenn alle Welt sich "Endgame" im Kino ansieht und überall über "Endgame" diskutiert wird, dann ist das schon eine gewisse Größe, völlig unabhängig von objektiven Qualitäten. "Größe" ist kein Qualitätsmerkmal.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.10.2019 19:40 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.341 | Reviews: 38 | Hüte: 441

Und um wieder zum Thema zu kommen ;)

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Jack-Burton : : Truck Driver
07.10.2019 19:37 Uhr | Editiert am 07.10.2019 - 19:39 Uhr
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Dabei seit: 17.04.12 | Posts: 2.797 | Reviews: 3 | Hüte: 196

Vielleicht sollte man Scorseses Aussage so definieren das er damit den literarischen Gehalt der Vorlage meint. Die Filme des MCU sind eben so tiefgründig und gehaltvoll wie ihre literarische Vorlage: die Comics! Diese Heftchen sind gut gezeichnet und künstlerisch besonders, das ist nicht von der Hand zu weisen, aber sie sind leicht verdauliche Kost ohne Nährwert und mit Sicherheit keine grosse Literatur!

Ein "richtiges" Buch bietet viel mehr von allem, mehr Tiefe, eine ausgearbeitete Charakterzeichnung, vor allem nimmt man sich für die Geschichte mehr Zeit (wie Scorseses Filme auch). Manche Exemplare können einem schon schwer im Magen liegen. Eine Daseinsberechtigung hat aber beides, es gibt Leute die mögen Bücher, andere Comics, wieder andere sogar beides.

Scorsese mag halt lieber ein gutes Buch anstatt ein Comicheftchen, das ist nichts verwerfliches und vollkommen legitim.

...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
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