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Enola Holmes (2020)

Ein Film von Harry Bradbeer mit Millie Bobby Brown und Helena Bonham Carter

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Ø MJ-User (11)
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Enola Holmes Inhalt

Als ihre Mutter an ihrem 16. Geburtstag unter mysteriösen Umständen verschwindet, wendet sich Enola Holmes Hilfe suchend an ihre älteren Brüder, Mycroft und den berühmten Sherlock Holmes. Doch bald merkt sie, dass die beiden weniger daran interessiert sind, den Fall zu lösen, als sie aufs Internat zu schicken. Enola tut das Einzige, was eine pfiffige, findige und furchtlose junge Frau aus den 1880er Jahren eben tun kann - sie büxt nach London aus. Dort beginnt sie ihre eigene bemerkenswerte Karriere als Detektivin und bleibt Sherlock immer einen Schritt voraus.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Enola Holmes und wer spielt mit?

Drehbuch
OV-Titel
Enola Holmes
Format
2D
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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7 Kommentare
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
11.10.2020 23:42 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.079 | Reviews: 31 | Hüte: 313

Enola Holmes ist ein unerwartet toller Film, der mich von der ersten Minute an abgeholt hat. Ich mag das Setting und die Kulisse, die Art der Darstellung und Präsentation und auch die tolle Musikuntermalung. Auch schauspielerisch hervorragend besetzt und gespielt. Schön auch die Kombination aus freudiger, humoristischer und ernster Darstellung der Geschichte, die mir ebenfalls gut gefallen hat. Toll gefallen hat mir auch der Kampf um Frauenrechte und dessen Darstellung im Film, da hier nicht mit dem berühmten Holzhammer, sondern eher subtiler und glaubwürdiger vorgegangen wird. Sehr gerne würde ich dazu eine Fortsetzung sehen!

8/10 Punkte - Mittlerer Wiederschauwert

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DrGonzo : : Drachenzähmer
28.09.2020 08:21 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.10 | Posts: 1.432 | Reviews: 0 | Hüte: 48

Witzig-Spritzige Verfilmung ohne längen. Alle 3 Holmes’s werden von den jeweiligen Schauspielern super dargestellt. Millie Bobby Brown hat jetzt schon mehr drauf als so manche ihrer erwachsenen "ausgelernten" Schauspielkolleginnen und Kollegen. Ich würde mal behaupten: von ihr werden wir noch viel sehen. Einziger Kritikpunkt: Der Kampf von Enola gegen den Auftragskiller. Ich bezweifle, dass ein 16-jähriges Mädchen das überstanden hätte, vor allem nicht so wie es im Film geschah.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.09.2020 08:02 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.611 | Reviews: 35 | Hüte: 531

@CINEAST
Yes, Millie Bobby Brown ist tasächlich erst 16. Aber ich muss zustimmen, dass sie deutlich älter rüberkommt. Auf Social Media ist es manchmal erschreckend wie kindliche Posts und Bilder sich abwechseln mit Shooting-Fotos einer jungen Frau. Wenn man sie dann auch noch bei Interviews sieht und wie souverän sie sich dort präsentiert (als Tipp kann man nur die Jimmy Fallon Besuche erwähnen), dann wirkt sie tatsächlich älter als 20. Lustig, dass dies sogar als Witz innerhalb des Films genutzt wird.

Ich weiß nicht ob du Stranger Things schaust, aber für mich ein Problem der Serie, dass man bereits jetzt Brown und Co. die kleinen Schulkinder nicht mehr abnimmt, was im Zuge von Staffel 4 oder 5 zum "Problem" werden könnte.

MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
25.09.2020 00:37 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.683 | Reviews: 6 | Hüte: 61

[...]Denn Brown ist mit ihren erst 16 Jahren schon stark präsent im Geschäft und kommt durhc ihre Ausstrahlung deutlich älter rüber als sie in Wahrheit ist.[...]

Das haut mich ja jetzt wirklich um. Im Leben hätte ich sie nicht auf 16 Jahre geschätzt. Ich bin durchgehend davon ausgegangen, dass sie irgendwas um die 22-24 Jahre alt sein muss und das es stellenweise von ihr doch etwas zu stark auf jung gebürstet gewirkt hat. Ein, zwei mal kam mir der Gedanke, dass es bei ihrer Reife und ihrem "Alter" doch vielleicht etwas zu viel des Guten war, sie auf 16 runterzutrimmen, aber...da hab` ich mir wohl selbst ein Bein gestellt : D

- CINEAST -

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
24.09.2020 08:24 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.611 | Reviews: 35 | Hüte: 531

Ein überaus erfrischender Film mit jugendlichem Elan, tollen Darstellern, einem überzeugendem Setting und einer wichtigen Botschaft. Ich denke wer nur den Titel und keine Trailer gesehen hat, der könnte sich was anderes erwartet haben (siehe Kommentare unter mir). Doch der Film verspricht das, was angekündigt wurde. Er ist süß, lustig, hat aber darüber hinaus auch ernste Töne. Das Zielpublikum ist dabei klar, der Film ist eindeutig für die Jugend gemacht. Dafür steht natürlich sinnbildlich die junge Millie Bobby Brown, welche eine überragend gute Elona verkörpert mit Humor, Charme und tollen schauspielerischen Fähigkeiten. Das Durchbrechen der vierten Wand ist erfrischend und lustig und überaus toll dargestellt von Brown, welche mal wieder beweist, dass sie eine tolle Darstellerin ist.
Bekanntese Nebenfigur dürfte aber natürlich Sherlock Holmes sein, dargestellt von Henry Cavill. Wer nun einen Sherlock Holmes-Film erwartet, der wird enttäuscht werden. Denn Cavills Holmes agiert wirklich nur im Hintergrund und mit seiner Interpretation könnte er anecken. So zeigt man eindeutig sein Können als Detektiv und Befürchtungen, dass seine Schwester Elona, also das so oft befürchtete "nun darf das weibliche Pendant alles besser machen", in lächerlich macht, sind unbegründet. Es wird ein distanzierter Holmes gezeigt, toller Kontrast zu Elona mit einer Charakterisierung, die bei anderen Umsetzungen oftmals nur angedeutet wurde.

Man darf den Film halt nicht mit früheren Sherlock Holmes-Umsetzungen vergleichen, denn dies ist weder das Zielpublikum noch war dies das Ziel der Filmmacher. Trotzdem gibt es viele Rätsel, Detektivarbeit und so manchen überraschenden Plottwist, wobei Holmes-Kenner womöglich weniger überrascht werden als das Zielpublikum.

Ein runder Film mit toller Botschaft, die aber sicherlich wieder mal Nörgler hervorrufen könnte. Denn auch hier steht das Thema Feminismus im Vordergrund, nicht nur durch die Darstellerin, sondern auch durch die politisch angehauchte Handlung. Gewiss wird dies wieder einigen nicht schmecken, besonders da Millie Bobby Brown mitspielt. Denn unverständlicherweise muss die Darstellerin seit einigen Jahren massiven Hate im Internet ertragen. Warum? Vielleicht aus Neid, vielleicht aus Dummheit. Denn Brown ist mit ihren erst 16 Jahren schon stark präsent im Geschäft und kommt durhc ihre Ausstrahlung deutlich älter rüber als sie in Wahrheit ist.
Meiner Meinung nach hat der Film deshalb auch eine wichtige Botschaft, die aktueller nicht sein könnte, obwohl der Film im 18 Jahrhundert spielt. Das Thema wird dabei eleganter, charmanter und deutlich besser verpackt als dies bei Disney oder DC zuletzt immer wieder der Fall war!

Elona Holmes ist eine Detektiv-Geschichte für Kids und Jugendliche, man sollte den Film nicht mit anderen früheren Sherlock Holmes-Umsetzungen vergleichen. Das Zielpublikum wird meines Erachtens einen tollen Film serviert bekommen, wir Älteren haben dafür als Ersatz ja immer noch genügend andere Holmes. Dem Zuschauer wird dabei ein erfrischendes, modernes Mädel serviert, welches sich in einer damals von Männern beherrschten Welt durchsetzen muss und ihren eigenen Weg finden soll. Dies wird einigen nicht passen, kann dem Film, welcher definitiv Jugendliche, insbesonders das weibliche Publikum, ansprechen dürfte, herzlich egal sein.

Die Handlung ist dabei in sich geschlossen, lässt aber alleine duch den überragenden Cast Potenzial für eine Fortsetzung erscheinen.

Meine Bewertung
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MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
23.09.2020 23:34 Uhr | Editiert am 23.09.2020 - 23:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.683 | Reviews: 6 | Hüte: 61

Ich habe mir den Film am 23. September 2020 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Das genaue Gegenteil von dem, was ich mir bei Omader Ankündigung damals erhofft hatte...aber nicht schlecht.

Ich fand die Idee einer toughen, weiblichen "Sherlock Holmes", dazu noch besetzt mit Millie Bobby Brown, wunderbar (war damals regelmäßiger Zuseher der "Die Abenteuer der Shirley Holmes"-Serie) . Leider wurden hier viele Zugeständnisse an die mittlerweile wohl etablierte "typische Netflix-Kundschaft" und ein jugendliches Zielpublikum gemacht. Einige Ideen sind ganz nett, vieles wirkt sehr gewollt und manches ist sogar unfreiwillig komisch.

Übergeordnet kann man, wie bei so vielen aktuellen Filmen mit weiblichen Hauptpersonen, auch hier das Feminismus-Banner über dem Film wehen sehen, wenn es auch größtenteils mit etwas mehr Charme und Sensibilität präsentiert wird, als oftmals üblich.

Ich hätte mir grundsätzlich einen deutlich ernsteren, dunkleren und storylastigeren Film gewünscht, der weniger auf (solide bis mäßige) Effekte, Actioneinlagen und Humor setzt (4.Wand...mmh) und dafür eine durchdachtere Story, gehaltvollere Dialoge und eine von Natur aus toughere "Heldin" aufweist...

Der Cast macht trotzdem einen guten Job: Brown überzeugt auf ganzer Linie, Claflin überrascht, Cavill spielt sich wie immer selbst und der Nebencast verrichtet ebenfalls solide Arbeit.

Insgesamt nett, mit gewissem Charme, aber wie so oft...viel verschenktes Potenzial, durch zu viele Zugeständnisse an das Zielpublikum und aufgrunddessen, mehrerer auftretender Ungereimtheiten.

Mittlerer Unterhaltungswert! Kein Wiederschauwert!

Meine Bewertung
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- CINEAST -

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Hisoka
23.09.2020 18:05 Uhr | Editiert am 23.09.2020 - 18:21 Uhr
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Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 4.625 | Reviews: 27 | Hüte: 239

Enola Holmes...ein ganz netter Film.

Der Cast war wirklich gut. Da ich keine Trailer gesehen habe wusste ich nur von Brown und Cavill, der Rest war also eine Überraschung. Sam Clafin als Mycroft war interessant. Sehr gefreut hab ich mich über Helena Bonham Carter, gefreut hab ich mich über Fiona Shaw (Petunia aus Harry Potter) und Frances de la Tour (Mme Maxime aus Harry Potter). Burn Gorman ist mir natürlich auch bekannt. Mein Favorit war allerdings der Newcomer Louis Partridge, der den Jungen gespielt hat (hoffe man sieht ihn zukünftig öfter, gefällt mir besser als die anderen Jungdarsteller bei Netflix). Die Charaktere waren insgesamt nur ok. Auch hier war der Junge mein Favorit. Henry Cavill hat mir als Sherlock nicht soo gefallen. Vlt. weil ich den grandiosen B.C. und natürlich RDJ gewohnt bin, die mehr das sherlockartige hatten als Cavill. Auch Clafin als Mycroft finde ich im Vergleich zum Serien- und RDJ Sherlock Filmen nicht so gut, für Lestrade gilt das selbe. MBB als Enola Holmes war gut. Schlau und sie kann kämpfen, das mag ich. Beste Szene war aber, als sie sich totgestellt hat im Wasser. So oft schon hab ich mit dem Kopf geschüttelt, weil ich dachte, wieso sich die Charaktere nicht einfach tot stellen, wenn sie gewürgt oder unter Wasser gehalten werden. undecided

Die Story fand ich jetzt nicht sonderlich interessant oder spannend, echt schade. Ging halt nur um das Verschwinden ihrer Mutter und um die Monarchie oder was auch immer (irgendein langweiliger politischer Kram). Einen Twist gab es natürlich, in so einem Film zu erwarten. Immerhin hab ich es nicht vorhergesehen.

Das mit dem Vierte-Wand-Durchbrechen war erfrischend.

Die Effekte waren für einen Streaming-Film gut.

Der Soundtrack hat mir echt gut gefallen, besser als man hätte erwarten können.

Insgesamt war mir der Film aber zu banal...hatte irgendwie mehr erwartet. Auch mehr auf jüngere Menschen ausgelegt, von der Stimmung her eher leicht und komödiantisch. Aber nicht die amüsante Art von komödiantisch wie in der Sherlock-Serie.

Gut, ich vergleich den Film zu viel. Ist dann halt Pech für ihn.^^

Zieht aber leider den kürzeren im Vergleich.

Dennoch ein netter Film, kann man sich ruhig ansehen, ist aber mMn jetzt kein Muss.

Bin gespannt, ob es eine Fortsetzung gibt.

Meine Bewertung
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#FuckCorona!!!!!!!!!!!!!!!

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