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Attack on Titan

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Staffel 4.1

Attack on Titan Review

Attack on Titan Review
0 Kommentare - 24.11.2022 von luhp92
In dieser Userreview verrät euch luhp92, wie gut "Attack on Titan" ist.
Attack on Titan

Bewertung: 5 / 5

Staffel 4.1

Zusammengefasst: ein Meisterstück, welches die Serie im Vergleich mit den Vorgängerstaffeln als charakterliches und gesellschaftspolitisches Drama um Einiges komplexer, vielschichtiger, ambivalenter und erschütternder gestaltet.

Trailer zu Attack on Titan

Anbei mein Review, die Schilderung von Beobachtungen und Eindrücken als Ergebnis einer regen Diskussion mit drei geschätzten Onlinebekannten.

Spoiler enthalten.

Der Einstieg ist die Staffel hat bereits große Klasse, bei dem erst einmal gar nicht klar ist, ob es sich hier um eine vergangene Auseinandersetzung zur Vertiefung der Hintergrundhistorie oder um ein gegenwärtiges Ereignis handelt, bis offenbart wird, dass tatsächlich vier Jahre nach der Rückeroberung von Shiganshina vergangen sind. Die technischen Errungenschaften und die Kriegsmaschinerie der Industrienationen des Festlandes sind mittlerweile so weit fortgeschritten und hochentwickelt, dass selbst die Titanen als Naturgewalten an ihre physischen Grenzen geraten und in Zukunft als Kriegswaffe irrelevant werden könnten. Für die Marley-Nation wird es immer wichtiger, den Founding Titan in ihre Gewalt zu bringen, was vielen Festland-Eldians im Verlauf der Staffel den Anlass gibt, Loyalitäten zu hinterfragen. Wenn Titanen irrelevant werden, hätte Marley keine Verwendungen mehr für die Eldians, würde sie nie als vollwertige und gleichberechtigte Bürger akzeptieren und die Segregation nicht beenden.

„Attack on Titan“ zeigt das Grauen und den Schrecken der Entmenschlichung in Staffel 4.1 so direkt und deutlich wie nie zuvor in den Vorgängerstaffeln, worauf bereits das Intro hinweist. Das Intro fokussiert sich rein auf das Kriegsgeschehen, auf (atom)bombenartige Explosionen und anonymisierte gleichförmige Soldatenmassen, menschliche Individuen – in der Regel die Hauptcharaktere – werden hier komplett eliminiert.

In den ersten drei Episoden wird das Grauen im Allgemeinen an persönlichen Schicksalen der Nebencharaktere im Lazarett sowie am Suizid eines Soldaten deutlich, der mit einer Beiläufigkeit eingeschoben wird, dass man ihn beim Sehen beinahe verpassen könnte. Diese Beiläufigkeit zeugt von einer schmerzlichen Normalität im Hinblick auf die Nachkriegsfolgen. Im Speziellen konzentriert sich „Attack on Titan“ auf Reiner Braun, körperlich nun gefühlt um 30 Jahre gealtert, psychisch ein von Schuldgefühlen zerfressenes und suizidales Wrack. Am Leben hält ihn lediglich die Zuneigung für seine Schüler, sein Lehrer- und Beschützerinstinkt, auch weil die Schüler ihn an seine eigene Ausbildung als Titanshifter-Rekrut sowie an seine Mitrekruten im Paradis-Militär erinnern. Vor Allem weil die Marley-Rekruten eine ähnlich ehrgeizige bis fanatische Attitüde wie Eren an den Tag legen. Im Gespräch mit den Marleys und mit seiner Familie fallen Reiner im Versuch, deren Vorurteile gegenüber den Paradis-Eldians zu bestätigen, nur banale bis absurde und weilt hergeholte Vergleiche ein.

Die Verblendung und Hirnwäsche der Festland-Eldians hat sogar noch eine belastendere Wirkung als die Kriegsgrauen, weil somit selbst die Opfer der Marley-Ideologie der selbigen folgen. Vorurteile, Diskriminierungen und Rassismen gegenüber den Paradis-Eldians werden in dieser Hinsicht unter dem schlichten Begriff „Dämonen“ zusammengefasst. Wie im ersten Absatz schon geschrieben, kombiniert Marley diese Indoktrination mit dem Locken einer vollwertigen Bürgerschaft und weiteren Privilegien; im Eifer, ihre Familien aus dem Ghetto zu befreien, stürzen sich Hunderte junger Männer und Frauen für Marleys Kriegs- und Expansionsfeldzüge aufs Schlachtfeld und in die Schützengräben. Talentierte Auserwählte werden dabei in das Titanshifterprogramm aufgenommen, was besonders bitter ausfällt, weil bekanntlich nur Eldians Titanshifter werden können. Totale politische Propaganda verleitet die Menschen dazu, gegen die vermeintlich schlechten Teile der eigenen Ethnie vorzugehen. Und DAS ganz ohne Zuhilfenahme der Fähigkeit des Founding Titans zur Gedankenmanipulation.

Ein Flashback in Episode 3 bringt uns zurück zu Reiner, Berthold und Annie kurz nach der Zerstörung der Mauer Maria, sie fanden sich damals nach dem Chaos in einem Flüchtlingslager innerhalb der Mauer Rose wieder und trafen einen Mann aus dem Südwesten, der bei der Flucht seine drei Kinder zurückließ und später Selbstmord beging. Dessen Geschichte berührte Berthold dermaßen, dass er sie später gegenüber den Rekruten um Eren etwas abgewandelt aber ansonsten 1:1 übernommen als ihre eigene Geschichte ausgab. Dabei handelt es sich hier um die gleichen Szenen wie in Staffel 1, nur, dass in diesem Flashback eben Berthold durch den Mann ausgetaucht wurde, Points of View inbegriffen.

Des Weiteren legt „Attack on Titan“ noch einmal Wert auf Marcos Tod (er opferte sich für Reiner und wurde von Ymir gefressen) und das Anfangsstadium von Reiners posttraumatischer Belastungsstörung, um darauf aufbauend die Entwicklung seiner Persönlichkeitsstörung näher zu erläutern. „Reiner is dead. If you want Marco, I´ll be him“, womöglich hervorgerufen durch eine Gehirnerschütterung nach Annies wütenden Tritten gegen Reiners Kopf. Seitdem wechselt Reiners Identität - intensiviert nach der Zerstörung der Mauer Maria - zwischen dem aggressiven, rohen und zielstrebigen Krieger (Reiner) und dem selbstlosen, loyalen und aufrichtigen Soldaten (Marco) hin und her, zwischen emotionaler Belastung und emotionaler Befreiung. Dass es sich bei Reiner um den Sohn eines Marleys und einer Eldia handelt, fügt sich noch schön als weitere Facette des Zwiespalts und der Dualität ein.

In den Episoden 5 bis 7 vollzieht sich mit Blick auf die Gesamtserie ein regelrechter Wandel des Machtgefälles, nun werden die Paradis-Eldians als Bedrohung charakterisiert, die ihrerseits in die Heimat der Marleys eindringen, um geheime bis offen kriegerische Operationen durchzuführen. Insbesondere offenbart sich das am Beispiel von Eren und Reiner; während in einem Theater eine Versammlung von Politikern, Militärs und Zivilisten abgehalten wird, fädelt Eren in einem Raum unterhalb der Bühne eine Unterredung mit Reiner ein. In den vier vergangenen Jahren hat sich Eren mittlerweile ebenfalls gewandelt, sein früheres aggressives und impulsives Verhalten ist einem kühlen und überlegten Auftreten gewichen. Legte er gegenüber den Marley-Feinden zuvor eine eher dehumanisierende Einstellung an den Tag, kann er sich nun in Reiner hineinversetzen, dessen Sichtweise und Gefühle verstehen und konstatiert, sie seien sich nun im Grunde sehr ähnlich. (Einschub Staffel 4.2: Was letztendlich sogar die Zerstörung der Mauer miteinschließt.) Das Bedrohungsszenario bleibt nichtsdestotrotz bestehen, Erens Titanenfähigkeit ist schließlich bekannt, nur gestaltet es sich für den Zuseher aufgrund von Erens Charakterwandel zunehmend unvorhersehbar, ob er beziehungsweise „Attack on Titan“ als Serie diesen radikalen Weg nun tatsächlich beschreitet. Eine tickende Zeitbombe, konzeptionell und bezogen auf den Spannungsbogen erinnert Episode 5 stark an die Zerstörung der Großen Septe in „Game of Thrones“ Staffel 6. Der Titel der Episode lautet „Declaration of War“, eigentlich sollte damit Marleys Kriegserklärung gegenüber Paradis gemeint sein, schlussendlich sieht man allerdings den Beginn der kriegerischen Handlungen von Paradis gegen Marley.

Eren begeht einen Massenmord, im Folgenden kommt es zum Kampf Erens und des Aufklärungstrupps gegen den nun eingeführten War Hammer Titan, die weiteren Titanshifter und die Marley-Soldaten. Fünf Episoden lang hat man als Zuseher in Staffel 4.1 Marley und dessen Bevölkerung kennengelernt, Sympathien zu den neu etablierten Protagonisten aufgebaut, um dann aus deren Sicht den erbarmungslosen Angriff der Paradis-Eldians zu erleben. Die neuen Protagonisten und die Zivilisten befinden sich in Todesgefahr, markerschütternde Schreie und Hilferufe (nach Reiner) hallen durch die Stadt. Währenddessen werden die altbekannten Protagonisten und der Paradis-Angriff in ebensolch epischer Manier in Szene gesetzt, wie es in früheren Staffeln geschah, hier hat das in dieser Form nun jedoch nichts Heldenhaftes oder positiv Konnotiertes mehr an sich. Mikasa scheint das einzige Mitglied des Aufklärungstrupps zu sein, welches das Töten von Zivilisten und Kindern nicht gutheißt und Eren mit seinen Taten konfrontiert. Eren wird zu dem, was er in der allerersten Episode der Serie noch bekämpfen wollte, vor seiner Verwandlung im Theater adaptiert er mit dem Ohrenkratzen zudem die Geste seines Bruder Zeke. Armin verwandelt sich in den Colossal Titan, der Explosion einer Atombombe gleich, und vernichtet somit auf einen Schlag den Hafen mitsamt der Kriegsflotte, die halbe Stadt und zahllose Menschenleben. Erschüttert und fassungslos blickt er herunter auf sein Werk, „Are these the sort of sights that you saw?“ fragt er in Gedanken an Berthold. Diese ambivalente Perspektive, diese innere Zerrissenheit und schiere Unerträglichkeit beim Ansehen, das weckt Erinnerungen an „Game of Thrones“ Staffel 7, speziell an die Episode „The Spoils of War“. Teilweise sogar noch in schlimmerem Ausmaß, insbesondere Episode 7 „Assault“ der Staffel 4.1 spiegelt absolutes Elend und Grauen wieder.

Ab der achten Episode wird schließlich die volle Dimension von Erens Charakterwandel offenbart, wie kalkulierend er in der Staffel vorgeht, den Tod eigener Kameraden als Preis für die militärische Schwächung des Feindes in Kauf nimmt. Stolperte Eren früher in brenzlige Situationen hinein, betritt er sie nun bewusst. In Folge dessen ereignet sich ein Bruch im Aufklärungstrupp und später in der Bevölkerung, während die Einen immer mehr am Krieg, am Tod und am Akt des Tötens verzweifeln, bricht bei den Anderen Kriegsbegeisterung aus, sie ergötzen sich an imperialen Phantasien. Letztere Gruppe entwickelt sich zu jenen Dämonen, die Marley in ihrer Propaganda heraufbeschwört. Im Verlauf der Staffel reift diese Gruppierung zu einer ausgewachsenen, faschistischen Bewegung heran, die den Staatsstreich übt. Sie überhöhen das Volk der Eldians, verehren Eren als starken Führer, wiederbeleben den traditionellen Militärgruß des Aufklärungstrupps (rechte Faust zum Herzen) inklusive des Ausrufs „Opfert eure Herzen“. Darüberhinaus wird im Bezug auf den gesellschaftlichen Bruch eine Parallele zwischen den Paradis-Eldians und den Festland-Eldians gezogen, ebenso abhängig von Erens Handeln kommt es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Marley-Protagonisten Gabi und Falco. Gabi radikalisiert sich gemäß der Marley-Propaganda (gute und schlechte Eldians) zur fanatischen Heimatverteidigerin und sinnt auf Rache, bei Gabi handelt es sich quasi um eine Spiegelung des Erens der ersten Staffel. Falco hingegen kann die Motive der Eldians nach dem Gespräch zwischen Eren und Reiner unter dem Theater mittlerweile nachvollziehen, agiert unabhängig(er) von der Propaganda, sieht die Eldians als Menschen und nicht als Dämonen.

In Reminiszenz an den Tag ihrer Kindheit, als Mikasas Eltern ermordet wurden und sie den Mördern gegenüberstanden, betrachten Eren und Mikasa in der neunten Episode den Angriff auf Marley als existentiellen Kampf ums Überleben. „If we lose, we die. If we win, we live. If you don´t fight, we can´t win. Fight!“, zitieren die beiden damit ihre früheren Ichs am besagten Kindheitstag. Während Eren dies allerdings voller Überzeugung tut, scheint Mikasa mehr nach einer Absolution für ihre Taten zu suchen. Als Eren das Tor Trosts mit dem Gesteinsbrocken verschloss, motivierte er sich gedanklich mit Hilfe eines ähnlichen Monologs, wiederholte mehrfach den Ausruf „Fight!“ („Takatae!“), der damals hoffnungslose und pathetische Unterton ist nun jedoch einer nüchternen beziehungsweise ernüchternden und eisernen Disziplin gewichen, die Aktion am helllichten Tag einem Beschwören im dunklen Verlies. Seitdem Eren Lady Tybur, den War Hammer Titan, gefressen hat, trägt er seine langen Haare nicht mehr offen, sondern übernimmt oder gar erbt den Dutt der Lady.

Bereits in den ersten fünf Episoden begonnen, treibt die Staffel 4.1 vor Allem ab der zehnten Episode eine Komplexierung der Welt voran. Mehrere Staaten werden vorgestellt und etabliert, Paradis wird mit dem Konzept der Nation konfrontiert und in das Geflecht nationaler und internationaler Politik- und Wirtschaftsinteressen hineingezogen. Paradis Island ist als ressourcenreiches Land ein begehrtes Ziel, entweder für den Handel oder für eine gewaltsame Übernahme. Marley schürt und nutzt als Global Player Vorurteile gegenüber Paradis als einigendes und stabilisierendes Element unter den Staaten.

Kriegsgefangene Marley-Soldaten erfahren in der neunten Episode Diskriminierungen durch manche Paradis-Eldians, zugleich findet eine Annäherung und Versöhnung zwischen Sashas Vater und dem Militärkoch Niccolo statt, der sich während seiner Gefangenenzeit in den letzten Jahren mit Sasha anfreundete oder sich in sie verliebte. (Sasha wurde kurz nach der Schlacht von Rebellio erschossen.) Ein sehr schöner Augenblick. Der jedoch in der dreizehnten Episode „Children of the Forest“ in einem erschütternden, persönlichen Drama mündet, wenn die Braus-Familie und Niccolo auf Gabi, also auf Sashas Mörderin, treffen. Die Situation droht in Form eines mörderischen Racheaktes zu eskalieren, bis Sashas Vater Artur Worte der Weisheit spricht. Solange es der Menschheit nicht gelinge, den antizivilisatorischen Trieb des Hasses, Jagens und Tötens zu beherrschen und die Kinder davor zu schützen, werde dieser triebgesteuerte Teufelskreis nicht durchbrochen. Vielleicht sei dies auch gar nicht möglich, sollte die Welt vom Wesen her symbolisch betrachtet einem großen Wald, einem einzigen Jagdgebiet, entsprechen. Dies würde sich dann mit dem Leitmotiv der grausamen Welt aus den früheren Staffeln zusammenfügen, der Akt des Tötens und des Mordens als dem Menschen innewohnend, weil dies dem Wesen der Natur und des Tierreiches inhärent ist. Der Clan der Familie Braus stammt aus einer Waldregion und lebt traditionell vom Jagen, Artur Braus hatte diese Tradition aufgrund der anwachsenden Population nach dem Fall der Mauer Maria zugunsten der Landwirtschaft aufgegeben, um Familie und Clan weiterhin ernähren zu können. Gegen den Willen Sashas, die sich aus Frust dem Militär anschloss und infolgedessen weiterhin jagte, tötete… und schließlich getötet wurde. Seine Tochter, sein Kind des Waldes, konnte Artur also nicht beschützen. Seine symbolische Rede wird darüberhinaus mit Levis Handlungsstrang parallelgeschnitten, der sich als Teil der Kriegsstrategie in einem tatsächlichen Wald befindet, in dem der Aufklärungstrupp Zeke festgesetzt hat und ihn vor Eren und dessen Anhängern versteckt hält. Ferner zeugt es von einer bitteren Ironie, dass der Marley Niccolo Gabi umbringen möchte, während sie von dem Eldia Artur Braus beschützt wird.

In den letzten Episoden wird Zekes Vorhaben enthüllt. Sein Plan ist es, die Menschheit vom Einfluss der Titanen - also von Ymirs Blut – zu befreien, das Rad der Titanen zu brechen. Die Geschichte wiederholt sich, sowohl unter Kontrolle des alten Eldia-Imperiums als auch des neuen Marley-Imperiums haben die Titanen als Machtinstrument Angst, Krieg, Schrecken, Leid und Tod über die Menschheit gebracht. Im Folgenden schürte dies mit jeweiligem Blick der Opfer auf die Täter außerdem den Hass unter den Völkern und führte zu Rassismus, Diskriminierung und Segregation. Laut dem Plan sollen die Eldians nach Entfaltung der Kräfte des Founding Titans durch Sterilisation innerhalb von 100 Jahren den Gnadentod sterben. Freilich geht Zeke für diesen ohnehin schon radikalen Plan im Verlauf der Serie über Hunderte von Leichen, sowohl auf Paradis Island als auch auf dem Festland in Marley, er hat dabei jedoch klar sein Ziel vor Augen, die Opfer empfindet er als das kleinere Übel im Vergleich mit dem Bestehen des Rades, des Teufelskreises in der Zukunft.

Um die Genese von Zekes Weltbild und seiner politischen Einstellung zu verstehen, schildert „Attack on Titan“ seinen Reifungsprozess als Kind und Jugendlicher. Er wurde traumatisiert durch die Manipulation seiner Eltern (Grisha und Dima), Mitglieder der reaktionären Eldia-Restauration-Bewegung, die Zeke unerbittlich die harte Militärausbildung durchlaufen ließen, um ihn in Form eines Titanshifters als Krieger und Waffe im Kampf gegen Marley einsetzen zu können. Des Weiteren beeinflusste ihn als Gegenpol sein Ersatzvater Tom Ksaver, der damalige Träger des Beast Titans, dessen Familie einerseits dem Rassismus gegen die Eldians zum Opfer fiel und welcher die Titanen andererseits frei von politischer Ideologie aus reinem wissenschaftlichen Interesse studierte. Als Krieger war Tom Ksaver denkbar ungeeignet. Auf Basis dieser persönlichen Erfahrungen und Beziehungen verabscheut Zeke die Macht der Titanen, politisch-staatliche Hegemonien, das Militär, blinden Gehorsam bis in den Tod und falsches Ehrgefühl. Dies richtet sich ebenfalls gegen den Aufklärungstrupp. Seitdem suchte Zeke nach einem geeigneten Träger für den Founding Titan, um den oben beschriebenen Plan in die Tat umzusetzen. Während der Rückeroberungsschlacht von Shiganshina fand er diesen Träger schließlich in Eren; den er als Bruder gleichzeitig aus den Zwängen der Manipulation Grishas befreien wollte.

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