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Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

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Userkritik von Magneto

Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn Kritik

Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn Kritik
0 Kommentare - 14.02.2020 von Magneto
In dieser Userkritik verrät euch Magneto, wie gut "Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn" ist.
Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

Bewertung: 3 / 5

SPOILERWARNUNG

Trailer zu Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

Birds of Prey bietet gute Action,einen interessanten Bösewicht und eine coole Harley Quinn...mehr aber auch nicht.

Ich fragte mich,ob Margot Robbie als Harley einen Film tragen kann.Die Antwort ist leider nein.Sie funktioniert sicher prima als Sidekick aber wie schon ein Jonny Depp als Jack Sparrow funktioniert es für mich einfach nicht wirklich diese Figur in den Vordergrund zu stellen.

Die Story ist natürlich mega simpel, aber das ist bei Comicverfilmungen ja öfter so.

Mädchen klaut Diamant und alle wollen entweder diesen Diamant oder das Mädchen beschützen.Das war es grob.

Die Geschichte aus der Sicht von Harley zu erzählen ist zwar grundsätzlich ein guter Ansatz,nur wir dieser leider schlecht umgesetzt.Wenn der Film an einer Stelle unterbrochen wird,weil Harley in der Erzählung nochmal zurückspringen will, dauert es eine Ewigkeit bis wir wieder am Ausgangspunkt sind.Und ich hatte schon fast vergessen wo das eigentlich war.Grade die Figur Renee Montoya bekommt da mehr Screentime als die anderen Birds.Dieser Character ist jedoch so langweilig,dass ihre Szenen einfach nur ermüden.Generell geschieht das im Film leider öfter.Aneinigen Stellen ist er in seiner Erzählstruktur eher langweilig.Einzig die Action,von der es etwas zu wenig gibt, nimmt einen dann wieder mit.Die ist nämlich cool umgesetzt.Auch Harley an sich ist immer ein Highlight.Nur funktioniert das halt auch nicht ,wenn die Figur permanent auftaucht.

Die Figur des Victor Zsasz ist schlecht umgesetzt.So wird er dann gegen Ende auch einfach getötet,ohne das man das als Zuschauer so richtig realisiert.Black Mask ist sehr interessant dargestellt,wird aber leider gegen Ende eindeutig getötet und somit auch jede Tür für ein Wiedersehen geschlossen.Schade,dass das mit den Bösewichten nahezu immer so gemacht wird.Huntress und Canary haben interessante Ansätze aber zu wenig Screentime.

Am Ende bleibt ein Birds of Prey Film,in dem es eigentlich überhaupt nicht um die Birds geht.Diese formieren sich nur ganz zum Schluss ohne Harley.

Ich habe insgesamt einen soliden Actionfilm gesehen,indem die Gags nicht immer zünden,manche Figuren und die Story oft langweilen,der aber coole Actionszenen und mit Harley und Black Mask zwei sehr interessante Figuren hat.

Und wenn es schon einen Film ohne den Joker gibt,sollte man ihn vielleicht nicht ständig erwähnen.So vermisst man ihn einfach in dem Film und erhofft sich eher einen Joker und Harley Quinn Film.Die Interaktion zwischen den beiden wäre sicher sehr unterhaltsam.

Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn Bewertung
Bewertung des Films
610
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