AnzeigeR
AnzeigeR
AnzeigeR

Robin Hood

Kritik Details Trailer News
Einfach mal nicht ins Kino gehen...

Robin Hood Kritik

Robin Hood Kritik
0 Kommentare - 28.08.2010 von NoAccount
In dieser Userkritik verrät euch NoAccount, wie gut "Robin Hood" ist.

Bewertung: 2 / 5

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 <!- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} ->

Vorab, ich halte Russel Crowe für einen schlechten Schauspieler.
Ich vermute, damit stehe ich so ziemlich alleine da, vor allem wegen "Gladiator", den ich übrigens für einen der schlechtesten Filme der letzten 20 Jahre halte, der dennoch zu einem Megahit wurde.

So, nachdem die Fronten geklärt sind, kann ich ja mal loslegen:

"Robin Hood" ist stimmungsreich, gut erzählt, hält sich nicht zurück und widerspricht nicht der Legende. Das ist wichtig und mach den Film deswegen erträglich.

Jedoch eben nur erträglich. Es ist wie, als würde man im Restaurant ein Steak bestellen, aber ein Hühnchenschnitzel bekommen. Das ist nicht unbedingt schlecht, und wenn der Vogel salmonellenfrei und durchgebraten ist, auch gesünder. Aber wenn ich nun mal das blutige Steak haben möchte?

Der Film bedient nicht genügend die Klischees, und die gilt es in einem Film über ein so bekanntes Thema zu bedienen. Es reicht einfach nicht, dass Russel Hood zum Bogen greift und sich "Robin" nennt. Ein, zwei Münzen dem Pöbel gibt und um Freiheit für Britannien kämpft. Das dabei dem Hauptdarsteller Gestalten am Rockzipfel hängen, die Little John, Bruder Tuck und Will Scarlet heißen, macht den Film auch nicht zu einem "richtigen" Robin Hood Film.
Auch die Vorgeschichte, wie Robin Wieauchimmer zu Robin Hood wurde und sich die Legende geformt hat ist schon erzählt worden. Und auch in Jerusalem haben einige Filme bereits begonnen. Also wirklich neu ist die Idee im Film nicht.

Der Film soll uns mal das schmutzige England zeigen, bevor die Dampfmaschine erfunden wurde. Was ein Glück, dass es schon Seife gab, denn alle sind sie sauber, und haben einfach schöne Zähne und makellose Haut - was ich bei fast jedem Film kritisiere, der im Mittelalter spielt.

Russel Crowe beißt und kratzt sich mit aller Mühe durch mittelalterlichen Dreck, und macht das, was er am besten kann: laut Schreien und als einfacher Bogenschütze seinem Chef mal so richtig die Meinung über dessen (Personal-)Politik sagen. Cate Blanchett ist eine emanzipierte Marion, die als Trümmerfrau mal selbst anpackt und gerade deswegen die beste Darstellerin des ganzen Films ist (die Herren mit eingeschlossen) und wirklich gut spielt. Stopp: Max von Sydow ist immer gut.

Ridley Scott macht solides Hand-, jedoch kein Kunsthandwerk. Alles was man zusehen bekommt ist schon gezeigt worden, zum Teil auch in seinen eigenen Filmen - erinnern wir uns an "Königreich der Himmel". Fürs Popcornkino reicht es auch dieses Mal, aber der Film wird uns nicht im Gedächtnis bleiben, so wie "Alien", "Blade Runner" und meinetwegen auch "Gladiator".

Für das Kino eher nicht geeignet, (obwohl er mit seiner Länge den Eintritt rechtfertigt) aber ideal für einen DVD-Abend, denn zum Glück gab es "Robin Hood" nicht in 3D...

Trailer zu Robin Hood

Robin Hood Bewertung
Bewertung des Films
410

Weitere spannende Kritiken

Springsteen - Deliver Me From Nowhere Kritik

Nebraska der Film

Poster Bild
Kritik vom 23.02.2026 von DrStrange - 0 Kommentare
„Springsteen: Deliver me from Nowhere“ ist nun die nächste Bio-Pic über einen Musiker und diesmal über Bruce Springsteen, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Warren Zane. Ich mag die Musik vom „Boss“ wirklich sehr und seine Songs laufen bei mir auch mit e...
Kritik lesen »

Boogie Nights Kritik

Groß inszeniert, flach erzählt

Poster Bild
Kritik vom 06.02.2026 von TDylan - 0 Kommentare
Nachdem Paul Thomas Anderson mit seinem ersten Spielfilm Last Exit Reno, der wiederum auf seinem Kurzfilm Cigarettes und Coffee basierte, international durch seine Neuartigkeit und Spannung Aufmerksamkeit erregen konnte, veröffentlichte er nur ein Jahr später seinen zweiten Spielfilm. Mit ...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Was denkst du?
Ich stimme den Anmelderegeln beim Login zu!

Forum Neues Thema
AnzeigeR